Wieviel Federweg bracht es wirklich?

silvercb

Mitglied
Hallo in die Runde

Ich bin neu hier.
Ich bin 45 Jahre alt.
Hab 100 kg.
Nicht sportlich nach mehr als 12 Jahren extrem Couching auf Grund von Medikament und sucht.
Habe mir für den Fitness Aufbau auf dem Weg zur Arbeit ( 18 km. Hügelig bei Tübingen) Das raus gelassen!
100 km habe ich seit dem 12.12.2025 gemacht.
Bin aktuell im AU stand.
Der Preis war gut meiner Meinung nach.
Mehr hatte ich auch nicht zur Verfügung.

Ich wohne am Rande der Schwäbischen Alb.
Ich weiß noch nicht was es für trails im Wald gibt
Möchte mir aber noch über Jobrad wenn ich wieder arbeiten gehe ein fully raus lassen. Für Spaß 🤩 und Training nach Feierabend und Wochenende.
Bike Park ist nicht interessant für mich.
( Fals ich mal da rauf Lust hätte würde ich ein passendes bike mieten)

Wieviel Federweg braucht es wirklich??
Bis 130-150mm hinten
Oder doch lieber 160-170 mm
Vorne ergibt sich ja der Rest mit dem was es auf dem Mark gibt.
Und ich selbst weiß noch garnicht genau in welche Richtung die Reise mit dem bike genau gehen soll.
Bin aber dann auch erst mal ca 3 Jahre an dem Rad gefesselt.

Danke für eure antworten im Voraus.

Grüße 🖖
 

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Re: Wieviel Federweg bracht es wirklich?
Hilfreichster Beitrag geschrieben von h_beale

Hilfreich
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Da du selbst noch nicht weißt, was du fahren wirst/willst, kann dir leider auch von außen keiner wirklich helfen.
Vermutlich wirst du - wenn du erst kaufst und dann experimentierst - das "falsche" Rad kaufen.

Das macht aber absolut nichts aus. Achte nur darauf, dass du beim Kauf mit einem Händler sprichst, der auch darauf eingeht dass du dich auf dem Bike von der Position her wohl fühlst.

Als Startpunkt: Für Waldabenteuer reicht problemlos ein Hardtail; wenn du aber mehr Komfort willst, dann tut es alles mit Federweg hinten. Unter 120mm bekommt man heutzutage glaube ich sowieso nicht mehr im Fachhandel.
Mein Vorschlag für die "goldene Mitte": 130-140mm Federweg hinten. Aber es sollte dir "passen", das ist viel wichtiger als Federweg.

Und damit findest du dann in den 3 Jahren schon raus, wohin die Reise mit dir geht. :)
 
Als Startpunkt: Für Waldabenteuer reicht problemlos ein Hardtail;
würde ich beim E-MTB trotzdem ein Fully nehmen, selbst für Waldabenteuer. Die Effizienzverluste beim Treten sind durch dem Motor zu vernachlässigen.
Dein Rücken und deine Bandscheiben werden es dir danken

wenn du aber mehr Komfort willst, dann tut es alles mit Federweg hinten. Unter 120mm bekommt man heutzutage glaube ich sowieso nicht mehr im Fachhandel.
Mein Vorschlag für die "goldene Mitte": 130-140mm Federweg hinten. Aber es sollte dir "passen", das ist viel wichtiger als Federweg.

Und damit findest du dann in den 3 Jahren schon raus, wohin die Reise mit dir geht. :)
👍
 
Erstmal cool, dass du es wieder "zurück ins Leben" geschafft hast. Welcome back.

Ich denke, dass du dich nicht zu sehr auf den Federweg versteifen solltest. Das war früher noch ein bisschen anders, heutzutage ist das zwar ein Wert, aber eben nicht mehr der entscheidende, was Fahrverhalten und Einsatzgebiet angeht. Geometrie und Komponentenwahl machen hier fast genau so viel aus.

Da du zunächst erstmal ausprobieren möchtest, würde ich dir einen ganz klassischen Allrounder mit 140 - 160 mm Federweg ans Herz legen, da sind die meisten E-MTBs irgendwie auch angesiedelt. Damit bist du erstmal breit aufgestellt und kommst so ziemlich überall zurecht. Auf jeden Fall schauen, dass du kein zu sportliches Bike nimmst (hier helfen Tests oder einfach auch mal hier konkret nachfragen) - das kann entgegen der Annahme vieler auch ein Spaßkiller sein.

Zudem würde ich ein E-MTB an deiner Stelle beim lokalen Fachhändler kaufen (und nicht z.B. bei Canyon oder Radon). Bei artgerechtem Einsatz wirst du dann doch immer mal wieder "Wehwehchen" haben und da hilft ein Ansprechpartner vor Ort. So kannst du dich langsam an die Technik rantasten und vielleicht dann das Nachfolgebike auch im Direktversand kaufen und dich selbst drum kümmern.

Ganz klassische Empfehlung für deinen Einsatz wäre z.B. das Cube Stereo Hybrid One44 HPC oder auch das Amflow PL Carbon
 
Persönliche Meinung, bei dem was du schreibst sind bereist 150mm zu viel. Du weißt aber selbst nicht wo die Reise hin geht.
Tatsächlich ist 150/160mm im eBike Bereich "normal" oder allround. In Wirklichkeit reicht es aber um den umgangssprachlichen typischen Bikepark (meint keine Jumplines und double Black) zu fahren. Mit etwas Fahrkönnen reicht es um mit 170mm Boliden unterwegs zu sein.
 
also aus meiner Sicht ist alles relativ. 😉
Ich habe vor 10 Jahren mit dem e-mtb und einem Hardtail angefangen und hatte viel Spaß damit, bis ich draufgekommen bin, da gibts ja ein Fully, was nicht nur bequemer, sondern auch mehr Traktion hat. Dann wurde es eines mit 180 vo/hi (in dem Glauben "mehr ist besser") - auch mit dem hatte ich viel Spaß. Heute ist es ein 150/160 - mehr benötige ich nicht - und mit dem habe ich richtig Spaß 🥳
 
Hallo.

Ich danke allen für den Input.
Und eure Rückmeldung.
Herzlichen Dank 😊

Somit werde ich wenn es mal so ab 10 grad draußen meine Wege suchen mit dem

Pathlite:ON 4 SUV​

Ist ja im Endeffekt auch nichts anderes als ein Hardtrail mit Licht. Gepäckträger und Schutz Blech.
Eine Cube Händler 👨‍💼 habe ich in der Nähe. Im Ort ist einer der rot Wild hat.
Und andere Händler in Tübingen muss ich mal schauen was die haben.

Fahrrad 🚲 schrauben ist für mich nichts neues. Das einzige was neu ist ist der Antrieb wenn es da Probleme geben sollte.

Grüße
 
Der Federweg ist vermutlich komplett egal für dich. Eine wichtigere Frage ist, wofür ist das Rad ausgelegt? also passt der Rest von dem Rad zu dem wie du fahren willst.
Mein erstes Fully (ohne Motor) hatte 125mm hinten und 130 vorne, war aber für härteren Trail Einsatz konzipiert. Damit war ich auch in etlichen Bikeparks auf schwarzen strecken und fetten jump lines. Dann hab ich mir ein neues Rad gekauft weil der Federweg dort an seine Grenzen kam. die 170mm vorne und hinten haben mir dann immer gereicht.
Heute fahre ich das kleinere Rad lieber, da es etwas verspielter ist und leichter in die Luft geht. Verrückte Sachen mache ich heute mit 47 eh nicht mehr wirklich. In bikeparks etc. ist das größere die bessere Wahl, wenn ich aber gerade nur das kleine dabei habe ist das auch kein Thema. Man sollte halt sauber landen.
Wäre das bike jetzt mehr xc und weniger trail orientiert bei 125mm hinten wäre es mir sicher schon um die Ohren geflogen. Es hat aber wirklich viel Unfug mitgemacht.
Gerade bei 100kg ist wichtiger ob alles robust ist, die Bremsen gut etc. als ne 2cm längere Gabel.
 
Der Federweg ist vermutlich komplett egal für dich. Eine wichtigere Frage ist, wofür ist das Rad ausgelegt? also passt der Rest von dem Rad zu dem wie du fahren willst.
Mein erstes Fully (ohne Motor) hatte 125mm hinten und 130 vorne, war aber für härteren Trail Einsatz konzipiert. Damit war ich auch in etlichen Bikeparks auf schwarzen strecken und fetten jump lines. Dann hab ich mir ein neues Rad gekauft weil der Federweg dort an seine Grenzen kam. die 170mm vorne und hinten haben mir dann immer gereicht.
Heute fahre ich das kleinere Rad lieber, da es etwas verspielter ist und leichter in die Luft geht. Verrückte Sachen mache ich heute mit 47 eh nicht mehr wirklich. In bikeparks etc. ist das größere die bessere Wahl, wenn ich aber gerade nur das kleine dabei habe ist das auch kein Thema. Man sollte halt sauber landen.
Wäre das bike jetzt mehr xc und weniger trail orientiert bei 125mm hinten wäre es mir sicher schon um die Ohren geflogen. Es hat aber wirklich viel Unfug mitgemacht.
Gerade bei 100kg ist wichtiger ob alles robust ist, die Bremsen gut etc. als ne 2cm längere Gabel.

Danke für deine ausführliche Beschreibung.


Ich habe mal noch eine Frage 🙋‍♂️
Ich dachte ja im nächsten Winter mir ein bike mit Jobrad raus zu lassen als reines Spaß bike.
Aus der aktuellen 2026 Serie


Jetzt bin ich gerade auf den gebraucht bike Markt gestoßen.
Die bikes liegen so bei 2-3000 Euro
Modelle ab 2021.
wurde so was auch Sinn machen zu kaufen.
In Anbetracht das der Preis Verfall ja auch hoch ist wie beim Auto.

Der Vorteil vom Jobrad ist halt eine weiter Entwicklung am bike von 4-5 Jahre.
( und es tut sich viel ).

Grüße säsch
 
Danke für deine ausführliche Beschreibung.


Ich habe mal noch eine Frage 🙋‍♂️
Ich dachte ja im nächsten Winter mir ein bike mit Jobrad raus zu lassen als reines Spaß bike.
Aus der aktuellen 2026 Serie


Jetzt bin ich gerade auf den gebraucht bike Markt gestoßen.
Die bikes liegen so bei 2-3000 Euro
Modelle ab 2021.
wurde so was auch Sinn machen zu kaufen.
In Anbetracht das der Preis Verfall ja auch hoch ist wie beim Auto.

Der Vorteil vom Jobrad ist halt eine weiter Entwicklung am bike von 4-5 Jahre.
( und es tut sich viel ).

Grüße säsch
Das kann ich dir schlechter beantworten, da ich mehr Erfahrung im unmotorisierten Bereich habe.
Garantie, Beschaffung von Ersatzteilen, Lebensdauer des Akkus, etc. würden mich vom Gebrauchtmarkt jedenfalls abhalten. Dazu kommt, dass viele Räder von 2025 auch deutlich günstiger rausgehauen werden. Wenn du gut guckst, bekommst du ein Vorjahresmodell das deine Vorstellungen entspricht für 3k und Jobrad Option.
 
Das kann ich dir schlechter beantworten, da ich mehr Erfahrung im unmotorisierten Bereich habe.
Garantie, Beschaffung von Ersatzteilen, Lebensdauer des Akkus, etc. würden mich vom Gebrauchtmarkt jedenfalls abhalten. Dazu kommt, dass viele Räder von 2025 auch deutlich günstiger rausgehauen werden. Wenn du gut guckst, bekommst du ein Vorjahresmodell das deine Vorstellungen entspricht für 3k und Jobrad Option.

Okay danke 🙏
Da habe ich noch nicht dran gedacht wegen der Ersatzteil Beschaffung.
Schrauben kann ich es selber.
Ist es nicht doch möglich über Internet Shops noch an die Teile zu kommen ?


Hat Jobrad da was geändert in der Sache das immer der UVP gilt??
Auch bei Vorjahres Modellen.
Vielleicht 🤔 werden ich das noch mal morgen telefonisch bei Jobrad nachfragen.

Edit.

Ich möchte hier gerne zu machen lassen was meinen vorherigen Post betrifft.

Und es hier weiter diskutieren

Hab ein Thema erstellt.
Es kann hier zum Thema Federweg weiter gehen wenn noch was offen ist
 
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