PR Carbon Upgrade

uphillpeet

Bekanntes Mitglied
Hoi
Ich habe das PL Carbon und bin damit sehr zufrieden.
ALLERDINGS der entnehmbare Akku und die Kettenstrebenverlängerung am PR reizen mich extrem.
Der einzige Negativpunkt für mich ist das Mehrgewicht - sonst würde ich gleich das PRO anpeilen. (für mich spielt wirklich jedes kg ein Rolle)
DESHALB meine Idee, mit dem PR Carbon (4499,--) ein Upgrade mit leichten Komponenten zu suchen.
Ich bin mangels Wissens nicht gerade gut darin das passende Zeug (für das PR), was zudem gewichtstechnisch vorteilhaft ist, zu finden. Und unsere Bike Werkstätten verlangen da länge mal breite. (uvp Preise usw.)

Bei folgendem würde ich eure Hilfe benötigen um das Passende zu finden: (ich bin zwar Enduro Biker, aber kein schneller Downhiller)
Laufradsatz: Carbon (VO + HI 29")
Gabel: benötige keine 38er, besser eine leichte 36er....
Dämpfer: z.B. der neue RS Super deluxe (da werden die Gewichtsunterschiede nicht so groß sein, oder)
Antrieb: leichtere Kassette?
Bremsen: würde ich vorerst belassen und ausprobieren.
Alles andere wird gewichtstechnisch keine so große Rolle spielen.

Optimal wären eure Vorschläge mit Link - damit ich nichts falsch machen kann.
DANKE 🥳🤩🙋🏼‍♂️
 
Ich würd’s ganz pragmatisch lösen: Motor und Akku raus – zack, ~6 kg gespart. 🚀
Dann hast du quasi das leichteste PR auf dem Markt… nennt sich dann halt „Bio-Bike mit sehr aufwendigem Rahmen“ 😄

Aber im Ernst: Wenn jedes Kilo zählt, bist du mit dem falschen Konzept unterwegs – E-Bike bleibt halt E-Bike, egal wie viel Carbon du dran schraubst 😉
 
Ich habe seit dem ich Bikes/EMTBs fahre immer versucht das Gewicht des Bikes zu reduzieren, obwohl ich 100kg wiege. Nach meiner Erfahrung nach ist das einzige sinnvolle Gewichtstuning beim Laufradsatz und den Reifen je nach Anforderungsprofil sinnvoll.

Beim PR (ich habe selber das PL) würde ich eher versuchen gleich Richtung 600wh Akku zu gehen wenn er verfügbar ist. Das ist neben leichtem LRS das beste Gewichtstuning.
Im bezahlbaren Spektrum:
Newmen Phase Trail oder Enduro
 
Ja Kollege Amflow, ich würd behaupten: macht eigentlich keinen Sinn… aber wenn’s dich glücklich macht – go for it! 😄

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen: mein 24er AmFlow PL Pro wird nach ~5000 km aktuell gefühlt nur noch von Gaffa Tape und Bleilagscheiben zusammengehalten…
und ich glaub ehrlich gesagt, es gibt kein einziges Bauteil an dem Hobel, das noch nicht einmal kaputt war 🙃

Bin selber um die 100 kg unterwegs und Finale Ligure ist einfach der Endgegner für das Bike – da hilft dir auch kein Carbon-Laufradsatz mehr, wenn du’s wirklich benutzt wie ein Enduro 😅

Meine ehrliche Empfehlung:
Hol dir lieber das neue Raymon Tarok in Topausstattung,
zieh dir vor der Tour drei Espresso rein und geh vorher noch ordentlich sch***en –
bist auch direkt 2–3 kg leichter und hast mehr davon 😂
 

Das gibt dir einen Eindruck was mit leichten Enduro tauglichen Teilen möglich ist und was nicht. Finale approved.
Fahrergewicht 78kg+Ausrüstung
IMG_7989.jpeg
Aktuell 4400 km/159k hm (natürlich nicht für alle Teile).
 
Warum gleich so bissig...??? Der Unterschied ist mir geläufig...Gewicht ist immer relativ zur Größe..

Sattelstütze und Gabel..da hast du doch schon fast das erste Kilo gefunden
 
Also wenn wir schon beim Gewichtstuning sind, dann bitte richtig:
  • Bremsscheiben einfach die Löcher größer bohren – spart rotierende Masse, quasi High-End MotoGP Tech 😉
  • Reifen? Klar, superleichte XC-Slicks drauf, Grip ist eh überbewertet im Gelände 😂
  • In die Gabel einfach weniger Schmieröl – spart Gramm UND gibt gleich noch „Feedback“ 😎
  • Kassette vielleicht noch ein paar Ritzel rausflexen, brauchst eh nicht alle…
Aber jetzt mal ehrlich:
Bei der Sinnhaftigkeitsfrage von Gewichtstuning am E-Bike wird’s halt irgendwann einfach wild 🤷‍♂️
Kann natürlich jeder machen wie er will – Hauptsache glücklich.

Konsequenterweise dann aber bitte auch:
Kein Tools, keine Pumpe – alles unnötiges Gewicht!
Wenn du dann 1800 hm bergab schieben musst, hast wenigstens maximal eingespart 😄

Go for it 😉
 
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