5 E-Bikes mit Avinox (DJI) im Vergleichstest: Rotwild holt Testsieg, Forbidden Kauftipp!

5 E-Bikes mit Avinox (DJI) im Vergleichstest: Rotwild holt Testsieg, Forbidden Kauftipp!

E-MTB mit Avinox-Motor (DJI) im Vergleichstest: Amflow, Crussis, Forbidden, Megamo und Rotwild – welches Modell holt den Testsieg?

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5 E-Bikes mit Avinox (DJI) im Vergleichstest: Rotwild holt Testsieg, Forbidden Kauftipp!

Welches der hier getesteten Bikes wäre dein Favorit? Hast du vor, dir in den nächsten Monaten ein neues E-Bike zu kaufen? Falls ja, welche sind aktuell in der engeren Auswahl?
 

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Re: 5 E-Bikes mit Avinox (DJI) im Vergleichstest: Rotwild holt Testsieg, Forbidden Kauftipp!
Die üblichen verdächtigen haben wahrscheinlich die Tests schon lang fertig, und kommen aus der Deckung, wenn das Embargo aufgehoben ist. Gerade DJI hat ja gefühlte 1001 Medienleute auf allen Kanälen, die nur warten das sie was von sich geben.
Ein "Erste eindrücke einzeltest" ist etwas anderes als ein Vergleichstest.
Hier müssen von allen teilnehmenden herstellern zeitgleich testbikes organisiert werden, dann braucht es zeit alle räder back to back zu vergleichen....

Das macht man ja nicht mal eben in ner Woche vor release.
 
Ein Bike was über 6000,-€ als attraktiven Preis zu betiteln ist schon merkwürdig.
Man bekommt eine Kove 800x Rally 95 Ps 27cm Federweg 180kg hervorragend Verarbeitet für 9800,-€.
Für mich sind Fahrräder über 4000,- € reinster Wucher aber solange es noch jemand kauft, weiter so…..
 
Ein Bike was über 6000,-€ als attraktiven Preis zu betiteln ist schon merkwürdig.
Man bekommt eine Kove 800x Rally 95 Ps 27cm Federweg 180kg hervorragend Verarbeitet für 9800,-€.
Für mich sind Fahrräder über 4000,- € reinster Wucher aber solange es noch jemand kauft, weiter so…..
Ich freue mich natürlich auch über günstigere Preise.
Mein Limit liegt bspw. bei 6.500 Euro.

Wenn ich aber vernünftige Komponenten, einen ordentlichen Motor, einen leistungsfähigen Akku und einen Rahmen will, der etwas aushält, wird es mit UVP 4.000 Euro bei einem E-MTB schon etwas schwierig.

Motorlose Fullys, die ordentlich ausgestattet sind, wird man auch kaum unter UVP 2.500 Euro finden.
 
Di
Alle haben zu dünne Karkassen, nur das Forbidden hat angemessene, zumindest würden die zum Einsatzzweck passen. Ich würde da eher Exo+/Supertrail vorne und DD/Supergravity hinten sehen, mindestens aber Exo+/Supertrail vorne, Exo+ hinten wurde ich bei einem Trailbike mit etwas mehr Federweg noch akzeptieren, wir reden immer noch von Ebikes mit 1000W und 800Wh für 10k und mehr, da darf wohl halbwegs vernünftige Reifen erwarten, selbst ein Rose File Plus hat Trail/GravityKarkassen

Megamo: come on, Exo vo/hi UND Dual Compund (laut Bilder, keine Angabe seitens Megamo)? Nicht euer ernst, die anderen verbauen wenigstens Exo+/Super Trail hinten und brauchbare Gummimischungen, wo man zumindest gleich Grip hätte
Die Avinox Bikes werden von einer Klientel gekauft, die sich genau für drei Zahlen interessiert: Leistung, Federweg, Gewicht. Alles andere wird dem untergeordnet und damit das Prospektgewicht stimmt, auch die Reifen 🤷‍♂️
 
Reifen sind in meinen Augen ein sehr legitimer Kritikpunkt, da sie einen hohen Einfluss auf das Gewicht als wichtiges Kaufargument haben – im Einzelhandel sprechen wir von Mogelpackungen, aber Reifen sollen wir nicht kritisieren?
Absolut richtig. Eigentlich müsstet ihr bei allen Testeädern erstmal dieselben Reifen aufziehen oder der Markt müsste das Gewicht immer "ohne Pedale und ohne Reifen" angeben 🤷‍♂️
 
, sieht die Realität der meisten E-MTBs anders aus. Da reichen Exo-Karkassen und MaxxTerra dicke.
Never ever reicht das für 160+mm Bikes. Die Bikes in dem Vergleich sind nicht für Leute gebaut, die auf Exo-Karkassen über Waldwege rollen. Also irgendwann muss man die Kirche auch mal im Dorf lassen. Ich kann auch nicht nen 911er Turbo mit Reifen verkaufen, die bis 200 zugelassen sind, "weil das den meisten Kunden reicht".
 
Reifen sind ein ziemlich spezielles Thema und wenn man vernünftig Biken will braucht es meiner Meinung nach zumindest 2 oder gar 3 verschiedene Reifensätze, je nach Einsatzzweck.

War bemängeln hier eigentlich viele inkl der Tester die Reifen, die für gut 80% der Käufer reicht?

Die sind in 15min gewechselt.
 
Ein Reifensatz fürs Bike kostet ca 100 Euro.......wenn mann die nicht übrig hat.

Auf Feld und Wiesenwegen fahren die alle gut.

Wahrscheinlich muss die Redaktion die Reifen selber bezahlen. Sonst würden sie ja einen soo wichtigen Kontaktpunkt an jedem Bike gleich machen.

Ic
 
Auf Feld und Wiesenwegen fahren die alle gut.
Evtl. gibt es aber Käufer eines Enduro- oder Trail-E-MTBs, die seltener auf Feld- und Wiesenwegen und dafür öfter auf steinigen, wurzeligen Naturpfaden mit entsprechenden Steigungen/Gefälle, Sprüngen, Anliegern, Stufen, Kanten.... unterwegs sind.
Da könnte man dann fast vermuten, dass diese Käufer am Rad Reifen erwarten, die genau für solche Enduro-/Trail-Bedingungen gemacht wurden.

Möchte ein Käufer sein Rad dann kastrieren, weil er, wenig artgerecht, eh nur die erwähnten Feld- und Wiesenwege fährt, kann er das ja dann tun.

Stabilere Reifen mit entsprechend schlechterem Rollwiderstand spielen beim E-MTB auch eine weniger gewichtige Rolle, als am motorlosen Rad, weil hier ja der Motor unterstützt, wenn es einem zu zäh wird (Akku-Verbrauch mal außen vor gelassen).

Es geht den Herstellern bei der Ausstattung mit soch nicht artgerechten Reifen also ausschließlich um Gewichtstricksereien.
Schade.
 
Bei Enduro hast du recht, aber Trail ist hier im Forum bzw generell ein wohl ziemlich dehnbarer Begriff.

Beispiel Finale Ligure

Crestino 1+2 geht problemlos mit EXO ect. Ich denke für die meisten hier ist das ein Trail.

Madonna dann ehr nicht EXO. Enduro
 
Ich frage mich auch, warum das Amflow in der günstigen Variante getestet wurde? Marketing?

Ebenfalls aufgefallen sind mir auch die unzureichenden Reifen, der Standardtrick um Räder leicht aussehen zu lassen. jetzt bin ich sicher kein Maßstab aber sogar in DD Karkassen habe ich mir schon Platten geholt, bei EXO wären es im rauen Terrain sicher 2 Platten pro Tag...

Interessant wäre mal zu wissen, was aktuell technisch möglich ist vom Gewicht her, wenn die Reifen und Räder endurotauglich sind...
Nein, weil es sehr populär ist und bisher noch meines Wissens von keinem Magazin getestet wurde…
 
Die Reifen können das Fahrverhalten enorm beeinlfussen und das Fahrgefühl unter Umständen ordentlich versauen. Aus dem Grund meine ich, dass bei Gegenüberstellung der mehreren ähnlichen Bikes gewisse Fairnessbedingungen hergestellt werden sollten. Alle Bikes auf gleiche Reifen zu stellen wäre es am einfachsten. Bei Fahrwerken wird es schon deutlich umständlicher.
 
Die Reifengewichte sind bekannt.
Wäre doch einfach in einem Vergleichstest eine Tabelle mit den involvierten Reifen anzuhängen. Dann kann jeder seine passenden Schlüsse ziehen.
 
Never ever reicht das für 160+mm Bikes. Die Bikes in dem Vergleich sind nicht für Leute gebaut, die auf Exo-Karkassen über Waldwege rollen. Also irgendwann muss man die Kirche auch mal im Dorf lassen. Ich kann auch nicht nen 911er Turbo mit Reifen verkaufen, die bis 200 zugelassen sind, "weil das den meisten Kunden reicht".
Ich widerspreche dir ja gar nicht. Aber als Hersteller muss ich mir überlegen, wie meine Räder eben in der Praxis auch genutzt werden.

Beispiel Amflow: Ich hab zwar auch schon einige davon am Reschen, am Kronplatz oder in Finale im entsprechenden Gelände gesehen. Aber viel viel mehr eben auf Wald- und Wiesenwegen, auf Forstautobahnen oder mit drei Smartphone-Halterungen an irgendwelchen Hütten. Und das ist okay, das ist legitim. Ich kann mich dieser Realität als Produktmanager aber nicht verwehren.

Beispiel Specialized Levo: Speci hat auf das Bike enorm potente Reifen gepackt mit DH-Karkasse vorn und hinten und ner weichen Gummimischung. Guter Freund von mir ist Speci-Händler: Neben der Optik stört die meisten Kunden am Bike das Gewicht (mit normalen Trail-Reifen könnte man hier locker 500g rausholen) und viele Käufer beschweren sich nach dem Kauf über zu hohen Akkuverbrauch (klar, mit den dicken Pellen) und starkem Reifenverschleiß v.a. am Hinterrad (klar, Asphalt + weiche Gummimischung = ☠️). Er hat bei sehr vielen Levos schon beim Verkauf die Reifen entsprechend ausgetauscht.

Wie gesagt, ich widerspreche dir in keinem Punkt. Eigentlich gehören auf ein Bike mit 160 mm Federweg entsprechend stabile Reifen. Aber die Realität ist nunmal: 160 mm E-MTBs, die artgerecht bewegt werden, sind die Ausnahme und nicht die Regel. Und als Hersteller hab ich nichts davon, mich stur zu stellen und meinen Kunden "vorzuschreiben", wie sie das Bike zu nutzen haben.
 
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