Neues Focus Thron² im Test: Tourenfully mit Bosch Smart System & 750 Wh

Neues Focus Thron² im Test: Tourenfully mit Bosch Smart System & 750 Wh

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Focus präsentiert mit dem Tourenfully Thron² eine von mehreren E-MTB-Neuheiten für die Saison 2022. Für dieses Jahr hat Focus einen komplett neuen Alurahmen gestaltet, die Kinematik des Hinterbaus weiter entwickelt, geht mit dem neuen, großen 750 Wh Akku und der neuen Lenker-Remote des Bosch Smart System an den Start und hat – ziemlich praktisch – den Smart System Modellen eine USB-C-Buchse auf dem Oberrohr spendiert. Alle Infos zum Focus Thron² 2022 und ein erster Test hier!

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Neues Focus Thron² im Test: Tourenfully mit Bosch Smart System & 750 Wh

Wie gefallen Euch die neuen Touren-E-MTBs von Focus?
 
Zuletzt bearbeitet:

der bergfloh

Bekanntes Mitglied
Voll der Panzer…

Die Bosch APP taugt eh nix, da sind andere Hersteller Lichtjahre voraus
Bosch ist halt nicht annähernd so sexy wie Apple, das ein geschlossenes System akzeptiert wird bzw. Sinn macht
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Wie beim neuen Cannondale Moterra, dessen Optik hier ordentlich gebashed wurde, ein sehr wuchtiger Tretlagerbereich.
Steht wohl jeder Hersteller im Moment vor dem gleichen Problem mit dem langen Akku.
Ein wichtiger Punkt ist dann m.E. auch noch, wie sich der Akku entnehmen lässt und der Bereich unterm Tretlager gegen Aufsetzer geschützt ist.
 

b4rt

Neues Mitglied
3300 Euro Aufpreis gegenüber der Non-E Variante, bei nahezu identischen Komponenten (das Einstiegs-Laufradset von DT Swiss reißt es nicht gerade raus, dafür hat die Non-E Variante bessere Bremsen), das ist schon stattlich :biggrin:
 

E-Heizer

Bekanntes Mitglied
Irgendwie gar kein aufregendes Bike (um nicht zu sagen langweilig) ... immerhin die USB-C - Buchse finde ich mal ne gute Idee ... die habe ich mir am Levo schon des öfteren gewünscht ...
 

Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
Der Trend bei den eMTB‘s geht leider in Richtung Mofa, zumindest optisch.

Anscheinend werden immer größere Akkus von der Mehrzahl der Kunden gewünscht,
so sagte es zumindest gestern mein Händler.
Ich glaube noch nicht mal, dass das die Kunden wünschen. Dazu hätte ja Bike Hersteller groß angelegt, potentielle Kunden fragen müssen. Viel zu aufwendig und teuer.
Wahrscheinlich ist das dem allgemeinen (und für mich unsinnigen) Wunsch der Bike Hersteller geschuldet, jedes Jahr was Neues bringen zu wollen, geschuldet. Und die am besten aufgestellten Abteilungen der Hersteller (nein nicht QS und Produktentwicklung) Marketing verkaufen das dann, wie seit Urzeiten, der Kunde will das.
 

Titanbein1302

Bekanntes Mitglied
AB nächstes Jahr, haben die meisten Herrsteller, die mein Händler des Vertrauens im Boot hat, auch ein Light emtb im Portfolio.
Das wird die Richtung sein. Light mit Fazua (neuer Motor, großer Akku) oder Mahle (Mittelmotor).
Also dann hat der Kunde die Wahl. Schwer mit 750 oder 800 Wh.
Leicht mit 320 oder 460 Wh.
Gruss und Kuss :)
 

b4rt

Neues Mitglied
Ich denke, dass durchaus einige einen größeren Akku wünschten, aber die Art und Weise, wie es von Bosch gelöst wurde, ist in meinen Augen einfach völlig falsch.
Man hätte eher erwartet, dass andere Zellen zum Einsatz kommen und der Akku damit nicht auch von der Länge her bedeutend anwächst. Nun haben wir aber einen Akku, der der Idee von der unscheinbaren Integration komplett zuwiderläuft. Die Motorsektion wird wieder riesig, obwohl die Motoren der aktuellen Generation eigtl. genau das Gegenteil ermöglichen sollten. Das überlange Unterrohr sieht darüber hinaus extrem unharmonisch aus und hat laut einiger Tests wohl auch negativen Einfluss auf die Agilität, was natürlich auch dem höheren Gesamtgewicht geschuldet ist.

Der Zugewinn von 625 auf 750 Wh ist insgesamt eher ein Witz, dadurch kann ich keine bedeutend längeren Touren unternehmen. Allerdings verhindert dieser überlange und noch schwere Akku nun aber, dass man einen Ersatzakku mitführen kann; das war ja bereits beim 625wh schon eine ziemliche Qual im Rucksack, nun ist es quasi unmöglich, da kommt kein Fahrspaß mehr auf mit so einem überlangen Brocken auf dem Rücken. Und dann noch der neue Stecker, der direkt dafür sorgt, dass sämtliche Ersatzakkus da draußen für die Tonne sind. Alleine das ist schon ein Grund, noch ein 2021er Modell zu erwerben, dass man diesen weiter nutzen kann. Die 2022 Neuerungen sind insgesamt sehr enttäuschend, sie hätten lieber etwas Zeit damit verbringen können, den Motor insgesamt leiser zu bekommen und ggf. ein Updatekit für ältere Modelle anzubieten, das hätte weit mehr Kunden erfreut. So wirkt es eher, als wollte man einfach "irgendwas" rausbringen, dass man 2022 nicht mit leeren Händen dasteht. Denn mehr Zellen in einen Akku zu stopfen würde ich nicht als die größte Meisterleistung eines Weltkonzernes, wie Bosch es ist, bezeichnen. Aber naja, zwischen dem, was der Kunde will und was ein Konzern will, herrscht nicht immer Einigkeit :neutral:
 
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