Eurobike 2021 – ist das die E-Bike Zukunft?: Motor & Schaltung integriert von Valeo & Effigear

Eurobike 2021 – ist das die E-Bike Zukunft?: Motor & Schaltung integriert von Valeo & Effigear

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Valeo und Effigear zeigen auf der Eurobike 2021 einen Motor mit integrierter Schaltung. Nie mehr Schaltprobleme wegen einem verbogenen Schaltauge, kein abgerissenes Schaltwerk, keine Kettenklemmer, kein Nachstellen der Gänge und des Schaltwerkes ... eine integrierte Schaltung im gekapselten Motorgehäuse könnte viele Probleme beheben und klingt nahezu fantastisch. Nicht nur Putzmuffeln dürfte dies gefallen. Wir haben erste Infos zum Motor von Valeo mit integrierter Schaltung von Effigear.

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Eurobike 2021 – ist das die E-Bike Zukunft?: Motor & Schaltung integriert von Valeo & Effigear

Was haltet ihr von diesem Konzept? Werden wir in Zukunft vielleicht direkt im Motor schalten?
 

sluette

Mitglied
Das Konzept finde ich mega. Aber war Effi nicht immer nur mit 9 Gängen eher für Gravity gedacht? Wieviel Gänge soll das Konzept hier haben?
Kaum auszudenken was Brose und ZF auf die Beine stellen könnten...
 

arneleiser1972

Bekanntes Mitglied
"Was haltet ihr von diesem Konzept? Werden wir in Zukunft vielleicht direkt im Motor schalten?"

Ich hoffe doch, sieht wie ich finde, vielversprechend aus.
Habe schon deutlich hässlichere Bikes gesehen(fahre ja selber so eins).

Das wäre ja ein Traum, keine verbogenen Schaltaugen mehr. Ne gerade Kettenline . Top

Hoffentlich entwickelt man in diese Richtung weiter.
Gruß Arne
 

Gandalf01

Bekanntes Mitglied
Mit Riemen und 10-14 Gängen würde ich das Teil einmal testen :)
Vom Konzept her finde ich das toll. Ich fahre gerne Rohloff und Pinion und wenn das auch noch in den Motor integriert ist --> TOP
 

chippi

Aktives Mitglied
Absolut toll! Hoffentlich ziehen die andern Hersteller nach und bieten auch so was in der Richtung an. Von der Technologie her ist das auf jeden Fall die Zukunft. Allein, dass das Hinterrad weniger ungefederte Masse hat, ist schon klasse, ganz zu schweigen vom Rest.
 

aloisius

Bekanntes Mitglied
Wenn der Motor allein schon 130 Nm Drehmoment bringt und das Getriebe vorne noch für eine Übersetzung sorgt, muss die Kette größere Kräfte übertragen,
Anzunehmen dass der Motor das Drehmoment am Getriebeausgang = Tretlager bereitstellt, so wie alle andern auch..., sicherlich im 1. Gang....
Bosch / Shimano hätten bei 85 Nm und 34/51 rechnerisch 127,5 Nm am HR
 

dopero

Bekanntes Mitglied
Kann man schon annehmen.
Wenn aber von einem mit dem Motor zusammengebauten Schaltgetriebe geredet wird und die Angabe „Motor mit bis zu 130 Nm maximalem Drehmoment“ gemacht wird, kann man imho eher davon ausgehen, dass sich dies eben nur auf den Motor und nicht die ganze Antriebseinheit bezieht.
 

Stollenflug

Bekanntes Mitglied
Ich denke das Prinzip wird sich auf kurz oder lang durchsetzen. Alles zusammen kompakt. Mal gespannt, ob die "renommierten Vier"-Motorenbauer auch schon was in der Schublade haben?
 

bekolu

Bekanntes Mitglied
Bei dem Gewicht ohne Akku tue ich mich schwer, mir das an einem EMTB vorzustellen. Ich schraube mir vorne 2 kg mehr am Tretlager an, um hinten auf ein paar hundert Gramm für die Kassette zu verzichten?

Für E Bikes in der Stadt, für Transport etc. schaut das schon anders aus.
 

DR_Z01

Bekanntes Mitglied
Wie kommst du darauf?
Ich sehe das Problem auch überhaupt nicht.
Die gerade geführte Kette könnte wesentlich solider ausgeführt werden und da sich die Kettenbelastung immer auf zwei Laschen aufteilt ist das Risiko für einen Kettenschaden wesentlich geringer. Über 90% der Kettenschäden passieren beim Schalten und bestehen aus einer geöffneten Nietverbindung an einer Lasche. Alles weitere schließt sich daran an.
 

DR_Z01

Bekanntes Mitglied
Bei dem Gewicht ohne Akku tue ich mich schwer, mir das an einem EMTB vorzustellen. Ich schraube mir vorne 2 kg mehr am Tretlager an, um hinten auf ein paar hundert Gramm für die Kassette zu verzichten?

Für E Bikes in der Stadt, für Transport etc. schaut das schon anders aus.
Sehe das wie du, auch wenn die Entwicklung natürlich leichtere Aggregate bringen wird.
 

MichaGo

Neues Mitglied
Bei dem Gewicht ohne Akku tue ich mich schwer, mir das an einem EMTB vorzustellen. Ich schraube mir vorne 2 kg mehr am Tretlager an, um hinten auf ein paar hundert Gramm für die Kassette zu verzichten?

Für E Bikes in der Stadt, für Transport etc. schaut das schon anders aus.

Der Trend geht doch aktuell sowieso in Richtung 25kg+ Panzer bei den Pedelecs - von daher, dürfte das Mehrgewicht einen Grossteil der Nutzer wenig interessieren. Man sieht ja sogar im absoluten Flachland Leute mit ihren Fullys Spass haben. Jedem Kind sein Luftballon! :)

An meinem eGravel könnte ich mir solch ein Getriebe, wegen des Gewichts, allerdings auch nicht vorstellen. Dafür kann ich aber auch tatsächlich noch ganz "normal" Radfahren, wenn der Akku mal leer ist. Habe dies mal mit einem eMTB Panzer versucht - das will sich niemand geben ohne Akku.
 

Jorel

Bekanntes Mitglied
Ich hoffe schwer, dass diese Lösung die Zukunft ist.
Alleine das Galama mit der sich ständig verstellenden Schaltung und die ewige Putzerei des Schaltkäfigs und der Pulleys ist ein Riesenärgernis.
Wenn die Motoren um die 120 bis 130 Nm liefern, dann braucht man auch keine 12 Gänge mehr.

Wenn jetzt noch Bikende wieder Biker werden, dann würde sich sogar die deutsche Sprache freuen und das missbrauchte Partizip wäre ebenfalls froh, diese Ideologie wieder los zu sein.
 
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MichaGo

Neues Mitglied
Ich hoffe schwer, dass diese Lösung die Zukunft ist.
Alleine das Galama mit der sich ständig verstellenden Schaltung und die ewige Putzerei des Schaltkäfigs und der Pulleys ist ein Riesenärgernis.
Wenn die Motoren um die 120 bis 130 Nm liefern, dann braucht man auch keine 12 Gänge mehr.

Wenn jetzt noch Bikende wieder Biker werden, dann würde sich sogar die deutsche Sprache freuen und das missbrauchte Partizip wäre ebenfalls froh, diese Ideologie wieder los zu sein.

Ich bin mir bewusst, dass wir hier im eMTB Forum sind. Allerdings finde ich es sehr befremdlich, dass die Bikes mittlerweile tatsächlich vom Gewicht und Drehmoment her, eher Mopeds werden.
Von der Grösse her, haben die Dinger teilweise schon manche Mopedklassen überholt. Preislich schon lange.
 

Jorel

Bekanntes Mitglied
Ich bin mir bewusst, dass wir hier im eMTB Forum sind. Allerdings finde ich es sehr befremdlich, dass die Bikes mittlerweile tatsächlich vom Gewicht und Drehmoment her, eher Mopeds werden.
Von der Grösse her, haben die Dinger teilweise schon manche Mopedklassen überholt. Preislich schon lange.
Aktuelle Mopeds wiegen zwischen 60 und 80 kg, manche deutlich mehr.
Selbst, wenn ein eMTB 30kg wiegen würde, wäre es noch weit entfernt von einem Moped.

Das Drehmoment eines Fahrrads ist kaum mit dem eines Mopeds oder Motorrads zu vergleichen.
Fahrräder sind meist übersetzt, während Mopeds/Motorräder durch das Getriebe und Sekundärantrieb heftig untersetzt sind. Durch die starke Untersetzung entstehen am Hinterrad plötzlich sehr hohe Drehmomente.
Kleines Beispiel: Eine Suzuki Hayabusa hat ca 160Nm Drehmoment am Motor. Das passt ja ungefähr zum Bafang mit 160Nm. Durch die Untersetzung des Antriebs (Getriebe und Kettenrad, samt Ritzel) entstehen dadurch im ersten Gang bei Nenndrehzahl bei der Hayabusa stolze 1250 Nm.
Das erklärt auch, warum Du beim ansatzlosen Gasgeben im ersten Gang nach hinten abgeworfen wirst, obwohl das Ding 250 kg wiegt.
Selbst bei knapp 300km/h liefert das Untersetzungsverhältnis des Hayabusa Antriebs immer noch gute 700 Nm ans Hinterrad.
Ich glaube, ein eMTB ist weit entfernt von diesen Werten.

Die Größe der Fahrräder ergibt sich hauptsächlich aus der Dimension der Laufräder.
Kein Motorrad hat 29 Zoll Räder. Strassenmoppeds haben 17 Zoll, Crosser vorne 21 Zoll, hinten 16 (glaub ich).
 
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