Unno Mith E-Bike mit DJI Avinox: Neues DJI-E-Bike – jetzt geht's los!

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Re: Unno Mith E-Bike mit DJI Avinox: Neues DJI-E-Bike – jetzt geht's los!
Aus der TCU Erfahrung vom Kenevo SL, wo ich mir das zu Beginn ausgetüftelt und dann zwei Jahre nicht mehr verstellt habe, könnte ich eventuell darauf verzichten. Fahre selten in ebike Gruppen
Klar, man braucht es nicht zwingend. Aber grade beim Avinox, der schon ordentlich an der Batterie nuckelt, ist es ganz cool, das selbst zu regulieren, wenn man auch mit etwas weniger Leistung fahren möchte.
Und das ist ja quasi nur eine kleine Bewegung mit dem rechten Daumen.

Sonst kannst aber tatsächlich auf den rechten Schalter verzichten. Man kann sich ja das Display selbst konfigurieren. Machst alles auf eine Seite, was wichtig ist. Dann musst auch nicht während der Fahrt umschalten.
 
So heute meine erste Tour gefahren. Ich liebe das bike jetzt schon. Was ich auch schon sagen kann. Wo ein Unno ist, ist auch ein Weg. :) Auf der Tour habe ich ein paar notwendige Anpassungen festgestellt. Daher habe ich nun
  1. Den lenker noch mal um jeweils 1 cm gekürzt.
  2. Den sattel 1 cm höher und 1cm nach vorne.
  3. Dämpfer auf 200 psi erhöht, SAG 25%
  4. Reifen hinten auf 1,7 bar von 1,5
Bin gespannt ob es meinen Erwartungen besser entspricht. Ich mag es Stück für Stück das setup anzupassen, bis es für mich perfekt ist.

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Jetzt bei diesem Matsch fahre ich den Schredda vorne mit 1,4 Bar und hinten 1,5 Bar.
Gut, der ist eh noch mal stabiler. Den Mary Trail im Spätsommer mit 1,6 Bar vorne in Südtirol.
Auf einer Brechsand Murmelbahn aber sicher nicht optimal.
 
Gibt Schwalbe nicht extra irgendwo an, dass die Radial-Reifen mit höherem Druck als üblich gefahren werden sollten, damit sie richtig funktionieren?
Ich meine das irgendwo mal mitbekommen zu haben.
Stimmt, das ist so. Ich fahre seit letztem Jahr Radialreifen. Mit hinten 1,5 und vorne 1,4 bin ich durch die Saison. Das Unno ist ein wenig schwerer, sodass ich doch ein wenig erhöhe. Gestartet bin ich mit den Werksangaben von Schwalbe. Für mich funktioniert es so hervorragend.
 
Ich fahre die MMs mit 22-23 psi/1,5-1,6 bar vorne und 25-26 psi/1,7-1,8 bar hinten. Bin damit auch zufrieden. Aktuell hätte ich teilweise dann doch auch den Shredda lieber (wobei ich den noch nicht gefahren bin), für den Sommer will ich eigentlich auf Albert Gravity hinten und MM Trail vorne.

Ich bin gestern im Gegensatz zu @EBikeFirst am Dämpfer von 210 psi auf 200 psi (RS Vivid) und vorne von 60 auf 55 psi (ZEB) reduziert, fühlt sich für mich besser an.
 
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Heute kam das Fahrwerk vom Service. 11.6 auf VTX umgebaut fürs Unno bis irgendwann der 11.6-tune für das mith kommt (war vorher im Kenevo SL). Bei der 9.1 Service und V2 Upgrade. Und die H&R -Feder 298 statt bisher 513g kam vom Pulverbeschichten aus Hamburg (Feinstruktur schwarz matt)

Bleibt nur weiterhin das warten auf das Rahmenset 🥺
 

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S2 MITH Frame Set wiegt 10,22 KG mit Avinox und X2

Rechter pod ist bei mir runter gekommen weil ich beim schalten zu oft drauf gekommen bin.

Wer ein Satz Shredda haben möchte kann sich gern bei mir melden =)
 
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Hat jemand am Mullet eBike Erfahrung mit 2,6"
Hinterreifen? Will mal Argotals probieren und überlege ob hinten DH 2,4 oder Enduro 2,6"
Bei mir sind original 2.5er drauf. Ich glaube, hinten passt auch ein 2.6er. Vorn ohnehin. Am Specialized habe ich auf 2.6 umgerüstet. Ich war damit sehr zufrieden.

Eventuell hilft es dir ein wenig.
 
Meine aktuellen Einstellungen & Eindrücke zum Unno Mith

So langsam finde ich meine persönliche Einstellung am Unno – und das Bike macht mir jetzt schon enorm viel Spaß. Vielleicht helfen meine Werte und Eindrücke ja jemandem weiter.

Zu mir​

  • Seit ca. 25 Jahren auf dem MTB unterwegs
  • Erfahrungen von Alpencross bis Marathon-Rennen
  • Gardasee (Altissimo, Tremalzo …) noch mit dem Moser‑Guide und ohne Motor gefahren
  • Fahrtechnik solide, aber kein „Mega‑Techniker“
  • Fahre gerne bergauf und bergab, aber keine schwarzen Pisten mehr
  • Das Unno kann definitiv mehr als ich – und das ist völlig okay

Setup​

(Fett = von mir angepasst)

Reifen​

  • Vorne: 1,5 bar
  • Hinten: 1,7 bar

Gabel – 90 PSI​

  • HSR: 6/8, LSR: 8/12
  • HSC: 4/8, LSC: 10/16

Dämpfer – 200 PSI

  • HSR: 3/8, LSR: 8/16
  • HSC: 1/8, LSC: 5/16

Ergonomie​

  • Sattelhöhe: 73,5 cm
  • Lenkerbreite: 740 mm (gekürzt)

Fahreindrücke​

Fahrwerk​

  • Dämpfer steht nun nicht mehr so tief im Federweg
  • Sehr feinfühliges Ansprechverhalten
  • Gabelgewicht spürbar, Unterschied zur 38er noch unklar
  • Keine Undichtigkeiten
  • Kürzerer Lenker passt deutlich besser
  • Viele fahren meiner Meinung nach zu breite Lenker

Avinox M1 Motor​

  • Sehr starke, feinfühlige Unterstützung
  • Eco‑Modus so angepasst, dass ich arbeiten muss, aber gut hochkomme
  • Eco-Verbrauch: ca. 1,2–2 % pro Kilometer im Gelände
  • Restliche Modi auf Default
  • Leichtes Klappern bergab, aber nicht störend
  • 800‑Wh‑Akku reicht für alles, was ich fahre
  • Touchscreen macht richtig Freude
  • Software wirkt hervorragend abgestimmt und unterstützt natürlich

Bremse – Cura 4​

  • Etwas diva‑haft
  • Wechsel auf organische Galfer‑Beläge → deutlich bessere Bremskraft
  • Leichtes Schleifen vorne, vermutlich selbstheilend mit Abrieb
  • Wenig Spiel der Bremskörper zu den Belegen → kann nerven
  • Kolben klemmten, vorne und hinten gereinigt → jetzt freigängig

Schaltung​

  • SRAM + Motor = extrem stark
  • Schalten unter Last problemlos
  • Sehr smoothes Schaltverhalten
  • Schalten ohne Treten ist ein echtes Highlight

Rahmen & Gesamtfahreindruck​

  • Bike fährt sich extrem sicher und kontrolliert
  • Wurzelteppiche und kleine Absätze problemlos, ich taste mich noch ran.
  • Sehr guter Grip
  • Progression des Hinterbaus gefällt mir richtig gut
  • Gewicht von 22,4 kg ist top für die Kategorie
  • Mehrgewicht gegenüber Levo SL spürbar, aber bergab eher positiv

Fazit​

  • Das teuerste, aber auch das beste Bike, das ich bisher gefahren bin
  • Ich taste mich weiter ran, aber schon jetzt macht das Unno unglaublich viel Spaß.
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