Rahmenhöhe - gleicht die Sattelhöhe es nicht aus?

On07

Bekanntes Mitglied
Es gibt's da draussen sooo viele Bikes, kauf nicht eins was dir nachher nicht paßt.
Es scheint das Focus gefällt dir vom Sitzen her?
Such dir mehrere Händler die das haben, fahr es Probe und Kauf wenn es menschlich auch paßt.
 

Marl3n3

Neues Mitglied
Es scheint das Focus gefällt dir vom Sitzen her?
Es gefällt mir, weil ich darauf weniger Schmerzen habe als auf dem Trek, weil die Bremsen klasse sind und ich auf Wegen sicher unterwegs war, auf denen ich mit dem Trek mehrmals in brenzlige Situationen gekommen bin. Der Motor ist sehr spurtfreudig, aus dem Stand kann man mit dem Focus problemlos an Steigungen losfahren wo das Trek zu Unsicherheiten geführt hat. Und das Gewicht ist erfreulich: Vier Kilo leichter als das Trek - das merke ich als 57 kg Frau.

Was mir - abgesehen vom präzisen Schalten - nicht gefällt, ist die elektronische Schaltung. Denn laut Aussage des Bekannten kann man nicht mehr schalten, wenn der Akku nicht genug "Saft" hat.

Das Focus Jam2 C Plus des Bekannten ist aus 2018. Wisst Ihr, ob die 2019er Modelle die gleiche Geometrie haben? Beim Pro Plus scheint es so zu sein.
 

HPL

Aktives Mitglied
Denn laut Aussage des Bekannten kann man nicht mehr schalten, wenn der Akku nicht genug "Saft" hat.
Auch dein Bekannter gehört anscheinend zu den 99% ;)
Wenn der Shimano Motor mangels Saft aus ist, hast Du noch genug Saft zum Schalten um damit wahrscheinlich ein paar hundert Kilometer zu fahren.
Möchte die Di2 nicht mehr missen.
 

HageBen

Bekanntes Mitglied
Die 2019er Modelle haben einen Zentimeter mehr Federweg. Der Rest müsste gleich sein. Wenn man den Akku so leer fährt das die Unterstützung sich abschaltet, dann kann man schon noch einigemale schalten. Falls vorhanden funktioniert das Licht auch noch 40 Minuten. Du könntest aber auch eines ohne elektronische Schaltung nehmen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 6435

Guest
Was meinst Du mit „normale Touren“?
Was willst Du denn fahren?
Normale Touren also Schotter, Teer, bisschen einfache Waldwege oder technische und steilere Trails, rauf wie runter?

Er arbeitet in einem der bundesweit tätigen "übergroßen" Bikestores und sollte es eigentlich besser wissen.
Zweirad Stadler?
Da kauft man kein Fahrrad, unmotivierte Mitarbeiter, gut, bei deren Arbeitsbedingungen auch kein Wunder. Da geht man nur hin wenn genau man weiß was man will und kauft ohne deren Beratung.
 

Marl3n3

Neues Mitglied
Was willst Du denn fahren?
Normale Touren also Schotter, Teer, bisschen einfache Waldwege oder technische und steilere Trails, rauf wie runter?
Zuerst mal ein Hinweis auf meine bescheidenen Fähigkeiten (Technik-Fahrkurse in der Region sind leider bis Oktober ausgebucht). Ich bin vor drei Monaten aus einer Großstadt ins Mittelrheintal umgezogen, ich muss also noch alles lernen auf diesen Strecken. Bisher bin ich über Asphalt (aber nur wenige Kilometer) in die Weinberge gefahren oder zu den Waldwegen in der Nähe. Von den Weinbergen zweigen einige für mich sehr anspruchsvolle Strecken ab: Teilweise steil, so dass es bei Abfahrten in den Händen schmerzt (Rheuma), felsig, Schotter, Spurrillen in Feldwegen (oder Waldweg nach dem Durchpflügen durch einen Rüttezug) – alles sehr anspruchsvoll für einen Anfänger wie mich. Mit dem Trek war das grenzwertig, mit dem Focus machbar ohne Herzklopfen zu bekommen. Steile Trails werde ich nicht fahren, ich muss ein wenig vorsichtig sein. Denn fast 60 Jahre alte Knochen brechen schneller und heilen schlechter. ;-)

Zweirad Stadler?
Da kauft man kein Fahrrad, unmotivierte Mitarbeiter, gut, bei deren Arbeitsbedingungen auch kein Wunder. Da geht man nur hin wenn genau man weiß was man will und kauft ohne deren Beratung.
Ja, aber die haben die beiden Bulls nicht und bekommen sie auch nicht rein. Dem Ansinnen des Verkäufers, mir ein Bulls E-Stream Evo oder Eva TR3 zu verkaufen habe ich eine Absage erteilt. Es ist vielleicht bekloppt, aber auf einem Rad, das mir optisch nicht gefällt, fühle ich mich nicht wohl. Keines der Bulls-Favoriten testen zu können (der andere ZEG-Händler in meiner Region hat sie auch nicht) „zwingt“ mich ja förmlich zum Focus.

Mit dem "übergroßen" meine ich XXL, dort kam die Aussage, dass die Di2 bei geringer Akkuladung dazu führt, dass man nicht mehr schalten kann. Denn ich hatte mich dort nach dem Focus erkundigt, nachdem mich das Jam2 des Bekannten so begeistert hat. Dem Bekannten wurde das gleiche gesagt und er ist bei manchen Fahrten immer ein wenig nervös geworden, wenn er mit dem Focus im Geländer war und der Akku nur noch einen Strich angezeigt hat. Denn er braucht die Motorunterstützung ebenfalls (wegen seiner Kniearthrose). Der Bekannte hat mit seinem Focus von XXL einen Platten gehabt, das hat er erst Tage später bemerkt, weil die Dichtmilch das schlimmste verhindert hat. Aber in seinem (im Februar gekauften 2018er) war diese nur im Hinterreifen.

Das Trek möchte ich umbauen zum „Trekkingbike“ (haha, nomen es omen). Auf mich zu geneigte Hörner dranschrauben zum aufrechteren Sitzen. Federsattelstütze (Behelf, ich weiß) und abrollfreundlichere Reifen (das Focus ist mit seinen Maxxis Rekon sehr laut auf Asphalt). Mit diesem Trekkingrad würde ich längere Strecken (nicht zu lang, das hielten Nacken und Schultergürtel nicht aus) fahren und hier und da ins Gelände, wenn es da irgendwas zu sehen gibt das man nur über unwegsames Gelände erreichen kann.
 

systemgewicht

Bekanntes Mitglied
Es scheint ja so, das das Trek Dir nie gepasst hat. da würde ich es eher verkaufen als es zu verbasteln.

Ich halte das Fokus für ein tolles Bike mit tollem Gesamtkonzept, und wenn Du dich wohl darauf fühlst und mit der kleineren Batterie klar kommst, dann hole es Dir doch!
 

Marl3n3

Neues Mitglied
Es scheint ja so, das das Trek Dir nie gepasst hat. da würde ich es eher verkaufen als es zu verbasteln.
Trek Powerfly 5 (29er Reifen) mit einer Rahmenhöhe von 41,9 cm.
Keine Ahnung, wie ich auf diesem Dummfug gekommen bin. Der Rahmen hat 17,5“, das sind 44 cm, wie ich gerade umgerechnet habe. Aber es scheint nicht richtig zu passen, wenn ich darauf mehr Beschwerden habe als auf dem Focus.
 

On07

Bekanntes Mitglied
Das Trek möchte ich umbauen zum „Trekkingbike“ (haha, nomen es omen). Auf mich zu geneigte Hörner dranschrauben zum aufrechteren Sitzen. Federsattelstütze (Behelf, ich weiß) und abrollfreundlichere Reifen (das Focus ist mit seinen Maxxis Rekon sehr laut auf Asphalt). Mit diesem Trekkingrad würde ich längere Strecken (nicht zu lang, das hielten Nacken und Schultergürtel nicht aus) fahren und hier und da ins Gelände, wenn es da irgendwas zu sehen gibt das man nur über unwegsames Gelände erreichen kann.
Es gibt durchaus andere Lenker, höher, mehr geneigt und und mit denen du vielleicht auch darauf gut sitzen kannst?
Vorbau kann man auch ändern, kürzer, länger, nach oben geneigt ...
Sattel ggf. weiter nach vorne.
Die Paralellogrammfederstützen funktionieren sehr gut im milden Gelände, ist schon komfortabel für nen Tourenrad.
 

Marl3n3

Neues Mitglied
Die Paralellogrammfederstützen funktionieren sehr gut im milden Gelände, ist schon komfortabel für nen Tourenrad.
Der Fahrradhändler hier im Ort hat mir davon abgeraten, Bekannte ebenfalls. Grund: Die Federung würde auch nach hinten erfolgen was nicht gut für den unteren Rücken sei. Aber ich habe auch gegenteiliges gehört. Drei Leute haben auch hier anscheinend vier Meinungen.

Derzeit steckt im Trek eine Airwings Evolution Extra Bike 2, das DIng wurde schon zweimal nachgestellt, ist aber unangenehm. Sie federt zwar ein, aber nur wann sie will, man hört sie knarzen und es fühlt es sich an, als würde sie – wenn sie mal runter geht - unten kurz festklemmen.

Bulls macht es mir auch nicht leicht. Ich habe nachgefragt, wo ich den Favoriten testen kann, den beide Händler in meiner Nähe nicht haben. Offensichtlich haben die meine Mail nicht (richtig) gelesen. Deren Antwort:

"Bitte entnehmen Sie die Verfügbarkeit in unserem Onlineshop. Die Verfügbarkeit ist abhängig von der benötigten Rahmengröße. Diese können Sie aber direkt auf unserer Homepage einsehen. Hierzu wählen sie einfach die Rahmenhöhe aus und gehen dann auf Verfügbarkeit in Ihrer Nähe. nach Eingabe Ihres Standortes, werden Ihnen die Händler angezeigt".

Gestern habe ich mit einem MTB fahrenden Bekannten über diese Angelegenheit gesprochen. Nachdem ich ihm die Geometrie der Räder gezeigt habe waren seine Worte: „Wenn Du mit dem Focus 44 cm klargekommen bist, wird das auch mit dem SIX50 Evo AM2 in 44er Rahmenhöhe klappen“.

Warum auch Bulls? Ich habe vor einigen Wochen nach dem Focus mit dem Bulls Zebra FS 29 eines Bekannten eine größere Runde gedreht, das Rad war auch sehr angenehm und gut zu fahren.

Nachdem die Geometriezahlen in die Irre leiten können (wie ich im oben genannten Artikel erfahre konnte) frage ich Euch: Stimmt diese Aussage des Zebra-Besitzers und mache ich tatsächlich nichts falsch, wenn ich mir das Bulls 44 als Katze im Sack kaufe?

P.S.
Wie ist es eigentlich zu bewerten, dass das Trek den geringeren Radstand aber mit 29" (die beiden anderen 27,5) die größeren Reifen hat? Müsste sich die Nähe der Reifen zueinander nicht negativ aufs Fahrverhalten auswirken, das Rad dürfte weniger wenig sein was ich glaube bereits festgestellt zu haben.
 

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On07

Bekanntes Mitglied
Der Fahrradhändler hier im Ort hat mir davon abgeraten, Bekannte ebenfalls. Grund: Die Federung würde auch nach hinten erfolgen was nicht gut für den unteren Rücken sei. Aber ich habe auch gegenteiliges gehört. Drei Leute haben auch hier anscheinend vier Meinungen.
Das nach hinten federn stimmt natürlich, dafür funktionieren die wenigstens paar Jahre und klemmen nicht. (Wartung aber erforderlich)
Ist natürlich wirklich eher ne Krücke, wenn man nen Hardtail hat und nicht mit dicken Reifen ausstatten kann.
Hatte ich an der Schotterweg und Stadtmöhre, aber nur wegen Komfort, nicht wegen Rückenschmerzen.

Nach den Daten ist das Trek irgendwie nicht soo komplett anders als zwei Räder die dir liegen.
Liegts am Hardtail? Oder kleinen Änderungen wie Lenker, Griffe, Sattel, Satteleinstellung...?
 

Marl3n3

Neues Mitglied
Es liegt hauptsächlich am Hardtail, die Schläge in den unteren Rücken sind trotz der Federsattelstütze unangenehm und wirken sich negativ auf die Beschwerden im Oberkörper aus. Aus Frucht vor den Stößen unten scheine ich "oben herum" zu verkrampfen. Außerdem irrtiert mich das bockige Verhalten der Federstütze.
 

derOberpfälzer

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Wenn du dich auf dem Focus wohlgefühlt hast, warum überlegst du dann noch??
Ich habe ähnliche Maße wie du und fahre eine RH 44, passt optimal....
 

HageBen

Bekanntes Mitglied
Aber wenn mit deinem Rücken Probleme hast und schon gemerkt hast das es auf einem Fully besser ist. Brauchst dir über gefederte Sattelstützen eigentlich keine gedanken mehr machen. Okay du könntest probieren ob eine Parallelogramm Stütze an deinem Trek ausreichend gut für deinen Rücken funktioniert. Hast ja einen bekannten im Radgeschäft. Der wird dir mal einen Nachmittag lang eine leihen können.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 6435

Guest
Hardtail setzt eben aktives Fahren vorraus.
Schlechter ist es aber deswegen nicht, im Gegenteil .... aber das ist ein anderes Thema.
Wer denkt man kauft sich ein Rad so wie es ein Hersteller dem Händler in den Laden stellt irrt. Man muss es im Nachhinein immer auf die eigenen Bedürfnisse anpassen durch kürzeren oder längeren Vorbau, anderer Lenker ( Rise und Backsweep) u.s.w.
 
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