Bosch CX vs. Avinox M1 (DJI): Welches Motorsystem ist besser?

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Re: Bosch CX vs. Avinox M1 (DJI): Welches Motorsystem ist besser?
Siehste mal, wie sinnbefreit solch ein plakativer "Test" ist.

Mir ist bspw. der Tretwiderstand in Off sehr wichtig. Das war auch der Showstopper bei der Wahl meines letzten eMTBs und die Wahl fiel insofern zu Gunsten eines Bikes mit Boschmotor aus.

Weitere Kriterien, die mir völlig Latte sind: Display, Connectivity, Ladegeschwindigkeit.

Also vielleicht vorher mal in die Community reinhorchen.
Sorry, aber 6 Watt unterschied zwischen Bosch und Avinox sind einfach komplett vernachlässigbar. Reifen allein hat 50 Watt+, Luftwiderstand noch deutlich mehr, Untergrund kommt dazu. Da machen 0,1 oder 0,2 Bar mehr oder weniger und aufrecht sitzen oder aufm Lenker liegen mehr unterschied als der Motor...
 
Der Tretwiderstand der Motoren sind ein Mythos.
Ob der Avinox nun 2-5 Watt mehr hat als ein Bosch, merkt kein Mensch.

Um ein eMTB mit dicken Reifen fürs Gelände bei 25 KM/H zu halten braucht man bei "normalem" Wind schon ca. 250 Watt. Wind ist der alles entscheidende Faktor (neben Reifen).
Bei gutem Gegenwind, können schnell mal 100 Watt dazu kommen.
Leicht rollende Reifen können z.B 30-40 Watt sparen.

Da ist so eine Diskussion ob sich ein Motor 5 Watt leichten treten lässt. echt sinnlos.
 
Ich behaupte, dass man den Unterschied zwischen Avinox und Bosch im Off deutlich spürt. Mag sein, dass im frischen Zustand und/oder vorhandener Akkuleistung die Werte nicht so dramatisch sind, aber am Ende der Tour mit einem leeren Akku und 34-36 Kettenblatt freut man sich über jedes einzelne Widerstands-Watt weniger.😅
 
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Also ich würde mir für das Bosch System 2 Dinge wünschen:
Schlankere / längere Form für den 800 er ( oder größer je nach Zellen ) Akku , so das ansprechendere Rahmendesigns möglich sind. Die aktuell Form führt entweder zu sehr dicken unterrohren , oder das der 600 er bzw der alte 750er ( siehe Orbea Wild ) verbaut wird. Schnelladen mit einem Ladegerät was nicht 5 Tonnen wiegt . Mehr Power benötige ich persönlich nicht.
 
Die aktuell Form führt entweder zu sehr dicken unterrohren , oder das der 600 er... verbaut wird.
Der 600Wh akku und der 800Wh akku sind exakt gleich groß. Das hat bosch so gemacht damit man einfach zwischen den beiden hin und her wechseln kann.

Nevermind sie sind nur gleich lang und breit.

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Länge und breite sind identisch. Der 600er ist allerdings "nur" 69mm hoch, der 800er ist 81mm hoch.

Quelle: https://www.elektrofahrrad24.de/blo... im Video-,2.,der im Akku integrierten Zellen.
 
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Tatsächlich finde ich den Bosch Akku für ein eMTB auch besser. Verglichen mit dem 750wh Bosch Akku oder auch dem Avinox und Unno, sind mein Crestline und das Yeti mit dem 800wh sowie das Pivot AM mit dem kleinen 625wh Akku deutlich weniger kopflastig und damit für mich besser zu fahren. Lediglich beim Forbidden ist mir das nur wenig aufgefallen, was aber an der speziellen Geometrie liegen dürfte.

Optisch sehen die Avinox-Räder, von der Seite, aber wirklich schön schlank aus. Da ich i.d.R. aber von oben auf meine Räder schaue, macht es keinen wirklichen Unterschied für mich.

#Vor der Eisdiele natürlich sehr wichtig😉😂#
(Sorry, ich mußte auch endlich mal den Eisdielenspruch bringen…)
 
Selbst beim Biobike gibt es einen kleinen Tretwiderstand im Kurbeltrieb... und um ein Systemgewicht von 100kg bei Windstille auf ebener Strecke bei 25km/h zu halten sind knapp 150Watt erforderlich.
Von was für einem Bio-Bike redest du? Das ist dann aber schon auf Speed getrimmt und kein Trailspielzeug mit dicker Bereifung.
Um ein eMTB mit dicken Reifen fürs Gelände bei 25 KM/H zu halten braucht man bei "normalem" Wind schon ca. 250 Watt. Wind ist der alles entscheidende Faktor (neben Reifen).
Denke in diese Richtung dürfte es gehen, wenn vielleicht auch etwas darunter, ohne jetzt meine Messungen raus zu suchen.
 
Ich meine Berichte gelesen/gesehen zu haben, dass es von Bosch gewollt ist, kürzere und dickere Akkus zu bauen. Grund: die kurzen Akkus passen auch in kleine Rahmen und der Schwerpunkt des Bikes lässt sich günstiger verteilen. Nachteil dabei - alle Bosch Bikes sehen (wie 🐖) ziemlich dickbäuchig aus.
Einen Tod muss man halt sterben 🤷.
Eine Firma von der Grösse von Bosch sollte wohl beide Optionen anbieten können. Dann hätten die Hersteller bzw. der Kunde die Wahl.
So werde ich wohl bald, obwohl ich mir lieber ein grösstenteils in Europa gefertigtes Produkt kaufen möchte, die mässig sympathischen Chinesen bzw. DJI unterstützen. Einfach weil sie das elegantere System anbieten (sehr viel leichter ist es ja nicht).
 
Eine Firma von der Grösse von Bosch sollte wohl beide Optionen anbieten können. Dann hätten die Hersteller bzw. der Kunde die Wahl.
Sie bieten ja den 600er und den 750er an, die beide in den gleichen (schlankeren) Rahmen passen (können).
Bei Orbea oder bspw. Moustache kann man dann wählen, welchen Akku man möchte.
Die "fehlenden" 50 Wh zum 800er reißen es jetzt nicht raus, zudem Bosch, im Gegensatz zu Avinox bisher, auch noch den RE mit 250 Wh zur Ergänzung anbietet.
 
Guter Hinweis. Werde ich versuchen, in Zukunft zu berücksichtigen.
Wobei das Thema, Tretwiderstand, wenn das System OFF ist, für mich eigentlich unwichtig ist. Ohne Akku trittst du ja nicht nur den Motor mit, sondern eben auch das Gewicht. Und, ganz ehrlich, wenn der Akku leer ist, macht ein E-Bike einfach keinen Spaß. ;-)

Ein Vergleich ohne Unterstützung (= mit leerem Akku oder über 25 km/h) - das ist schon interessant. Evtl. kann man das ja in der Ebene simulieren. Auf Asphalt bin ich schnell drüber und ihr sitzt ja an der Quelle um herauszufinden, ob der Widerstand evtl. nur Lärm um Nichts ist, weil sich die Werte der verschiedenen Hersteller in der Praxis sehr ähnlich anfühlen ;-)


Ich hab beide Systeme letztes Jahr im Gelände probegefahren. Und was mir hier im Test fehlt ist das umsetzen von Pedalkraft in Vortrieb. Da fand ich den bosch deutlich besser zu dosieren, was in technischen Anstiegen mit engen kehren wirklich wichtig ist.


Dachte da ist der Avinox klar im Vorteil durch die feine Abtastung - aber ja, evtl. muss man den erst drosseln ;-)
 
Aber ob das Unterrohr in der Seitenansicht schlank aussieht oder nicht, ist für die Funktion doch unerheblich. Hingegen ob der Akku entnehmbar ist oder nicht, hat zumindest für einen teil des Nutzerverhaltens eine große Bedeutung. Ebenso Schnelllademöglichkeit. Ebenso Kopplung mit SmartDevices. Gründe siehe irgendwo in diesem Forum (die muss ich nicht alle teilen)
 
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