Bosch CX Gen.4/Gen. 5: Kettenblattmontage und die Sache mit dem O-Ring

Bernhard_J

Bekanntes Mitglied
Moin,

beim Bosch CX 4/5 ist ja bei Montage des Kettenblatts noch ein O-Ring vor dem Lockring. Was hat es damit auf sich?

Konkret frage ich, weil ich statt des Kettenblatts mit Spider an meinem Crafty ein direct mount Kettenblatt ohne Spider montieren möchte. e*thirteen, Anbieter des Kettenblatts gibt an, dass der O-Ring, sofern einer montiert ist, entfernt werden soll, siehe Anleitung.

Ich dachte immer, dass eigentlich immer zwischen Kettenblatt und Lockring ein O-Ring hingehört. So steht es auch im Handbuch des Crafty, siehe Screenshot.

Screenshot 2026-01-20 173052.jpg


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Re: Bosch CX Gen.4/Gen. 5: Kettenblattmontage und die Sache mit dem O-Ring
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Bernhard_J

Hilfreich
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Kettenblatt mit O-Ring haben eine Aussparung. Und bleiben meist fest. Auch wenn die Funktion des O-Rings als Sicherungselement mehr als umstritten ist, es funktioniert.

Kettenblätter ohne O-Ring haben diese Aussparung nicht, z.B. Transmission, lösen sich entgegen der Aussagen der Hersteller ganz gerne. Hilft nur Loctite.

Und ja, das war die Kurzfassung auf deine Frage, die Diskussion brauche ich nicht mehr.
 
Kettenblatt mit O-Ring haben eine Aussparung. Und bleiben meist fest. Auch wenn die Funktion des O-Rings als Sicherungselement mehr als umstritten ist, es funktioniert.

Kettenblätter ohne O-Ring haben diese Aussparung nicht, z.B. Transmission, lösen sich entgegen der Aussagen der Hersteller ganz gerne. Hilft nur Loctite.

Und ja, das war die Kurzfassung auf deine Frage, die Diskussion brauche ich nicht mehr.
Also, mein OEM Kettenblatt wurde mit O-Ring montiert hat aber keinerlei Aussparung. Seitdem hab ich haufenweise Kettenblätter ohne O-Ring montiert (ohne Loctite) und keins davon hat sich gelöst. Daraus folgt: Loctite überflüssig, O-Ring überflüssig.
 
Würde auch empfehlen mehr Dampf drauf zu geben. Bosch empfiehlt 35NM wenn ich das richtig im Kopf habe?

Bei meinem Yamaha sind es 45NM, steht sogar auf dem Lockring. Der kommt ohne O Ring, da hat sich noch nie etwas gelockert.
 
Vielleicht haben diejenigen, deren Kettenblätter sich lösen, Fett aufs Gewinde aufgetragen. Dann kann man sich den Drehmomentschlüssel nämlich gleich sparen.
Nein. Aber diejenigen rempeln auch mal ganz gern dagegen. Steine, Felsbrocken, Baumstämme, was da halt so rumliegt.
Bei meinen Kollegen und mir. Überall das selbe.
Beim Fahrstil meiner Frau und dementsprechenden Gelände löst sich auch nix.
Kann ja jeder machen wie er will, Loctite, kein Loctite, Fetten oder nicht, den Oring ohne Nut quetschen, mir alles egal.
Aber bitte nicht nachher "Konstruktionsfehler" rufen.
Ich habe lediglich eine Lösungsmöglichkeit aufgezeigt, wie @joerghag
auch, für mich ist hier Schluss, bevor es wieder mal eskaliert....
 
Bosch CX Gen 4 (vor Smart), O-Ring vergessen bzw. eher verloren weil gerissen nach Wechsel des KB. Ende: Lockring mehrfach gelockert und somit auch KB und Kurbel und unschöne Macken in den Rahmen gefahren :)

Neuer O-Ring und 35NM, nicht nochmal passiert.
 
Moin,

beim Bosch CX 4/5 ist ja bei Montage des Kettenblatts noch ein O-Ring vor dem Lockring. Was hat es damit auf sich?

Konkret frage ich, weil ich statt des Kettenblatts mit Spider an meinem Crafty ein direct mount Kettenblatt ohne Spider montieren möchte. e*thirteen, Anbieter des Kettenblatts gibt an, dass der O-Ring, sofern einer montiert ist, entfernt werden soll, siehe Anleitung.

Ich dachte immer, dass eigentlich immer zwischen Kettenblatt und Lockring ein O-Ring hingehört. So steht es auch im Handbuch des Crafty, siehe Screenshot.

Anhang anzeigen 95342

Anhang anzeigen 95343

Moin,
bisschen OOT, aber ich greife hier das Thema mit den abgebildeten Spacern mal auf...
Habe vor ewigen Zeiten mal ein Ersatzkettenblatt (Directmount) gekauft, nun wollte ich das Teil mal montieren und siehe da, zu wenig Offset, streift am Rahmen.
Ein Spcaer wäre da ggf schon eine Option: Aber da stellt sich natürlich die Frage, ob dann noch genug "Fleisch" für den Lockring bleibt.
Hat da schon jemand experimentiert oder konkrete Infos, wieviele Gewindegänge der Lockring mindestens braucht, damit das noch korrekt ist?
Danke
 
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