Wie viel Power darf ein E-MTB haben?: Hans Rey fordert 750-Watt-Deckel

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Re: Wie viel Power darf ein E-MTB haben?: Hans Rey fordert 750-Watt-Deckel
Wer die 1000W dauernd ausreizt schadet seiner Kondition, opfert die Reichweite und braucht schwere Akkus.
Viel Spaß !
Das ist Grund genug es zu unterlassen. Wozu das Geschrei nach noch mehr Verboten ? Die 25 km/h Grenze kann man auch mit 250W knacken, ohnehin schon verboten und auf eigenes Risiko.
Das Gebot, die Dinger manipulationssicher zu machen ist wesentlich klüger gedacht.
Und wer bergab seine eigenen Fahrkünste überschätzt, den haut es auf die Fresse, Motorpeakleistung irrelevant.
 
5er Schritte nach metrischem System sind ja auch plausibel aber warum bzw. mit welcher Begründung sollte sich die dt./EU Legislative nach amerikanischen Vorgaben richten?
Da muss schon eine Regelung nach den hier gültigen Maßeinheiten definiert sein.
Wobei völlig außer Acht gelassen wird das in USA schon beimÜberschreiten einzelner Staatsgrenzen ein Bike von legal illegal werden kann o_O
 
Siehe Pinion MGU, sowas ist für "mich" ein echter Gamechanger.
Einmal gefahren, möchte ich nie wieder etwas anderes.
Das muss ich Dir Recht geben, allerdings hat man die Manipulationssicherheit eine Tick zu ernst genommen...ab zum Händler und programmieren lassen wenn ich einen dickeren Reifen hinten fahren will ? Steht zumindest so in der Betriebsanleitung. Bergauf geht es auf "Fly" ohnehin kaum spürbar langsamer als ein 1000W Bike :evilsmile:
 
Da muss schon eine Regelung nach den hier gültigen Maßeinheiten definiert sein.
Es gibt auch in D Fahrzeuge mit 62-km/h-Zulassung.

Da sich in den Städten immer mehr Tempo 30 durchsetzt, ist der Gedanke zunächst auch nicht abwegig. Tempo 25 bzw. 45 verleitet in der Praxis leider zu gefährlichen Überholmanövern. Ist das nicht möglich, wird gedrängelt. LKW werden bei 85 km/h (also 5 km/h über Limit) abgeregelt, so dass die 2 km/h hier auch lebensnah wären. Es würde den Umstieg aufs Rad attraktiver machen, ohne dass der Staat dafür Geld ausgeben müsste, sondern im Gegenteil die Straßen etwas entlasten und damit die Kosten für Infrastruktur sogar leicht senken.

Allerdings dürfte insgesamt die Unfallgefahr steigen und damit die Nachteile überwiegen. Schon heute sind viele mit der Kraft eines E-Bikes überfordert. Man müsste es mindestens mit einer Helmpflicht kombinieren.
 
Schon heute sind viele mit der Kraft eines E-Bikes überfordert. Man müsste es mindestens mit einer Helmpflicht kombinieren.
Ja, ein guter Freund hat ordentlich Lehrgeld gezahlt. Beide Hände gründlich abgeschürft...eigentlich Glück gehabt, hätte schlimmer kommen können.
Einfaches Citybike, nicht einmal besonders stark. Ich hab den abgebrochenen Rückspiegel ersetzt und es dann ausprobiert. Und war entsetzt...abrupter Motoreinsatz und langer Motornachlauf, wirklich nix für Leute die länger nicht Rad gefahren sind.
Das schadet sowohl der Industrie wie auch dem Image.
 
Schön zu sehen, dass die Radfahrer selbst so massiv Aufmerksamkeit auf das Thema lenken.
So kommt ein gesetzliches Limit ganz bestimmt.
Ich sehe da eigentlich kein Problem ob die Steigung jetzt mit 13 oder 16kmh genommen werden kann. Es liegt wieder in der Eigenverantwortung für Fußgänger etc kurz vom Gas zu gehen. Das Thema habe ich auch wenn es flach ist. Jetzt halt auch bergauf mit bis ein paar Prozent mehr Steigung. Zumal der Akku Verbrauch extrem ist und soviel Leistung daher eh eher kurzzeitig genutzt wird.

25kmh Begrenzung kann ich da aus Sicherheitsgründen schon deutlich mehr nachvollziehen weil diese in vielen Situationen Geschwindigkeit rausnimmt.

Naja nach so viel aufgewirbelten Staub YouTube, Foren, brandbrief etc wird bestimmt irgendetwas kommen was wenig sinnvoll ist aber veraltete shimano Motoren im Rennen hält
 
Ich glaube, die meisten raffen einfach nicht die Tragweite der immer höheren Leistung in E-Bikes. Natürlich ist es geil , full Power zu haben und zu fahren (für die meisten), aber es geht um den Status und die Akzeptanz, dass es rechtlich Fahrräder bleiben!!! Damit einhergehend, die Helmpflicht und die freie Wald und wegnutzung!!! Das ist vielen eh schon ein Dorn im Auge und Wasser auf die Mühlen der Kritiker. Spätestens mit mit dem nächsten M2 avinox Motor mit xxxW wird die Sache kippen!!!
 
Januar 2027 kommt eine neue Maschinenrichtlinie das ist zu 100% sicher.

Der Rest ist wie E MTB im alpinen Raum verbieten ...viel Wirbel, viele unzählige Diskussion... nix ist passiert.

20km/ und Gasgriff E Scooter hat man auch dem Fahrrad gleichgestellt während man für ein 20km/h Mofa eine Mofa-Prüfbescheinigung benötigt.

Diese Widersprüchlichkeit dient auch nur dazu den Verbrenner unattraktiv zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob eine Limitierung her muss, kann man gerne Diskutieren. Bin zwar nicht davon überzeugt, dass es für die Umwelt einen großen Unterschied macht, noch werden meiner Meinung nach die Unfallzahlen drastisch sinken, weil meiner Meinung nach die Unfälle bergab geschehen und weniger Bergauf und es irrelevant sein dürfte, ob ich mit 15km/h oder 25km/h den Berg hinauf fahre...aber das will ich wann anders diskutieren.

Was mich allerdings so stört ist die die Grenze bei 750W zu ziehen. Hat das irgendeinen technischen Backround, weil so eine Grenze bei irgend einer Norm von Bedeutung ist oder hat Bosch, Achtung Ironie, in unzähligen weltweiten Dauertests und Dauerläufen und mit unzähligen Testprobanten herausgefunden, dass 750W als gerade noch bodenschoneste Leistung vertretbar sind?
Warum nicht 850W oder eben 1057W?

Sorry das ich den Namen Amflow (=DJI) in den Raum werfen muss, aber ich muss aus eigener Erfahrung sagen, das dass Amflow, obwohl am meisten Leistung, bisher am schonendsten mit den Schaltung umgeht. Und ich bzw. wir, meine Frau die ebenfalls eines besitzt, rollen damit nicht nur bergab.
Am Amflow hab ich jetzt 7000km runter, eine gebrauchte GX Transmission Kassette wurde bei 2500km verbaut und bei 6100km die Kette gewechselt. Das sind immerhin 3400km mit einer Kette. Die neue Kette, Schaltung, Kassette funktioniert einwandfrei und in Summe hat die Kassette jetzt ca. 6000km absolviert, davon 4300km auf dem Amflow. Beim Amflow meiner Frau, keine Transmission zeigt sich ein ähnliches Verschleißbild.
Bei meinen Bikes davor, egal ob Levo Gen1, Gen2, Gen3, Rocky PP Altitude, Scott Ransom 910) waren die Ketten im Schnitt nach 1200-1500km durch. Im Winter meist schneller...da war auch dann nach teilweise 900km schon Schluss). Auch hier ähnliches Verschleißbild bei meiner Frau
Natürlich war da nicht überall ne Transmission verbaut sondern auch non-Transen Schaltungen und Ketten.
Um zum Thema zurückzukommen.... durch die Erfahrungen bei meiner Frau und bei mir, trau ich mir schon zu zu sagen, dass Leistung nur EIN Faktor beim Verschleiß darstellt, egal ob Transe oder nicht, und das Amflow hervorragend damit funktioniert. In Summe ist bei uns das Amflow, obwohl am meisten Leistung, dass verschleißfreundlichste Bike

Und zur Thema wie viel Leistung genug ist, ist das meiner Meinung nach doch ein sehr individuelles Thema.
In Deutschland werden meiner Meinung nach Ebikes meist zum Shutteln auf Forststraßen verwendet. Wirkliche Uphillschmankerl sind meiner Meinung nach selten oder meist ist es doch irgend ein "Uphill-Flow", wenn mal was vorhanden ist.
Hier gebe ich recht, dass es irrelevant ist, ob die max Leistung oder Peak Leistung oder wie auch immer 600, 750 oder eben 1000W beträgt.
Im technischen Uphill sieht das meiner Meinung nach anders aus.
In meiner Homezone hab ich kurze 10-20M lange Uphills bei 35% Steigung mit Stufen und Wurzeln.
In Finale bin ich auch schon das Steinfeld im auf dem Base Nato Trail hoch oder habe den Legnino gechallenged. Bitte nicht falsch verstehen. Das soll nicht angeberisch klingen sondern Erfahrungen aus meiner eigenen Praxis zeigen.
Da war ich ehrlich gesagt zufrieden, das plus an Leistung von Amflow zu haben.
Ein Richie Rude macht das natürlich auch mit weniger Motorleistung, hat aber im Vergleich zu mir auch (wahrscheinlich;)) eine wesentlich höhere Eigenpeakleistung.

Ich muss aber auf der anderen Seite sagen, das, falls wirklich ein Amflow M2 mit was weiß ich kommen sollte, schwer vorstellen kann, dass zu benötigten. Aber das ist eben meine eigene Grenze, welche ich nicht pauschalisieren will.

Bei diesem Thema wird die Diskussion im Forum ja schnell unübersichtlich und auch mal hitzig. Darum beziehe ich mich auf deinen Thread, da du einige interessante Punkte angesprochen hast. :)

Prinzipiell bin ich schon der Meinung, dass es für uns als Mountainbiker – und ich schreibe bewusst Mountainbiker und nicht eBiker – gut ist, wenn es eine gewisse Leistungsregulierung gibt.

Ich weiß noch, gar nicht so lange her, da habe ich eBikes noch aufs Schärfste verpönt, weil es für mich komplett an der Idee des Mountainbikens vorbeiging. Als ich mich dann irgendwann doch überreden ließ und es wirklich einmal ausprobiert habe, habe ich das Potenzial dahinter verstanden.

Was aber geblieben ist – und was am Anfang ehrlich gesagt noch gar nicht so sehr Thema war – ist dieses „Wettrüsten“, bei dem die Systeme immer stärker und schneller werden. Das war zunächst gar nicht so problematisch, weil die Motoren im Allgemeinen relativ ähnlich waren.

Dann kam DJI, das nicht nur mit schierer Motorleistung, sondern auch mit sehr starkem Marketing den Markt ordentlich aufgemischt hat. Stärkere Motoren gab es zwar schon vorher, aber DJI ist – auch dank Marketing – plötzlich in aller Munde. Das soll hier aber gar kein Angriff auf DJI sein, ganz im Gegenteil: Das System scheint sehr gut zu sein. Mir geht es eher grundsätzlich um die Entwicklung der Motorleistung.

Die Grenze von 750 W hat sich Bosch sicher nicht einfach ausgedacht, weil ihr Motor nicht mehr leisten könnte. Diese Zahl kommt unter anderem auch aus den USA und anderen Ländern, in denen solche Grenzen festgelegt sind – auch wenn die Gesetzgebung auch da teilweise recht schwammig ist. Ich habe auch einmal gelesen, dass 750 W ungefähr einem PS entsprechen und daher die Grenze gezogen wurde. Wie auch immer: Irgendwo muss man eben eine Grenze ziehen, denn es wird immer jemanden geben, der findet, dass 800 W oder 1000 W eigentlich besser wären.
 

Verschleiß

Beim Thema Verschleiß denke ich, dass es stark davon abhängt, wie man mit dem System umgeht. Wenn man ständig mit voller Unterstützung steile Uphills hochfährt und unter Volllast durch die Gänge schaltet, entsteht natürlich mehr Verschleiß. Ich kenne auch einige, die das genau so machen – und entsprechend regelmäßig ihren Antrieb ersetzen. :)

Ich persönlich fahre nicht so und habe damit auch kaum Probleme. Trotzdem ist mir auch schon einmal eine Kette gerissen, als aus dem Stand plötzlich die volle Motorleistung eingesetzt hat. Vielleicht war sie auch schon vorher beschädigt – schwer zu sagen. Fakt ist aber: Mehr Leistung bedeutet zwangsläufig auch mehr Verschleiß, und das sollte jedem klar sein.

Ich fahre nebenbei auch Motocross, das bedeutet im Gegensatz zu einem E-bike richtig viel Leistung. Daher weiß ich ganz gut, was es bedeutet, regelmäßig Verschleißteile zu wechseln. ;)

Das eigentliche Problem

Das eigentliche Problem von immer stärkeren Motoren sehe ich aber eher in zwei Punkten, erstens das Wettrüsten und zweitens die immer grösser werdende Leistung.

Beim Wettrüsten geht für mich ein Teil von dem verloren, was mich früher am Mountainbiken so fasziniert hat: das Puristische dieses Sports. Wenn die Motoren immer stärker werden, fühlt sich das Ganze irgendwann auch immer "synthetischer" an.

Ein weiters Problem sehe ich auch beim Werterhalt der Bikes. Früher konnte man ein gepflegtes Mountainbike immer noch für gutes Geld verkaufen, und der Käufer war ebenfalls glücklich damit.

Wenn ich heute ein teures eBike verkaufen will, muss ich es fast verschenken. Allein schon, weil ein Bike mit einer älteren Motor-Generation für viele sofort als „Alteisen“ oder besser "Altcarbon ;)" gilt. Das funktioniert noch halbwegs, solange sich die Motoren alle in einem ähnlichen Leistungsbereich bewegen. Wenn aber ständig neue, deutlich stärkere Motoren auf den Markt kommen, wirkt ein Bike sehr schnell „alt“, weil viele nur noch auf Newtonmeter und Watt der neuen Motoren schauen. Am liebsten wären mir sowieso einheitliche Motoren und Batterieaufnahmen damit ich um oder aufrüsten kann das ist aber ein anderes Thema :)

Natürlich will ich den technischen Fortschritt überhaupt nicht ausbremsen. Aber ich denke, dass es im Batteriemanagement, im Ansprechverhalten und im Systemdesign noch sehr viel Innovationspotenzial gibt – und nicht nur im reinen Leistungs-Wettrüsten.
 

Mehr Power auf den Trails

Zur Leistung selbst: Ja, wahrscheinlich passieren die meisten Unfälle tatsächlich beim Bergabfahren. Aber mit mehr Power kommen natürlich auch mehr ungeübte Fahrer auf Trails, die sie sonst vielleicht gar nicht erreichen würden. Diese Diskussion gibt es zwar schon seit den ersten eBikes, aber mit immer stärkeren Motoren verstärkt sich das natürlich. Wenn ich mir vorstelle, dass auf technisch anspruchsvollen Trails plötzlich auch noch eBiker mit 25 km/h bergauf entgegenkommen, kann das schnell zu mehr gefährlichen Situationen führen.

Dazu kommt noch ein anderes Thema: Tuning. Mit mehr Motorleistung steigt auch die Problematik das Leute die ihre eBikes tunen, um in den Genuss der vollen Leistung oder höhere Geschwindigkeiten zu kommen dann sehr schnell richtig schnell werden. Ich denke man kann sich denken auf was ich hinaus will mehr Geschwindigkeit auf den Trails ist auch jetzt schon hier bei mir ein Riesen Problem.

Ich wohne in Liechtenstein und fahre viel in den Alpen – in Österreich und der Schweiz. Ich möchte ehrlich gesagt nicht, dass sich diese Situation weiter zuspitzt.

Ich kann das auch ein Stück weit verstehen gerade in letzter Zeit sieht man ja bereits eine ähnliche Entwicklung mit einigen chinesischen Elektro-Motorrädern wie Surron, die inzwischen auch auf Trails rum ballern. Jetzt kann man natürlich wieder sagen das die Leute die sowas machen unverantwortlich handeln usw. ja stimmt schon aber wenn unsere E-Mountainbikes immer stärker werden, kann das sehr schnell zu einem ähnlichen Problem werden und wir werden dann einfach in den gleichen Topf geschmissen.

Auch vom Motocross her weiss ich wie schnell das gehen kann das Strecken geschlossen werden wenn sich irgend jemand gestört oder "bedroht" fühlt :)

Ich habe jetzt schon viel zu lange geschrieben. ;)

Abschließend bin ich einfach der Meinung, dass es für unseren Sport gut wäre, eine klare Leistungsregelung zu haben. Nicht um den Fortschritt zu stoppen, sondern damit wir weiterhin als Mountainbiker wahrgenommen werden und unseren Sport ausüben können.

Wie diese Regel am Ende genau aussieht, ist eine andere Frage. Aber für mich persönlich reichen 750 W mehr als aus. Für mich ist es immer noch Mountainbiken – und das Adrenalin hole ich mir sowieso beim Runterfahren.
 
Dann erklär mal bitte wie das miteinander zusammen hängt
Richtig, gar nicht
Das sind reine Softwarelösungen
Das hat man sehr gut im Griff
Verstehe ich nicht. Meine Annahme hier ist, dass mit Verhinderung von Manipulation gemeint ist, dass ich "von außen" nicht an das System und seine Daten komme, weder zum Auslesen noch zum Verändern.

Bei Shimano läuft das bspw. so, dass sie ein proprietäres Format (Bluetooth-Erweiterung) verwenden und man als Externer Lizenznehmer werden muss, wenn Du da was auslesen / darstellen willst. Daher kannst du keine Motor-Daten bei Wahoo sehen, bei Garmin aber schon, weil es da offenbar eine Zusammenarbeit mit Garmin gibt.
Und mit den neueren Firmwares hat man die Möglichkeiten von externer Software wie der eMaxx-Suite eingeschränkt, bspw. kannst du da die Leistung nicht mehr ändern. Ich habe daher die neueren Firmware-Versionen auch nicht eingespielt, auch wenn ich keine Veränderungen bei mir vorgenommen habe -- aber ich hätte gerne die Möglichkeit, um mein Rise vlt. doch mal mit 85Nm zu fahren.
Vielleicht verstehe ich hier was falsch, kläre mich gerne auf.

Wie gesagt, ich sehe nicht, was der Nutzer davon hat, wenn Systeme stark / effektiv vor "Manipulation" geschützt werden (ernst gemeinte Frage).
 
Bitte bei den Fakten bleiben! Die Dinger dürfen 25 km/h fahren zumindest in Deutschland.
und 45km/h in Österreich, wobei es da nur Kleinkrafträder, also Mopeds, gibt. Zwischen Kleinkrafträdern und EPACs gibt es nichts, also Fahrräder mit Verbrennungsmotor sind immer automatisch Mopeds oder Motorräder, auch, wenn sie nur 1PS hätten und bei 25km/h Schluss wäre
 
Das eigentliche Problem
sind immer die Menschen. Die Menschen, die ohne Verantwortung oder Rücksicht etwas tun.
Das eigentliche Problem von immer stärkeren Motoren
Das kann man einem freien Wettbewerb und den Unternehmen nicht vorwerfen.
Größer, schneller, weiter in all ihren Variationen. Wer will nicht besser als der Mitbewerber sein, mehr verdienen etc.?
Und, siehe oben, Menschen die so etwas kaufen, was legitim ist, aber halt nicht Verantwortungsvoll damit umgehen können.
Beim Wettrüsten geht für mich ein Teil von dem verloren, was mich früher am Mountainbiken so fasziniert hat: das Puristische dieses Sports. Wenn die Motoren immer stärker werden, fühlt sich das Ganze irgendwann auch immer "synthetischer" an.
Egal ob mit viel oder wenig Leistungsunterstützng, es ist eben nicht mehr puristisch.
Puristisch ist es, wenn man ohne Motorunterstützung fährt.

Berg ab schaut es dann schon wieder anders aus. Da hilft einem der Motor nicht. Einzig die These, dass man schneller wieder hoch kommt und entsprechend mehr Abfahrten "machen kann" und sich dadurch verbessert.
 
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