Bikebranche 2026

Das Schema geht querbeet durch alle Händler.
Schade das die es bisher nicht geschafft haben, trotz angeblich starker Intetesdensverbände, das Lagerrisiko auf die Hersteller abzuwälzen.

Bike-Store Friedewald hat Insolvenz angemeldet – Betrieb läuft weiter https://share.google/eAuqoq9CxVNi7WNMi

Screenshot_20260105_181133_Chrome.jpg
 
Bis auf ein paar Restbestände, dürften alle Lager von Corona geleert sein, das in nächster Zeit der Run auf Räder vorbei ist, liegt wohl an der Sparsamkeit der Leute, weil es zur Zeit nicht richtig rund läuft in Deutschland, dazu kommt die hohe Inflation und die immer noch hohen Preise bei neuen Modellen. Der Markt wird sich wohl noch nach unten einpendeln müssen, dabei werden wohl noch ein paar Hersteller über die Wupper gehen.
Geschieht ja auch zur Zeit in andern Branchen.
 
Und warum sollte das Risiko und die hohen Kosten für volle Lager auf die Hersteller übertragen werden? Wenn die Händler weiter einkaufen, was das Zeug hält, ist es deren Problem.
Ganz einfach. Wenn der ZEG/VDA die Markmacht hätte, die er immer öffentlich kundtut, würden die Händlerinteressensgemeinschaften die Spieß umdrehen.
Anch der Methode die Lagerhaltung auf die Hersteller abwälzen. Und die Händler würden gerade nur die Räder abrufen und!!! bezahlen die sie jetzt gerade verkaufen können. Und sich nicht einen bezahlten Jahresvorrat ins Geschäft stellen müssen.
werden wohl noch ein paar Hersteller über die Wupper gehen.
Geschieht ja auch zur Zeit in andern Branchen.
Händler. Die wahren Hersteller sitzen in Asien.
Cube ist ja auch nur ein (Groß)händler mit etwas europäischer Endmontage.
 
Ganz einfach. Wenn der ZEG/VDA die Markmacht hätte, die er immer öffentlich kundtut, würden die Händlerinteressensgemeinschaften die Spieß umdrehen.
Anch der Methode die Lagerhaltung auf die Hersteller abwälzen. Und die Händler würden gerade nur die Räder abrufen und!!! bezahlen die sie jetzt gerade verkaufen können. Und sich nicht einen bezahlten Jahresvorrat ins Geschäft stellen müssen.

Händler. Die wahren Hersteller sitzen in Asien.
Cube ist ja auch nur ein (Groß)händler mit etwas europäischer Endmontage.
Träumer
 
Ja, leider.
Aber gib zu, hätte die ZEG die Marktmacht die sie vorgibt zu haben, würde sie die Lagerhaltung und Bezahlung versuchen auf den Hersteller abzuwälzen. Schon aus kfm. Sicht für ihre Händler.
Das ist jetzt nicht dein Ernst?
Schon.
(Komponenten, Rahmen) -Hersteller! ist in D eh niemand. Die ganzen hier verkauften Marken (ohne Nicolei;)) kommen von Endfinishern/Endmonteuren. Mit sehr großen Marketingabteilungen, Verkauf, Schäff, Buchhaltung, .... und einem mehr oder weniger großen Gebäude für die Endmontage.

Und die Gebäude sind in D im letzten Jahrzehnt kleiner geworden. Und der % der eigenen Endmontage sinkt auch. Die Asiaten können halt nicht nur "Rahmen" sondern inzwischen auch halbwegs qualitativ die Komponenten dranschrauben. Zu einem Bruchteil deines Gehaltes.
 
Ja, leider.
Aber gib zu, hätte die ZEG die Marktmacht die sie vorgibt zu haben, würde sie die Lagerhaltung und Bezahlung versuchen auf den Hersteller abzuwälzen. Schon aus kfm. Sicht für ihre Händler.

...
Ich war ja noch nie ein Fan von Funktionären, Lobbyisten und solchen Verbandsmeiern. Insofern möchte ich das nicht bestätigen. Persönlich glaube ich auch, dass ein halbwegs mächtiger Verband nur bei kleinerern Herstellern mit solchen Ideen was erreichen könnte. Bei großen Hersteller wie bspw. Trek, Giant, Cube würde so ne Idee vermutlich nur ein lauwarmes Lächeln oder Achselzucken erzeugen.
 
Corona ist mittlerweile gut vier Jahre her. So langsam wird es lächerlich, die Folgen von schlechtem Unternehmertum immer noch darauf abzuwälzen.

Und warum sollte das Risiko und die hohen Kosten für volle Lager auf die Hersteller übertragen werden? Wenn die Händler weiter einkaufen, was das Zeug hält, ist es deren Problem.
Die Corona-Pandemie wurde im April 2023 für beendet erklärt.

Währenddessen hat der Ukraine-Krieg mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft begonnen.

Noch Ende 2023 haben sehr viele deutsche Unternehmen über enorme Lieferprobleme bei benötigten Waren geklagt. Das wird in anderen Ländern nicht viel anders gewesen sein.

Die Planung von neuen Modellen fängt ja nicht 6 Monate vor dem Launch an, sondern eher 2 Jahre davor.
Entsprechend werden Komponenten etc. in Auftrag gegeben. Wenn nun die Lieferzuverlässigkeit nicht gegeben ist, hat man in 2023 und evtl. auch Anfang 2024 noch immer eher mehr geordert, um auf Nummer sicher zu gehen.

Dass es weiterhin entsprechende Lieferschwierigkeiten gab/gibt sah/sieht man bei diversen Bikes, die lange angekündigt/vorgestellt wurden und erst viel später (oder gar überhaupt nicht) lieferbar wurden.
Das wiederum hat, wenn die bestellte Ware dann doch noch kommt, weiterhin Auswirkungen auf Lagerbestände sowie Nachfolgemodelle.

Dadurch kann es gut sein, dass die vormals übervollen Lager eben auch jetzt, Anfang 2026, noch nicht wirklich leer sind.
Das verunsichert Hersteller und Händler, bremst Innovation und senkt das Käuferinteresse noch weiter.

Die Talsohle der "Bike-Krise" ist m.M.n. noch nicht durchschritten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Corona-Pandemie wurde im April 2023 für beendet erklärt.

Währenddessen hat der Ukraine-Krieg mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft begonnen.

Noch Ende 2023 haben sehr viele deutsche Unternehmen über enorme Lieferprobleme bei benötigten Waren geklagt. Das wird in anderen Ländern nicht viel anders gewesen sein.

Die Planung von neuen Modellen fängt ja nicht 6 Monate vor dem Launch an, sondern eher 2 Jahre davor.
Entsprechend werden Komponenten etc. in Auftrag gegeben. Wenn nun die Lieferzuverlässigkeit nicht gegeben ist, hat man in 2023 und evtl. auch Anfang 2024 noch immer eher mehr geordert, um auf Nummer sicher zu gehen.

Dass es weiterhin entsprechende Lieferschwierigkeiten gab/gibt sah/sieht man bei diversen Bikes, die lange angekündigt/vorgestellt wurden und erst viel später (oder gar überhaupt nicht) lieferbar wurden.
Das wiederum hat weiterhin Auswirkungen auf Lagerbestände sowie Nachfolgemodelle.

Dadurch kann es gut sein, dass die übervollen Lager eben auch jetzt, Anfang 2026, noch nicht wirklich leer sind.
Das verunsichert Hersteller und Händler, bremst Innovation und senkt das Käuferinteresse noch weiter.

Die Talsohle der "Bike-Krise" ist m.M.n. noch nicht durchschritten.

Das sind aber die Hersteller und Händler auch selber Schuld.
Warum muß ich jedes Jahr ein neues Model haben ? Und ist es wirklich ein neues, besseres Modell ?
Wann gab es denn die letzte bahnbrechende Neuerung bim MTB ?
Der Wechsel auf 29", elektronische Schaltung, oder Dropper ?
Und ist die 26er Fox, oder ZEB wirklich besser als die 25er ?
Lohnt es sich dafür sich ein neues 8000€ Bike zu leasen ?

Und gleichzeitig, sind genug "dumme" Käufer da die es machen, denn sonst man es nicht so anbieten und sonst würde es nicht noch Anbieter geben, die für 5stellige Beträge Bikes verkaufen.

Ob sie zocken und auch bald massiv rabattieren müssen ?
Vermutlich wäre es eine gute Strategie der Hersteller, mal Modelle nur noch alle X Jahren ein Facelift zu verpassen. Abe da könnte die Gefahr sein, dass MTB zu austauschbar ist und der Kunde hier nicht so Markentreu wie bei Auto, oder sonstigen Sachen.
 
Das sind aber die Hersteller und Händler auch selber Schuld.
Warum muß ich jedes Jahr ein neues Model haben ? Und ist es wirklich ein neues, besseres Modell ?
Wann gab es denn die letzte bahnbrechende Neuerung bim MTB ?
Der Wechsel auf 29", elektronische Schaltung, oder Dropper ?
Und ist die 26er Fox, oder ZEB wirklich besser als die 25er ?
Lohnt es sich dafür sich ein neues 8000€ Bike zu leasen ?

Und gleichzeitig, sind genug "dumme" Käufer da die es machen, denn sonst man es nicht so anbieten und sonst würde es nicht noch Anbieter geben, die für 5stellige Beträge Bikes verkaufen.

Ob sie zocken und auch bald massiv rabattieren müssen ?
Vermutlich wäre es eine gute Strategie der Hersteller, mal Modelle nur noch alle X Jahren ein Facelift zu verpassen. Abe da könnte die Gefahr sein, dass MTB zu austauschbar ist und der Kunde hier nicht so Markentreu wie bei Auto, oder sonstigen Sachen.
Na ja, um Schuld geht es hier ja zunächst nicht, sondern darum, ob die Bikebranche aus dieser Krise wieder herauskommt.
Ich bin mir sicher, dass Hersteller und Händler gelernt haben.
Ich bin mir aber auch sicher, dass das eher zum Nachteil für uns Käufer werden wird.
 
Na ja, um Schuld geht es hier ja zunächst nicht, sondern darum, ob die Bikebranche aus dieser Krise wieder herauskommt.
Ich bin mir sicher, dass Hersteller und Händler gelernt haben.
Ich bin mir aber auch sicher, dass das eher zum Nachteil für uns Käufer werden wird.

Vielleicht ist Schuld auch das falsche Wort. Man hätte vielleicht eher Grund sagen sollen.
Ob es ein Händlermarkt, oder Kundenmarkt wird..... schwer zu sagen.
Im Moment gibt es ja extrem gute Angebote. Gute Bikes für 2200€. Trek Fullies...... das ist schon ne Ansage.
Gleichzeitig ist da nichts dabei, was mich überzeugt, mein 3 Jahre altes Radon ein zu tauschen, oder gar das Bullit, was von der Entwicklung ja noch älter ist.
Und ob sich dann ein Propain, was keine Rabatte gibt, Orbea, was über die Webseite auch keine rabatte gibt, noch lange sich halten können, ist fraglich. Oder ob dies die einzigen sein werden, die den Preiskampf überstehen, weil sie eben keine Rabatte geben.

Falls sich eben noch jemand an den Praktiker Baumarkt erinnert..... 20% auf alles, außer Tiernahrung........
Die haben damals den Preiskampf nicht überlebt. Die Baumärkte, die keine Rabatte einräumten und nur gute Preise hatten schon.......

Ja, ich hätte gerne nen CX5 mit 100Nm, auch wenn ich nur Eco und Trail fahre. Aber genau deshalb bin ich nicht bereit 8000€, oder mehr für nen neues Bike zu zahlen. Da muß mehr als nur 15Nm mehr kommen.
Denn selbst mit Rabatten sehe ich nichts auf dem markt, was mich überzeugt ein neues Bike zu kaufen. Und ohne Rabatte, bei Summen von 6000€, 8000€, oder gar über 10k € schon gar nicht.
und ich sehe auch nichts angekündigt, was mich überzeugen könnte.
Ich kann mir auch vorstellen, dass es bei vielen Leuten so ist.
Und diejenigen, die sich nun entscheiden, sich ihr ersten E-MTB zu kaufen, die haben ja mehr als genug gute Bikes, mit 40-50% Rabatt.........

Mal schauen, ob auf dem Riva Festival ne echte Innovation kommt, die den Markt wieder anregt ? Ist das erste größere Festival, was nun kommt, und wo solche Sachen immer vorgestellt werden ????
 
Denn selbst mit Rabatten sehe ich nichts auf dem markt, was mich überzeugt ein neues Bike zu kaufen. Und ohne Rabatte, bei Summen von 6000€, 8000€, oder gar über 10k € schon gar nicht.
Ja die Preise sind total abgehoben in der Bike Branche. Ich würde auch gerne was aktuelles haben (vielleicht sogar mit Bosch Gen5 aber ohne diese fetten Unterrohre).
Fahre ein Levo Gen3. Aber es gibt halt aktuell nichts was mir gefällt, geschweige denn bezahlbar ist🤔
Also werde ich mein Levo noch min. 1 Jahr weiter fahren.
Muss halt jeder für sich entscheiden.

Genauso bei den Bike Parts.
Die Preise für Elektronische Schaltungen , Ritzel usw. sind schon teilweise krass.
Da sage ich dann ... behaltet Eueren Kram.

Nur meine Meinung, kann man auch gerne alles anders sehen.


ride on Arne
 
Was soll noch groß kommen in 2026?

Motoren sind mittlerweile leistungsmäßig am Zenit (auch hinsichtlich einen möglichen Reglementierung), ausserdem fahren alle außer ein paar Spinnern :biggrin: nur in eco.....
Geos und Kinematiken ausgereift
Akkus chemisch gesehen+- am Ende
von Dropper bis Schaltung vom mechanisch bis elektronisch alles da.....

mich persönlich interessiert App-, Anpassungs und Navigationsgedöns incl. Hirnstrommessung und Ortung durch den aserbaidschanischen Geheimdienst relativ wenig.

schaumermal.
 
Ich glaub in Punkto Entwicklung täuschst du dich. Geo's und Kinematiken sind sicherlich auch Geschmackssache, aber bei Akkus wird in den nächsten Jahren die Post abgehen. Bin zwar auch kein Experte dafür, aber wenn du dir z.B. mal beim Frauenhofer oder Helmholtz Institut den Stand anschaust, ist da sehr viel möglich. Mehr Leistung, kleinere Akkus, ohne Lithium.
Zudem kann man denke ich noch viel mit der Vernetzung der Bikes arbeiten. Ich meine es sind jetzt schon kleine Rechner verbaut, da kann man mit Sicherheit noch was rausholen.
Und wer den Schnick-Schnack nicht braucht, fährt halt weiter das normale ebike oder Bio. ;-)
 
Ich finde die Jungs von ebike-mtb.com haben es mit den Brixenpapers ganz gut auf den Punkt gebracht mit dem "Dealer-Gab"

Die Händler rasseln nur noch die Daten des Fahrrades herunter, statt wirklich ein Gefühl, ein Vibe zu verkaufen. Und daran haben die Hersteller einen großen Anteil, weil sie ihre Händler nicht mehr ausreichend schulen, keine Bindung schaffen und somit auch keine Loyalität zur Marke entseht.

Diesen Kreislauf stellen sie ganz gut dar. Ist lesenswert.

edit:
ich finde tatsächlich alle Artikel aus den Brixenpapers lesenswert. Auch wenn sie mehr oder weniger aussagekräftig sind. Aber immerhin versuchen sie, sich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen und labern nicht nur den Marketingsprech nach.
 
Ich glaub in Punkto Entwicklung täuschst du dich. Geo's und Kinematiken sind sicherlich auch Geschmackssache, aber bei Akkus wird in den nächsten Jahren die Post abgehen. Bin zwar auch kein Experte dafür, aber wenn du dir z.B. mal beim Frauenhofer oder Helmholtz Institut den Stand anschaust, ist da sehr viel möglich. Mehr Leistung, kleinere Akkus, ohne Lithium.
nicht in 2026
Und wer den Schnick-Schnack nicht braucht, fährt halt weiter das normale ebike oder Bio. ;-)
Bio nein, E-bike ja. Zum Biken. Und nur zum Biken.
Zur Belustigung sitze ich vorm 27er Dell mit einer vernünftigen Tastatur.
 
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