Natürlich habe ich auch eine eigene Meinung. Die ist ganz einfach. Jeder kommt mit einem Motor der Leistungsstärke 80-85nM und den Spitzenwattzahlen wie dieser Bosch cx vor 5 Jahren, überall hoch. Dort wo nicht ist es dann wirklich zu steil, oder man hält sich nicht mehr auf dem Rad. Aber das ist alles schon 1000 mal besprochen.
Spannender fand ich einfach mal, was hippe, moderne Computergehirne zu dem Statment von DJI meint:
Zitat google KI:
"Die Aussage von Avinox, dass mehr Watt automatisch zu „weniger Sorgen“ führt, lässt sich durch handfeste physikalische, rechtliche und soziale Gegenargumente widerlegen.
1. Physischer Verschleiß und Überlastung
- Höhere Kräfte zerstören Material: 1.500 Watt Spitzenleistung belasten den Antriebsstrang (Kette, Kassette, Freilauf) extrem. Der Verschleiß steigt exponentiell, was zu häufigeren Defekten und höheren Werkstattkosten führt.
- Rahmen und Komponenten am Limit: Die enormen Drehmomente erfordern massivere Bauteile. Das treibt das Gesamtgewicht des E-MTBs nach oben und verschlechtert das natürliche Handling.
2. Das rechtliche Risiko (Die 250-Watt-Grauzone)
- Gefahr von Fahrverboten: Der Gesetzgeber definiert Pedelecs über eine Nenndauerleistung von 250 Watt. Wenn die Spitzenleistung das Sechsfache davon beträgt, bewegen sich Hersteller in einer rechtlichen Grauzone.
- Regulierung droht: Setzt sich dieser Trend fort, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Gesetzgeber die Regeln verschärft. Das könnte eine generelle Kennzeichen-, Versicherungs- oder Führerscheinpflicht für alle E-MTBs nach sich ziehen.
3. Akzeptanzkrise auf den Trails
- Verlust von Trail-Zugängen: Für Wanderer und Forstbehörden verschwimmt die Grenze zwischen Fahrrad und Motocross-Maschine. Das führt zu massiven Konflikten im Wald und provoziert Streckensperrungen.
- Flurschäden durch Drehmoment: Bei extremen Watt-Spitzen neigen Reifen im Uphill zum Durchdrehen. Das zerstört die Trail-Oberfläche und liefert Naturschützern Argumente gegen Mountainbiker."
4. Das Sicherheits-Paradoxon
- Überforderung statt Kontrolle: Unerfahrene Fahrer werden von der abrupten Leistungsentfaltung oft überrascht. Das führt in engen Kurven oder technischen Passagen zu Kontrollverlust und schweren Stürzen.
- Trügerische Sicherheit: Die hohe Leistung verleitet dazu, fahrtechnische Defizite mit Motorpower zu kompensieren. Das rächt sich, sobald die Fahrphysik in der Abfahrt ohne Motorunterstützung greift.