Cube Reaction oder Stereo für Pendeln durch den Wald?

RadelHannes

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich bin drauf und dran, mir ein e-MTB zu kaufen, mit folgendem Plan:
Haupteinsatzgebiet wird vstl. das Pendeln zur Arbeit sein. Das Tolle daran ist, dass ich, statt der sonst 20km mit dem Auto, eine schöne Strecke durch den Wald mit nur 12km habe. Ob ich mich bei Regenwetter dazu überwinden kann, bin ich selbst gespannt.
Ansonsten hab ich auch die Hoffnung, dass ich mit Motor wieder mehr Spaß am Radeln finde und die vielen Steigungen auf der Ostalb von Schrecken zu Spaß mutieren :)

Meine Daten:
35 Jahre
175cm groß
78cm Schrittlänge
83kg
Sportmuffel
Ostalbkreis

Bisherige Radelhistorie:
Ein 20 Jahre altes Stevens 4x Cross, mit überschaubarem Kilometerstand, das seit Nachwuchs nicht mehr bewegt wurde.

Hier zwei Streckenoptionen für den Weg zur Arbeit:

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Da gibt's natürlich unendlich viele Streckenvariationen, mit beliebigem Schwierigkeitsgrad.

Grobe Trails mit Sprüngen und co sehe ich eher nicht in meinem Beuteschema.
Ich kann mir aber schon vorstellen, dass ich auch mal von den einfachen Schotterpisten abbiege, wenn das Rad es zulässt und ich auf den Geschmack komme. :)
Für entspannte Sonntagstouren wird evtl. auch mal ein Kinderanhänger angehängt.

Wegen der guten Preis/Leistung mit Händler im Nachbarort tendiere ich zu Cube.
Das Reaction bin ich im beim Händler (leider keine Teststrecke und draussen liegt Schnee) schon Probe gefahren und hab mich mit dem M schon angefreundet - Handling in den Kurven passt besser und auch mehr "Platz" im Stand.

Bisher hatte ich mich schon auf das Cube Reaction Hybrid SLX 800 Allroad eingeschossen, das mein Budget voll ausreizt.
Denke aber, dass die Fox-Gabel und die XT-Bremsen bei meinem Einsatzgebiet sinnvoll sind / Spaß machen.
Jetzt lese ich aber überall, dass man sich unbedingt ein Fully kaufen soll, da nur Vorteile und keine Nachteile, wenn man nicht ausschließlich auf Asphalt fährt (sicher etwas überspitzt zusammengefasst ;) ).
Und es gibt tatsächlich auch ein Cube Stereo One22 Race 800 Allroad zum exakt gleichen Preis.
Ein Cube Stereo One44 Pro 800 Allroad wäre auch eine Option.


Wie seht ihr "besseres Hardtail gegen einfacheres Fully"?

Was sind eure Meinungen hierzu bei diesen Randbedingungen?
Was meint ihr zu den Ausstattungsvarianten?
Macht die Fox-Gabel überhaupt Sinn für mich oder reicht die Rockshox mit die MT420-Bremsen völlig aus.
Reicht evtl. sogar das Reaction Race?

Ich bin sehr gespannt auf euren Input!

Viele Grüße
Hannes
 
Zuletzt bearbeitet:

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Re: Cube Reaction oder Stereo für Pendeln durch den Wald?
Kommt wirklich drauf an, was du in Zukunft planst. Bei dem, was du schreibst, reicht so ziemlich jedes Rad aus, empfehlenswerterweise mit Schutzblechen, Licht und vielleicht Gepäckträger, um Dinge für die Arbeit in der Satteltasche mitnehmen zu können und nicht immer einen Rucksack tragen zu müssen.
 
Als erstes würde ich an deiner Stelle prüfen, wie viel Spaß dir das Abbiegen von den Schotterpisten macht. Such dazu am besten eine Möglichkeit, wo du eine geführte Mountainbike-Tour mit Leih-Bike machen kannst. Ich wollte mir ursprünglich auch vor einigen Jahren einfach wieder ein Trekkingrad kaufen, habe aber durch so eine Tour das Mountainbiken so richtig für mich entdeckt.

Zum Händler vor Ort: ich habe über 1000€ gespart, in dem ich mir mein Rad beim günstigsten Online-Händler bestellt habe statt vor Ort. Wenn es bei dir Händler gibt, die Räder servicen, die nicht bei ihnen gekauft wurden, würde ich das empfehlen. Wie hoch ist denn dein Budget?

Erwarte keine Wunder von der Fox Float AWL. Das ist fürs Mountainbiken absolutes Einsteigersegment.

Wenn es beim Pendeln bleibt: Hardtail + Federsattelstütze für Komfort + voll equipped (Schutzbleche etc.). Bei einem Fully hast du erhöhten Wartungsaufwand beim Dämpfer.

One44 Pro: die Suntour-Gabel ist allerunterstes Einsteigersegment. Wenn du Spaß an Trails findest, sollte es meiner Meinung nach mind. das SLX-Modell werden, besser das TM:
(Race wird nicht empfohlen, auf Pro geht er gar nicht erst ein).
 
Ahoi Hannes,

schau dir das Rose Bonero Plus an... 17kg leicht, extrem stabil, ausreichende Unterstützung und mit schnellen Graffel Reifen der Burner beim Pendeln... damit kannste alles fahren wenn du es willst...
Cheers!
 
Hi zusammen,

danke für euren Input!

Kommt wirklich drauf an, was du in Zukunft planst. Bei dem, was du schreibst, reicht so ziemlich jedes Rad aus, empfehlenswerterweise mit Schutzblechen, Licht und vielleicht Gepäckträger, um Dinge für die Arbeit in der Satteltasche mitnehmen zu können und nicht immer einen Rucksack tragen zu müssen.
Bei Cube wären das die Allroad-Versionen - vom coolen MTB-Look hab ich mich innerlich schon verabschiedet ^^

Das fällt mir sehr schwer abzuschätzen...
Dass es bei einfachen Schotterwegen und einfacheren Pfaden bleibt, ist aber vmtl. sehr wahrscheinlich.
Vllt. wäre ein deutlich günstigeres CUBE Reaction Hyb. Pro auch völlig ausreichend. Ob eine bessere Federgabel auf Schotterwegen spürbar ist und ob die einfachen BR-MT200 dort wirklich ein Problem sind?
Vmtl. kann schaffe ich es auch mit einer BR-MT200 mich bei einer "Gefahrenbremsung" über den Lenker zu semmeln ^^

Für die Streckenlänge mit diesen Profilen brauchst aber wirklich kein e-bike, da reicht jedes beliebige.
Ausser du hast eine körperliche Einschränkung.
Kauf dir ein gutes Durchschnittsbike um €600,- und fertig.
https://www.cube.eu/at-de/cube-aim-one-fe-marlinblue-n-reflex/140180
Wenn eBikes nur gekauft würden, weil die Strecke ohne Motor nicht machbar ist, würden vmtl. keine 10% der aktuellen eBikes unterwegs sein.
Ich bin die Strecke auch schon mit meinem alten Trekking-Rad gefahren - sicher geht das, und für den hartgesottenen Radler ist das sicher auch völlig lächerlich. Allerdings machen z.B. die 6km mit sehr leichter und zunehmender Steigung, bei überschaubarer Kondition und ggf noch Gegenwind nicht sonderlich viel Spaß.
Und fehlt der Spaß, fehlt die Motivation und dann steht ein zweites Bio-Bike in der Garage...

Als erstes würde ich an deiner Stelle prüfen, wie viel Spaß dir das Abbiegen von den Schotterpisten macht. Such dazu am besten eine Möglichkeit, wo du eine geführte Mountainbike-Tour mit Leih-Bike machen kannst. Ich wollte mir ursprünglich auch vor einigen Jahren einfach wieder ein Trekkingrad kaufen, habe aber durch so eine Tour das Mountainbiken so richtig für mich entdeckt.

Zum Händler vor Ort: ich habe über 1000€ gespart, in dem ich mir mein Rad beim günstigsten Online-Händler bestellt habe statt vor Ort. Wenn es bei dir Händler gibt, die Räder servicen, die nicht bei ihnen gekauft wurden, würde ich das empfehlen. Wie hoch ist denn dein Budget?

Erwarte keine Wunder von der Fox Float AWL. Das ist fürs Mountainbiken absolutes Einsteigersegment.

Wenn es beim Pendeln bleibt: Hardtail + Federsattelstütze für Komfort + voll equipped (Schutzbleche etc.). Bei einem Fully hast du erhöhten Wartungsaufwand beim Dämpfer.

One44 Pro: die Suntour-Gabel ist allerunterstes Einsteigersegment. Wenn du Spaß an Trails findest, sollte es meiner Meinung nach mind. das SLX-Modell werden, besser das TM:
(Race wird nicht empfohlen, auf Pro geht er gar nicht erst ein).

Hmm... das wäre vmtl. die vernünftigste Variante.
Ich hatte mich jetzt schon auf die Idee eingeschossen, ein günstiges Vorjahresmodell zu kaufen und direkt zu starten. Im Februar sind geführte Touren vmtl. nicht so leicht zu finden. Aber eines auszuleihen und selbst zu testen wäre vllt. sogar eine Option.

Beim lokale Cube-Händler (größere Kette, auch mit Onlineshops) sind die Preise ziemlich gut.
Bei Jobrad gibt es mWn. sogar ein ganz gutes Service-Netz, sodass das bei Online-Kauf vmtl. kein Thema wäre.

Ahoi Hannes,

schau dir das Rose Bonero Plus an... 17kg leicht, extrem stabil, ausreichende Unterstützung und mit schnellen Graffel Reifen der Burner beim Pendeln... damit kannste alles fahren wenn du es willst...
Cheers!

Sehr cooles Teil!
Laut einem Leistungsrechner kann man damit auch größere Steigungen entspannt hoch fahren, wenn auch nicht ganz so rasant, wie mit full-power-Antrieb. Aber gegen etwas Sport (auf dem Heimweg) hab ich auch nichts einzuwenden.
Im Gegensatz zum Cube-Reaction ist es zumindest deutlich Trail-tauglicher

Was mich etwas verunsichert:
  1. Probefahren wird vmtl. sehr schwierig, was gerade mit der scheinbar exotischen Geometrie doof ist.
  2. Die Geometrie ist scheinbar eher sportlich. Passt das auch für entspanntes Pendeln, wenn Vollgas-Trails nicht im Mittelpunkt stehen?
    Aber evtl. passt das mit meinen eher kurzen Beinen sogar ganz gut, wenn ich eine eher kleine Größe nehme...
  3. Welche Möglichkeiten gibt es, das Teil mit Gepäckträger, Schutzblech und Licht ausstatten?Anschraubpunkte gibt es scheinbar keine. Kann man sowas an Carbon-Rahmen klemmen?
  4. Kann man mit sowas auch Kinderanhänger ziehen? (Soweit ich das bisher gelesen habe, ist das bei Carbon eher schwierig.)

Beste Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob eine bessere Federgabel auf Schotterwegen spürbar ist und ob die einfachen BR-MT200 dort wirklich ein Problem sind?
Gerade da ist der Unterschied am deutlichsten. Die günstigsten Modelle sprechen recht unsensibel an und sind dann recht bockig.
Die Bremse ist bei nem schweren E-Bike sowieso überfordert.
Die Geometrie ist scheinbar eher sportlich. Passt das auch für entspanntes Pendeln, wenn Vollgas-Trails nicht im Mittelpunkt stehen?
Nee, passt eher nicht.
Kann man mit sowas auch Kinderanhänger ziehen? (Soweit ich das bisher gelesen habe, ist das bei Carbon eher schwierig.)
Ist bei einem Fully grundsätzlich eher schwierig wegen der zusätzlichen Belastung auf den Umlenkungen des Hinterbaus. Etliche Hersteller geben dafür keine Empfehlung oder Freigabe.
Cube gibt die aber bei Modellen mit Alumni Hinterbau wie z.B. bei den 120er allroad Modellen. Meine Frau fährt auch so eines. Die möchte keinesfalls zurück zum Hardtail. Einfache Trails fährt sie damit auch schon mal.
Die gibt's auch ohne Schutzblech. Optisch dann cooler und die Sturzgefahr geringer abseits der Wege.
 
  1. Probefahren wird vmtl. sehr schwierig, was gerade mit der scheinbar exotischen Geometrie doof ist.
  2. Die Geometrie ist scheinbar eher sportlich. Passt das auch für entspanntes Pendeln, wenn Vollgas-Trails nicht im Mittelpunkt stehen?
    Aber evtl. passt das mit meinen eher kurzen Beinen sogar ganz gut, wenn ich eine eher kleine Größe nehme...
  3. Welche Möglichkeiten gibt es, das Teil mit Gepäckträger, Schutzblech und Licht ausstatten?Anschraubpunkte gibt es scheinbar keine. Kann man sowas an Carbon-Rahmen klemmen?
  4. Kann man mit sowas auch Kinderanhänger ziehen? (Soweit ich das bisher gelesen habe, ist das bei Carbon eher schwierig.)
MOIN!
zu
1. probefahren geht in den Stores ... es geht zumindest
2. bei meinen 186 /88 definitiv M genommen - Rahmen ist sehr lang
Die Sportlichkeit kannst du jederzeit mit Vorbau/Lenker Kombo auf gemütlich verändern
3. ich habe Licht und Schutzbleche dran mit Klett / Gummi - geht jederzeit
Gepäckträger habe ich nicht - nur Rucksack / Rahmentasche wäre eine Alternative
4. Anhänger ...hm... mit der richtigen Steckachse sollte es auch mit diesem Bike kein Problem sein... aber lieber fragen...bei der Probefahrt im Store...
Cheers
 
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