Wie viel Power darf ein E-MTB haben?: Hans Rey fordert 750-Watt-Deckel

Recht hat er. Den Markt völlig unreguliert sich selbst zu überlassen wird nach hinten losgehen.
sehe ich auch so, mittlerweile verstehe ich die ganzen Leute, die eMTBs immer als Moped bezeichnen. Die 250W Nenndauerleistung in der EU kommen auch nicht von irgendwo, das wäre so ein Wert, den ein ambitionierter Amateursportler auch auf Dauer halten kann. Außerdem sind mehr als 100Nm nur schwer verkraftbar für aktuelle Gangschaltungen. Mehr als 750W Leistung macht mMn nur am Lastenrad Sinn, könnte man aber wunderbar über das zulässige Gesamtgewicht regeln. Wenn man mich fragt, sollte man eher auf weniger Gewicht und Bauraum beim Motor gehen anstatt einfach nur mehr Leistung, beim Akku bewegen wir uns schon in die richtige Richtung mit mehr Energiedichte. Für mich wäre rein von den Eckdaten der Maxon Air S ideal. Genügend Leistung und genügend Drehmoment. Mit mehr Drehmoment erweitert sich nicht das Einsatzgebiet am eMTB und mit der Leistung kann man bei eine vernünftige Drehmomentkurve ohne starke Einbrüche bis 100rpm fahren bei einem sinnvollem Drehmoment
 
Ganz deiner Meinung, Hans !!

Bei dem EMTB mit Bosch CX Gen5 in unserem Haushalt ist die max. Leistung über die Flow-App auf 675 W und das max. Drehmoment auf 90 Nm eingestellt. Das reicht für alle, die damit fahren, dicke, das Bike wird eh meistens im ECO oder TOUR-Modus bewegt. Und der Ketten- und Ritzelverschleiss hält sich in Grenzen !
 
Ich kann Herrn Rey da nur zustimmen. In meinem Bekanntenkreis gibt es inzwischen viel mehr E-Bikes als Biobikes, aber auch bei nur E-Bike Gruppen wird hauptsächlich in den unteren beiden Modi gefahren, nur extrem selten im Turbomodus.
Für uns wäre kleinere, leichtere Motoren mit stärkeren Batterien deutlich sinnvoller.
Ich persönlich habe auch die Befürchtung, dass es auch in Deutschland entsprechende E-Bike Regulierungen geben könnte...
 
Wer oder was ist Hans Rey...:sick::sick:
Wieder so ein Artikel der scheinbar viele Klicks generieren soll.
Jeder kennt Franz Beckenbauer. Als passionierter Mountainbiker sollte man den Hans 'no Way' Ray ebenfalls kennen. Der hat Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre nicht nur Titel gesammelt, sondern auch unseren Sport incl. Freeride und Trial bekannt gemacht.
https://hansrey.com/
 
Ich glaube, der Zug ist abgefahren um die Leistungsgrenzen zu setzen. Es liegt jetzt eher an jedem einzelnen für sich zu entscheiden, wie viel Watt und Nm genug bzw. welche Nebeneffekte man damit sich leisten möchte bzw. kann.
Das denke ich nicht. Die Regulierungsbehörden sehen diesen Zug sehr genau. Und dem Kunden die Verantwortung zu übertragen, was an Leistung ok ist, oder welchen Einfluss man damit auf die allgemeine Akzeptanz des EMTBs hat, funktioniert nicht und ist eine Umkehrung der Verantwortung.
 
Jeder kennt Franz Beckenbauer. Als passionierter Mountainbiker sollte man den Hans 'no Way' Ray ebenfalls kennen. Der hat Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre nicht nur Titel gesammelt, sondern auch unseren Sport incl. Freeride und Trial bekannt gemacht.
https://hansrey.com/
Also war seine Profikarriere schon vorbei als ich noch im Sack meines Vaters rumgeschwommen habe. Könnte vielleicht daran liegen, dass mir der Name nichts sagt
 
Ich denke auch, es ist eine Frage der Zeit bis die Spitzenleistung gedeckelt wird.
Aus meiner Sicht reichen 10 Sekunden die offen sind und dann kann ruhig bis 500 Watt nach den heutigen Regeln Schluss sein.
Man muss ja nicht warten bis immer mehr Chaoten uns in den Trails bergauf entgegen der Ausschilderung entgegen kommen.
 
Ob eine Limitierung her muss, kann man gerne Diskutieren. Bin zwar nicht davon überzeugt, dass es für die Umwelt einen großen Unterschied macht, noch werden meiner Meinung nach die Unfallzahlen drastisch sinken, weil meiner Meinung nach die Unfälle bergab geschehen und weniger Bergauf und es irrelevant sein dürfte, ob ich mit 15km/h oder 25km/h den Berg hinauf fahre...aber das will ich wann anders Diskutieren.

Was mich allerdings so stört ist die die Grenze bei 750W zu ziehen. Hat das irgendeinen technischen Backround, weil so eine Grenze bei irgend einer nicht Ebike norm von Bedeutung ist oder hat Bosch, Achtung Ironie, in unzähligen weltweiten Dauertests und unzähligen Testprobanten als gerade noch bodenschoneste Leistung erörtert?
Warum nicht 850W oder eben 1057W?

Sorry das ich den Namen Amflow in den Raum werfen muss, aber ich muss aus eigener Erfahrung sagen, das dass Amflow, obwohl am meisten Leistung, bisher am schonendsten mit den Schaltung umgeht. Und ich bzw. wir, meine Frau die ebenfalls eines besitzt, rollen damit nicht nur bergab.
Am Amflow hab ich jetzt 7000km runter, eine gebrauchte GX Transmission Kassette wurde bei 2500km verbaut und bei 6100km die Kette gewechselt. Das sind immerhin 3400km mit einer Kette. Die neue Kette, Schaltung, Kassette funktioniert einwandfrei und in Summe hat die Kassette jetzt ca. 6000km absolviert, davon 4300km auf dem Amflow. Beim Amflow meiner Frau, keine Trasmission zeigt sich ein ähnlichs Verschleißbild.
Bei meinen Bikes davor, egal ob Levo Gen1, Gen2, Gen3, Rocky PP Altitude, Scott Ransom 910) waren die Ketten im Schnitt nach 1200-1500km durch. Im Winter meist schneller...da war auch dann nach teilweise 900km schon Schluss). Auch hier ähnliches Verschleißbild bei meiner Frau
Natürlich war da nicht überall ne Transmission verbaut sondern auch keine Transen Schaltungen
Um zum Thema zurückzukommen.... durch die Erfahrungen bei meiner Frau trau ich mir schon zu zu sagen, dass Leistung nur EIN Faktor beim Verschleiß darstellt, egal ob Transe oder nicht, und das Amflow hervorragend damit funktioniert.

Und zur Thema wie viel Leistung genug ist, ist das meiner Meinung nach doch ein sehr individuelles Thema.
In Deutschland werden meiner Meinung nach Ebikes meist zum Shutteln auf Forststraßen verwendet. Wirkliche Uphillschmankerl sind meiner Meiung nach selten oder meist ist es doch irgend ein "Uphill-Flow", wenn mal was vorhanden ist.
Hier gebe ich recht, dass es irrelevant ist, ob die max Leistung oder peak Leistung oder wie auch immer 600, 750 oder eben 1000W beträgt.
Im technischen Uphill sieht das meiner Meinung nach anders aus.
In meiner Homezone hab ich kurze 10-20M lange Uphills bei 35% Steigung mit Stufen und Wurzeln.
In Finale bin ich auch schon das Steinfeld im auf dem Base Nato Trail hoch oder habe den Legnino gechallenged. Bitte nicht falsch verstehen. Das soll nicht angeberisch klingen sondern Erfahrungen aus meiner eigenen Praxis zeigen.
Da war ich ehrlich gesagt zufrieden, das plus an Leistung von Amflow zu haben.
Ein Richie Rude macht das natürlich auch mit weniger Motorleistung, hat aber im Vergleich zu mir auch (wahrscheinlich;)) eine wesentlich höhere Eigenpeakleistung.

Ich muss aber auf der anderen Seite sagen, das, falls wirklich ein Amflow M2 mit was weiß ich kommen sollte, schwer vorstellen kann, dass zu benötigten. Aber das ist eben meine eigene Grenze, welche ich nicht pauschalisieren will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Callback Mtbnews\XenforoSiteheader\AdDefend::render ist ungültig (error_invalid_class).