Light-EMTBs

Magalino

Bekanntes Mitglied
Forestal hat mir heute den Link zum Test von Pedelecs & E-Bikes geschickt:
Nach einer weiteren Lieferverzögerung soll das Siryon dann Anfang Oktober bei mir eintreffen. Schaun wir mal ...
 

Celestiale

Bekanntes Mitglied
Forestal hat mir heute den Link zum Test von Pedelecs & E-Bikes geschickt:
Nach einer weiteren Lieferverzögerung soll das Siryon dann Anfang Oktober bei mir eintreffen. Schaun wir mal ...
Ich bin im April in Andorra, ich gehe mal stark davon aus, bis dahin schaffen sie es auch für den Plebs Testbikes "vor der Haustüre" bereitzustellen, würde allzugerne alle 3 Mtbs testen und sehen, wieviel die Gewichtseinsparung des Cyon gegenüber dem Siryon wirklich bringt. Würde gerne von 2 auf 1 Bike runter, zumindest auf dem Papier gibt es keine zum Siryon vergleichbare Wollmilchsau.
 

orange69

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Das Forestal, das Transalpes und das BH sind mE am eheste Levo SL Alternativen. Nicht nur leicht, sondern auch minimal assist. Fazua ist nicht mein Ding.
Werde das Transalpes ganz sicher mal Probe fahren. Für mich mit Abstand das interessanteste neue Light- EMTB.
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Was passt dir am Fazua nicht?
Der Fazua bietet folgende Vorteile:
1. entnehmbare Motor-Akkueinheit
2.dezente Geräuschentwicklung
3.er klappert nicht
4. der Akku lässt sich im Winter entnehmen und in der Wohnung lagerm

Punkt 1. brauche und will ich nicht (ein kompromissbehaftetes Bio-Bike)
Punkt 2. ok, aber der Mahle im SL ist für mich absolut akzeptabel, das Forestal pfeift in den bislang geposteten Videos eher unangenehm, das BH kenne ich noch nicht, das Transalpes mit dem Maxon soll extrem ruhig sein.
Punkt 3. klappern tun die Alternativen wohl auch nicht (im Gegensatz zu den gedrosselten EP8).
Punkt 4 ich stelle mein Levo SL und mein Creo SL im Winter ins heimische Büro/Bibliothek und erfreue mich an ihrem Anblick. Das Scott fahre ich ganzjährig und die Partnerin ihr Levo SL auch. Zudem hat unser Bikekeller selten unter 10°C.

Demgegenüber stehen für mich die Nachteile des Fazua wie das schlechte Verhältnis zwischen Motorleistung und Akkukapazität. Der Motor ist eher zu stark und der Akku dafür zu klein.
Ich müsste quasi immer für meine Touren einen Zweitakku im Rucksack mitführen und unterwegs basteln.
Die Variante mit Fixakku und Range-Extender finde ich persönlich besser und die Motoren in Levo SL und Transalpes sind sehr sparsam, da wirklich in der Leistung und daher im Verbrauch beschränkt.
Mir reicht der Fixakku für meine Touren mit dem Levo SL fast immer. Daneben habe ich 2 REX, für das Levo SL der Partnerin und für mein Creo SL, falls die Touren sehr ausgedehnt werden.
Dazu kann ich die Präferenz der Entladung zwischen Fixakku und REX per App definieren. Dadurch bin ich, oder wenn ich mit der Partnerin fahre, sehr flexibel im Akkumanagement.

Grundsätzlich lässt sich mE. ein Bike mit fest verbautem System stringenter designen und konstruieren.

Ein für mich wesentlicher Vorteil beim Levo SL ist die Dichte an Speci-Händlern hierzulande (Schweiz) bei etwaigen Problemen. alle von mir genannten Alternativen inkl. des Fazua sind hier Exoten.

Das ist meine individuelle Sicht der Dinge und deshalb, und weil es für meinen Geschmack kein einziges begehrenswertes Fazua-Bike gibt, scheidet für mich der Fazua aus.
Jeder wird obige Punkte und vielleicht noch andere, für ihn relevante Punkte, anders gewichten und dann kann der Fazua eine Alternative sein.
Bekehren oder überzeugen will ich niemanden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Flo1

Mitglied
Hi,
danke für die ausführliche Antwort!
Für dich passt das perfekt, aber bei vielen anderen Nutzeren wird´s anders aussehen.

Ich kann leider nicht viel zu dem Fazua sagen, bin den Motor nur mal 5min Probe gerollt.
Auf dem Papier finde ich es toll das der Motor kraftig ist, ich finde das zu dem Mahle und dem Maxon gerade Perfekt.
Aber ja, der Akku ist etwas knapp...
Die Idee des Ausbauens finde ich super aber ob man es nutzt glaube ich auch nicht.
Thema Händler ist schon ein Thema, wenn ein defekt da ist wird´s es schwierig jemand zu finden.

Das größte Problem ist aber die fehlenden schönen MTB´s - das Konzept passt auf jeden Fall und sollte mehr Beachtung finden. Gerade die Kategorie ab 140mm Federweg finde ich perfekt für den Fazua.
Den Tag im Bikepark kann man ohne Motor verbringen und auf den Hometrails kann man sich bei der Feierabendrunde schön unterstützen lassen(dafür dürfte der interne Akku ausreichen). Für ne längere Tour nimmt man meist eh den Rucksack mit, da passt dann der 2. Akku rein.
 

Joker007

Bekanntes Mitglied
Fand die Zusammenfassung von #orange69 auch recht gut (hatte ihn schon deutlich Levo SL-lastiger in Erinnerung ;) ).

Ich habe einen Fazua, das Focus Raven2 Pro. Da es ein Hardtail ist, wird es von mir eher nur in flowigen Sachen benutzt. Zudem ist es mein Daily Driver, also auch mein Alltagsrad für den Weg zur Arbeit (mit viel Asphalt).

Die Reichweite bzw. Effizienz scheint mir auf jeden Fall verbesserungswürdig zu sein. Wenn man im (Mittel)-Gebirge unterwegs ist, kann ich mir kaum längere Touren ohne 2. Akku vorstellen ohne (sehr) viel Eigenleistung zu erbringen.
Reicht die Power? Das kann und muss jeder für sich und sein Fahrprofil entscheiden.

Ich fahre übrigens tatsächlich desöfteren ohne das Drivepack. Mein Rad wiegt mit 15,4kg bzw. ohne 12,5kg. Natürlich gibt es leichtere Bio-Hardtails, aber wesentlich leichter auch nur in höheren Preislagen, so dass ich mit dem Kompromiss ganz gut leben kann ohne ein zweites, teures Bike haben zu müssen. Verstehe aber auch, wenn das jemand nicht nutzten will/ würde.

Andere Vor- und Nachteile hat Orange bereits aufgezählt. Akku herausnehmbar ist mal Vorteil, mal Nachteil (z.B. weil er zum Laden immer herausgenommen werden muss).

Als Fully mit mehr als 140mm Travel würde mir nur das Ezesty von Lapierre einfallen.
 

DOKK_Mustang

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Die Levo/Kenevo Konkurrenten formieren sich (in der Light-E-Bike Klasse.)
Zeit die Pareto-Front zu verstärken! Pareto...?
Das Transalpes E1 definiert tatsächlich die AM-Paretofront der optimalen Ergebnisse neu.
Der Transalpes-Konfigurator ist nämlich richtig brauchbar: knapp 7,5k€ und 17kg und 15.8kg für 10,9k€ für die 140mm Trailvarianten des Transalps E1, Hut ab. Jetzt brauchen wir noch einen offiziellen Test, der die Gewichte bestätigt.
Das Raymon ist weniger interessant, ich habe es aber auch aufgenommen.

Paretofront_Light E_MTB Serie:Tuned.png
 
Zuletzt bearbeitet:

bekolu

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Das ist eine super Übersicht, vielen Dank. Und gut, dass es in dem Bereich nun ein paar Alternativen gibt. Grundsätzlich gibt es bei Speci und Co. ja immer die Möglichkeit, das günstigste Carbon Modell zu kaufen und dann individuell zu verändern. Was da dann noch geht, sieht man an den Spalten Laufräder und Komponenten.
 

Joker007

Bekanntes Mitglied
@DOKK_Mustang : ein Händler hat das BH iLynx Race Carbon 8.4 LT Pro für mich gewogen. Ich war nicht dabei, aber er hat mir gesagt 17,1kg (lt Werkstattwaage) ohne Pedale. Wäre also 0,9kg weniger als Dein geschätzter Wert.
Wenn ich es mal live zu Gesicht bekomme, werde ich versuchen das zu verifizieren. :)
 

Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
.... bedeutet, das leichteste AM und voller Motorenleistung >60 nm ist doch das Rotwild so auf die Schnelle gesehen. Wenn es das jetzt noch mit REX von 375 gäbe, käme da vielleicht 19,5 kg für ein Mehr.-/Tagestourentaugliches Rad raus. Bei 17,2 kg mit dem 375 für die kl. Runde.
Damit wären doch alle jetzt neu vorgestellten 750 Watt Räder in der >25 kg Klasse Alu/Carbon-Sondermüll.
Oder sehe ich gerade was falsch?

1631800982762.png
 

orange69

Bekanntes Mitglied

Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
Hier spricht man von 18,2 kg beim Topmodell

Noch ordentliche Reifen drauf und ne 200er Scheibe hinten, dann dürften es knapp 19kg sein.
Den REX im Rucksack und man hat ein wendiges Bike mit langem Atem.
o.k. das relativiert das Ganze. dann kämen so 21 kg für ein "750"ziger raus. Angeblich hatte ja das eine Modell der Edelmarke von Rotwild, Bulls wasweißichwas als 630 20,4kg. Gut, ich weiß nicht mit welchen Bremsen und Reifen. (und lieferbar war das wohl auch nie)
 

DOKK_Mustang

Bekanntes Mitglied
.... bedeutet, das leichteste AM und voller Motorenleistung >60 nm ist doch das Rotwild so auf die Schnelle gesehen. Wenn es das jetzt noch mit REX von 375 gäbe, käme da vielleicht 19,5 kg für ein Mehr.-/Tagestourentaugliches Rad raus. Bei 17,2 kg mit dem 375 für die kl. Runde.
Damit wären doch alle jetzt neu vorgestellten 750 Watt Räder in der >25 kg Klasse Alu/Carbon-Sondermüll.
Oder sehe ich gerade was falsch?

Anhang anzeigen 30524
Die Bikes mit der blauen Schrift sind alle von mir virtuell getuned mit leichtem Laufradsatz und Komponenten. Insofern ist das getunete Rotwild das leichteste mit Vollmotor und reduzierten Akku.
Das leichteste Serienbike mit Vollmotor und 504 Wh ist das Quantor mit 17.7kg.
 

gutti-g

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Was bei der wiegerei oft nicht berücksichtigt wird ist die Rahmengröße. Der eine wiegt in S der nächste in XL. Mein R.E wiegt z.b. komplett Fahrfertig mit guten reifen 21kg in XL. Haltbar wird man das nicht unter 20kg bekommen.
 
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