Orbea Rise mit Range Extender: Marathon im Boost-Modus!

Orbea Rise mit Range Extender: Marathon im Boost-Modus!

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Das Orbea Rise ist ein Light-E-MTB, bei dem ein 360-Wh-Akku fest im Unterrohr verbaut ist und welches von einem Shimano EP8 RS angetrieben wird. Der Motor ist auf 60 Nm begrenzt, leistet aber in Kombination mit dem leichten Orbea Rise beeindruckende Fahrleistungen. Optional ist ein Range Extender mit 252 Wh zu haben. Wir haben den Range Extender von Orbea ans Rise montiert und die Reichweite im Boost-Modus mit 612 Wh für euch getestet. Wie weit man damit wohl kommt?

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Orbea Rise mit Range Extender: Marathon im Boost-Modus!

Range Extender sind eine feine Sache und erhöhen die Kapazität am Orbea Rise auf satte 612 Wh. Habt ihr bereits Erfahrung mit den kompakten Zusatzakkus? Postet doch mit in die Kommentare, welches Modell ihr nutzt.
 

bekolu

Bekanntes Mitglied
Ich tue mich sehr schwer, den Reichweitentest im Vgl. zum Orbea ohne RE einzuordnen.

Mit RE ist die Akkukapazität 70% größer, dafür schafft ihr 65% mehr Höhenmeter und 37% mehr Kilometer in 33% mehr Zeit. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nur marginal schneller beim jetzigen Vergleichstest. Entweder hat der RE nicht 252 Watt, oder die Eigenleistung liegt beim jetzigen Test unter der beim Test ohne RE.

Da ja die Reichweite immer von der Summe aus Eigen- und Motorleistung abhängt, müsstet ihr zumindest die Eigenleistung immer mit angeben. Und für Vergleichstests die Eigenleistung, TF etc. möglichst auf einem Level halten (Fahrergewicht etc. ja auch, aber das ist ja nicht immer leicht :) ).

Ansonsten ein super Bike. Ich finde aber auch, dass es ohne RE mehr Sinn macht. Aber wenn den einer haben will, warum denn nicht.
 
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DR_Z01

Bekanntes Mitglied
Orbea hat nur deswegen auch die Leistungsfähigkeit des Shimano reduziert. Für die meisten Lightbiker ist das wohl auch o.k. Ich fahre ja auch 90% im Eco 30% Betrieb. Wenn ich dann mal mehr brauche nur den Trailmodus mit 50%, was auch immer das ist. Dort habe ich dann Drehmoment und Leistung auf max gestellt. Ob ich die erreiche weiß ich nicht. Bin auf jeden Fall zufrieden. Boost weiß ich gar nicht was da geht.
 

ducfan

Aktives Mitglied
Das saturn kann mehr hm auf die zeit!

Ich finds immer wieder erschreckend wenn bei light ebikes von kastrierten systemen oder lahmen schnitten gesprochen wird. Das sagt mir das die relation einfach völlig fehlt. 20er schnitt im gelände mit satten hm ist nicht lahm und kastriert sondern ein rausch der geschwindigkeit. Oder kommts mir durch die anstrengung am limit nur so vor? 🤷

Seis wies ist, die industrie steht sich selber im weg weil die normalen ebikes absolut utopische leistungsmonster sind. 4 mal du. Man hätte sowas nie zulassen dürfen jetzt gibt es eben kein zurück mehr.
Die leute werden sich das rise freischalten und die akkuflaschen im rucksack bunkern um mit 600w in den anstieg zu knallen. Weil mit 250w ist eben nicht viel los. Das ist bei fahrern mit 80kg eben tourenhochgegurke im ersten bzw zweiten gang.


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Respekt
 
G

Gelöschtes Mitglied 14565

Guest
Die ganzen Reichweitentests kann man alle in die Tonne kloppen.

Die Effizienz der Motoren verschiedener Hersteller unterscheidet sich im einstelligen Prozentbereich.

Wie weit man tatsächlich kommt hängt nur davon ab wieviel Eigenleistung man erbringt, wie hoch die Motorunterstützung ist, wie schwer man ist und wie stark die Steigung ist. 5 kg weniger beim Bikegewicht spielen kaum eine Rolle.
 

bekolu

Bekanntes Mitglied
Seis wies ist, die industrie steht sich selber im weg weil die normalen ebikes absolut utopische leistungsmonster sind. 4 mal du. Man hätte sowas nie zulassen dürfen jetzt gibt es eben kein zurück mehr.

Ich kann dem nur zustimmen. Selbst die light EMTBs haben in der höchsten Stufe (also 2 mal du) viel zu viel Leistung. Da kann ich mit 100 Watt Eigenleistung in den Berg fahren, und der Motor macht daraus 300 Watt. Dann kommt aber die Leistungsabriegelung bei 250 oder 300 Watt (keine Ahnung, wo das Orbea hier ist), und eine hohe Eigentleistung wird "nicht belohnt". Aus meiner Sicht gehörten EMTBs auf max. einmal Du (also der Motor gibt max. das dazu, was du selber treten kannst) beschränkt werden. Dann hat das noch was mit MTB fahren zu tun und ich brauche auch keinen Range Extender oder so was. Und die Werbung sagt ja immer, dass Light EMTBs sich fahren lassen wie normale MTBs.... :cool:
 

HageBen

Bekanntes Mitglied
Ich kann dem nur zustimmen. Selbst die light EMTBs haben in der höchsten Stufe (also 2 mal du) viel zu viel Leistung. Da kann ich mit 100 Watt Eigenleistung in den Berg fahren, und der Motor macht daraus 300 Watt. Dann kommt aber die Leistungsabriegelung bei 250 oder 300 Watt (keine Ahnung, wo das Orbea hier ist), und eine hohe Eigentleistung wird "nicht belohnt". Aus meiner Sicht gehörten EMTBs auf max. einmal Du (also der Motor gibt max. das dazu, was du selber treten kannst) beschränkt werden. Dann hat das noch was mit MTB fahren zu tun und ich brauche auch keinen Range Extender oder so was. Und die Werbung sagt ja immer, dass Light EMTBs sich fahren lassen wie normale MTBs.... :cool:
Zwei mal du wären bei 100 W Eigenleistung gesamt 200 W, nicht 300.
Orbea hat in Boost 350 W Spitzenleistung.
Wer "Belohnung" will, der stellt in der Shimano App den Fahrcharakteristik Regler einfach (weiter/weit) nach links. (Lv.1 = ~1,2 mal du, Lv.2 = ~1,4 mal du, Lv.3 = ~1,6 mal du)

Je nach Einstellung musst dann schon etwas treten um das Maximum vom RS dazu zu bekommen.
Lv.1 290W / Lv.2 250W / Lv.3 220W Eigenleistung

Niemand zwingt einen das Ding auf Level 10 zu stellen.
 

bekolu

Bekanntes Mitglied
Zwei mal du wären bei 100 W Eigenleistung gesamt 200 W, nicht 300.

Der Motor gibt 2mal Du, plus meine Eigenleistung sind das dann die 300 Watt. Aber egal.

Niemand zwingt einen das Ding auf Level 10 zu stellen.

Das weiß ich, und eigentlich ist es mir auch egal. Aber gerade die Übermotorisierung bringt doch die ganze Diskussion um EMTBs mit sich. Gehört aber nicht in diesen Thread und ist auch nur meine Meinung.
 

Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
Die ganzen Reichweitentests kann man alle in die Tonne kloppen.

Die Effizienz der Motoren verschiedener Hersteller unterscheidet sich im einstelligen Prozentbereich.

Wie weit man tatsächlich kommt hängt nur davon ab wieviel Eigenleistung man erbringt, wie hoch die Motorunterstützung ist, wie schwer man ist und wie stark die Steigung ist. 5 kg weniger beim Bikegewicht spielen kaum eine Rolle.
Genau.
Aber halten das gemeine Radvolk bei Laune, gauckeln etwas Pseudovergleichbarkeit vor und vor allen Dingen tun die den Bikehetstellern nicht wirklich weh.
Zu "TÜV" zertifizierten Akkutests würde sich nie ne Baikredaktion hinteissen lassen.
 

Dreinulleins

Bekanntes Mitglied
Bei Elektroautos wird ja mittlerweile oft die Bruttokapazität des Akkus angegeben und die entnehmbare Kapazität.

Könnten die Bikehersteller auch machen, wollen sie aber nicht.
Was bringt dir das wenn du es wüsstest?
Dann hast Du Laborwerte.
Hänge ein Messgerät dazwischen bei Laden und Entladen dann hast Du deine Werte.
 
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bekolu

Bekanntes Mitglied
Woher ist die Aussage?
Kenn die nur von

Ich hab mal irgendwo aus einem anderen Forum ein Sheet heruntergeladen zum Levo SL. Dort ist ein Rider Support Faktor eingegeben, der ist beim SL 2 (Beim Levo 4). Das ist m.W. der Faktor, den der Motor noch dazu gibt. Bin jetzt echt ein wenig verwirrt, aber mein Levo SL fährt sich so.

Ich fahre im Boost Modus mit 40% Motorleistung, d.h. bei 300W Eigenleistung liegen die max. 240 W vom Motor an (40% mal 2). Ich komme auch regelmäßig bei steilen Stücken in die Begrenzung (also Eigenleistung über 300W). Wäre das Verhältnis 1:1, müsste ich über 600W Eigenleistung treten, um in die Motorbegrenzung zu kommen. Das ist aber leider nicht meine Liga :)
 

HageBen

Bekanntes Mitglied
Okay, vielleicht sollten wir unterscheiden, ob wir mit "X mal Du" vom Unterstützungsfaktor oder vom Faktor der die Systemleistung meint, reden. Letzteres limitiert natürlich im Limit ersteren.
 
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