Gute Reifen für ein E-MTB?

Hab mir nun alle Seiten mal durchgelesen.
Bin wahrlich kein Schwalbe Fan und wollte beim Kauf gleich die NN runter schmeißen .
Nach der ersten Ausfahrt war ich überrascht .
Sie halten besser als ich gedacht habe und das bei Matsch ; Schnee und gefrorenem Boden.
Muss allerdings dazu sagen dass ich PLUS Bike mit 2.8 und MW 35 mm ( 40 mm ) fahre .
Darin liegt meiner Meinung nach der Punkt !
Hatte die 2.6 er mal mit MW 22.5 auf 29 ner gefahren, das war ne Katastrophe.
 
Hi aus dem Krankenhaus, mit kompliziertem Daumenbruch. Fahre das Trek PF 8 mit Nobby Nick 2,8er
Zum 3ten mal der Vorderreifen weg gerutscht. 2x auf nassem Boden und jetz auf einem Schotterweg.
Zu schnell oder ist der Reifen nix für Kurven. Grip hinten finde ich prima. Was könnt ihr empfehlen?
 
Hi aus dem Krankenhaus, mit kompliziertem Daumenbruch. Fahre das Trek PF 8 mit Nobby Nick 2,8er
Zum 3ten mal der Vorderreifen weg gerutscht. 2x auf nassem Boden und jetz auf einem Schotterweg.
Zu schnell oder ist der Reifen nix für Kurven. Grip hinten finde ich prima. Was könnt ihr empfehlen?
 
Was haltet ihr davon hinten beim 2,8er zu bleiben und vorne schmaler werden?

Kommt erstmal darauf an welcher Reifenhersteller. Schwalbe z.B. ist wesentlich breiter wie ein Continental bei gleicher Zoll. Da ich vorne 29", und hinten 27,5" fahre mit Schwalbe MM bin ich leider auch dazu gezwungen vorne nur 2,35" haben zu dürfen. Man fährt halt anders, ich weiß jetzt nicht wie genau ich das erklären soll. Du bist halt agiler, machst dir mehr Gedanken darum wo du das Vorderrad hochziehst und wo du danach auch wieder damit landest. Interessant ist das ich es wirklich noch nicht geschafft habe durch Gripverlust des Vorderreifens mich auf die Fresse zu legen. Wenn der 2,35" MM weg geht dann nur ca. 6cm und wühlt sich danach fest in die Erde etc...
Vergessen sollte man auch nicht das die Gabel auch sehr viel mit dem Reifen an Grip zusteuern kann. Aber sicher hat man auch eine größere Bremsleistung mit breiteren Reifen, gerade im Gelände.

2,6" auf 29" MM vorne von Schwalbe wäre mir auch lieber, ist aber leider nicht geplant von Schwalbe aus ; (

MfG Chris
 
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Fahre gerade neu den Nobby Addix vorne und hinten in 2.6 und bin total überrascht. Tracktion und Grip sind sehr gut. 2.6 ist als Breite außerhalb von Downhill absolut ausreichend.
 
Mit dem eMTB klar.. dann natürlich den speed grip, wenn vorne auch noch die Marry soft drauf ist, die rollt ja wie ein Traum, ich bin hier raus. :zzz:
 
Ich bin schon lange raus.
Im Bilder-Thread postet jemand einen Rocket Ron vorne und hinten als Sommerbereifung, dann schreibt jemand, dass er vom Grip des NN in 2,6 überrascht ist, usw.!
Sorry, aber die Breite eines Reifens kann nicht über seine eigentliche Unfähigkeit seines Tuns hinwegtäuschen.
Im Grunde ist es doch relativ einfach:
Vorne ist Grip nun mal das Wichtigste. Demnach zieht man sich da entweder nen Schwalbe MM, nen Maxxis DHR (besser als DHF) oder nen Conti Baron drauf.
Geht man damit richtig ins Gelände (andere nenn das hier „Ballern“), zieht man sich die Puschen in der stärksten Wandstärke (SuperGravity etc.) auf.
Fährt man normal MTB und achtet ein wenig aufs Gewicht, nimmt man halt die leichteren Varianten.
Und wenn man halt auf noch etwas gemächlichere Gangart unterwegs ist, könnte man noch über einen Schwalbe Hans Dampf, Maxxis Highroller II etc. nachdenken. Aber alles andere hat nichts mehr mit MTB zu tun (am Vorderrad); maximal noch über Radwandern.
Aber da es hier nun mal ums MTB geht und nicht um Fahrräder mit Ständer etc. brauche ich mich doch gar nicht mit Rock Razor & Co. am Vorderrad beschäftigen.
Beherzt man das ein wenig, muss auch keiner wegen unzulänglichen Reifen im Krankenhaus landen.
Sorry, musste mal sein, auch, wenn es (bewusst) ein wenig provokativ geschrieben wurde.
So, und jetzt Feuer frei.




Sascha
 
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