Rotwild R.XX 2026 im ersten Test: Ultrastarkes Trailbike

Sram müsste mal was zwischen Motive und Maven rausbringen, vielleicht eine neue, etwas stärkere Code?

Zum Kettenspringen: ich sage es schon länger, als der M2 veröffentlicht ist, 150Nm sind zu viel für aktuelle Schaltungen. Keine 12 Gang Schaltung ist für mehr als 120Nm bei einem 34Z KB freigegeben, umsonst verbaut nicht jeder Hersteller 36Z und 38Z Kettenblätter am M2, damit man eben nicht sofort Kette und Kassette zerballert. Rotwild ignoriert das leider gänzlich. Nicht falsch verstehen, ich fahre auch lieber ein 34Z KB als 36/38Z, alleine schon wegen den Aufsetzern, wenn man aber so starke Motoren ungedrosselt verbaut, sollte man sich der Problematik bewusst sein. Rein zur Info, ein 42Z Kettenblatt bei 150Nm entspricht einem 34z Kettenblatt bei 120Nm, sprich bei jedem Rad mit M2S hat man theoretisch keine Garantie oder Gewährleistung auf den Antrieb, nur beim M2 mit 36Z Kettenblatt oder größer.

Zum Rad: typisch Rotwild sehr teuer, gibt aber oft genug Angebote. Die Bananenschwinge muss man mögen, bin prinzipiell nicht abgeneigt, mir hätte es aber zu viel Anti-Squat/Pedalrückschlag ausgehend vom Drehpunkt der Schwinge, mir sind klassische Naben vom Fahrgefühl lieber als DEG/Sidekick, Ochain habe ich noch nicht probiert, bzw wäre ich beim REX besser aufgehoben als beim RXX
 
Zum Thema Antisquat beim XX:
1782292592873.png
 
Nach wie vor noch RW im Einsatz. Mit dem Avinox echt nicht schlecht, jetzt auch endlich schlankeres Desing, nicht ganz so gruselige Bananenschwinge am Rad. Mein einziger Kritikpunkt nach wie vor, wie immer, das Desing mit den hässlichen "Abziehbildchen wie aus dem Poesie Album"
 
Beim " Pedalrückschlag" ist der Achspfad entscheidend- also auf welcher Bahn sich das Hinterrad bewegt. Hier zur Einordnung:
Vereinfacht gesagt je weiter der Drehpunkt der Schwinge (am Viergelenker ohne HP) oberhalb von der Kette bei gleicher horizontaler Position ist, desto höher ist die Kettenlängung und somit der Rückschlag. Am Rallon, Rallon RS und Wild DJI sieht man das sehr gut, da ist der Drehpunkt der Schwinge hinter dem Tretlager und unterhalb der Kette, Pedalrückschlag ist somit minimal, teils niedriger als einige High Pivot Enduros. Das Rotwild hat deutlich mehr, überhaupt das REX, werden sie aber wahrscheinlich erkannt haben sonst hätten sie es am RXX nicht geändert, da sich die Hinterachse deutlich weiter vom Tretlager entfernt über den Federweg, sieht man wunderbar in deiner Grafik, da sich das Heck mehr längt. Und 120% Anti Squat ist sehr hoch für ein Full Power Ebike, würde man eher an normalen Trailbikes erwarten und vielleicht noch an Light Ebikes mit TQ, wo man viel selbst beisteuern muss und schwierige Uphills eher nicht an der Tagesordnung stehen
 
Wie immer sehr schöner differenzierer Bericht von dir, Chris, danke dafür!

Zum Rad. Das erste RW was gefällt, weil schlanker, leichter,fester Akku, selbst der Motor, als nicht avinoxfan muss ich das zugeben, passt hier sehr gut. Würde ich mir auf die Hälfte drosseln, hätte immer noch genug Spaß und vermutlich megareichweite.
Die Ausstattung für den Preis bei RW wie immer unterirdisch!
 
Hey Chris,
bin sonst immer Fan von Deinen Tests. Aber der hier is komplett seltsam: was ist jetzt mit dem Bike? Gefällt es Dir oder nicht, was genau passt nicht, was ist gut.
Dann die Dropper Stütze? Ging die nicht ganz rein oder nicht?
Dann die FOX36: schreib doch einfach dass sie im Original Setup Scheisse angesprochen hat und dass Du einen Workaround in Form von XY gefunden hast. Und eier ned rum.

Generell hab ich nach diesem Test keine Ahnung was Du eigentlich über das XX sagen willst. Kann es jetzt was oder nicht? Für wen ist es? Für wen nicht?

Was ich auch vermisse: Testet doch mal in den Alpen. Und nicht auf Murmelbahnen in Latsch oder dem ewig gleichen gebauten Gerödel. Sondern auf echten Hochtouren. Wo man sieht: was ist die Reichweite, wie fährt sich so ein Bike alpinen Bereich. Denn auch das ist die DNA von Rotwild.
 
Hey Chris,
bin sonst immer Fan von Deinen Tests. Aber der hier is komplett seltsam: was ist jetzt mit dem Bike? Gefällt es Dir oder nicht, was genau passt nicht, was ist gut.
Dann die Dropper Stütze? Ging die nicht ganz rein oder nicht?
Dann die FOX36: schreib doch einfach dass sie im Original Setup Scheisse angesprochen hat und dass Du einen Workaround in Form von XY gefunden hast. Und eier ned rum.

Generell hab ich nach diesem Test keine Ahnung was Du eigentlich über das XX sagen willst. Kann es jetzt was oder nicht? Für wen ist es? Für wen nicht?

Was ich auch vermisse: Testet doch mal in den Alpen. Und nicht auf Murmelbahnen in Latsch oder dem ewig gleichen gebauten Gerödel. Sondern auf echten Hochtouren. Wo man sieht: was ist die Reichweite, wie fährt sich so ein Bike alpinen Bereich. Denn auch das ist die DNA von Rotwild.
Die Headline sagt doch schon alles. Es ist ein ultrastarkes Trailbike und kein Mini-Enduro, d, h. Trailbike. Härtere verblockte Trails sind nichts für das Bike, uktrastark wshrscheinlich wegen dem M2S darüber wurde ja mittlerweile schon alles gesagt, Reichweitentests gibt es zu hauf auf YT. Für jemand der ein straffes Fahrwerk bevorzugt muss die neue 36er entsprechend anpassen, ist ja mittlerweile auch bekannt, dass FIX hier das Ansprechverhalten im 1.-2. Federwegsbereich angepasst hat, um das sonst typisch FoX straffere Anprechverhalten etwas abzumildern. Und wenn man eher sportlich unterwegs ist, benötigt es halt eine andere Abstimmung, Gabel am Testbike ist eh immer so eine Sache, wann war der letzte Service etc.
Für mich klingt es so, dass es für die Hometrails gut performt, für Reschen od. Finale das R.EX 900 dann aber doch besser geeignet ist. 🤘😎
 
Ich glaube bei den Preisen Rotwild wie M1 auf Dauer nicht überleben wird weil die Konkurrenz immer größer wird zu einem besseren Preis Leistungsverhältnis leider .
 
Hey Chris,
bin sonst immer Fan von Deinen Tests. Aber der hier is komplett seltsam: was ist jetzt mit dem Bike? Gefällt es Dir oder nicht, was genau passt nicht, was ist gut.
Dann die Dropper Stütze? Ging die nicht ganz rein oder nicht?
Dann die FOX36: schreib doch einfach dass sie im Original Setup Scheisse angesprochen hat und dass Du einen Workaround in Form von XY gefunden hast. Und eier ned rum.

Generell hab ich nach diesem Test keine Ahnung was Du eigentlich über das XX sagen willst. Kann es jetzt was oder nicht? Für wen ist es? Für wen nicht?

Was ich auch vermisse: Testet doch mal in den Alpen. Und nicht auf Murmelbahnen in Latsch oder dem ewig gleichen gebauten Gerödel. Sondern auf echten Hochtouren. Wo man sieht: was ist die Reichweite, wie fährt sich so ein Bike alpinen Bereich. Denn auch das ist die DNA von Rotwild.
Mir gefällt das Bike im Fahrverhalten, ich finde aber die Werksabstimmung des Fahrwerks nicht perfekt – da war Luft nach oben, wie beschrieben.
Nicht passen tun Bremse, für mich Reifen – Fahrverhalten ist ansonsten einfach Geschmackssache.
Das R.XX holt sich die Sicherheit eher via Geometrie, das R.EX eher via Fahrwerk.
Der Kompromiss liegt beim R.XX eher im Fahrwerk, der beim R.EX eher in der Geometrie.
Ich komme mit Sicherheit durch Geometrie und Kompromiss im Fahrwerk besser zurecht und finde das Bike damit schneller. Das ist aber etwas konträr zu Positionierung von Rotwild.

36: Ansprechen tut die Gabel gut, aber es ist wesentlich komplexer sie gut abzustimmen. Dynamische Fahrhöhe und Komfort in eine Balance zu bringen, ist mir aber auch an der 38 im Wild LT nicht einfach gefallen. Das Ding ist halt: Grundsätzlich passt der etwas anstrengende Werkstune gut zum Hinterbau – aber wenn du mehr Komfort willst, musst du für die Symmetrie im Fahrwerk beides anfassen. Ich hab aber auf der neuen Fox Generation noch nicht viel Zeit – muss da nochmal ausführlicher auf die Suche gehen, woran dieses anstrengende Fahrgefühl liegt. Interessanterweise wurde es mit viel HSC deutlich angenehmer für die Arme ;)

Stütze – Mit 470 m Sitzrohr, 212 mm Verstellbereich bleiben bei mir von der Kolbenstange ein paar verschenkte Zentimeter übrig. Die Eightpins ist hier vom System halt etwas eingeschränkt: Du passt die Sattelhöhe intern an – das bietet weniger Spielraum als das klassische Rohr in Rohr System. Ich könnte mit meiner Innenbeinlänge wesentlich mehr Hub fahren – erkennbar daran, dass die Stütze bei meiner Sattelhöheneinstellung nur 212 mm einfährt und damit oberhalb der Abschlussmanschette noch ein paar cm Kolbenfläche erkennbar sind. Jemand mit kürzeren Beinen wird mit dem 470er Rohr weniger Stützenhub bekommen. Da die Stütze mit Hub und Einstellbereich aber eine gewisse Bandbreite an Sattelhöhen abdecken muss, hast du mit der aktuellen Eightpins immer irgendwie einen Kompromiss.

Also meine Hometrails sind definitiv keine Murmelbahnen – und in die Alpen ists für mich einfach ne 8-10 h Fahrt, das ist also leider nicht realistisch.

Du merkst – es ist ein Bike das man diskutieren muss und das vielleicht nicht unbedingt einfache Antworten gibt ;) Hoffe das hilft.
 
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