Light-EMTBs

orange69

Bekanntes Mitglied
Das funktioniert in einem forum sehr schlecht. Auf strava schon etwas besser aber das licht geht erst auf wenn man zusammen fährt. So ging es mir mit ein paar sachen.
So haben teils profis völlig unverständliche abgefahrene vorlieben bei denen du im forum einfach nur den kopf schütteln würdest. Fährst du eine tour mit ihnen, kapierst du die funktion und wirkung. Ist lehrreich. Mach das sehr gerne wenn sich die gelegenheit ergibt. Am ende macht jeder das beste aus seinen Möglichkeiten. Individuell.
Ich habe diese Gruppenerfahrungen v.a. beim Rennrad gemacht. War bis vor Corona regelmässig 1-2 mal im Jahr in einem einwöchigen Trainingslager an der Adria oder in Südtirol.
In dem Hotel an der Adria gastieren auch Profi-Teams. So war damals Nippo-Vini-Fantini dort und wir sind an deren "Ruhetag" mit denen getourt, haben Windschattenformationen u.a. geübt und sehr spannende Gespräche rund ums Thema gehabt. Auch das After-Ride-Bier an deren Service-Trucks war hochinteressant.

EMTB fahre ich am gernsten alleine oder mit der Partnerin. Eher selten mit wenigen oder einzelnen sehr guten Freunden. Arbeite sehr unregelmässig und bike praktisch in jeder freien Minute aber zu völlig unterschiedlichen Zeiten. Möchte mich da nicht jedes Mal auf x-verschiedene Zeitpläne von anderen Leuten einlassen.

Minimal-assist und EMTB-Gruppe geht meiner Erfahrung nach sehr gut, man muss halt Rücksicht nehmen und das Ziel der Tour definieren. Was nicht geht ist Bio-MTB und EMTB, allenfalls wenn man sich auf einem minimal-assist extrem zurücknimmt und der Bio-Biker sehr fit ist. Aber sogar diese Konstellation hat bei mir mehrfach nicht wirklich funktioniert.
 

Dewey

Bekanntes Mitglied
Was nicht geht ist Bio-MTB und EMTB, allenfalls wenn man sich auf einem minimal-assist extrem zurücknimmt und der Bio-Biker sehr fit ist. Aber sogar diese Konstellation hat bei mir mehrfach nicht wirklich funktioniert.
Hängt vom Streckenprofil ab, außer es geht ständig bergan mit entsprechender Steigung, ist ein leichtes Rad ohne Motor eigentlich immer überlegen.
Habe hier eine ca. 8 Km MTB-Strecke im Dünenwald, Höhenunterschied max. 20m, geht ständig rauf/runter und vor allem extrem rechts/links. Habe die Strecke mehrfach mit eBike und F-Si auf Zeit gefahren, im Schnitt 7 Min. Unterschied zugunsten des F-Si.
Und, auf dem eBike war es deutlich anstrengender.
Für die Strecke Rotterdam/Wuppertal ca. 240 Km ist das 25er eBike völlig ungeeignet.
Ich habe aber auch schon bei extremen Gegenwind -mit dem MTB- 3 Stunden für eine 35 Km Strecke gebraucht, das hätte ich mit dem eBike deutlich schneller geschafft.
Wenn man aber bei einer gemischten Tour die jeweiligen Vorteile nicht ausspielt, sollte das zusammenbleiben eigentlich kein Problem darstellen.
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Hängt vom Streckenprofil ab, außer es geht ständig bergan mit entsprechender Steigung, ist ein leichtes Rad ohne Motor eigentlich immer überlegen.
Habe hier eine ca. 8 Km MTB-Strecke im Dünenwald, Höhenunterschied max. 20m, geht ständig rauf/runter und vor allem extrem rechts/links. Habe die Strecke mehrfach mit eBike und F-Si auf Zeit gefahren, im Schnitt 7 Min. Unterschied zugunsten des F-Si.
Und, auf dem eBike war es deutlich anstrengender.
Für die Strecke Rotterdam/Wuppertal ca. 240 Km ist das 25er eBike völlig ungeeignet.
Ich habe aber auch schon bei extremen Gegenwind -mit dem MTB- 3 Stunden für eine 35 Km Strecke gebraucht, das hätte ich mit dem eBike deutlich schneller geschafft.
Wenn man aber bei einer gemischten Tour die jeweiligen Vorteile nicht ausspielt, sollte das zusammenbleiben eigentlich kein Problem darstellen.
Wenn ich/wir hier EMTBiken, geht es immer erstmal bergauf, lang, steil oder meist beides.
Der Tourumfang ist mindestens 50-60km und 1500Hm sind gleich beieinander.

Vor 2 Wochen hatte ich Besuch von 2 alten Kollegen aus D. Der eine ist topfitter überzeugter Bio-Biker mit x Alpenueberquerungen, mit dem bin ich schon vor 30 Jahren am Gardasee gefahren.
Am Anreisetag haben wir am Abend noch eine kleine knackige Runde gedreht und er wollte unbedingt mein Stoll testen. Nach rund 35km und 1300Hm mit einigen ü20% Stichen und trockenem sandigen und schotterigem Boden war er bedient (Selbstaussage)
Am nächsten und den folgenden Tagen nahm er dann sein mitgebrachtes LevoSL seiner Partnerin und wir sind ausgedehnter getourt. Da hat es für alle gepasst (2xLevoSL und 2xLevo).

Ist es flach oder nur leicht hügelig fahre ich mit dem Stoll auch sehr hohe Schnitte. Das macht mir Spass und dafür nutze ich es.
 

Günter64

Bekanntes Mitglied
Da ich nicht nur MTB fahre, und wir hier eigentlich von November bis März kaum fahren können, kommen bei mir nicht so viele KM zusammen wie bei anderen. Da "lohnt" sich ein großer Fuhrpark nicht wirklich, bzw. da der auch gepflegt werden muss, kommt da ganz schnell Frust auf. Daher ein Bike für alles.
Sehe ich auch so, Rennrad ist ätzend, 5h auf das Hinterrad des Vordermanns starren, nein danke :biggrin:
MTB ist halt einfach "Spielen", mit dem Untergrund, der Natur, den Gravitationskräften... Vor lauter Spaß bekommt man (fast) nicht mit, dass es anstrengt :p
Ein Bike für Alles, auch da bin ich bei Dir, obwohl ich Drei habe, aber seit dem Rise stehen die anderen beiden nur im Keller und verstauben. Ich habe immer das "Problem" welches ich denn heute nehme, und da fällt die Entscheidung in 99% der Fälle eben auf das Light E-MTB. Natürlich sind die Anderen dann beleidigt, aber dann sage ich immer: "Sorry Mädels, ihr habt beide jeweils über 30.000 km mit mir gefahren, und das Rise hat erst 3.000, das könnt ihr doch verstehen, oder?
Und zum Putzen, Warten, ja, kann schon nerven, und das/die meiner Freundin auch noch, aber ich habe mich da reingelebt, mir machts Spaß XD
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Sehe ich auch so, Rennrad ist ätzend, 5h auf das Hinterrad des Vordermanns starren, nein danke :biggrin:
Ich wollte nicht aufs Rennrad verzichten.
Das ist Spielen mit der eigenen Power (und beim E-Renner auch noch mit dieser im Verbund mit dem Motor), mit dem filigranen und direkten Rad, mit dem Speed, dem Wind und mit der Topographie.
Das ist immer so und bei mir die Regel, fahre ich doch meistens alleine.
In der Rennradgruppe kommen noch ganz andere Aspekte hinzu, auch mal spannend.

Auf was ich zunehmend verzichte, ist das Rennradfahren auf frequentierten Strassen und der Kontakt zum motorisierten Verkehr. Verzichte lieber auf einen hohen Schnitt und Speed und fahre kleine asphaltierte Strässchen, die wir hier an hoher Zahl und auch in wenig besiedeltem Gebiet haben.
Landschaftlich traumhaft und mit herausfordernder Topographie.

Als nächstes kommt irgendwann noch ein Gravel-Laufradsatz als Ergänzung, dann gehen auch Schotterpassagen und ich werde noch flexibler in der Tourplanung.
Durch das Thömus minimal-assist EMTB habe ich aber auch bald ein Bike für solche Strecken, was die Notwendigkeit eines Gravel für mich deutlich reduziert. Mal sehen.
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Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
Als nächstes kommt irgendwann noch ein Gravel-Laufradsatz als Ergänzung, dann gehen auch Schotterpassagen und ich werde noch flexibler in der Tourplanung.
Durch das Thömus minimal-assist EMTB habe ich aber auch bald ein Bike für solche Strecken, was die Notwendigkeit eines Gravel für mich deutlich reduziert. Mal sehen.
..... du lebst aber in der Schweiz schon etwas am Rande des Existenz ---Maximums....;)
 

Günter64

Bekanntes Mitglied
Das ist Spielen mit der eigenen Power (und beim E-Renner auch noch mit dieser im Verbund mit dem Motor), mit dem filigranen und direkten Rad, mit dem Speed, dem Wind und mit der Topographie.
Das ist immer so und bei mir die Regel, fahre ich doch meistens alleine.
Okay, das hört sich gut an, kann ich nachvollziehen :winkytongue:
Ich bin vor Jahren mal Rennrad gefahren, natürlich auch abseits des Verkehrs, aber alleine machte es mir wenig Spaß, und in unserer Rennradgruppe gab es sozusagen "Windschattenregeln", da war man halt die meiste Zeit an irgendeinem Hinterrad. Manchmal habe ich mich nach der Tour gefragt, wo wir eigentlich waren o_O
 

Forest

Bekanntes Mitglied
Hallo alle zusammen, habe fleissig mitgelesen, da ich auch ein grosser Fan von Ligtemtb bin. Bin Besitzer eines Lapierre e Zesty das 16.2 Kg in Grösse xl wiegt aber mit leichten 29x2.25 Rekon Ron Reifen. Mit den 27.5 x 2.5 Maxxis Minion Reifen hat es ein Gewicht von 17.2 Kg. Wollte wie ich schon mal in einem anderen Forum berichtet habe nur darauf hinweisen, dass sich rein am Gewicht wenig getan hat bei den neuen Rädern, habe aber trotzdem das Trek Exe bestellt, das ich in Oktober bekommen werde...
Trotzdem finde ich schön, dass sich etwas im Light Segment etws bewegt...
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Hallo alle zusammen, habe fleissig mitgelesen, da ich auch ein grosser Fan von Ligtemtb bin. Bin Besitzer eines Lapierre e Zesty das 16.2 Kg in Grösse xl wiegt aber mit leichten 29x2.25 Rekon Ron Reifen. Mit den 27.5 x 2.5 Maxxis Minion Reifen hat es ein Gewicht von 17.2 Kg. Wollte wie ich schon mal in einem anderen Forum berichtet habe nur darauf hinweisen, dass sich rein am Gewicht wenig getan hat bei den neuen Rädern, habe aber trotzdem das Trek Exe bestellt, das ich in Oktober bekommen werde...
Trotzdem finde ich schön, dass sich etwas im Light Segment etws bewegt...
Ich wäre sehr gespannt auf deine Eindrücke, und natürlich dann auch schöne Fotos, vom Trek.

Fährst du das Trek dann auch mit schnellen Reifen wie das Zesty oder willst du den Einsatz gegenüber diesem verändern? Interessant wäre auch der Vergleich Fazua50 gegenüber dem TQ.

Viel Vorfreude und hoffentlich klappt es mit dem Liefertermin für noch ein paar schöne Herbstrunden.
 

Forest

Bekanntes Mitglied
Ich wäre sehr gespannt auf deine Eindrücke, und natürlich dann auch schöne Fotos, vom Trek.

Fährst du das Trek dann auch mit schnellen Reifen wie das Zesty oder willst du den Einsatz gegenüber diesem verändern? Interessant wäre auch der Vergleich Fazua50 gegenüber dem TQ.

Viel Vorfreude und hoffentlich klappt es mit dem Liefertermin für noch ein paar schöne Herbstrunden.
Hallo Orange69, vielen Dank für Deine Antwort, ich verfolge Deine Komentare mit grossem Interesse, da auch ich mehr der Typ von Downcountry bin und eigentlich mehr Bio fahre und mir Dein bestelltes Thömus auch sehr gefallen würde, aber leider bei uns in Südtirol ist die Marke nicht vertreten. Zu Deiner Frage: Das e Zesty wird dann einwenig schwerer, so um die 17,6 Kg da es mehr als Trail bzw. Enduro umgebaut wird und das Trek müsste nach meiner Rechnung so um die 16 Kg wiegen und nur mit Range Extender ohne Hauptbatterie so um die 15 Kg. Ich denke, dass ich das Trek meistens nur mit Range Extender fahren werde, da ich meine Erfahrungen mit dem e Zesty schon machen konnte...
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Hallo Orange69, vielen Dank für Deine Antwort, ich verfolge Deine Komentare mit grossem Interesse, da auch ich mehr der Typ von Downcountry bin und eigentlich mehr Bio fahre und mir Dein bestelltes Thömus auch sehr gefallen würde, aber leider bei uns in Südtirol ist die Marke nicht vertreten. Zu Deiner Frage: Das e Zesty wird dann einwenig schwerer, so um die 17,6 Kg da es mehr als Trail bzw. Enduro umgebaut wird und das Trek müsste nach meiner Rechnung so um die 16 Kg wiegen und nur mit Range Extender ohne Hauptbatterie so um die 15 Kg. Ich denke, dass ich das Trek meistens nur mit Range Extender fahren werde, da ich meine Erfahrungen mit dem e Zesty schon machen konnte...
Da hast du ja sehr ambitionierte Gewichtsziele, bin gespannt.
Ein schnelles Bike und eines fürs Gröbere finde ich auch toll.

Südtirol ist ja auch traumhaft im Herbst, aus welcher Gegend kommst du?
 

dschugaschwili

Bekanntes Mitglied
Braucht’s für das, aufgrund der Bereifungswahl unterstellten, Nutzungsprofil 160/150mm FW?
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man diesen, konventionelle SAG Einstellungen vorausgesetzt, im Zusammenspiel mit den XC Karkassen nutzt.
Das Rad wurde doch als Lightenduro konzipiert…
 
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