Neues Trek Fuel+: Modularer Trail-Allrounder mit TQ-HPR60-Power

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Re: Neues Trek Fuel+: Modularer Trail-Allrounder mit TQ-HPR60-Power
Servus!

Ich habe mir das Fuel+ MX 9.8 XT bestellt - erstes eBike. Heute kam die Versandbestätigung. :) Ich habe ja schon ein wenig quergelesen - also würde ich vor der ersten Fahrt den Steuersatz und die Motorschrauben nachfetten. Torx55 ist auch unterwegs. Was würdet ihr noch vor der ersten Fahrt prüfen? Bolzen vom Hauptlager raus und nach Anleitung fetten? Dann auch die anderen Lagerverschraubungen inkl. ABP lösen, fetten, und in der angegebenen Reihenfolge festziehen - oder ist das unnötig?

Wir hatten hier schon mal ein Trek Remedy im Haus, da sah der Hauptlagerbolzen nach kurzem ziemlich rostig aus, daher meine Frage.

Muss / kann ich sonst noch was beachten, bevor ich das Rad im Schlamm einweihe?

Danke!
fp
 
@fuelplus Würde Hinterbau komplett, Motorschrauben und Steuersatz fett nachfetten. Lieber bisl mehr rein und danach abwischen. Schont die Lager und schützt vor Wassereindringen.

Hängt auch vom Händler ab, ob das so nötig ist, oder nicht.

Eins meiner Fuel Ex war super gefettet, das andere so gut wie gar nicht (knarzen ohne Ende bei der ersten Fahrt...).
 
Rad da, kurz zusammengesteckt - rollt erstmal sehr gut. Aber an den Motor muss ich mich noch gewöhnen. ;)

IMG_20260618_175348_288.jpg


Leider ein Problem: Beim erstmaligen Lösen (!!!) der oberen Flaschenhalterschraube hat sich die Mutter mit einem Knack im Rahmen gelöst und dreht durch. Ich kann also die Faschenhalterschraube nicht entfernen - und entsprechend keinen Flaschenhalter montieren. Bei den aktuellen Temperaturen so semi-gut. :) Kriegt man das vernünftig repariert? Ich habe nach einem Blick ins Innere des Batteriefachs den Eindruck, dass die Mutter im Rahmen verschraubt ist, kann das sein? Wie kommt man da ran?
 
Da bin ich gespannt, ob das so geht.
Hier im Thread hatte doch ein Besitzer geschrieben, dass sich beim Lösen der Flaschenhalter Schrauben die Muttern aus dem Rahmen delaminiert haben und dieser dann ein Garantiefall war...
Das war ich.

Da es hier mit dem Händler schwierig war.. lag aber an beiderseitigen Terminfindungsstörungen.. hab ich es letzte Woche selbst mal gefixed.

Bei mir waren beide Flaschenhalterschrauben ab Werk so fest drin, dass sich die Gewindeeinsätze beim Versuch die Schrauben rauszuschrauben gelöst hatten.

Zuerst natürlich Akku raus - dann die Akku-Bridge (das schwarze Kunststofftei) raus .. wird von außem mit 2 Torx 20 Schrauben gehalten...

Dann hab ich mir einen 12er Gabelschlüssel mit einem Holzstab Verlängert und obendrauf eine kleine Taschenlampe fixiert - damit man im Unterrohr auch was sieht 😅

Dann innen diese "Kontermutter-Scheibe" suchen und festhalten und von außen mit den ohnehin festsitztenden FlaHa-Schrauben das ganze ausnanderschrauben

Die Einzelteile sehen dann so aus:


1000085960.jpg



Dann alles sauber gemacht - diese Scheiben mit Tape an dem verlängerten 12er Gabelschlüssel fixiert und mit Uhu Endfest 2K Kleber alles wieder zusammengeschraubt..


Vorher natürlich die Einsätze wo eingespannt und die festsitzenden Schrauben rausgedreht^^

Fürs festschrauben hab ich dann eine lange M5er Schraube mit 2 gekonterten Muttern benutzt, damit man das ganze auch wieder lösen kann.

Ergebnis sieht wie folgt aus:

1000086050.jpg
 
Ach ja - das größte Gefummel war eigentlich diese Akku-Bridge wieder einzubauen, da das Dicke Kabel mit dieser fixiert wird.. da braucht man am besten eine .. oder zwei helfende Hände.. und ne Taschenlampe.. und eine Holzleiste um die Bridge auch oben ans Unterrohr drücken zu können, damit man von außen die Schraube eindrehen kann.. 😅

Denk mal so alles in allem hab ich 2..3 Stunden für die Aktio gebraucht.
Dem Händler hab ichs gezeigt, der war auch zufrieden. Denk anders wird das im Original bei der Montage auch nicht gemacht. Die Kleberreste an den Schrauben sahen auch sehr nach UHU 2k oder ähnlichem aus^^
 
Ach ja - das größte Gefummel war eigentlich diese Akku-Bridge wieder einzubauen, da das Dicke Kabel mit dieser fixiert wird.. da braucht man am besten eine .. oder zwei helfende Hände.. und ne Taschenlampe.. und eine Holzleiste um die Bridge auch oben ans Unterrohr drücken zu können, damit man von außen die Schraube eindrehen kann.. 😅

Denk mal so alles in allem hab ich 2..3 Stunden für die Aktio gebraucht.
Dem Händler hab ichs gezeigt, der war auch zufrieden. Denk anders wird das im Original bei der Montage auch nicht gemacht. Die Kleberreste an den Schrauben sahen auch sehr nach UHU 2k oder ähnlichem aus^^
Danke Dir! Ich versuche es erstmal beim Händler. Komme telefonisch nicht durch, aber er hat morgen wohl offen, und ist mit dem Rad gerade mal ne Stunde entfernt. Dann habe ich für morgen Vormittag ein Tourenziel. Soll ja schön warm werden... ;)

Aber schon mal gut zu lesen, dass das kein Einzelfall ist! Der Motor war auch überhaupt nicht eingepasst, und die Motorschrauben waren völlig trocken verbaut. Dafür war der Steuersatz erstaunlich üppig geschmiert. ;)
 
War beim Händler - schöne 3-Stunden-Tour bei angenehmer Wärme. Wir lösen die Flaschenhalterschraubenproblematik in aller Ruhe nach dem Urlaub. Ich bin beruhigt. @Saci Danke für die Bilder, ich würde die Fotos der Werkstatt weiterleiten.

In Summe bin ich mit dem Fuel+ sehr zufrieden - fährt sich wie ein Mountainbike, nur 20 Jahre jünger. :D Ich weiss nicht, ob ich mit dem MX-Setup so richtig glücklich bin. Auf schwierigeren Trails und gebauten Strecken fühle ich mich mit meinem motorlosen Enduro besser und sicherer. Ich sehe mich auf dem Fuel+ eher längere Touren fahren, gerne auch mit Naturtrails. Vielleicht wäre da die EX-Aufbauvariante besser? Ich habe einen 29" Newmen Fade-Satz hier liegen. Da leichte Trailreifen wie die Onza Ibex drauf, Gabel gegen eine 150mm Intend Hero tauschen (liegt hier ebenfalls bereit). Vielleicht noch die Stütze gegen ne BikeYoke tauschen, und den Lenker etwas schmaler auf 780mm - sollte dann deutlich leichter sein und auf Trailtouren Spaß machen. Und Bei Bedarf kann ich Fahrwerk und Laufräder in einer Stunde zurückbauen. Was meint ihr?
 
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