Avinox M2/M2S – neue Motoren im Test: 150 Nm Drehmoment und 1500 W Leistung

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Re: Avinox M2/M2S – neue Motoren im Test: 150 Nm Drehmoment und 1500 W Leistung
Hat aber keine Funktion im Bezug auf trittst Du kräftig bekommst Du mehr Unterstützung. Beim Avinox heißt es trittst Du SCHNELL bekommst Du mehr.
Die Leistungskurven zeigen genau die Abhängigkeit, die Du bezweifelst - oder reden gerade alle aneinander vorbei? Die X-Achse ist die eingebrachte Power und nicht die Kadenz. Die Kadenz bei der Messung ist gleich.

Der Avinox fühlt sich einfach anders an als Bosch, weil der Multiplikator so hoch ist.

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Verrennst Du Dich also nicht etwas? Jeder Motor hat sein optimales Leistungsfenster bei einer gewissen Kadenz

Sprich generell verhalten sich eMtb Motoren so, dass die Kadenz das Leistungsdach bestimmt (wie viel der Motor maximal liefern kann), die Fahrerleistung bestimmt, wie viel davon tatsächlich abgerufen wird (über den 800%-Faktor). Wer bei 60 RPM mit 50W nuckelt, bekommt weder die volle Kadenz-Power noch den vollen Support-Multiplikator.

Aber im Prinzip sind alle Punkte, die Du ansprichst, lediglich Software. Avinox verbaut eine irre Menge an Sensorik und der Motor leistet einfach das, was die Software vorgibt. Damit könnte sich jeder Fahrmodus komplett anders verhalten. Oder wenn Hersteller XY ein spezielles Fahrverhalten bevorzugt, kann dies in Software implementiert werden.
 
Wenn man so drüber nachdenkt, dann ist der limitierende Faktor eigentlich in den meisten Szenarien die Batteriekapazität.

Fahren ein Boschfahrer und ein Avinoxfahrer gemeinsam eine 2,5h Tour und fahren ihren 800Wh Akku leer, dann sind sie am Ende exakt gleich schnell, da die Energieeffizienz der Antriebe fast gleich ist. Wenn der Avinox Fahrer zu schnell fährt, strandet er😄.

Mit dem Avinox bist du nur schneller bei kurzen Touren. Oder du hast einen Wechselakku (was bei den meisten Abinox-Bikes nicht so ist) oder kannst zwischendurch irgendwo laden.
 
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wie gut lässt sich beim Avinox eigene Profile einstellen? Welche Limiten sind gesetzt? Könnte man zum Bsp die Fahrstufen des Bosch Gen 5 damit simulieren?
 
Das ist das Problem mit so komplexen Tests und den entsprechenden Daten. Es braucht ein gewisses Grundverständnis, um sie zu interpretieren und zu verstehen. Dass das hier nicht vorhanden ist, ist aber nur so semi-überraschend
Ich habe den Test nur überflogen, aber was soll man denn an den Daten interpretieren oder verstehen, die sind doch eindeutig.

100 Watt input bei 80 RPM = 800 Watt Output
170 Watt input bei 80 RPM = 1150 Watt Output
250 Watt input bei 80 RPM = 1100 bis 1200 Watt Output
Und ab 170 Watt input bei 105 RPM = 1450 Watt Output

Dann steht da noch folgendes Zitat.

"Noch nicht ganz auf dem Niveau von Bosch oder Specialized agiert der Avinox beim Thema „Overrun“ (Nachlauf). Zwar lässt sich die Nachlaufzeit in der App für jeden Modus justieren, doch wirkt das System in verblockten Passagen noch nicht ganz so dynamisch und intuitiv an die Pedalkraft gekoppelt, wie man es beispielsweise vom eMTB+ Modus beim aktuellen Bosch CX kennt."

Kann nicht erkennen was 303 falsches schreibt.
 
Es scheinen mir viele der Ansichten und Emotionen bei der ganzen Thematik sehr Marketing-basiert zu sein.

Abgesehen davon dass die absoluten Zahlen ja nur die Leistungsspitzen betreffen, welche man eher selten und nur kurz nutzen dürfte, sind die technischen Fakten jetzt auch keine Zauberei.

Dass ein Planetengetriebe nunmal höhere Drehmomente ergibt ist ja bekannt, gute Akkuschrauber kommen auch auf 110Nm und mehr, Leistungsäquivalente von 1,2-1,5kW sind für hochwertige Akkubohrhämmer auch nix Besonderes.
Und das sind alles Geräte, die so nicht in der Lage wären, ein Systemgewicht von 100kg oder mehr durch die Gegend zu wuppen.
Ohne Schaltung und Kurbeltrieb geht damit also immer noch nicht viel, da braucht man jetzt auch nicht von 1500W zu reden wie von 1500PS.

Außerdem ist es auch noch ein 36V System, die Zukunft dürfte eher in Richtung 48V gehen und dann noch mehr Leistungsreserven bieten.

Als vor Jahren der TQ120 rauskam gab es auch keinen Aufschrei und Sorgen um Übermotorisierung, auch der Gobao 101 hat schon länger 110Nm und über den spricht auch niemand.

Also ist schon viel Marketing im Spiel, am Besten beruhigen und drauf klarkommen.
 
Die Leistungskurven zeigen genau die Abhängigkeit, die Du bezweifelst - oder reden gerade alle aneinander vorbei? Die X-Achse ist die eingebrachte Power und nicht die Kadenz. Die Kadenz bei der Messung ist gleich.

Der Avinox fühlt sich einfach anders an als Bosch, weil der Multiplikator so hoch ist.
Genau so sieht's auch für mich aus.

wie gut lässt sich beim Avinox eigene Profile einstellen? Welche Limiten sind gesetzt? Könnte man zum Bsp die Fahrstufen des Bosch Gen 5 damit simulieren?
Denke der Avinox Trail-Modus entspricht ziemlich exakt dem Bosch CX 5 Turbo - sowohl bei 150 als auch bei 200 Watt Eingangsleistung.

Viel wichtiger - wann kommt das Santa Cruz Vala mit M2S? Santa kommt eigentlich nicht mehr aus - da muss etwas kommen. Als Spaßbike bestimmt der Hammer.
Das wäre zu krass - damit wären viele der "kleineren" Marken/Hersteller auf einen Schlag etwas weniger gefragt (die sich aktuell primär über den Motor verkaufen und vorher teils komplett unbekannt waren).

Zugegebenermaßen läuft ein Vala mit Bosch CX 5 aber auch wirklich erste Sahne und eigentlich vermisst man weder Power noch Reichweite (was nicht heißen soll, dass mehr davon schlecht wäre). Und bei gleicher Ausstattung wär das Bike mit nem Avinox M2S und dem 700er Akku im Grunde nicht mal wirklich leichter - es hätte nur mehr Power und mehr Akkukapazität.
 
Ist das theoretisch möglich? Was wiegt denn ein aktuelles Vala mit richtigen Reifen, Fahrwerk und Bremsen?

So super leicht ist der M2S und der 700er Akku auch nicht.
20,5-21kg sind realistisch - mit einer „alten“ Lyrik. Das Vala kann man schon recht leicht aufbauen, es kommt standardmäßig mit recht schweren Komponenten für den harten Einsatz.

Warum M2S? Kleinere Bauform, IP66, 700er Akku (noch schlankeres Unterrohr?); leise, Schnellladen. Die Power ist ziemlich egal - brauche ich eh nicht. Wenn ich in die Richtung Full Power gehen würde, käme Stand heute nur noch der M2S in Frage - natürlich in Abhängigkeit zu einer Probefahrt.

Ich denke, dass an dem Motor in den nächsten zwei Jahren vor allem bei teuren Bikes und im Performance Bereich kein Weg mehr vorbeiführen wird. Um nachziehen zu können, dürfte Bosch zwei Jahre benötigen - und da wird schon der M3 erscheinen.
 
36er Grip2, Reverb AXS 170mm, Lewis lh4 mit HS2 200/200, SRAM XX TM, Schwalbe Magic mary und Tacky Chan supertrail.

Mit einer Oneup wären es nochmal ca 200-250g weniger.
 
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Warum M2S? Kleinere Bauform, IP66, 700er Akku (noch schlankeres Unterrohr?); leise, Schnellladen. Die Power ist ziemlich egal - brauche ich eh nicht.
Ja, das wären auch meine primären Gründe: Super schlankes Unterrohr (für ein eBike), kompakterer Antrieb, Power, leise (rauf wie runter), Effizienz, Schnellladen (inkl. Ladestandsbegrenzung!).

Wenn ich in die Richtung Full Power gehen würde, käme Stand heute nur noch der M2S in Frage - natürlich in Abhängigkeit zu einer Probefahrt.
Sehe auch keine Alternativen mehr (nicht mal am Horizont). Aber bitte nicht falsch verstehen - ein CX5 lässt sich nach wie vor super fahren und wenn der Deal gut ist, kann man den Antrieb schon noch kaufen.

20,5-21kg sind realistisch - mit einer „alten“ Lyrik. Das Vala kann man schon recht leicht aufbauen, es kommt standardmäßig mit recht schweren Komponenten für den harten Einsatz.
Wie gesagt: Bei gleicher Ausstattung hat man mit dem Avinox einen 100g Gewichtsvorteil. Aber ja, ein Vala lässt sich auch jetzt schon mit +/- 20 kg aufbauen. Ich genieße aber tatsächlich die Vorzüge einer 38er Gabel (300g plus zur 36er) und einer Maven (100g plus zur aktuellen XTR). Und dass ich mir um den LRS (500g plus zu was ebenfalls tauglichem) keinerlei Gedanken machen muss, fühlt sich auch gut an. Und mein Vala liegt aktuell bei echten 20,9 kg inkl. Newmen Beskar Pedalen (300g).

Aktuell gibt's halt nur 4 Bikes mit dem 700er Akku und sobald eine Marke wie Santa Cruz sowohl den M2S als auch den 700er Akku bekommt, kauft sicher eine spürbar kleinere Anzahl noch ein Amflow oder Co.
 
Durch den fest verbauten 700er Akku wird viel Gewicht gespart. Der Akku selber ist leichter, das ganze Akku schnell reinraus Gedöns entfällt und der Rahmen kann mit geschlossenem Unterrohr auch leichter gebaut werden.
 
Wenn man so drüber nachdenkt, dann ist der limitierende Faktor eigentlich in den meisten Szenarien die Batteriekapazität.
Wenn ich mit Avinox Leuten fahre, plane ich die Tour immer so, daß ich mit dem Bosch 800Wh so gerade hinkomme,
dann kann der Avinox Fahrer nicht zu viele Sperenzchen machen 😁
Und ich habe dann noch einen 250Wh Extender im Rucksack😇

Ganz ehrlich, es ist schon beeindruckend, was Avinox da auf die Beine stellt, auch wenn ich es persönlich
nicht für gut, um nicht zu sagen “beschissen“, für unseren Sport (MTB) halte.
 
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