Light-EMTBs

gutti-g

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Noch leichter und auch haltbar bauen wäre auch heute schon kein Problem. Blos es wird keiner mehr bezahlen wollen/können.
z.B . Magnesium/Carbon an der Federgabel, Schaltwerke Carbon, Kasetten mit Carbonträger, Akkus als LiPo Pouchzellen, gedruckter Sattel,...
 

F-Si

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Ich könnte zB mein Levo SL sehr deutlich unter 17kg bringen, mit XC-Reifen in 2.25, Carbonstütze statt Dropper-Post und leichter XC-Bremse.
Leichter geht immer, wir hatten im gelben mal einen Wettbewerb Fattys deutlich unter 10 Kg zu bringen. Es gelang einem, deutlich unter 9 Kg zu kommen, ...nur fahren konnte man es nicht mehr. 😁
Mein ebike ist jetzt von 17,8 Kg wieder auf 18,1 Kg gewachsen, weil ich 3.0er Reifen montiert habe, ...fährt sich aber trotzdem besser.
 
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orange69

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Nur für Asphalt, Forstwege oder leichtes Gelände ist auch ein E-Gravel eine Ueberlegung wert und würde für mich noch deutlich vor einem Hardtail- oder XC-Light-EMTB kommen.
Das ist dann richtig leicht und richtig schnell.

Ein Creo SL Evo (die Gravelvariante) hat sogar eine kleine Dropperpost und kommt je nach Austattung deutlich unter 13kg.
Dadurch, dass man häufig oberhalb der Unterstützung und auch problemlos mit ausgeschaltetem Motor fahren kann, ist die Reichweite grandios.
Es beschleunigt und rollt super und ist trotzdem stabil.
Der Komfort ist etwas eingeschränkt, es hat aber auch die 20mm Front-Schockdämpfung und mit gutem Lenkerband (evtl. mit Gelkissen) fand ich es sehr langstreckentauglich.

Mein BMC-E-Gravel hat auch einen solchen Lenker bekommen, hat leider keine Frontfederung, dafür aber eine 10mm stossdämpfung in der Sitzstrebe.
Mit 50er Bereifung G-one geht der Komfort trotzdem in Ordnung.
Liegt bei rund 15kg mit Shimano 6100er Motor und 500Wh Akku.
Reichweite ebenfalls gigantisch.
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Javali

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Ich denke die Bikes von denen wir hier reden und die auch die Meisten hier fahren sind AM und Endurofullies mit 140 mm bis 160 mm Federweg. Und hier ist es nunmal nicht möglich was vernünftiges unter 17 bis 18 kg auf die Beine zu stellen.
 

orange69

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War ein sportives Pfingstwochenende meinerseits. Donnerstag noch 70km E-Rennradbolzen und in den letzten 3 Tagen mit Partnerin gesamt 170km und 3200Hm mit dem Levo SL.
Kondition passt, Wetter noch nicht.
 

Joker007

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Vor fünf Jahren, mit sackschwerem Fazua.
Ist ja im Prinzip die Studie / der Proto zum Focus Raven2 Pro gewesen, welches 2018 erschienen ist. Der Nachfolger war 2019 das Raven2 9.9 wohingegen heute nur noch die einfacheren 9.8 Modelle erhältlich sind.
Mein Pro in L wiegt 15,4kg. Hat aber noch Verbesserungspotenzial (Laufräder, Schaltung, Lenker etc). 13kg halte ich aber für sehr ambitioniert. 😀
 

hellmichel

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Nur für Asphalt, Forstwege oder leichtes Gelände ist auch ein E-Gravel eine Ueberlegung wert und würde für mich noch deutlich vor einem Hardtail- oder XC-Light-EMTB kommen.
Das ist dann richtig leicht und richtig schnell.
Habe ich probiert. Ich wollte unbedingt ein Gravel. Leider sind das Gravel und ich nicht warm geworden. 😒
 

F-Si

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13kg halte ich aber für sehr ambitioniert. 😀
Mit 13Kg hätte ich jetzt eins, bei 16Kg fehlt mir die Akku-Leistung. Deshalb habe ich zwei Bikes gekauft, ein schnelles F-Si ohne Limit und ein Jarifa mit 500Wh, die Entscheidung war -so meine ich- richtig.
Mich verwundert allerdings, dass der Fazua-Motor mit 55Nm oft als schwach bezeichnet wird. Mein Motor stellt max. 50Nm bereit, zieht aber jede Steigung rauf, ...ohne dass ich mich im geringsten anstrengen muss.
Und das bei einem Antrieb 38/11-42, mehr kann man doch von einem Fahrrad mit Hilfsmotor eigentlich nicht erwarten.
 

orange69

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Schaut doch mal, was heute Bio-MTBs wiegen.
Wie bitte soll man da ein funktionsfähiges EMTB konstruieren, das das gleiche oder kaum mehr wiegt.
Ein bisschen Realitätssinn scheint angebracht.
Heute kauft man vielleicht auch eher ein Gravel als ein Leichtbau-(E)-Hardtail.
Einzelne Tuningprojekte ohne Kostenlimit und wo kein Mensch wusste, ob das Ding hinterher auch fährt, gab und gibt es schon immer.

Hier bei EMTB-News wird der Fazua als der subjektiv als am schwächsten empfundene Antrieb beschrieben, trotz nominell mehr Drehmoment als der Speci SL-Motor.
Aber auch da wird gelten: Ist er nicht stark genug, bist du vielleicht zu schwach
(und/oder zu schwer).
 

HageBen

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Mich verwundert allerdings, dass der Fazua-Motor mit 55Nm oft als schwach bezeichnet wird. Mein Motor stellt max. 50Nm bereit, zieht aber jede Steigung rauf, ...ohne dass ich mich im geringsten anstrengen muss.
Der Fazua hatte vor dem blackPepper Update maximal 250 W, danach 300 W.
Dein Bosch wird wahrscheinlich eher um die 500 Watt haben.
 

HageBen

Bekanntes Mitglied
Hier bei EMTB-News wird der Fazua als der subjektiv als am schwächsten empfundene Antrieb beschrieben, trotz nominell mehr Drehmoment als der Speci SL-Motor.
250 W sind halt auch nicht viel mehr als 240 W.
Mehr als die 35 Nm machen bei so geringer Leistung eigentlich auch keinen Sinn, weil im relevanten Drehzahlbereich sowieso nicht mehr anliegt. Aber mit großen Zahlen kann man halt schön werben.
Entscheidend ist auch, wieviel Eigenleistung man aufbringen muss, damit die Leistung überhaupt dazu gegeben wird. Sprich wie hoch ist der Unterstützungsfaktor. Dazu war der Fazua sehr träge beim Leistung freigegeben und schnell beim zurückregeln. Also kurz kräftig reintreten, puschte der Motor nicht. Diese Unterstützungscharakteristik ist natürlich sparsam.
Mit dem blackPepper Update kann es jetzt natürlich anders sein. Bin ich aber noch nicht gefahren.
 

DOKK_Mustang

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Durch das Black Pepper Update kann man sich doch beim FAZUA alles dem eigenem Gusto nach einstellen.

Ich habe z.B. die Unterstützungsstufen stark nach unten und oben gespreizt.

Mit der leichten Unterstützung geht es jetzt mit dem kleinen 250 Wh Pack ziemlich weit (>1200Hm bei 85kg Fahrergewicht ohne alles), bei der höchsten Stufe habe ich den Unterstützungsgrad so hochgeschraubt, dass der Fazua schon ordentlich anschiebt, wie ein E8000 im Trailmodus.

Für mich perfekt!

Und endlich ist es leise. Mich hat der Shimano E8000 durch sein Gejaule genervt.
 
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