Die Kunst liegt darin immer eine gute Balance zu finden um einen flüssigen Verkehr zu garantieren ohne die Menschen mit zu vielen Verboten zu belasten. Am Ende liegt es ja an uns allen rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Immer auf Regeln vom Staat zu warten ist irgendwie auch kindisch und zeugt von Unmündigkeit. Und es sorgt dafür, dass die Menschen immer weniger selber denken weil sie sich auf die Regeln verlassen.
Bis auf diesen Part stimme ich deinem Post voll und ganz zu. Aber es ist nun mal nicht jedermanns Sache alles zu hinterfragen und ich denke in gewisser Weise kann sich keiner davon freisprechen.
Wenn ich nur mal vor meiner eigenen Türe kehre, fallen mir spontan zig Sachen ein, wo ich für ein Ver- oder Gebot wäre, an dass ich mich selbst, jetzt wo es das noch nicht gibt, halte.
Beispielsweise bin ich brennender Befürworter für ein Tempolimit auf der Autobahn, fahre aber selbst -so lange es das nicht gibt- gern mal schnell, wenn sich die Möglichkeit ergibt, um nur mal ein Beispiel zu nennen.
Wenn wir nur beim Thema Verkehrswende bleiben, glaube ich nicht, dass wir die Wende ohne neue Ver- und gebote schaffen. Aber es ist sicher dennoch sinnvoll jetzt schon dafür zu sorgen, dass es mehr Alternativen geben sollte. Ich werde mir wohl nie ein S-Pedelec kaufen, habe aber absolut nichts dagegen, wenn es als weitere Alternative dazukommt. Denn aktuell ist es für mich keine wirkliche Alternative, so lange es nicht auch als eine Art Fahrrad anerkannt wird.
Es gibt sicherlich sehr viel größere Baustellen (Leasing, höhere Abgaben auf (zu) große, schwere und hochmotorisierte Autos usw.). Aber irgendwo muss man ja anfangen
