Wie viel Power darf ein E-MTB haben?: Hans Rey fordert 750-Watt-Deckel

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Re: Wie viel Power darf ein E-MTB haben?: Hans Rey fordert 750-Watt-Deckel
Abschließend bin ich einfach der Meinung, dass es für unseren Sport gut wäre, eine klare Leistungsregelung zu haben. Nicht um den Fortschritt zu stoppen, sondern damit wir weiterhin als Mountainbiker wahrgenommen werden
Es wird, und sollte eine Unterscheidung geben.
MTB, motorunterstützte MTB, Stadtrad/Rennrad, motorunterstütztes Stadtrad/Rennrad usw usf.
Genau so wie S-Pedelc bis 45 km/h, Elektro Mopeds, elektrische(s) Motorroller/Motorrad, Motocross usw usf.

Und, ein "echtes" Fahrrad, so wir es bis dato kennen, ist ohne Motorunterstützung, dh zum ausschließlich selber Treten.
Ob man jetzt ein Fahrrad, ein MTB ohne Motorunterstüzung als "echt", "wahr", "pur" bezeichnet...
 
Aber was heisst es dann für uns, darf ich dann mit einem motorunterstütztem MTB auch in den Wäldern und abseits der gekennzeichneten Wegen fahren? Ich weiss ich sprech jetzt genau gegen die Argumente die ich früher als MTB befürworter und eBike Gegner hatte ;)

Aber mit einem aktuellen eBike kann ich all das machen was ich mit einem unmotorisiertem MTB auch machen kann. Und ja es stimmt ich bin ein besserer MTB fahrer geworden, nicht weil ich jetzt mehr auf dem Rad sitze, nein weil ich in der gleichen Zeit anspruchsvollere Touren und Trails fahren kann.

Ich lehne mich da weit aus dem Fenster aber ich denke das es über Kurz oder Lang im Trail oder Enduro Bereich kaum noch unmotorisierte MTBs geben wird weil die heutigen eMTBs einfach schon so gut geworden sind. Vielleicht auch daher weil mich als Motocross Fahrer das hohe Gewicht noch nie wirklich gestört hat, ganz im Gegenteil für mich funktioniert das eMTB gerade auch das Fahrwerk um Einiges besser und auch z.B bei hohen Sprüngen oder steilen Wurzelpassagen "liegt" das eMTB wesentlich stabiler.

Ausser bei richtig langen Touren und Adventures ist der Vorteil klar beim Biobike da ich keine Batterie oder Motor habe um die ich mich kümmern muss.

Was heist jetzt also ein "echtes" Fahrrad, darf ich dann wirklich nur noch auf Trails fahren wenn es keine Motorunterstüzung hat?

Oder nur als dummes Beispiel: was passiert wenn wir durch Raketenwissenschaft Getrieben und wahnwitzige Übersetzungsverhältnisse auf einmal auch ohne Motor unglaubliche Geschwindigkeiten Bergauf auf dem Trail realisieren, dann hätten wir ähnliche Probleme z.B mit Wanderer oder anderen Bikern und das ganz ohne Motor. OK ist jetzt schon Fiktion aber soll nur veranschaulichen das nicht per se der Motor das Problem ist.

Was ich mit der ganzen Diskussion meiner Ansicht nach vermitteln will ist das es für uns ein Vorteil wäre wenn wir eine eindeutige Klassifizierung der Leistung haben, denn dann nehmen sich die Hersteller wenigstens beim Technologie-Wettlauf der schieren Motorleistung den Wind aus den Segeln und können sich mehr auf Feinschliff von Ansprechverhalten, Haltbarkeit und Effizienz konzentrieren.
 
Oder nur als dummes Beispiel: was passiert wenn wir durch Raketenwissenschaft Getrieben und wahnwitzige Übersetzungsverhältnisse auf einmal auch ohne Motor unglaubliche Geschwindigkeiten Bergauf auf dem Trail realisieren, dann hätten wir ähnliche Probleme z.B mit Wanderer oder anderen Bikern und das ganz ohne Motor. OK ist jetzt schon Fiktion aber soll nur veranschaulichen das nicht per se der Motor das Problem ist.
So abwegig und Rakentenwissenschaft ist das ja nicht.
Mit einem Exo-Skelett ist bereits heute eine höhere Tretleistung des Fahrers auf einem unmotorisierten Rad möglich.
Dieser würde dann nicht unter den Begriff E-Bike fallen.

Die Dinger sind ja auch schon für jeden zu kaufen und wer weiß, wie "kräftig" die noch werden:

https://eu.hypershell.tech/de-de/pages/hypershell-x-ultra-exoskeleton?gad_campaignid=23024885221&gad_source=1&gbraid=0AAAAApqdUVG6xgfK4Bzs14KMNDqtud2_f&gclid=CjwKCAiAzZ_NBhAEEiwAMtqKy6v7x_tK9h5hBibcLohTUNyH1nxmlcEKDTVG2jXVpvfJM-Rlc6V3EhoCoDMQAvD_BwE&ot_ad=&ot_cam=23014229502&ot_grp=&ot_medium=paidads&ot_source=google&referrer=https://www.google.com/

https://www.bike-x.de/mtb/tests/das-hypershell-x-ultra-im-test/
 
Bitte bei den Fakten bleiben! Die Dinger dürfen 25 km/h fahren zumindest in Deutschland.
nicht ganz richtig so, Leichtmofas dürfen nur 20km/h fahren, dafür keine Helmpflicht. Während bei den 25km/h eine Helmpflicht besteht. Beim Pedelec ist trotz 25 keine Helmpflicht weils dem Fahrrad gleichgestellt wurde.

Für das Führen eines Leichtmofas (max. 20 km/h, bis 30 ccm) in Deutschland ist ab 15 Jahren eine Mofa-Prüfbescheinigung nach § 5 FeV erforderlich, sofern kein anderer Führerschein vorliegt. Sie erfordert eine theoretische Ausbildung und Prüfung in der Fahrschule. Personen, die vor dem 1.4.1965 geboren sind, benötigen keine Prüfbescheinigung.
https://www.brucker-radl-service.com/shop_content.php?coID=1200#:~:text=Das Leichtmofa (Fahrrad mit Hilfsmotor,Mofas grundsätzlich die Radwege benutzen.

Für einen E-Scooter braucht es keine Prüfbescheinigung, da dem Fahrrad gleichgestellt!

Finde den Witz!
 
Mit einem Exo-Skelett ist bereits heute eine höhere Tretleistung des Fahrers auf einem unmotorisierten Rad möglich.
Ja das probierst mal aus, habe ich ich schon mal, jeder light Motor ist in der geringsten Unterstützungsstufe stärker als ein Exo-Skelett. Reichweite 7km x'D
https://www.fraenkische-schweiz.com/detail/id=67d7ed2dfb53c232bd1a470f

das Exo Skelett funktioniert nämlich nur bei bestimmten Beugewinkeln vom Kniegelenk gut welche beim normalen Gehen auftreten. Nicht jene beim Radfahren. Mitlerweile gibts sogar eine das garnicht mehr um die Hüfte geschnallt werden muss sondern nur Ober und Unterschenkel verbinden

Das Ding taugt aber gut zum Radl den Berg hoch tragen. Damit wirds auch mit einem E Bike am Buckel erträglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als interessierter Beobachter finde ich das Thema Akzeptanz und Zugang mit dem eMTB zu Trails sehr wichtig.
Krasser als Hans, finde ich aber sogar 250W max. als ausreichend.
Der Motor soll mich beim biken ja nur unterstützen und/oder dabei helfen länger -mit meinen Buddies- fahren zu können.
Alles darüber wird ein eigener Sport als Konkurrenz zu bestehendem.
 
nicht ganz richtig so, Leichtmofas dürfen nur 20km/h fahren, dafür keine Helmpflicht. Während bei den 25km/h eine Helmpflicht besteht. Beim Pedelec ist trotz 25 keine Helmpflicht weils dem Fahrrad gleichgestellt wurde.

Für das Führen eines Leichtmofas (max. 20 km/h, bis 30 ccm) in Deutschland ist ab 15 Jahren eine Mofa-Prüfbescheinigung nach § 5 FeV erforderlich, sofern kein anderer Führerschein vorliegt. Sie erfordert eine theoretische Ausbildung und Prüfung in der Fahrschule. Personen, die vor dem 1.4.1965 geboren sind, benötigen keine Prüfbescheinigung.
https://www.brucker-radl-service.com/shop_content.php?coID=1200#:~:text=Das Leichtmofa (Fahrrad mit Hilfsmotor,Mofas grundsätzlich die Radwege benutzen.

Für einen E-Scooter braucht es keine Prüfbescheinigung, da dem Fahrrad gleichgestellt!

Finde den Witz!
Der Witz ist ausufernde Regelwut.
Da kann man gut drüber lachen.

Im Korinthenkacken bist Du fast so gut, wie unser forumsbekannter Arroganz-Olympionike @Dewey.
Fahrt Ihr zusammen Rennrad zur Eisdiele, um über eBikes zu lästern?
 
Und, ein "echtes" Fahrrad, so wir es bis dato kennen, ist ohne Motorunterstützung, dh zum ausschließlich selber Treten.
Ob man jetzt ein Fahrrad, ein MTB ohne Motorunterstüzung als "echt", "wahr", "pur" bezeichnet...

Das ist quatsch. Wir haben ja zum Glück die rechtliche Gleichstellung von E-Fahrrad und Fahrrad. Deshalb ist und bleibt ein E-Bike ein ganz normales Fahrrad. Bei der Rechtsprechung geht es ja nicht immer um Moral, sondern einfach darum Fakten zu schaffen.

Das kann man auch nicht so leicht Kippen. Alle die ständig Panik verbreiten wollen, dass das E-Bike bald von den trails verschwindet, scheinen diese rechtliche Gleichstellung nicht zu verstehen. Es kann niemand E-Bikes verbieten, so lange Fahrräder erlaubt sind. Und die rechtliche Gleichstellung kann man auch nicht mal eben so mir nichts dir nichts zurücknehmen. Das ist EU-Recht.

Und da kommen dann eher die, wie im Artikel beschriebenenen, Beschränkungen ins Spiel. Wenn man sich irgendwann einig ist, dass die rechtliche Gleichstellung hinkt, werden eher die aktuellen Parameter verändert, als das Gesetz kassiert. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass die Motoren bald in allen Belangen Vorgaben für die Leistung bekommen.

Ich fände es ehrlich gesagt auch richtig, wenn man eine wesentlich deutlichere Obergrenze schafft, als aktuell.

Edit: Mir persönlich ist aber der Nachlauf ein größerer Dorn im Auge, als die Leistung. Das hat nämlich wirklich nichts mit Radfahren zu tun.
 
Das ist quatsch. Wir haben ja zum Glück die rechtliche Gleichstellung von E-Fahrrad und Fahrrad. Deshalb ist und bleibt ein E-Bike ein ganz normales Fahrrad. Bei der Rechtsprechung geht es ja nicht immer um Moral, sondern einfach darum Fakten zu schaffen.

Das kann man auch nicht so leicht Kippen. Alle die ständig Panik verbreiten wollen, dass das E-Bike bald von den trails verschwindet, scheinen diese rechtliche Gleichstellung nicht zu verstehen. Es kann niemand E-Bikes verbieten, so lange Fahrräder erlaubt sind. Und die rechtliche Gleichstellung kann man auch nicht mal eben so mir nichts dir nichts zurücknehmen. Das ist EU-Recht.
Leider verwendest du hier zu unscharf abgegrenzte Begriffe und das ist hier durchaus wichtig. In DE sind S-Pedelecs zB. nicht Fahrrädern sondern Kraffahrtzeugen gleichgestellt und somit im Wald verboten (s. https://www.pedelecforum.de/forum/i...hren-was-ist-erlaubt-und-was-verboten.117025/). Es wäre sehr einfach für den Gesetzgeber, Pedelecs mit einer bestimmten Leistungseinordnung ähnlich zu behandeln bzw. sie einfach den S-Pedelcs zuzuordnen.

Ob das Panikmache ist oder so kommen wird, ist natürlich eine ganz andere Frage.
 
Wenn man sowieso eine Bescheinigung benötigt, warum dann nicht gleich die schnellere Variante kaufen? Nur damit man ohne Helm fahren darf? Ich verstehe den Sinn dahinter nicht. Kannst du bitte Licht ins Dunkel bringen?
Es geht nicht ums warum sondern ums sein.

Fakt ist fürs brummbrumm brauchst ne Prüfung für einen E Scooter nicht. Und bei letzterem musst auch nicht bis du 15 bist warten.

Beides 20 und Gasgriff
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt, die Wahl der Leistung am Bike hängt von vielen Faktoren ab z.B.:
- Will man auf moderaten Strecken Körner sparen, reicht ein Kleiner Motor.
- will man technische steile Passagen auch hoch Fahren, braucht man viel Nm und gute Dosierbarkeit
- Liftersatz - Alles auf Anschlag
- Eisdiele - nur das Edelste 😅 etz....
Das kann man unendlich kombinieren, da jeder das (e) MTB anders für sich definiert
 
Es gibt 2 Sorten Freiheit:
Freiheit ZU: Ich darf so schnell fahren, wie ich will. Ich darf mich gefährden, wie ich will.
Freiheit VON: Ich werde davor bewahrt, von anderen umgefahren werden. Meine Trails werden davor geschützt, umgewühlt zu werden. Ich werde davor bewahrt, die Krankenhauskosten für andere mitzubezahlen.

USA definiert größtenteils Freiheit als ZU, Europa größtenteils als VON (siehe Waffen tragen).

Eine Regulierung hat sich in vielen Jahrhunderten als sinnvoll herausgestellt, sonst wären wir in der Anarchie. Die Motcrosser würden den Wald umgraben, in der Ortschaft darf man so schnell fahren, wie man will... wollen wir das wirklich? Und wenn man das durchdenkt, muss das "motorunterstützte Fahrrad" auch irgendwo reguliert werden.

Wo diese Grenze liegt, ist natürlich diskutierbar. Die willkürliche Grenze mit 250W Dauerleistung genau wie die 1PS=750W sind quasi ein Vorschlag, um eine gesellschaftliche Einigung herbeizuführen. Deswegen gibt es in Europa 90 und 100 km/h auf der Landstraße, weil das halt mal ein Vorschlag war, auf den man sich einigen konnte. Ich finde "durchschnittliche Leistung eines Radfahrers mal 400%" eigenlich schon ziemlcih viel, denn das beeinflusst ja Fahrverhalten (Bremsverhalten, Kurvenverhalten,..), Sicherheitsausstattung (Helmart, Airbag, Gurt,.. :) ) und Komponenten (Stabilität).
Allerdings ist das Meiste ja an die Geschwindigkeit gekoppelt, vielleicht ist die Beschränkung auf 25km/h wirklich der Punkt, der unbedingt einzuhalten ist.
Allerdings ist das maximale Drehmoment durchaus auch ein Problem, weil daraus die Beschleunigung kommt (ist das noch beherrschbar?) und direkt das "zerwühlen" des Trails.
 
Alle die ständig Panik verbreiten wollen, dass das E-Bike bald von den trails verschwindet, scheinen diese rechtliche Gleichstellung nicht zu verstehen.
Diese Gleichstellung gilt nur innerhalb der StVZO. Somit der StVO. Nicht abseits der StVO. Auf einem Pfad gibt es diese nicht, auf einer Forststraße schon.

Das Pedelec nutzt derzeit eine nicht gesetzlich festgelegte Grauzone. Somit besteht aktuell eine Duldung.
 
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