Forbidden Druid CorE im Test: High Pivot Witchcraft trifft auf DJI-Motor

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Re: Forbidden Druid CorE im Test: High Pivot Witchcraft trifft auf DJI-Motor
Sorry für die späte Rückmeldung – Wochenende dazwischen.
Ich hab meine Notizen nicht mehr gefunden, kann dir aber kurz beschreiben was ich gemacht habe und was ich gefühlt habe:
Ich fahre mein Fahrwerk recht symmetrisch, damit mir in Kurven, wo ich zentral im Rad stehe nicht das Heck oder die Gabel wegtaucht. Ich will da recht synchron in den Federweg gehen, um die Gripbalance schön steuern zu können.
Am Druid hab ich das Fahrwerk so abgestimmt: 33 % Sag im Heck – Gabeldruck gematched, um synchron einzufedern. Das erfordert bei so viel Sag natürlich potentiell nen Volumenspacer in der Gabel. Normalerweise fahre ich die ZEB etwas straffer und nutze den Federweg dennoch komplett.
So also in den Trail gestartet und vor allem in Kurven sehr unwohl gefühlt. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich den Schwerpunkt nicht zentral gehalten bekomme.
Was passiert – das Rad längt sich beim einfedern hinten natürlich ein gutes Stück. Das erhöht den Druck aufs Vorderrad und sorgt dynamisch für ein tieferes abtauchen der Gabel.
Ergo: ich habe die Gabel wieder härter abgestimmt. Damit wird das Fahrwerk asymmetrisch, solange man das Rad nur "pilotiert" und nicht aktiv von oben Druck ins Fahrwerk gibt, um es quasi dynamisch in die Symmetrie zu zwingen.
Danke für die ausführliche Antwort 🙂
Hinterbau hab ich mit einigem Testen letztlich auch so eingestellt und das passt hervorragend.
Den Tipp mit der Federgabel probiere ich gerne mal so, auch wenn ich aktuell sehr zufrieden mit dem Setup bin.
Vermutlich fahre ich aber auch nicht in Deiner Liga 🙂. Probieren schadet aber sicher nicht, könnte ja noch geiler werden 😁.

Auch hier nochmal ein persönliches Lob an Dich, Deine Tests sind wirklich super und ich freue mich, dass ihr mittlerweile auch tiefer in euren Tests einsteigt, was Technik, Abstimmung, verschiedene Anwendunsgebiete und Fahrkönnen eingeht.
 
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