Es gibt 2 Sorten Freiheit:
Freiheit
ZU: Ich darf so schnell fahren, wie ich will. Ich darf mich gefährden, wie ich will.
Freiheit
VON: Ich werde davor bewahrt, von anderen umgefahren werden. Meine Trails werden davor geschützt, umgewühlt zu werden. Ich werde davor bewahrt, die Krankenhauskosten für andere mitzubezahlen.
USA definiert größtenteils Freiheit als ZU, Europa größtenteils als VON (siehe Waffen tragen).
Eine Regulierung hat sich in vielen Jahrhunderten als sinnvoll herausgestellt, sonst wären wir in der Anarchie. Die Motcrosser würden den Wald umgraben, in der Ortschaft darf man so schnell fahren, wie man will... wollen wir das wirklich? Und wenn man das durchdenkt, muss das "motorunterstützte Fahrrad" auch irgendwo reguliert werden.
Wo diese Grenze liegt, ist natürlich diskutierbar. Die willkürliche Grenze mit 250W Dauerleistung genau wie die 1PS=750W sind quasi ein Vorschlag, um eine gesellschaftliche Einigung herbeizuführen. Deswegen gibt es in Europa 90 und 100 km/h auf der Landstraße, weil das halt mal ein Vorschlag war, auf den man sich einigen konnte. Ich finde "durchschnittliche Leistung eines Radfahrers mal 400%" eigenlich schon ziemlcih viel, denn das beeinflusst ja Fahrverhalten (Bremsverhalten, Kurvenverhalten,..), Sicherheitsausstattung (Helmart, Airbag, Gurt,..

) und Komponenten (Stabilität).
Allerdings ist das Meiste ja an die Geschwindigkeit gekoppelt, vielleicht ist die Beschränkung auf 25km/h wirklich der Punkt, der unbedingt einzuhalten ist.
Allerdings ist das maximale Drehmoment durchaus auch ein Problem, weil daraus die Beschleunigung kommt (ist das noch beherrschbar?) und direkt das "zerwühlen" des Trails.