Schock in der Bike-Branche: FAZUA stellt Betrieb ein [Update 13.5.2026]

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Re: Schock in der Bike-Branche: FAZUA stellt Betrieb ein [Update 13.5.2026]
wir haben aber ein erstes, kurzes Statement von einem Porsche-Sprecher:

Fazua wurde 2022 von Porsche und Pon übernommen und ist Teil der Porsche eBike Performance GmbH. Für Fazua-Kunden wird es weiterhin ein Angebot für Ersatzteile und Service im Handel geben. Weitere Informationen werden zeitnah kommuniziert.
Ihr habt garnix ....
Das habt ihr von Velobiz abgetippt.
https://www.velobiz.de/news/porsche-beendet-e-bike-ambitionen-veloQXJ0aWNsZS8zNDcxMwbiz

war schon ende letzten Jahres abzusehen das es so kommen wird.
https://pedelec-elektro-fahrrad.de/...gemeinsames-e-bike-projekt-p2-mit-pon/657711/
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Theorie ist bekannt. Dennoch liegen die Light eMTB wie Steine im Laden. Von den paar Kunden kann keiner leben.
Ich denke die immmer leichter werdenden Full Power Bikes machen die Light E-Bikes zur Nische, es sind ja zum Teil nur noch 2Kg oder gar weniger, die beide Welten trennen. Gab Zeiten da hat sich ein Orbea Rise verkauft wie warme Semmeln.
Hätte ich ein Fazua-betriebenes Bike, stünde es schon zum Verkauf.
Weil die Geschichte mit dem Service und der bleibenden Verfügbarkeit von Ersatzteilen glaubt wohl nur der, der nicht weiss wie Firmenauflösungen funktionieren.
Für ein Appel und ein Ei, die Fazua Bikes stehen aktuell bei gut -70% neu.
 
schnellebige zeiten.ich kann mich noch erinnern als ein mitarbeiter von fazua hier mitgeschrieben hat und alle mit Spannung erwartet haben welche hersteller auf das system setzen. damals war pivot sehr früh dabei.
jetzt sind die bikes entwertet. das ist krass.

Du bist auch entwertet wenn Du keinen Gewinn machst mit deiner Arbeit

Bildschirmfoto 2026-05-12 um 08.45.19.png

Quelle:
https://www.northdata.de/Porsche eBike Performance GmbH, Ottobrunn/Amtsgericht München HRB 208349
 
Meine Frau fährt das Propain Sresh SL und fuhr Uphill etwa 10km/h. Die anderen in der Gruppe hatten Fullpower und fuhren mit 15/18km/h uns davon. Naja, die Entscheidung fürs SL war das sie mit Mir mitfahren kann und das Bike leicht und wendig ist.
Das ist dann aber ein Problem der Gruppe und nicht des jeweiligen Antriebs.
Ich fahre in gemischten Gruppen mit/ohne E, in Gruppen mit FP und ich mit LA, in Gruppen ohne E und ich mit FP....
Überall fahren wir gemeinsam und kommen miteinander oben an.
Wenn man das möchte, geht das.
Auch ohne Verzicht auf Spaß. Und man weiß ja i.d.R. vorher, mit wem man unterwegs ist.
 
Was soll daran künstlich sein? Gerade Bio Biker dürfte light ansprechen.
Vermutlich gibt es einige Biker, die bereits länger auf Bio unterwegs waren und nicht erst vor Jahren mit full Power eBikes zum Biken gekommen sind. Wo Performance vom Bike anders angesiedelt ist als Leistung und Akku.

Tatsächlich ist der Markt leider eher klein bei Bio, was man an dem Absatzahlen sieht. Aber nicht jeder will full Power.
Ich kann auch meine 1.500hm ohne Akku sparen mit dem 430 schaffen. Bin dabei weder langsam noch faul. Wozu also full Power für mich?
Sieht man ja auch schön daran welche Marken Light anbieten...Light sind eher die "alt eingesessenen" Pioniere/Premiumhersteller der MTB-Branche, FP eher Massenmarkt.

ch fahre in gemischten Gruppen mit/ohne E, in Gruppen mit FP und ich mit LA, in Gruppen ohne E und ich mit FP....
Überall fahren wir gemeinsam und kommen miteinander oben an.
Wenn man das möchte, geht das.
Aber wenn Du es Dir aussuchen könntest, würdest eher nur mit FPs fahren? ;)
 
Aber wenn Du es Dir aussuchen könntest, würdest eher nur mit FPs fahren?
Nö. Meine Samstagstouren mit den motorlosen Bikern passen für mich weiterhin. Da fahre ich im Eco nebenher den Berg hoch und habe endlich genug Luft zum Mitquatschen (zum Leidwesen der anderen :D).
Mein FP ist, wie Du weißt, so reduziert, dass er im Eco ungefähr dem Fazua/TQ HPR60 entspricht und in den anderen Modi auch nicht die vollen Möglichkeiten zulässt. Dazu fahre ich so oft es geht mit Motor Off.

Seit einiger Zeit fahre ich regelmäßig mit einem Kumpel, der auch nur ein FP hat. Am Anfang konnte ich da mit meinem Eco oder gar ohne Motor nicht mithalten und musste eine höhere Unterstützung wählen. Das hat mir nicht so gefallen, vom Unterstützungsgefühl her. Das war gefühlt mehr Motor als ich.
Er nutzte den Auto-Modus, da er sehr lange nicht biken war und sich nicht fit fühlte.
Zwischenzeitlich ist er fitter und hat die Unterstützung bei sich runtergeregelt und das passt wieder sehr gut zu meinen "Spar-Einstellungen".

Vor ein paar Monaten war ich mit meiner Frau zu einer "touristischen" Biketour mit zwei guten Freunden verabredet. Mit denen waren wir noch nie Radfahren. Alle Räder mit FP.
Die beiden anderen kennen beim Radfahren nur "Turbo". Hintereinander den Berg hochrasen, dann irgendwo Pause machen. Das war für uns furchtbar. Das war nicht unsere Art zu biken. Nächstes Mal gehen wir wieder zusammen wandern. :)

Die Gruppe muss zusammenpassen und miteinander fahren wollen. Dann geht das auch.
Ansonsten ist es schnell doof.

Im Moment habe ich noch nicht mein ideales Rad. Es fährt sich prima, macht Spaß, erfüllt aber noch nicht alle Wünsche.
FP mit der Agilität und dem Gewicht meines Levo SL wäre perfekt...

FP von der maximalen Unterstützungsleistung her muss ich nicht haben, aber bei mir spielen ja auch andere Entscheidungsfaktoren mit rein.
Größerer Akku, entnehmbar, leise bis lautlos, RE - das dann mit geringem Gewicht.
Da war vor einem Jahr noch nichts passendes ohne FP da.
Wer weiß, was es in 2 Jahren gibt...
(Thömus Lightrider e_max bspw. geht in die richtige Richtung.)
 
Meine Frau fährt das Propain Sresh SL und fuhr Uphill etwa 10km/h. Die anderen in der Gruppe hatten Fullpower und fuhren mit 15/18km/h uns davon. Naja, die Entscheidung fürs SL war das sie mit Mir mitfahren kann und das Bike leicht und wendig ist.
das kommt aber eher davon, dass viele der eBiker fast nur noch im Turbo/Boost-Modus unterwegs sind, sobald ein Hügel in Sichtweite kommt.
Ich als bekennender Bio-Biker nutze beim eMTB fast ausschließlich ECO, selten mal Trail, kaum Turbo.
Wahrscheinlich nutzt deine Frau den eMotor auch als Unterstützung und nicht wie viele andere als Mofa.
Daraus würde ich aber keine 2-Klassen-Gesellschaft ableiten; jeder so wie er mag...
 
Die Gruppe muss zusammenpassen und miteinander fahren wollen. Dann geht das auch.
Ansonsten ist es schnell doof.

(Thömus Lightrider e_max bspw. geht in die richtige Richtung.)
Genau, noch entscheiden die Menschen ob sie zusammen fahren oder nicht und nicht die Motoren 😉

Die Thömus Teile holen mich als Light-Assist-Fahrer auch ab, dazu noch Transalps, schon leckere Bikes finde ich.👍

Greets
 
das kommt aber eher davon, dass viele der eBiker fast nur noch im Turbo/Boost-Modus unterwegs sind, sobald ein Hügel in Sichtweite kommt.
Ich als bekennender Bio-Biker nutze beim eMTB fast ausschließlich ECO, selten mal Trail, kaum Turbo.
Wahrscheinlich nutzt deine Frau den eMotor auch als Unterstützung und nicht wie viele andere als Mofa.
Daraus würde ich aber keine 2-Klassen-Gesellschaft ableiten; jeder so wie er mag...
Als bekennender Turbo-Fahrer empfinde ich solche Kommentare etwas abwertend, wobei ich dir diese Absicht jetzt explizit nicht unterstelle.;)
Meiner Meinung nach, gibt es halt sehr verschieden Verwendungsabsichten beim E-biken, bei mir ist es zum Beispiel so, dass mir generell schon immer beim biken die Trails und Abfahrten am meisten Spaß machen.
Durch familiäre Umstände habe ich halt meisten1,5-2 Stunden zum biken zur Verfügung. Da stellt sich die Frage, warum sollte ich den Berg im Eco hoch fahren? Ich will schnell zum Trail, und dann gerne nochmal! Auch im Turbo bringe ich mein Puls hoch, wenn ich ordentlich Eigenanteil dazu gebe.
Wenn ich mal länger Zeit habe und abschätze, dass die Batterie nicht reicht im Turbo, dann gehe ich auch runter, aber mein "Ziel" ist es dann eher, mit einstelligem Restakku nach Hause zu kommen :cool:
Wenn man dagegen einfach nur draußen unterwegs sein will, sich an der frischen Luft und in schöner Landschaft zu bewegen, dann kann ich es völlig nachvollziehen, dass man nicht im Turbo unterwegs ist.
 
Gab Zeiten da hat sich ein Orbea Rise verkauft wie warme Semmeln.
Genau das ist die Definition eines Hypes. Etwas wird vom Marketing angetriggert, jeder will es, bis dann die Ernüchterung kommt und sich rumspricht, dass es doch nicht das Gelbe vom Ei ist. Danach will es fast keiner Mehr. Das ist ein Hype (im Gegensatz zu einem Trend, der dauert an).
 
Ich als bekennender Bio-Biker nutze beim eMTB fast ausschließlich ECO, selten mal Trail, kaum Turbo.
Das ist wohl eher exotisch. Ich benutze entweder das Bio mit seinen Vorteilen (leicht, unabhängig vom Strom, spielerischer bergab), oder das eMTB mit seinen Vorteilen (viel mehr Trails, viel schneller), dieses aber konsequent mit hoher Unterstützung, ich will damit ja nicht so langsam unterwegs sein, wie mit dem Biobike. Bevor ich mit dem eMTB im Eco-Modus rumdümple, nehme ich lieber gleich das Bio, ist ja dann eine ähnlich (langsame) Fahrerei. Genau deshalb macht aus meiner Sicht das Light-eMTB wenig Sinn.
 
Genau das ist die Definition eines Hypes. Etwas wird vom Marketing angetriggert, jeder will es, bis dann die Ernüchterung kommt und sich rumspricht, dass es doch nicht das Gelbe vom Ei ist. Danach will es fast keiner Mehr. Das ist ein Hype (im Gegensatz zu einem Trend, der dauert an).
Also, wenn ich mir die Beiträge in der Orbea Rise-Ecke ansehe, ist die Anzahl der Neukäufer sicher gesunken, aber "will fast keiner mehr" halte ich für übertrieben. Was da passiert ist, ist schlicht eine Ausdifferenzierung des Markts. Es gibt deutlich mehr Optionen für Light-Assist-Räder und der Shimano-EP-RS-Motor ist heute einfach nicht mehr Stand der Technik / Optik / Gewicht. Insbesondere Trek (Fuel+, Slash+), Propain (Sresh) aber auch Canyon und andere sind da nennenswerte Konkurrenten. Gibt sicher auch einige, die nach dem Testen festgestellt haben, dass ihnen Light-Assist schlicht nicht reicht.

Und ja, der Light-Assist-Hype ist vorbei und jetzt abgelöst worden vom Mega-Fullpower-Hype. Morgen kommt dann die nächste Sau, die durch das Dorf getrieben wird.
 
Das ist wohl eher exotisch. Ich benutze entweder das Bio mit seinen Vorteilen (leicht, unabhängig vom Strom, spielerischer bergab), oder das eMTB mit seinen Vorteilen (viel mehr Trails, viel schneller), dieses aber konsequent mit hoher Unterstützung, ich will damit ja nicht so langsam unterwegs sein, wie mit dem Biobike. Bevor ich mit dem eMTB im Eco-Modus rumdümple, nehme ich lieber gleich das Bio, ist ja dann eine ähnlich (langsame) Fahrerei. Genau deshalb macht aus meiner Sicht das Light-eMTB wenig Sinn.
Ich sehe durchaus auch Verwendung für Light, jemand der einfach nur gerne unterwegs ist, dem es eben nicht darauf ankommt, möglichst viele Trails zu fahren und der aber lange Touren machen möchte, da kann ein Bio dann doch auch zu anstrengend sein bei über 1000/2000hm, da ist eine leichte Unterstützung dann bestimmt sinnvoll!
 
Ich sehe durchaus auch Verwendung für Light, jemand der einfach nur gerne unterwegs ist, dem es eben nicht darauf ankommt, möglichst viele Trails zu fahren und der aber lange Touren machen möchte, da kann ein Bio dann doch auch zu anstrengend sein bei über 1000/2000hm, da ist eine leichte Unterstützung dann bestimmt sinnvoll!
Natürlich, das bestreite ich nicht. Da gibts schon eine (überschaubare) Zielgruppe. Nur die reicht halt kaum, dass davon jemand überleben könnte, der NUR Light-Assist-Antriebe verkauft.
 
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