Spiel den selben Song nochmal: Wiederholt sich mit dem Avinox M2 ein Fehler?

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Re: Spiel den selben Song nochmal: Wiederholt sich mit dem Avinox M2 ein Fehler?
Und solange viele Kunden die Brands nur als Vehikel für "gewollte", gehypte Komponenten verstehen, haben alle Brands ein riesen Problem...
Ich glaube, dass es in der Bubble genügend Kunden gibt, die ein Santa Cruz kaufen, da Sie mit der Marke etwas asosziieren.
Das Klientel würde wahrscheinlich niemals ein Bulls oder Cube kaufen, selbst wenn die Geometrie identisch wäre.
 
So sieht’s nämlich aus, hier wird auf Marken rumgeritten und Exklusivität/Boutique und ich will was besonderes und bloß nicht was, was jeder fährt und bliblablu, was ein Bullshit.

Die kochen alle nur mit Wasser und keiner von denen hat das Fahrrad neu erfunden.
Avinox hat der Motor auch nicht neu erfunden, sie haben es nur wirklich sehr gut gemacht, deutlich besser als alle anderen.
Das ist für mich eigentlich das wahre Alleinstellungsmerkmal.
 
So sieht’s nämlich aus, hier wird auf Marken rumgeritten und Exklusivität/Boutique und ich will was besonderes und bloß nicht was, was jeder fährt und bliblablu, was ein Bullshit.

Die kochen alle nur mit Wasser und keiner von denen hat das Fahrrad neu erfunden.
Avinox hat der Motor auch nicht neu erfunden, sie haben es nur wirklich sehr gut gemacht, deutlich besser als alle anderen.
Das ist für mich eigentlich das wahre Alleinstellungsmerkmal.
Wenn das so wäre, bräuchte es eigentlich keine Bike-Tests mehr.
Sind doch eh alle irgendwie ähnlich, keine großen Unterschiede, Auswahl nach Motor und gut ist's. :frown:

Natürlich ist der Motor nicht nebensächlich. Aber ebenso wie das Fahrwerk, die Geometrie oder die Bremsen/Reifen... ist er halt nur ein Teil des gesamten Rads.

Und daher ist es m.M.n. schon wichtig, welche "Brand" ein Bike vorstellt, weil es da doch einige gibt, die mit Ausstattung, Material, Geo... bestimmte Philosophien verfolgen, die man beim Fahren spürt.

Das hat nicht unbedingt etwas mit dem Preis oder Exklusivität zu tun.
Sondern m.M.n. vielmehr damit, wie viel Interesse, Liebe oder sogar Innovationskraft in die Konstruktion des Rahmens, die Abstimmung von LW, SW. Kettenstrebenlänge, Reach, Stack... gesteckt wird.

Oder eben andere, die sich an den "üblichen" Marktdaten orientieren und tatsächlich recht austauschbare Räder hinstellen.

Was der Kunde letztlich honoriert und was ihn zur Kaufentscheidung bringt, ist natürlich subjektiv.
Mich persönlich interessiert es dann eben mehr, ob bspw. die Leitungsführung gut und clever konstruiert wurde, ob es eine spezielle Eigenschaft gibt, die mir wichtig ist, ob ich erkennen kann, dass der Hersteller eine gewisse Liebe und Verständnis zum/für das Mountainbiken hat, oder einfach nur ein funktionsfähiges Rad konstruiert.
 
So sieht’s nämlich aus, hier wird auf Marken rumgeritten und Exklusivität/Boutique und ich will was besonderes und bloß nicht was, was jeder fährt und bliblablu, was ein Bullshit.

Andersrum: Wenn ich ein Hersteller wäre, würde ich mir überlegen, wie ich bei Kunden als "was besonderes" dastehen kann.

Die kochen alle nur mit Wasser und keiner von denen hat das Fahrrad neu erfunden.

Hat auch keiner behauptet. Wäre aber schön, wenn sie das vielleicht mal versuchen würden und das dann auch erklären könnten.
 
ich lese hier immer wieder, dass Amflow anscheinend Jahre voraus sei und alle anderen hinken nach.
An was macht ihr das fest?
ist denn mehr Leistung gleichzusetzen mit Jahre voraus?
Es wurde zwar schon mehrfach erwähnt dass es nicht nur um die Leistung geht, aber ich schreibe gerne auch noch meinen Senf dazu (bei mir bezogen auf den M1):

Die Leistung des Avinox ist für mich zwar nice to have.
Sogar so nice, dass ich sie im Nachgang nicht mehr missen möchte, aber letztlich hätte ein "normaler" full power Motor auch gereicht.
Die Leistung war daher auch nicht der Grund warum ich mir ein Amflow PL geholt habe, sondern haupsächlich das Gerwicht und das Fahrverhalten des Amflow.
Es fährt sich wirklich wie ein altes Orbea Rise auf Steroiden und in das hatte ich mich schockverliebt als ich damals mal für eine Tour mein Mondraker Chaser mit dem Rise meins Kumpels getauscht hatte.
Leider war bei meinem Gewicht der kastrierte Shimano schon im Vergleich zum CX4 im Mondraker ziemlich überfordert, daher kam das Rise für mich nicht in Frage...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wurde zwar schon mehrfach erwähnt dass es nicht nur um die Leistung geht, aber ich schreibe gerne auch noch meinen Senf dazu (bei mir bezogen auf den M1):

Die Leistung des Avinox ist für zwar nice to have.
Sogar so nice, dass ich sie im Nachgang nicht mehr missen möchte, aber letztlich hätte ein "normaler" full power Motor auch gereicht.
Die Leistung war daher auch nicht der Grund warum ich mir ein Amflow PL geholt habe, sondern haupsächlich das Gerwicht und das Fahrverhalten des Amflow.
Es fährt sich wirklich wie ein altes Orbea Rise auf Steroiden und in das hatte ich mich schockverliebt als ich damals mal für eine Tour mein Mondraker Chaser mit dem Rise meins Kumpels getauscht hatte.
Leider war bei meinem Gewicht der kastrierte Shimano schon im Vergleich zum CX4 im Mondraker ziemlich überfordert, daher kam das Rise für mich nicht in Frage...
wieso sollten andere Motoren überfordert sein?
Wiegst du 200kg oder was?
 
Das Gesamtpaket des Avinox M2S ist etwas, das ich schon als disruptiven Technologiesprung bezeichnen möchte. Die Leistungskarotte 🥕 funktioniert bei allen Bike-Bravos, sämtlichen YouTubern und Influencern. Übrigens genauso wie bei Tesla – niemand haut ständig den Boost-Modus rein, weil der Akku dann ganz schnell leer ist. Aber es ist halt Show und Marketing.

Der wirkliche Technologiesprung hat allerdings beim 700-Wh-Akku stattgefunden. Speziell für Avinox von Ampace gefertigt, kommt hier eine völlig neue Zellgeneration zum Einsatz: 50480-Zellen (50 × 80 mm) – im Prinzip die gleiche Zellfamilie, die Tesla mit dem 4680-Format salonfähig gemacht hat, nur eben dicker (50 statt 46 mm Durchmesser). Während Bosch & Co. noch 21700er verbauen (21 × 70 mm), ersetzt eine einzige 50480-Zelle hier das, wofür man früher sechs 21700er parallel schalten musste. Das Ding wiegt nur 3,18 kg bei 700 Wh – Energiedichte 220 Wh/kg, eine Klasse für sich. Erst diese Zellen liefern den Strom, der die vollen 1500 W aus dem Motor zieht – mit dem alten 800-Wh-Akku gibt's nur 1300 W. Und mit diesem Commitment (war bestimmt nicht billig) lassen sich komplett neue und schlanke Rahmen für E-MTBs designen. [Edit:] Zu der bezeichnung 50480 findet man herzlich wenig - aber sie ist wohl deutlich dicker als eine Standard Tesla Zelle 4680.
https://www.prnewswire.com/news-rel...ce-breaks-the-700wh-bottleneck-302745736.html

Dazu kommt ein Motor, der deutlich kompakter baut als z. B. der Bosch CX – nicht umsonst sieht man Bosch-Bikes immer noch ihre Schwangerschaft im Tretlagerbereich an (Obwohl der Bosch nicht so viel größer ist, aber anscheinend wesentlich mehr Raum für den Einbau benötigt). Der Avinox M2S ist mit 2,59 kg sogar leichter als der Bosch CX Race (2,7 kg), bei spürbar kleinerem Gehäuse. Zudem leise und ohne Klappern – das alte M1-Klacken im Freilauf ist wohl Geschichte.

Was bleibt nach der angekündigten Leistungsbeschränkung für eMtbs? Ein Motor der sicherlich spaltet, zum einen eine ganz neue Generation von eMtbs erlaubt - die optisch fast mit Light eMtbs gleichziehen können.
Zum anderen hebt die wahnsinnige Leistung des M2S das eMtb auch schon fast eindeutig in die Klasse des Motorsports.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab ich doch tatsächlich vergessen, was zur Geometrie Änderung zu sagen:

Top, so bleibt das erstmal.
In der Ebene und bergauf deutlich besser, bergab keinerlei Einbußen, ganz im Gegenteil, durch den steileren Lenkwinkel kein untersteuern mehr, mehr Druck auf dem Vorderrad und die langen Ketten streben geben noch mehr Sicherheit.
Bin noch begeisterter als vorher.

edit
Akkuverbrauch 24%
Könntest Du Deine Erkenntnisse und Fahrdaten evtl. dort posten, wo es hinpasst?
In diesem Thread sind sie jedenfalls fehl am Platz.
 
Ich verstehe die Kritik des Artikels nicht so ganz.
Avinox ist doch tatsächlich innovativ, und zwar nicht (nur) wegen seiner Leistung - über die man sich wahrlich streiten kann!
Ich bin kein Fan von 150Nm - aber dennoch denke ich, dass mein nächstes Rad einen Avinox Antrieb haben wird. Weil der eben noch soviele gute andere Aspekte hat.

Mit dem Avinox System schafft man es, ein Fahrrad zu fahren, was das Handling, Optik und Gewicht eines Light-Ebikes hat. Nur ohne die Kompromisse, die man mit nem Light Ebike eingehen muss..
Die Software ist durchdachter als alle anderen Ebike Systeme auf dem Markt. Bei Avinox hört man dem Kunden und seinen Wünschen noch zu und entwickelt sich weiter. Man kann es unendlich personifizieren und konfigurieren und sich Profile für allerlei Arten von Geschmack anlegen.

Ich wiege selbst nicht viel, möchte daher kein Ebike über 22 Kilo fahren. Finde Fullpower Ebikes auch optisch sehr ungeil. Mir gefällt kein einziges der konventionellen Boliden. Bin aktuell auf einem super sexy Light Ebike (Simplon Rapcon TQ) unterwegs, was ich prinzipiell auch gerne so beibehalten würde.. Aber dennoch fehlt mir manchmal die Option, längere Touren zu fahren oder mit Fullpower Buddies mitzufahren. Wenn die in den Harz gehen und mit 2 Akkus 4000Hm schrubben gehen, bleib ich zuhause und fahr alleine. Oder ich könnte aktuell halt 1/4 der Runde mitfahren, dann müssen die aber auch alle auf mich warten mit meinen 50Nm..

Ein Avinox gäbe mir die Möglichkeit, mit moderater Unterstützung (Eco - analog zu Light) meine bevorzugte Tourenlänge von 60 bis 70 km auf Trails zu machen, ohne zwischendurch aufladen zu müssen.
Oder aber die volle Breitseite mit Fullpower und dort mithalten können.

360 Wattstunden reichen mir so gar nicht mehr. 580 Wh reichen mir auch nicht. Ich würde einfach gerne noch länger biken. 800 Wh in einem leichten handlichen Fahrrad, das ich noch selber in den Lift einhängen kann, wäre mein absoluter Traum. Gab es bisher nicht auf dem Markt. Seit Avinox halt doch.

Von der Leistung würde mir M1 dicke reichen. Finde aber die innovativen und noch schlankeren Akkus des M2/s reizvoll, für noch weniger bullige Ebike Optik.

Die 130/150 Nm würde ich sicher mal ausprobieren, weils Spaß macht. Aber niemals würde ich grundsätzlich diese volle Leistung benötigen oder dauerhaft fahren wollen. Einziges Szenario: Es ist Feierabend und ich habe noch 1 Stunde bis zum Regen ;)

Und dann gibt es nun endlich mal wieder Bikes aufm Markt, die nicht 10 Scheine kosten! Ich finde es cool, dass soviele kleinere Hersteller und Brands jetzt die Chance ergreifen und man auch endlich mal wieder bezahlbare, gut aussehende Fahrräder mit einem tollen Motor kaufen kann.
Sei es das Amflow für 4500 Euro oder ein Chussis oder ein Megamo oder ein Raymon.. Die meisten sogar in einer durchaus passablen Ausstattung. Das glättet endlich mal wieder diese absurde Preisspirale der letzten Jahre.

:)
 
Meiner Meinung nach trägt bei der Gesamtbewertung eines EMTB das Fahrverhalten/Federung hoch und runter etwa 60% bei, der Motor ca. 30% und Ausstattung, Garantie etc. etwa 10%.

Damit ist eigentlich alles gesagt.

Ein sehr guter Motor in einem durchschnittlichen Bike ergibt trotzdem nur ein maximal gutes Bike.

Ein guter Motor in einem sehr gutem Bike ergibt trotzdem ein sehr gutes Bike.
 
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