Oberkörper-Protektoren: Protektor-Rucksack, einzelne Schulterpolster, Brustpanzer, Protektorenjacke...?

Ich habe inzwischen auch meine Leatt Weste v.u.h. Level 2, gegen die Orthema max Enduro eingetauscht. :cool:
Das Body Protection Set mit GP2 (Schulter Protektoren) wurde mir ebenfalls zur Ansicht/ auf Empfehlung mitgesendet,
da die Schulter Protektoren hier aber nur mit längeren Klettbädern fixiert werden, verrutschen die garantiert bei Erstkontakt mit Schulter.
Habe nachgefragt, ob man die Level 1 Prot. in der Brust einzeln nachbestellen kann um doppelte Dicke zu erreichen,
habe noch keine Antwort bekommen.
Die Orthema max Enduro sitzt perfekt, aber der Nierengurt scheuert unangenehm auf der Haut.
 
Fälle wo man mit dem Protektor voran eingeschlagen wäre, sind mir so nicht bewußt.
Ich denke die Schulterprotetkoren dienen, ähnlich wie der Kieferschutz beim Fullface, eher dazu, Aufprälle abzufangen. Beispielsweise wenn man gegen einen Baum fährt.

Ich muss meine Weste noch mal anziehen, aber ich glaube, dass die Schulterprotektoren bei mir aber auch über die seitliche Schulter reichen. Aber hinten schützen die bei mir wohl auch nicht.

Was ich bisher erlebt und bei Kumpels gesehen habe, ist immer, dass man (meist) hinten mit der Schulter Schlüsselbein einschlägt.
Das deckt sich überhaupt nicht mit meiner eigenen Erfahrung. Bei mir und in meinem Freundeskreis sind Verletzungen meist nur dann aufgetreten, wenn es einen über den Lenker katapultiert. Und dann fällt man ja schon auch eher seitlich oder frontal auf die Schulter.
 
Ich denke die Schulterprotetkoren dienen, ähnlich wie der Kieferschutz beim Fullface, eher dazu, Aufprälle abzufangen. Beispielsweise wenn man gegen einen Baum fährt.

Ich muss meine Weste noch mal anziehen, aber ich glaube, dass die Schulterprotektoren bei mir aber auch über die seitliche Schulter reichen. Aber hinten schützen die bei mir wohl auch nicht.


Das deckt sich überhaupt nicht mit meiner eigenen Erfahrung. Bei mir und in meinem Freundeskreis sind Verletzungen meist nur dann aufgetreten, wenn es einen über den Lenker katapultiert. Und dann fällt man ja schon auch eher seitlich oder frontal auf die Schulter.

Ich hab 2 Westen und 2 Evoc Trikots mit Schulterpolster.
Ich hatte das jetzt anhand der Evoc Trikots geschrieben.

Genauso wie du es beschreibst ist Kumpel vor einigen Wochen abgestiegen. Vorderrad in ner Rinne vermutlich eingefädelt und über den Lenker. So seine Erinnerung.
Den Spuren ach ist er eben als erstes und mit Wucht, Rücken, Schulterblatt eingeschlagen. TShirt hatte dort 2-3 Löcher und ordentlich Erd- und Grasabrieb. Sonst sah alles ganz gut aus.
Rad hatte 0 Spuren, außer leicht verdrehtem Vorbau

Da hatte er sich Clavicula gebrochen.
 
Den Spuren ach ist er eben als erstes und mit Wucht, Rücken, Schulterblatt eingeschlagen.
Deshalb am besten zu dem Protektorenhemd einen Protektorrucksack tragen.
Bei mir haben mich die Schulterprotektoren schon des öfteren vor schlimmeren
bewahrt. Zumindest wenn man gelernt hat bei einem Sturz abzurollen, geht das meist über die Schulter
und da funktionieren die Hemden gut. Sieht man am Bluterguss-Streifenmuster.
 
Hallo zusammen,

ich bin gerade auf der Suche nach einem möglichst luftigen Kombinat aus Brust- und Rückenprotektor.

Interessant fand ich den Evoc Torso Protektor, auch wegen der Möglichkeit, ein wasserdichtes Hip Pack direkt zu montieren.

1756380586629.png


Aber der ist mit am Rücken viel zu kurz. L/XL ist eher für Körpergrößen um maximal 170cm geeignet (bin 186cm).
Außerdem ist das Material bretthart und bei mir durch Körperwärme auch nicht einen Deut weicher geworden.
Schade, luftig ist er nämlich. Weitersuchen.

Beste Grüße,
KalleAnka
 
So, weiter geht's.

Der nächste Versuch ist der Scott Softcon Hybrid pro

1756389235558.png


Die Protektoren sind Level 2 zertifiziert, der Rücken-Protektor ist bei der XL/XXL-Variante ausreichend lang. Bequem ist das Ding auch. Etwas schwerer als der EVOC-Protektor.

Verbliebene Kritikpunkte wären, es ist sicherlich wärmer als die EVOC-Variante, die Protektoren lassen sich nicht entfernen, demzufolge nicht maschinenwaschbar und die Klettverschlüsse machen mir etwas Sorgen. Es gibt halt Klettverschlüsse, die funktionieren ewig und solche, die kletten maximal 3 Wochen. Welche hier installiert sind, wird sich dann erst später herausstellen.
Und dann sind die Protektoren mit einen Gewebematerial überzogen. Wie gut das einen Sturz übersteht, bleibt auch abzuwarten.

Insgesamt aber bislang der Favorit. Mal sehen, von POC kommt auch noch was.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob ich aufrüsten soll, auf die Leatt mit Schulterschutz ?

Hat von Euch jemand erfahrungen mit einer oder beiden der verlinkten Jacken, oder sonst ein Rat ?!
Ich habe die super leichte Level 1 Leatt Stealth Protektorenjacke mit integrierten Schulter- und Ellbogenschonern:
leatt-stealth-vorne.webp

Nachdem ich mir damit zwei mal innerhalb eines Jahres eine Rippe gebrochen habe (nein, ich fahr nicht wie die Sau, ist halt dummerweise dennoch passiert), was zwar nicht weiter schlimm, aber sehr nervig ist, habe ich mir dann die von dir verlinkte Level 2 Jacke (Leatt 3D AirFit Evo) geholt:



leatt-3DF-AirFit-Evo-vorne.webp


Tatsächlich sind hier alle Protektoren über doppelt so dick und wirklich sehr wirksam. Vor allem hat sie einen Level 2 Rücken- und Brustpanzer, während die dünne Schaumstofflage auf der Brust bei der Stealth eher Deko ist und auch der Rückenprotektor eigentlich nur mit zusätzlichem Protektorrucksack taugt. Interessant ist, dass die dicke sich fast genau gleich trägt und anfühlt, die Beweglichkeit ist nicht mehr eingeschränkt. Man merkt beim Anziehen das etwas höhere Gewicht, aber beim Fahren eigentlich nicht mehr. Sie ist auch etwas wärmer.

Die Wärme ist auch das Hauptproblem bei den Jacken. Beide Leatt Jacken bestehen zwar aus einem extrem luftigen Netzgewebe. Dennoch sind sie im Hochsommer beide zu warm, während sie in den anderen Jahreszeiten beide kein Problem sind. Sprich, wenn es so richtig sonnig und heiß ist, dann geht für mich keine der beiden und wenn es nicht ganz so warm ist, geht wiederum auch die dicke problemlos.

Beide Jacken vertragen sich gut mit meinem Hipbag, den ich auch wenn es geht dem Rucksack vorziehe.

Schlussendlich trage ich im Moment
- die Dicke im Bikepark oder wenn ich in "parkähnlichen" alpinen Gebieten wie Reschen, Sölden, Lenzerheide etc. vorwiegend mit der Bahn unterwegs bin. Immer mit Hipbag.
- die dünne auf Hometrails und beim alpinen Trailbiken, insbesondere wenn es auch viel Uphill gibt. Die geht auch mit Rucksack (10l Osprey ohne Protektor)
- An superheißen Tagen im Hochsommer gar keine. Da hab ich dann nur Ellbogen- und Knieschützer an und den Osprey Rucksack ohne Protektor oder Hipbag. Da ich aber auch so dann schwere, felsige Trails fahre ist mir bewusst, dass das noch nicht optimal ist. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich für den Hochsommer, wenn es sehr heiß ist, noch so einen leichten Brust-/Rückenpanzer kaufen soll. Dann wäre wenigstens wieder alles AUSSER den Schultern geschützt. Aus meiner Sicht ist alles mit Schulterprotektor irgendwie warm.
 
wollte nur hierzu noch anbringen, dass ich das auch so im Schonprogram mit den Protektoren wasche (also sicher schon >100 Wäschen) - bis dato ohne Probleme
Ich wasche meine beiden Leatt Shirts auch mit Protektoren drin in der Waschmaschine. Zusammen mit den Knieschützern, Schuhen, Handschuhen und allem anderen Zeug. Verträgt alles problemlos Schonprogramm bei 20 oder 30 Grad.
 
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