E-Mountainbike gesucht

Eben ist mir noch eingefallen daß es von Giant auch ein schönes Rad gibt. Das aktuelle Stance e+. Geht von e+0 bis e+2 von 5500€ bis 4000 oder so.
Das könnte auch was sein. Wenns einen Händler gibt.
 

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Re: E-Mountainbike gesucht
Trails sind nicht in der Planung, es wurde halt gesagt aufgrund meines Gewichtes sei der längere Federweg sinnvoll.
Einen Händler in der Nähe zu haben, der Reparaturen und Service macht, ist gerade am Anfang wichtig. Aber DIESEN ganz bestimmt nicht. Falscher gehts ja kaum. Der Federweg hat genau NICHTS mit dem Fahrergewicht zu tun, sondern mit dem Einsatzzweck.

120mm: Waldwege, Radtouren
140mm: einfachere bis mittlere Trails, All-Mountain, schon deutlich weniger für Radtouren und Waldwege
160mm: Enduro (Drops, Steinfelder, Wurzelteppiche)
180mm: Superenduro, große Sprünge, Downhill.
Bis ihr sowas könnt, habt ihr 5 Bikes durchgenudelt... FALLS es überhaupt jemals in die Richtung geht was du ja nicht vorhast (sich aber - aus eigener Erfahrung - schon ändern kann ;-)

Wie schon von jemand geschrieben wurde, sind Bikes der jeweiligen Kategorie von der Geometrie und vom Uphill-Verhalten auf den Einsatz zugeschnitten. 120-140mm Bikes sind für euren Einsatz so gut wie sicher viel besser, als 160-180mm Bikes. Also kannst du alle mit mehr als 140mm Federweg einfach gleich streichen. Is so.
Jede dieser Luftfedern wird dann mit dem passenden Luftdruck auf dein Gewicht eingestellt. Außerdem sind 100kg ja jetzt nicht sooo viel.

Nachteile von mehr Federweg: Schwerer, teurer bei gleicher Qualität, weniger gutes Gefühl für den Trail (falls ihr doch mit Trails anfangt, macht das mit weniger Federweg mehr Spaß und bringt mehr Lerneffekt). Und eben die Tatsache, dass die Geometrien der downhilloptimierten Enduros nicht wirklich für Radtouren taugen.

Orbea ist relativ schlecht ausgestattet für den jeweiligen Preis. Tolle Bikes, aber eigentlich erst, wenn man die teuren Varianten nimmt.
 
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Das Trek sieht in blau ja auch gut aus.
Das Sram Transmission Zeug ist halt teuer, aber die 200€ für die Kassette und 35-40 für die Kette muss man dann halt legen.

Welches one44?
 
AT 800 war das glaube ich
Ich weiß dass ich das auch einer Parkuhr erzählen könnte, aber ich versuchs trotzdem😉; wenn das one44 passt, dann nimm das SLX800...ist mehr als ausreichend, das würde mir sogar taugen für gemäßigten Traileinsatz...für Waldwege zehnmal....aber mei...wer gerne Geld kaputt macht, kann auch das AT 800 nehmen, da freut sich Cube und der Händler🤷

https://www.cube.eu/it-de/cube-stereo-hybrid-one44-hpc-slx-800-nebula-n-white/102510
 
kommt auf den einsatzzweck an
Den Einsatzzweck hat er doch ganz klar definiert: Wald- und Radwege, keine Trails. Bei diesem Einsatzzweck wüsste ich nicht, wie mehr Federweg mehr Leistung bringen sollte.

Es ist doch eigentlich einfach: Um Feld-, Wald- und Radwege und leichte Trails zu fahren genügt das einfachste Markenfully für 3.000 € mit wenig Federweg, und einfachen aber soliden (Marken-)Komponenten völlig. Es muss weder komplexe Einstellmöglichkeiten haben, noch aufs letzte Gramm optimiert sein. Allein die Einstellmöglichkeiten eines teuren Fahrwerks sind für ihn völlig sinnfrei. Er wird nie im Leben die getrennten Low- und Highspeed-Druck- und -Zugstufen einer Fox Factory einstellen, die bleiben in der Einstellung, wie es aus dem Laden kommt, jede Wette.

Wenn der Thread-Opener nun aber mehr Geld ausgeben will, dann soll er doch. Außer beim Federweg und sehr abfahrtsorientierten Geometrien macht er damit ja nichts kaputt, außer seinen Kontostand.
 
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Das ist wie beim PC ob man eine 5090 und 9950x3d braucht oder nicht aber nice to have 🤣

Das passt leider nicht ganz. Stell dir vor, dass du einfach gerne ins Café fährst. Du möchtest das in einem Porsche GT3 RS machen. Klar, geht. Aber das Fahrwerk ist unbequem, im Radkasten hörst du jedes Steinchen, der Verbrauch ist hoch, die Wartung teuer und die Aero wird überhaupt nicht genutzt.
Für dieses Vorhaben ist der langweilige Golf mit 150 PS das passendere Auto. Bequemer, hat mehr Platz, güstiger im Unterhalt. Für das Vorhaben klar das bessere Auto.

Genau so ist es beim Fahrrad auch. Natürlich ist das Cube ONE44 in AT-Ausstattung ein feines Gerät. Es ist für deinen/euren Einsatzzweck aber höchstwahrscheinlich unbequemer, teurer und ggf. durch Reifenwahl reichweitenschwächer als ein adäquates Modell. Ein akuelles Fox-Fahrwerk stellt man nicht mal eben ein, auch nicht ein kundiger Händler. Das braucht zahlreiche back-to-back Testrunden bis es optimal eingestellt ist - was bei dir vollkommen drüber wäre.

Ich bin ganz bei @sebhunter: nimm das SLX wenns das ONE44 werden soll. Du wirst keinen Unterschied merken. Das gesparte Geld kann in leichter laufende Reifen und Ausflüge investiert werden, davon hast du definitiv den größeren Benefit.
 
Der Stadler hat ein paar Bulls Bikes im Sale für unter 3000 €. Warum mehr ausgeben?
Da der TE in der Pampa wohnt spielt es doch eigentlich keine Rolle wo er das Bike kauft. Es sei denn er möchte unbedingt Probe fahren.

Mit freundlichen Grüßen
Ian
 
Irgendwie Laufen alle Bikeberatungen gleich ab. Es gibt Zwei Lager. Die Einen versuchen gleich einen "Superenduro" anzuschwatzen und die Anderen appellieren zur Vernunft. Dabei hat der Themenhersteller sich schon längst festgelegt und wartet nur auf die Beiträge, die ihn in seiner Entscheidung bestätigen. 😅
 
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Irgendwie Laufen alle Bikeberatungen gleich ab. Es gibt Zwei Lager. Die Einen versuchen gleich einen "Superenduro" anzuschwatzen und die Anderen appellieren zur Vernunft. Dabei hat der Themenhersteller sich schon längst festgestellt und wartet nur auf die Beiträge, die ihn in seiner Entscheidung bestätigen. 😅
Nicht vergessen, dass stets die ominöse Eisdiele je Kaufberatung strapaziert wird. Tatsächlich ist die Eisdiele aber bei keinem, der um eine Beratung bittet, ein Kriterium.
 
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