Avinox Statement zur Leistungsdebatte: Mehr Watt, weniger Sorgen?

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Re: Avinox Statement zur Leistungsdebatte: Mehr Watt, weniger Sorgen?
Ist mir gestern tatsächlich auch das erste Mal auf den Trails in Witten an der Burg Hardenstein "fast" so passiert.
Nach einem kurzen Pedale sortieren vor einem Wurzelteppich hatte ich die, durch
den 120NM Boost (nach dem aktuellen Bosch Update) sehr früh einsetzende hohe Motorleistung
auch unterschätzt und bin schön geradeaus in den Hang gefahren, statt um die Kurve.
Wenigstens habe ich das Vorderrad noch herunter bekommen und bin nicht nach hinten abgestiegen.
Das wäre ganz schön runter gegangen. Ist schon erstaunlich, was mit egal ob 120/150 oder 750/1500 noch so geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer schön aufpassen Kinder ...

Der Typ fährt halt auch einfach schlecht. Sattelstütze viel zu hoch, fetter Rucksack, nicht nah genug an den Lenker gezogen, zu schnell und unkontrolliert. Diese Videos wo Leute an Uphills scheitern weil sie das Rad nicht kontrollieren können oder gar noch mit dem Motor "schalten" sehe ich schon seit Jahren als die Motoren noch weniger Power hatten. Aber für nen unkontrollierten Abwurf reicht die halt doch wenns steil, rutschig und technisch wird. Das ist auch gar nicht so ungefährlich wie man sieht weil man nicht auf dem Schirm hat, dass man sich im alpinen Gelände sich auch beim bergauf fahren böse verletzen kann.

Ich denke da werden wir in Zunkunft noch Bergunfälle sehen wo Leute sich beim bergauffahren dank fettem Motor überschätzen. Gerade bei Spitzkehren bergauf auf alpinen Steigen kann die Fallhöhe wenn man stallt oder abgeworfen wird beträchtlich sein obwohl die Stelle auf den ersten Blick harmlos aussieht und man davon ausgeht dass halt auf der Abfahrt die Gefahren lauern.
 
früher hat man sowas für die outtakes verwendet, heute produzieren die absichtlich sowas.
Wir sind gerade in der Slowakei in einem Bikepark, der Luft funktioniert nicht, die schwarze Strecke ist gesperrt heute und morgen da trainieren Profis den Uphillflow ... haben da mal ein bisschen zugeschaut. An Schlüsselstellen sichern immer 2 Mann ab, einer kümmert sich ums Bike der andere um den Fahrer. Von gefühlt 50 Versuchen klappt es einmal ohne die Füsse vom Pedal zu nehmen.

Und hier will man uns weiss machen man fährt einfach ÜBERALL hoch.
 
Natürlich habe ich auch eine eigene Meinung. Die ist ganz einfach. Jeder kommt mit einem Motor der Leistungsstärke 80-85nM und den Spitzenwattzahlen wie dieser Bosch cx vor 5 Jahren, überall hoch. Dort wo nicht ist es dann wirklich zu steil, oder man hält sich nicht mehr auf dem Rad. Aber das ist alles schon 1000 mal besprochen.

Spannender fand ich einfach mal, was hippe, moderne Computergehirne zu dem Statment von DJI meint:

Zitat google KI:

"Die Aussage von Avinox, dass mehr Watt automatisch zu „weniger Sorgen“ führt, lässt sich durch handfeste physikalische, rechtliche und soziale Gegenargumente widerlegen.

1. Physischer Verschleiß und Überlastung
  • Höhere Kräfte zerstören Material: 1.500 Watt Spitzenleistung belasten den Antriebsstrang (Kette, Kassette, Freilauf) extrem. Der Verschleiß steigt exponentiell, was zu häufigeren Defekten und höheren Werkstattkosten führt.
  • Rahmen und Komponenten am Limit: Die enormen Drehmomente erfordern massivere Bauteile. Das treibt das Gesamtgewicht des E-MTBs nach oben und verschlechtert das natürliche Handling.

2. Das rechtliche Risiko (Die 250-Watt-Grauzone)
  • Gefahr von Fahrverboten: Der Gesetzgeber definiert Pedelecs über eine Nenndauerleistung von 250 Watt. Wenn die Spitzenleistung das Sechsfache davon beträgt, bewegen sich Hersteller in einer rechtlichen Grauzone.
  • Regulierung droht: Setzt sich dieser Trend fort, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Gesetzgeber die Regeln verschärft. Das könnte eine generelle Kennzeichen-, Versicherungs- oder Führerscheinpflicht für alle E-MTBs nach sich ziehen.

3. Akzeptanzkrise auf den Trails
  • Verlust von Trail-Zugängen: Für Wanderer und Forstbehörden verschwimmt die Grenze zwischen Fahrrad und Motocross-Maschine. Das führt zu massiven Konflikten im Wald und provoziert Streckensperrungen.
  • Flurschäden durch Drehmoment: Bei extremen Watt-Spitzen neigen Reifen im Uphill zum Durchdrehen. Das zerstört die Trail-Oberfläche und liefert Naturschützern Argumente gegen Mountainbiker."

4. Das Sicherheits-Paradoxon
  • Überforderung statt Kontrolle: Unerfahrene Fahrer werden von der abrupten Leistungsentfaltung oft überrascht. Das führt in engen Kurven oder technischen Passagen zu Kontrollverlust und schweren Stürzen.
  • Trügerische Sicherheit: Die hohe Leistung verleitet dazu, fahrtechnische Defizite mit Motorpower zu kompensieren. Das rächt sich, sobald die Fahrphysik in der Abfahrt ohne Motorunterstützung greift.
 
Wir sind gerade in der Slowakei in einem Bikepark, der Luft funktioniert nicht, die schwarze Strecke ist gesperrt heute und morgen da trainieren Profis den Uphillflow ... haben da mal ein bisschen zugeschaut. An Schlüsselstellen sichern immer 2 Mann ab, einer kümmert sich ums Bike der andere um den Fahrer. Von gefühlt 50 Versuchen klappt es einmal ohne die Füsse vom Pedal zu nehmen.

Und hier will man uns weiss machen man fährt einfach ÜBERALL hoch.
ÜBERALL hoch ist bei Profis sicher genau so was völlig anderes als bei Hobbyfahrern
wie ÜBERALL runter.
 
Natürlich habe ich auch eine eigene Meinung. Die ist ganz einfach. Jeder kommt mit einem Motor der Leistungsstärke 80-85nM und den Spitzenwattzahlen wie dieser Bosch cx vor 5 Jahren, überall hoch. Dort wo nicht ist es dann wirklich zu steil, oder man hält sich nicht mehr auf dem Rad. Aber das ist alles schon 1000 mal besprochen.

Spannender fand ich einfach mal, was hippe, moderne Computergehirne zu dem Statment von DJI meint:

Zitat google KI:

"Die Aussage von Avinox, dass mehr Watt automatisch zu „weniger Sorgen“ führt, lässt sich durch handfeste physikalische, rechtliche und soziale Gegenargumente widerlegen.

1. Physischer Verschleiß und Überlastung
  • Höhere Kräfte zerstören Material: 1.500 Watt Spitzenleistung belasten den Antriebsstrang (Kette, Kassette, Freilauf) extrem. Der Verschleiß steigt exponentiell, was zu häufigeren Defekten und höheren Werkstattkosten führt.
  • Rahmen und Komponenten am Limit: Die enormen Drehmomente erfordern massivere Bauteile. Das treibt das Gesamtgewicht des E-MTBs nach oben und verschlechtert das natürliche Handling.

2. Das rechtliche Risiko (Die 250-Watt-Grauzone)
  • Gefahr von Fahrverboten: Der Gesetzgeber definiert Pedelecs über eine Nenndauerleistung von 250 Watt. Wenn die Spitzenleistung das Sechsfache davon beträgt, bewegen sich Hersteller in einer rechtlichen Grauzone.
  • Regulierung droht: Setzt sich dieser Trend fort, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Gesetzgeber die Regeln verschärft. Das könnte eine generelle Kennzeichen-, Versicherungs- oder Führerscheinpflicht für alle E-MTBs nach sich ziehen.

3. Akzeptanzkrise auf den Trails
  • Verlust von Trail-Zugängen: Für Wanderer und Forstbehörden verschwimmt die Grenze zwischen Fahrrad und Motocross-Maschine. Das führt zu massiven Konflikten im Wald und provoziert Streckensperrungen.
  • Flurschäden durch Drehmoment: Bei extremen Watt-Spitzen neigen Reifen im Uphill zum Durchdrehen. Das zerstört die Trail-Oberfläche und liefert Naturschützern Argumente gegen Mountainbiker."

4. Das Sicherheits-Paradoxon
  • Überforderung statt Kontrolle: Unerfahrene Fahrer werden von der abrupten Leistungsentfaltung oft überrascht. Das führt in engen Kurven oder technischen Passagen zu Kontrollverlust und schweren Stürzen.
  • Trügerische Sicherheit: Die hohe Leistung verleitet dazu, fahrtechnische Defizite mit Motorpower zu kompensieren. Das rächt sich, sobald die Fahrphysik in der Abfahrt ohne Motorunterstützung greift.
Joa,
da hat die KI einfach diesen thread zusammengefasst...
 
Keine Ahnung. Ich lese keine 15 Seiten.

Spannend wäre was ne chinesische KI bei gleicher Frage ausspucken würde. Kann das jemand machen?

Meine Frage war: Warum ist die Aussage falsch? Wiederlege sie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss echt aufpassen dass man nicht zu übermütig wird weil man weit steil hoch fahren kann aber wenn du stallst trittst du dann ins Leere oder kannst das 20-25kg nicht mehr abfangen. Wie gesagt fällt man dann halt meistens lustig um aber je steiler und verblockter das Gelände ist halt nicht. Und dann noch das Gewifht mit so Halbschuhen abfangen da freut sich das Sprunggelenk.
 
Spannend wäre was ne chinesische KI bei gleicher Frage ausspucken würde. Kann das jemand machen?
Viel Spass damit

1. 物理磨损与过载
高强度受力损毁材质:高达1500瓦的峰值输出功率会对传动系统(链条、飞轮组、自由轮)施加极度的应力。磨损程度呈指数级增长,从而导致机械故障频发,并大幅推高维修成本。
车架与部件逼近极限:由此产生的巨大扭矩要求使用更为坚固且沉重的部件。这不仅增加了电动山地车的整体重量,更损害了其原有的自然操控特性。

2. 法律风险(“250瓦”的灰色地带)
面临骑行禁令的风险:立法者通常依据“250瓦”的额定持续输出功率来界定助力自行车(Pedelec)的范畴。当峰值功率飙升至该数值的六倍时,制造商实际上已游走于法律的灰色地带边缘。
迫在眉睫的监管收紧:若此趋势持续蔓延,立法者收紧相关法规将只是时间问题。届时,所有电动山地车或许都将被强制要求悬挂牌照、购买保险,甚至要求骑行者持有驾驶执照。

3. 山地步道上的接纳危机
失去步道使用权:在徒步旅行者和林业管理部门眼中,普通自行车与越野摩托车之间的界限正变得日益模糊。这不仅在林地中引发了严重的冲突,更可能导致山地步道被彻底封闭。
扭矩引发的环境破坏:在极强的动力瞬间爆发下,轮胎在上坡路段极易发生打滑空转。这不仅会破坏步道的表层结构,更给环保人士提供了针对山地车骑行者的有力“把柄”。

4. 安全性的悖论
动力失控,难以驾驭:缺乏经验的骑行者往往因突如其来的强劲动力输出而措手不及。在狭窄的弯道或技术难度较高的路段,这种突发状况极易导致车辆失控,进而引发严重的摔车事故。
虚假的安全感:强劲的动力输出往往诱使骑行者试图利用纯粹的电机动力,来弥补自身骑行技术的不足。然而,一旦物理定律开始发挥主导作用——特别是在电机助力不再起效的下坡路段——这种策略便会彻底失效,并带来适得其反的危险后果。
 
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Dann werde ich mich nächstes Mal beim Uphillavinoxbernd entschuldigen, dass ich ihn nicht um die Kurve sehen konnte. Ich werde mich bessern und mein Fahrstil auch für die Uphillfahrer anpassen.
Dann bitte das auch bei jedem Wanderer. Solange die Strecke nicht als "Einbahntrail und nur für MTB"ausgewiesen ist, kann jeder sie nutzen wie man will und gegenseitige Rücksichtnahme ist geboten.😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Solange die Strecke nicht als "Einbahntrail und nur für MTB"ausgewiesen ist, kann jeder sie nutzen wie man will und und gegenseitige Rücksichtnahme ist geboten
Man muss nicht alles machen was man kann oder könnte. Oft reicht schon Hirn einschalten sofern vorhanden.

Die meisten Radfahrenden sind ja schon zu blöd den Radweg auf der richtigen Straßenseite zu nehmen.
 
Ich habe der KI auch Fragen gestellt

1. wias sagt china zur leistungsbeschränkung auf 750 Watt bei ebike Antrieben

Antwort;

China hat für den heimischen Markt eine striktere Grenze als 750 Watt. Nach den nationalen Sicherheitsstandards sind maximal 400 Watt Nennleistung und eine Unterstützung bis 25 km/h erlaubt. Alles darüber gilt als Kraftrad (Moped/Motorrad), das spezielle Führerscheine, Zulassungen und Kennzeichen erfordert. [1, 2, 3, 4]
Die gesetzliche Situation und der Umgang mit leistungsstärkeren Antrieben in China im Detail:
  • Nationale Standards: Die Regeln (wie GB 17761) schreiben vor, dass E-Bikes strikt als Fahrräder eingestuft werden. Sie müssen Pedale besitzen und dürfen bauartbedingt nicht schwerer als 55–63 kg sein. [1, 2, 3]
  • Reale Leistung: China ist zwar einer der größten E-Bike-Produzenten der Welt, baut die stärkeren 750-Watt-Motoren jedoch primär für den Export (insbesondere in die USA, wo 750 Watt Standard sind). [1, 2]
  • Regionale Beschränkungen: In chinesischen Metropolen (wie Peking, Shanghai oder Shenzhen) sind stärkere E-Bikes oder E-Mopeds stark reguliert. Oft sind sie in der Innenstadt verboten oder erfordern eigene, gelbe Nummernschilder und GPS-Registrierungen. [1, 2]
  • Sicherheitsfokus: Die Behörden gehen rigoros gegen getunte oder leistungsstarke E-Bikes vor. Um das Risiko von Batteriebränden und Unfällen zu minimieren, gilt beispielsweise ein verpflichtendes QR-Code-Rückverfolgungssystem für alle wichtigen Komponenten wie Akkus und Controller. [1, 2, 3]
Zusammenfassend lässt sich sagen: China erlaubt auf seinem eigenen Markt keine 750-Watt-E-Bikes im Fahrradsegment. Solche Antriebe sind dort als Kraftfahrzeuge klassifiziert.
 
2. Habe dann noch nach den Details der GB Norm gefragt.

Antwort:

Die neue chinesische GB-Norm (GB 17761-2024) ist seit .
Die wichtigsten Kernpunkte der neuen GB-Norm
Strikte Leistungsgrenzen: Die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei maximal 25 km/h. Sobald dieses Tempo überschritten wird, muss der Motor die Unterstützung komplett abschalten. Die Nennleistung ist weiterhin auf 400 Watt gedeckelt.
Digitaler Manipulationsschutz (Anti-Tampering): Controller, Akkus und Ladegeräte müssen technisch so abgesichert sein, dass eine nachträgliche Geschwindigkeits- oder Leistungserhöhung unmöglich ist.
Radikale Brandschutz-Vorschriften: Der Anteil an nicht-feuerfesten Kunststoffen am gesamten E-Bike wurde auf maximal 5,5 % des Fahrzeuggewichts begrenzt.
Smarte Akkus & Ladegeräte: Akkus und Ladegeräte müssen separat zertifiziert werden. Bevor Strom fließt, müssen Akku und Ladegerät digital miteinander kommunizieren, um die Kompatibilität zu prüfen. Das System schlägt bei abnormalen Temperaturen sofort Alarm. Zudem müssen die Zellen so verbaut sein, dass der Defekt einer einzelnen Zelle keine Kettenreaktion (Thermal Runaway) auslösen kann.
Lückenlose Rückverfolgbarkeit: Seit Anfang 2026 müssen Rahmen, Motoren und Akkus verpflichtende Kennzeichnungen zur lückenlosen digitalen Rückverfolgbarkeit besitzen. Unbrandete Billig-Komponenten vom Graumarkt werden damit blockiert.
GPS & Beidou-Satellitennavigation: Kommerzielle E-Bikes (z. B. für die riesigen Lieferdienste wie Meituan oder Ele.me) müssen verpflichtend mit chinesischen Beidou-Positionierungschips für ein dynamisches Sicherheitsmonitoring ausgestattet sein. Für Privatnutzer ist dies optional.
Wegfall der Pedalpflicht: Anders als in Europa sind mechanische Pedale laut der neuen Norm nicht mehr zwingend vorgeschrieben (viele chinesische E-Bikes ähneln optisch leichten E-Rollern, besitzen aber die rechtliche Einstufung als Fahrrad).
Warum das für europäische Käufer wichtig ist
Chinesische Hersteller, die für den europäischen Markt produzieren, passen ihre Exporthäfen und Fertigungslinien stark an diese neuen Sicherheitsstandards an. Wer direkt ein E-Bike über Plattformen wie AliExpress oder Alibaba importiert, sollte genau prüfen, ob das Modell nach der neuen GB 17761-2024 zertifiziert ist. Das erhöht die Chance auf einen sicheren Akku erheblich – auch wenn für den Betrieb in Deutschland weiterhin die europäische EN 15194 (Pedelec-Norm) ausschlaggebend bleibt.

In China ist man soweit das man die Pedale ganz weg lässt ...
 
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