Avinox M2/M2S – neue Motoren im Test: 150 Nm Drehmoment und 1500 W Leistung

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Re: Avinox M2/M2S – neue Motoren im Test: 150 Nm Drehmoment und 1500 W Leistung
Das such ich mir doch selber aus was ich möchte, Fahrmodi nennt man das, die kann man sogar personalisieren, ist übrigens nix neues und gibt's bei allen Herstellern. :troll:

Für viel Reichweite gibt's passende Einstellungen. Ist mir die Reichweite egal und ich will nur Spaß, hat der M2S auch den passenden Modus. Will ich beides, nehm ich den 12A Schnellader mit auf die Tour 😁

Und @Bernhard_J: Ja, wir drehen uns hier immer noch im Kreis :rolleyes:
 
Hab den Test mal kurz überflogen

"Der Verschleiß am Bike mit dem neuen Avinox M2S
Auch der Verschleiß von Kette und Kassette am AMFLOW PR Carbon ist insgesamt im erwartbaren Rahmen geblieben. Die hohen Kräfte im System merkt man trotzdem: Uns sind ganze vier Ketten gerissen, vor allem dann, wenn unter Last mehrere Gänge gewechselt und die Kette dabei schräg belastet war."

Mache ich nie

"Trotz der beeindruckenden Eckdaten bleiben beide Motoren auf dem Trail gut kontrollierbar und setzen vor allem in steilen, technischen Uphills eine neue Benchmark. Der eigentliche Mehrwert liegt damit weniger auf der Forststraße als im anspruchsvollen Gelände. "

Genau so will ich das

"Wer den M2S oder M2 konsequent im Turbo- oder Boost-Modus fährt, leert den Akku, egal ob 600, 700 oder 800 Wh, schnell. In der Praxis heißt das: Selbst mit hoher Eigenleistung lässt sich der 800-Wh-Akku in rund 1,5 h komplett leerfahren. Dabei kommen zwar ordentlich Höhenmeter und Strecke zusammen – für eine schnelle Feierabendrunde ideal. Trotzdem macht es Sinn, die verschiedenen Modi des Avinox-Motorsystems an das eigene Nutzungsverhalten anzupassen und die Modi Eco oder Auto einzustellen."

In 1,5 Stunden könnte ich vermutlich 3 mal 500Hm auf jeweils 5-7km machen plus die jeweiligen Abfahrten, falls ich das schaffe bin ich danach auf jeden Fall bedient, ich gehe schwer davon aus dass der Akku mehr Körner als ich hat
 
Also wenn der M2 und der neue S Motor auch so Strom ziehen. Na gute Nacht. Ist das einzige. was wirklich nicht so toll ist. Day ist mir gleich negativ beim meinen Forbidden aufgefallen. Obwohl ich für ne größere Tour ordentlich gedrosselt habe. Mit meinen Heckler mit EP801 komme ich sicher einiger100Hm locker weiter. Bei ungefähr gleich eingestellter Leistung.
also gerade der Shimano glänzt ja mit richtig schlechtem Wirkungsgrad.
klar wenn du wenig Leistung abrufst brauchst auch weniger. Aber der Shimano zieht extrem am Akku für das was an der Kette ankommt.
Das können eigentlich fast alle besser
Diese widersprüchlichen Aussagen kommen daher, dass alle Motoren ungefähr denselben Wirkungsgrad haben. Dazu gibt es ein sehr ausführliches (Praxis-)Testvideo von ride better bikes. Alle Motorsysteme brauchen beim selben Output auch ungefähr gleich viel Strom. Genau deshalb sehe ich auch keinen Grund, warum ich von einem EP801 auf was anderes Upgraden müsste. Mir passen die Charakteristik und die Leistung immer noch perfekt.

Anders sähe es tatsächlich aus, wenn der Avinox bei gleicher Leistung tatsächlich effizienter wäre. Ist er aber nicht!
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mantranaut wenns für dich passt ist doch alles gut.
Aus meiner Erfahrung gibt es da schon deutliche Unterschiede. Die auch durch unterschiedliche Verwendung kommen.
z.B. das der Wirkungsgrad oft sehr Drehzahlabhängig ist.

Bei mir hat der Shimano sehr viel mehr Wh bei gleicher Tour gebraucht wie der Bosch. (bei im Mittelwert 75-85 RPM).

wie der Avinox im Vergleich ist werde ich wissen wenn ich ein neues Bike habe.
 
Das ist das Video:

Fazit: "Wenn die Reichweite dein primäres Kaufkriterium ist, dann ist die Wahl des Motorsystems zweitrangig. Bei ähnlicher Leistung ist die Effizienz aller Motorsysteme auf vergleichbarem Niveau. Wichtiger ist die reine Akkugröße und die Optionen wie Akkuwechsel oder Range Extender."

Höhenmeter je Wattstunde:

Bildschirmfoto 2026-04-14 um 16.05.33.png


Durchschnittsleistung über die gesamte Akkulaufzeit:

Bildschirmfoto 2026-04-14 um 16.04.50.png


Zaubern kann keiner ist das Fazit des Tests.
Ob der M2/M2S nun effizienter ist, oder nicht, weiß ich nicht. Ich denke aber nicht.
 
Wie wird denn TQ60 in dem Test gefahren, also wieviel Unterstützung, bei wieviel Motorleistung und bei welchem Fahrergewicht?
Die fahren bei emtb-test immer gleich mit folgenden Parametern:
  • Unterstützung: höchste Unterstützungsstufe
  • Input-Leistung:: Alle Tests wurden mit Wattmesspedalen von SRM und einheitlicher Inputleistung von 150 Watt und 85 U/min durchgeführt.
  • Gewicht:: Ein einheitliches Systemgewicht von 100 kg (Fahrer + Bike) wurde gewährleistet.
  • Rollwiderstand: Schwalbe Magic Mary und Big Betty Reifen für konsistenten Rollwiderstand.
  • Standardisierte Teststrecke:: 122 Höhenmeter auf 750 Meter asphaltierter Strecke mit 16 % Steigung.
  • Akku wird komplett leer gefahren
Ist das dann überhaupt vergleichbar bei unterschiedlichen Output-Leistungen?
 
Also dann sieht es im echten Leben im Wald etwas anders aus. ;)

Ich habe ein Trek Fuel+ mit Maxxis Assegai/DHR2 Bereifung. Ich mit Bike komme ebenfalls auf etwa 103kg.

Fahre viel Turbo, max Watt und eher Forststraße. Bei 1300hm ist da Schluss mit 580Wh.

Bin voll zufrieden damit, aber woher die in den Tests immer die abweichenden Were habe frage ich mich dennoch.
 
Da hier der Shmano so positiv dargestellt wird, ich hatte nur den RS, ist der 801 auch so eine Schepperkiste?

Der neue Avinox soll leise sein. Ich würde keine Schepperkiste mehr haben wollen. Das nervt so.
 
Da hier der Shmano so positiv dargestellt wird, ich hatte nur den RS, ist der 801 auch so eine Schepperkiste?

Der neue Avinox soll leise sein. Ich würde keine Schepperkiste mehr haben wollen. Das nervt so.

Jeder Motor ist ne Schepperkiste, oder lautlos.
Das kommt immer au den Rahmen an.

Mein 801 im Rise war nicht zu hören.
Im Bullit hört man ihn deutlich surren.

Insofern ist die Fragestellung falsch.
Man muß eher fragen, hört man Motor XY in Rahmen........
 
Bei mir ist der Mittelwert 85-95 und genau das mag der Shimano. Du hast sicher recht, dass das jeweilige Einsatzprofil entscheidet. Aber pauschal zu sagen, der Shimano wäre weniger effizient, stimmt einfach auch
Es kommt auch immer darauf an welchen Akku du im Shimano verbaut hast, wenn es Originale von Shimano sind bist du schon mal automatisch von der Reichweite hinten.
 
Durch die Verwendung eines zweiten Kunstoff-Zahnrad-Segmentes wurde das Klappern größtenteils eliminiert, siehe Ausschnitt auf dem oben verlinkten test auf ebike-mtb.com:

"Dual Gear Engagement:
Das Grundprinzip und der Aufbau des M2/M2S entspricht dem des M1. Der Begriff „Dual Gear Engagement“ bezieht sich auf die Ergänzung eines Kunststoff-Zahnsegments am großen Zahnrad der Ausgangsstufe. Dieses Kunststoffsegment ist gegenüber den Hauptzähnen aus Metall in einem bestimmten Winkel versetzt, sodass beim Eingriff mit dem kleineren Zahnrad der Ausgangsstufe kein Zahnflankenspiel entsteht. Dadurch sollen Schlaggeräusche im Getriebe effektiv eliminiert werden.
Genau dieses Spiel ist oft dafür verantwortlich, dass Motoren bergab oder auf ruppigen Trails mechanisch klappern, sobald keine Last mehr auf dem System liegt. Durch den präziseren Eingriff sollen M2S und M2 deshalb deutlich ruhiger laufen und störende Geräusche reduzieren.

Gerade letzterer Punkt war beim ersten Avinox M1 selten, aber dennoch manchmal ein Kritikpunkt. In einzelnen Bikes konnte man deutliches mechanisches Klappern bergab wahrnehmen. Das soll bei M2S und M2 der Vergangenheit angehören."

Siehe auch Praxistest: Velomotion

"Lautstärke und Tretwiderstand
Einer der überraschendsten Aspekte ist die Akustik. Angesichts der Leistung arbeitet der M2S erschreckend leise. In einem Aluminiumrahmen gefahren, bewegt sich der Geräuschpegel auf dem Niveau von etablierten Light-Assist-Motoren. In Carbonrahmen ist er minimal präsenter, unterbietet die meisten aktuellen Full-Power-Motoren der Mitbewerber aber deutlich. Laut Avinox wurde dies unter anderem durch ein Doppelzahnraddesign sowie bei einigen Modellen durch eine Schrägverzahnung erreicht. Ebenso erfreulich: Auch auf ruppigen Abfahrten bleibt der Motor absolut stumm. Ein klappernder Freilauf oder metallische Schläge aus dem Getriebegehäuse sind nicht existent."


Eines muss man DJI lassen: die haben tatsächlich zugehört und innerhalb kürzester Zeit einen Nachfolger rausgebracht, bei dem nicht nur die nackten Leistungsdaten nochmal erhöht wurden, sondern auch viele Details verbessert wurden.
 
Also dann sieht es im echten Leben im Wald etwas anders aus. ;)

Ich habe ein Trek Fuel+ mit Maxxis Assegai/DHR2 Bereifung. Ich mit Bike komme ebenfalls auf etwa 103kg.

Fahre viel Turbo, max Watt und eher Forststraße. Bei 1300hm ist da Schluss mit 580Wh.

Bin voll zufrieden damit, aber woher die in den Tests immer die abweichenden Were habe frage ich mich dennoch.
Vielleicht schluckt Forstweg deutlich mehr Wh als Asphalt?

Dann ist aber der Vergleich der FP-Motoerne auch nicht so vergleichbar. Speci Motor hat z.b. 14% weniger Output und auch 4% mehr Hm/Wh.
 
Jeder Motor ist ne Schepperkiste, oder lautlos.
Das kommt immer au den Rahmen an.
Mein 801 im Rise war nicht zu hören.
Im Bullit hört man ihn deutlich surren

Es geht vor allem um Geräusche bergab. Im Rise war der Shimano eine Schepperkiste bergab. Empfand das massiv unangenehm. Ein Wurzelfeld und ich dachte das Bike fliegt auseinander.
Gleichzeitig sollte der Motor aber leise sein beim Pedalieren. Beides kann der Fazu sehr leise.

Ich komme vom Bio, ich mag leise Bikes und versuche meine Bikes auf Trails zu bewegen. Wer vielleicht sein eBike nicht auf Trails bergab bewegt, wird das Scheppern von einzelnen Motoren was rahmenunabhägig ist, nicht kennen.
Somit ist meine Fragestellung nicht falsch, nur wird nicht jeder eBiker das Thema kennen, da sein Bike einen anderen Einsatzzweck hat und nicht so bewegt wird um die Geräsuche zu erleben.
 
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