Schock in der Bike-Branche: FAZUA stellt Betrieb ein [Update 13.5.2026]

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Re: Schock in der Bike-Branche: FAZUA stellt Betrieb ein [Update 13.5.2026]


Gerade der "Normalo" fährt die Karwendelrunde!
Grandiose Landschaft, Einkehrmöglichkeiten, ordentlich Kilo- und Höhenmeter, fahrtechnisch anspruchslos.

Ein normalo für mich ist jemand der 1 mal die woche mit dem Bike zum Bäcker fährt
Dieser fährt dann mal eben die Runde mit 65km und 1800hm
Ja klar kein Problem
Der Normalo hieft dir auch die 50kg Zementsäcke mal eben so in den 2ten Stock
Leichte Überschätzung der Möglichkeiten des Homo Mediocris
 
Wenn ein evtl. zukünftiger TQ HPR 80/90 (???) bei 2 Kg liegt und die gleichen Maße des HPR60 hat, muss man diesen dann auf das Niveau des HPR40 trimmen? Usw.
wenn zukünftige Fullpower Motoren häufiger über 1000watt und 130nm haben und ein 2kg HPR80 das gleiche fahrgefühl wie ein HPR60 bieten kann, aber mit mehr reserven, ist der HPR80 vlt einfach der zukünftige LA motor.

Wer sagt denn, dass das was gestern Fullpower war morgen auch noch Fullpower ist?
 
Ein normalo für mich ist jemand der 1 mal die woche mit dem Bike zum Bäcker fährt
Dieser fährt dann mal eben die Runde mit 65km und 1800hm
Ja klar kein Problem
Der Normalo hieft dir auch die 50kg Zementsäcke mal eben so in den 2ten Stock
Leichte Überschätzung der Möglichkeiten des Homo Mediocris
Wir reden hier in nem Mountainbikeforum um Mountainbikes die fürs Mountainbiken gemacht sind. Das irgendwer damit zum bäcker fährt ändert daran nichts.
 
der 1.Treffer mit Google iLYNX+ SL TRAIL CARBON 8.4 = 18,8 kg mit Shimano ep801 und 630Wh:
5.999,-€
BH baut auch immer recht leichte Rahmen. Ja, aber UVP vom schon 2jahre alten 8.4 ist 7000€ und das Gewicht unter 19kg galt meine ich auch nur für das teurere Topmodell.
Ist aber egal. Brauch ja (noch) kein neues .
 
Nur die emtb bubble ist leider NICHT die Zielgruppe für 40% Emtb Verkauf alles bikes
Das kann gut sein, ändert aber nichts an der argumentation.

Die menschen kaufen lieber emtbs als trekking räder um zum bäcker zu fahren? dann ist das halt so. Wenn du die emtbs jetzt darauf anpasst und zu trekking rädern machst, kaufen sie dann immernoch lieber EMTBs?

Mit dem alltags Radler zu argumentieren ergibt einfach keinen sinn.
es ist als würdest du vorschlagen alle Rennräder in Zukunft serienmäßig mit Schutzblech fest verbauter beleuchtung, Nabendynamo und gepäckträger auszustatten weil es ja leute gibt die mit nem Rennrad in der Stadt zum einkaufen fahren.
 
Mit der Annahme, dass das Gewicht der Akkus identisch ist? Und möchtest du einen AMG 63 mit der Tankgröße eines up!s (35l)?
Ne, aber umgekehrt stimmt es doch: Microfahrzeuge ala VW Up mal außen vor gelassen, normale Fahrzeuge haben 60-70l Tanks, die meisten PS-Boliden auch ungefähr die selbe Tankgröße.
 
Mit einem getunten HPR40 wäre das bestimmt heute schon möglich...wie gesagt die Zukunft wird´s zeigen
Wenn ihr Euch das Video von weiter oben, ich glaube robzo hatte das gepostet vom Hausbesuch bei TQ durch velomotion, aufmerksamt schaut und vor allem zuhört, dann wird darauss ziemlich deutlich, dass von TQ in absehbarer Zeit noch weitere Entwicklungen kommen sowohl beim HPR60 (mehr Leistung bei gleichem Gewicht und Baumaß) als auch beim HPR40( wahrscheinlich dito). Da sind offenbar Leute am Werk die sich von "gehtt nicht, gibt´s nicht" antreiben lassen, Respekt.
Was das dann am Ende für uns als Kunden beudeutet, ob nun Avinox stärker und kleiner wird oder die TQ´s bauglich und stärker oder was auch immer: das werden wir sehen. Jedenfalls ist nach meinem Eindruck auch im Bereich Leicht-Support noch Schwung drin und das finde ich persönlich klasse.

Greets
 
Zuletzt bearbeitet:
Google sagt:
Der golf 8 hat nen 45l Tank, diesel und allrad 50
Porsche 992 Standard 64l optionaler Großtank 90l

Liest sich für mich anders
Übertragen auf E-Bikes geht es ja eher um mögliche Optionen.

Wenn ein FP-Motor bei 2 Kg, also im Bereich aktueller LA-Motoren landet (z.B. Maxon Air S) und es möglich ist, den FP, wenn gewünscht, auf die gleichen Werte einzustellen, wie einen LA (bei gleichem "natürlichen" Fahrgefühl), dann wird dieser FP interessant, wenn es Akku-Optionen gibt. Dann bräuchte es keinen LA mehr.

Bspw. Akku in Modul-Bauweise mit je 250 Wh und je 1Kg.
Dann packe ich je nach Tour und Tagesform bzw. "Geschwindigkeits-/Unterstützungswunsch" vor der Tour 1, 2, 3 oder 4 Module in den Rahmen (evtl. zzgl. RE) und habe ein der Tour und Tagesform angepasstes Rad. Ohne für die Tour überflüssiges Gewicht.

So ähnlich hatten es ja die M1 Bikes und auch bei Rotwild kann man mit Akku-Größen "spielen".
Aktuell gehen i.d.R. halt FP nur mit bestimmten großen/schweren Akkus und/oder RE. Das schränkt die Variabiltät ein.



Mein Moustache kann ich bspw. nur mit dem RE fahren. Habe ich bisher noch nicht gemacht, weil ich ein wenig faul bin...
Nächsten Monat habe ich aber eine Tour vor, bei der die 250 Wh reichen sollten und der 600er Akku eh schon ausgebaut ist. Da werde ich mal testen, wie sich das Rad mit nochmal 1,5 kg weniger anfühlt.
 
Ein normalo für mich ist jemand der 1 mal die woche mit dem Bike zum Bäcker fährt
Dieser fährt dann mal eben die Runde mit 65km und 1800hm
Ja klar kein Problem
Der Normalo hieft dir auch die 50kg Zementsäcke mal eben so in den 2ten Stock
Leichte Überschätzung der Möglichkeiten des Homo Mediocris
Natürlich ging ich vom Normalo- Mountainbiker( die Cracks machen dann z.B. Bike-bergsteigen im Vinschgau;))aus da wir uns hier wie oben schon erwähnt in einem Mountainbike Forum befinden!
Auf die Idee hier den gewöhnlichen Gelegenheitsradler ins Spiel zu bringen muss man auch erst mal kommen...
 
Natürlich ging ich vom Normalo- Mountainbiker( die Cracks machen dann z.B. Bike-bergsteigen im Vinschgau;))aus da wir uns hier wie oben schon erwähnt in einem Mountainbike Forum befinden!
Auf die Idee hier den gewöhnlichen Gelegenheitsradler ins Spiel zu bringen muss man auch erst mal kommen...

Keine Ahnung warum das nur cracks machen können sollten, das kann auch jeder „normalo emtbler“, aber eben nicht jeder „normalo“ mit einem emtb.
So wie jeder „normalo emtbler“ die Auf und Abfahrt am Madritschjoch auch hinbekommt

Und selbst auf solchen Touren würde jeder „normalo emtbler“ mit einem 250W peak Motor und 250wh akku mehr als ausreichend unterstützung haben und das genießen zu können.

Aber wie schon an anderer Stelle erwähnt, der Zug ist längst abgefahren und das haben sich die Motorhersteller selbstzuzuschreiben, das es immer weiter in superlativen ausartet
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ging um zukünftige Entwicklungen und da wird der Light Motor gegen einen ebenso schweren FP Motor verlieren, weil man den ohnehin herunterregeln kann.. wenn Formfaktor , Gewicht, Modulation, Geräuschemissionen gleich sind.. ergibt der Light auf dem Markt und für die Hersteller keinen Sinn mehr.. Ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen.
Wieso soll ein light Fahrer einen zukünftigen kompakten Motor mit 600 Watt runterregeln auf 350 Watt, damit der full Power Fahrer statt von 750 Watt nicht auf 600 Watt runterregeln muss.
Der Wunsch nach "fast full Power" soll kombiniert werden mit der Optik eines light. Kann ich schon verstehen, ist aber nicht mein Ansatz.

Der Maxon Motor ist schon deutlich leichter als z.b. ein Bosch CX5 ~2,1kg vs ~2,9kg bei 620w vs 750w

Das natürliche fahrverhalten das du so in den vordergrund stellst ist letztendlich eine frage des softwareabstimmung. Wie verarbeitet der Motor den Fahrer Input und wie reagiert er darauf.
Da das ne Software Sache ist kann man einen Motor wie den Maxon so abstimmen das er je nach unterstützungsstufe unterschiedlich reagiert.
Er sollte also möglich sein das ein Motor sich natürlich anfühlen kann wenn der Fahrer es will aber auch unnatürlich stark in einem anderen Unterstützung Modus.

Der Vorteil wäre das man als Fahrer je nach Situation und bedarf das passende wählen kann und nicht beim bike kauf die Entscheidung final treffen muss.
Wieso aber dann nicht gleich einen richtigen light bringen. Kompakt und klein.
Ja der Markt verlangt es aktuell wohl nicht, dazu sind einfach hohe Watt zu verlockend. Was passiert aber mit dem Markt in paar Jahren, wo sind dann die Marktlücken wo es sich lohnt zu investieren und gute Margen mit zu nehmen.

das gleiche fahrgefühl wie ein HPR60 bieten kann, aber mit mehr reserven, ist der HPR80 vlt einfach der zukünftige LA motor.
Sicherlich das Argument wieso viele aktuell FP fahren. Besser haben als brauchen. Ist ja im gesamten Bikebereich so. Federweg, Motor, Akku etc.
Der Großteil denkt sicherlich so, die Nische wo diese Reserven nicht braucht oder haben will, ist sicherlich geringer.
 
Ich habe seit 1 Jahr neben meinen Enduro (EP801 mit 750er Akku)) auch ein Light E MTB, Bosch sx mit 400er Akku.
23kg zu 17kg, für mich ist das Light sowas von spassig, flott und flink zu fahren, zu 95% nur im mittleren Modus, reicht für 80km und 700..900hm. Mit den RE 250 Akku, gehen dann damit auch richtige Tagesausflüge.
Wird definitiv 2026/27 noch ein Light E MTB gekauft :)
Das Enduro fahr ich wenn ich es mal wirklich krachen lassen will und im Winter, ich fahre das ganze Jahr durch.

Fazua war nie ein Thema, war einfach in allen zu unsicher und zu wenig rundherum/SW

 
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Wenn ein FP-Motor bei 2 Kg, also im Bereich aktueller LA-Motoren landet (z.B. Maxon Air S) und es möglich ist, den FP, wenn gewünscht, auf die gleichen Werte einzustellen, wie einen LA (bei gleichem "natürlichen" Fahrgefühl), dann wird dieser FP interessant, wenn es Akku-Optionen gibt. Dann bräuchte es keinen LA mehr.
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Das sehe ich anders, und ich hoffe, dass es nicht so kommen wird. Nicht, weil ich gerne LA fahre, sondern weil ich es gut finde, wenn es für unterschiedliche Bedürfnisse verschiedene Konzepte und Antriebe gibt.

Wenn ein geplanter TQ HPR80 Gewicht und Maße eines HPR60 erreicht, dann macht er diesen eigentlich obsolet. Das bedeutet aber nicht, dass dann der HPR40 auch verschwindet - im Gegenteil, wenn das Gap dort größer wird, werden die ULAs (Ultra Light Assist...) noch interessanter. Wohlmöglich primär im Road Bereich, aber es wird hoffentlich auch ein paar Hersteller geben, die wie Orbea mal etwas in diese Richtung ausprobieren. Das ist ja keine Konkurrenz zu den FPs (wenn die ganzen Ressentiments deswegen aufkommen), sondern eine logische Erweiterungen am anderen Ende der Palette.
 
Vom Thema abweichend, ich weiss : ... neulich meinte ein Bekannter, er wolle sich einen E-Boliden mit über 600PS kaufen..... Meinte ich, was willst Du in der heutigen Zeit mit massig Begrenzungsschilderbrücken alle 2km mit so einem Boliden, Rennen fahren? Meinte er nur lakonisch grinsend: .."haben ist besser als brauchen..."
Für mich zeigt diese Einstellung auch die Situation in der E-Bike Welt. Man will unbedingt die 1500W und 150Nm. Die wenigsten "brauchen" sowas dann wirklich. Viele werden es nicht nutzen (können). Protzen und Posen ist alles heutzutage.....

Zurück zum Thema.
Wenn ein Amflow nun mit M2S Motor in der 20,x kg Klasse mitspielt, welche Daseinsberechtigung hat dann ein (Gewichts)Light EMTB mit 17Kg für 8k€ bis 10k€?
Die Gewichtsunterschiede der Bikes werden immer geringer (leichteren Motoren und Akkus geschuldet).
Nach wie vor ist der Avunox nicht nur so beliebt wegen der Peak Leistung, der Motor funktioniert einfach in allen Lebenslagen extrem gut, in Eco wie nen TQ und wenn man will dann kann man auch shutteln, zudem ist er als System v.a. mit dem 700Wh Akku unschlagbar leicht für ein FP.. dann die ganzen Einstellungen etc.. Benchmark halt.. Es ist schwachsinn die Leute auf die Leistungsgeilheit zu reduzieren.
Und genau das ist der Punkt
Es geht NICHT in erster Linie um Gewicht beim light emtb
Warum wird da immer so drauf rumgeritten?

Wenn Avinox es gekonnt hätte, hätten sie ein anderes Motorkonzept gewählt.
Haben sie aber nicht, weil in erster Linie das „Alleinstellungsmerkmal“ die krassen LeistungsDaten sind.

2kg leiser Motor ohne klappern und „unhörbar“ verkauft sich halt ned so gut wie „die krassesten Leistunswerte“ ever
Da hätte der Motor auch locker über 3kg wiegen können

Wenn Avinox jetzt nen kompakten „unsichtbaren“ Motor bringt ala Fazua/TQ/Maxon mit 600W
Da wette ich wird wieder der nächste Aufreger durch die EMTB Blase laufen
Ich gehe stark davon aus dass auch Avinox noch was leichteres bringen wird, es wird dann aber keine 300W haben sondern 800 W oder ähnlich.

Und weil das hier jemand in den Raum gestellt hat: Wieso wird es keine Antriebe <1,5 Kg geben ?

Weil man immer ein Getriebe, Gehäuse, Welle, Kühlrippen, einen schweren Motor mit Kupferpaketen usw. benötigt und das nicht beliebig klein gebaut werden kann... irgendwo ist schluss. Vielleicht kratzt man irgendwann an dieser Marke aber das ist eine größere Herausforderung als nach oben
 
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