Fahrtechnik Teil 1 – Hinterrad Versetzen & Bunny Hop: So lernt man die Klassiker auf dem E-MTB

hna

Bekanntes Mitglied
Letzteres ist dort wo ich zu Hause bin.
Ja, mit nem Liteville ist das ja auch kein Problem......

Spaß beiseite, Respekt! Wenn ich das versucht hätte wäre es vermutlich der Beginn eines längeren Krankenhausaufenthalts gewesen.

Ich würde ja gerne sagen: Ich muss noch ein wenig üben, aber irgendwie habe ich bei Treppen eine Blockade.
 

Pasfella

Aktives Mitglied
Die Treppen an sich sind kein Problem und für mich auch fahrbar, allerdings würde ich hier ganz klar passen: bedingt durch das Geländer zu eng und im Zusammenhang mit meiner leichten Höhenangst in diesem Fall unfahrbar.
 

Marc B

Neues Mitglied
Ich möchte hier auch kein schwarz-weiss bzw. falsch-richtig malen! Es ging um die Prägung beim Lernen und welche Methode da nachhaltiger ist. Auch in den zwei Videos von Frankonia sieht man, dass sich im Moment des Versetzens das VR leicht weiter nach vorne bewegt (mal mehr mal weniger) und das HR so gut folgen kann. Ob man da jetzt beide Techniken mischt ist ja auch individuell und situativ anpassbar. Wer jedoch anfangs nur so wie in Stefans Video in der Ebene gezeigt, dass Heck (und die Hüfte) nach außen wirft bei blockiertem Rad, übt in einer Sackgasse.

Ride on und frohes Versetzen auch mit E-MTB,
Marc
 

Frankonia

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Es ging um die Prägung beim Lernen und welche Methode da nachhaltiger ist.
Das ist eben so eine Sache.
Es gibt einige Sachen die ich mich nicht fahren traue weil der Kopf einfach NEIN sagt oder weil ich einfach keine Idee habe wie ich das anstellen sollte. Wenn man in der Gruppe unterwegs ist fällt sowas leichter mal zu probieren weil jemand da steht und absichert. Notfalls auch nen Krankenwagen anrufen kann. Alleine ist das schwieriger wenn man an Orten unterwegs ist wo alle Schaltjahre mal ein Spaziergänger vorbei kommt. Fährt man alleine dann ist das immer ein "probier ich oder bleiben lassen und mal schieben".
Ob das mit einer "anderen Technik" dann weg wäre weiß ich nicht. Frag ich die Leute bei uns und sagt Fahrtechniklehrer sagen man soll das so und so machen dann bekommt man zur Antwort "die fahren ja auch ka so steiles Zeuch wie mir" oder "die lehren viel wenn der Tag lang ist und jedes Jahr was anderes".

Letztendlich habe ich für mich entschieden es so zu machen wie es für mich an besten klappt, wo ich mich sicher und wohl dabei fühle.
Körper und Bikeneigung nach Innen also zum Hang hinwärts, Hüfte nach Aussen drehen.

Z.B. an der Versturzhöhle Riesenburg bei uns, bei 0:18 da bleibe ich immer irgendwo hängen, der Rest klappt ganz gut je nach Tagesform :D

Das Video ist nicht von mir, aber die Perspektive zeigt gut den Wegverlauf nach unten

 
Zuletzt bearbeitet:

joerghag

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... es gibt Sachen, die brauche ich nicht mehr und schon gar nicht mit dem schweren eMTB. Solche Treppen gehören definitiv dazu.
Zwischen 20-30 gab es allerdings kaum eine Herausforderung die nicht einen Versuch wert gewesen wäre. Hut ab👍
 
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tib02

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Ich stehe mehr auf flowige Trails und Bikepark und bin froh das die Technik auf dem MTB klappt, mehr brauche ich nicht.
 

Frankonia

Bekanntes Mitglied
... es gibt Sachen, die brauche ich nicht mehr und schon gar nicht mit dem schweren eMTB. Solche Treppen gehören definitiv dazu.
Zwischen 20-30 gab es allerdings kaum eine Herausforderung die nicht einen Versuch wert gewesen wäre. Hut ab👍

Jeder ist eben verschieden. Bin fast 50 und habe immernoch Interesse daran. Wahrscheinlich auch deswegen weil es bei uns kaum einen Wanderweg gibt an dem man nicht früher oder später auf eine Treppenpassage stösst. Ausser man fährt nur Schotter und Teer, dann nicht. Dafür braucht man dann aber kein MTB und schon 2x kein Enduro. Bikepark interessiert mich z.B. überhaupt nicht.
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Ein Treppenfetischist sozusagen......

Allerdings, nachdem ich meine Ritterrüstung jetzt fast zusammen habe, werde ich demnächst mein altes MTB abstauben und versuchen ein paar Sachen zu üben....
Damit geht es für mich auf jeden Fall deutlich leichter, als mit dem schweren Bock.
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Ich habe gestern mal etwas "versucht" die Tipps von Marc mit dem MTB (ich glaube mit dem eMTB schaffe ich das nie) im leichten Gelände umzusetzten, schaut etwas hölzern aus, liegt wahrscheinlich aber auch am Alter x'D.
 

Sandheide

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Gestern hatte ich das Vergnügen zusammen mit meiner Frau an einem Privat techniktraining teilzunehmen. Auf dem Plan stand unter anderem Einführung in den Bunny Hop. Allerdings wurde uns empfohlen nicht wie hier von @marc beschrieben mit einem Manual Impuls das Vorderrad zu heben sondern kurzes Explosives einfedern der Gabel mit den Beinen und dann gerade nach oben.
Wie handhabt ihr das?
 

Sandheide

Aktives Mitglied
@Sandheide
Kommt doch aufs Selbe raus. Fakt ist, das Vorderrad muss hoch. Leichter bekomm ich es hoch, wenn ich erst das Gewicht auf das Vorderrad bringe.
Wenn du das selbe meinst mit im Bezug auf das Vorderrad heben stimme ich dir zu. Was mich aber interessiert ist was von euren Erfahrungswerten die beste Methode auf Trails ist. Ich kann mir vorstellen das wenn man es über die Manual Methode versucht es durchaus schwieriger wird die Kontrolle zu behalten da man ja leicht in rücklage geht.
 
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