Schock in der Bike-Branche: FAZUA stellt Betrieb ein [Update 13.5.2026]

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Re: Schock in der Bike-Branche: FAZUA stellt Betrieb ein [Update 13.5.2026]
Jedenfalls liegen die Zahlen der KI für Deutschland deutlich unter der Statistik vom ZIV.

Laut ZVI wurden 2024 in D rund 2,1Mio. E-Bikes verkauft, aber laut KI nur 735.000 Motoren...aber vielleicht stimmen wenigsten die Verhältnisse zwischen den Herstellern.
Da stimmt rein gar nichts, weil es keine offiziellen Zahlen der einzelnen Hersteller gibt. Wurden bisher auch nirgends erfasst. Ist auch garnicht wirklich wichtig.

Das einzige was wichtig ist, man hat ne gute Zeit an der frischen Luft, egal mit was, das muss jeder einzelne für sich selbst entscheiden.
 
Beim Auto ist die Kaufentscheidung meist geld- und auch manchmal vernunftgesteuert.
So unterschiedlich ist die Wahrnehmung, oder auch Blase, in der man sich bewegt.
Klar, Kohle limitiert, aber in "meiner Welt" ist der Fahrzeugkauf selten rational, meist mindestens so emotional wie hier der Radlkauf ;)

Ich bin in Österreich und hier werden auch stärkere Fahrzeuge gefahren, man sieht doch auch hier viele RS, Ms oder AMGS...
Jetzt mit den E-Fahrzeugen, ohne extrem hoher Motorsteuer, sowieso.

So sehe ich auch diese Light vs FullPower Diskussion:

Es ist höchstens ein Wunschtraum, dass mit halber Leistung das halbe Motorgewicht möglich wäre. Das Einsparungspotential ist auf 2,6kg begrenzt (Avinox Motor vs. BIO Bike), in der Praxis weniger als 1kg (wenn wir Minimalstlösungen wie den Gruber-Assist außen vor lassen).
1kg mehr oder weniger mag zwar auf dem Papier schöner sein, bei der Schwerpunktlage des Motors in der Praxis eher Placebo. Tw. ist etwas mehr Gewicht sogar von Vorteil, siehe Zusatzgewichte im Downhill.

Bleibt nur der Akku als nennenswerter Hebel. Mit dementsprechenden Einschränkungen.

Unterm Strich reden wir von 1 bis 2kg weniger, bei weniger Leistung (wird am wenigsten stören) und halber Reichweite, wenn gleich aufgebaut.
 
Beim Rise ist aber auch immer die Frage, ob die Fahrer den Motort nicht im "Normalmodus" nutzen und die Drossel rausnehmen. Das geht ja bei den neueren Modellen sogar per Knopfdruck. Das Rise ist eher ein leichtes FP als ein Light-E-Bike.

Zu Hause auf den Halden und Trails sehe ich auch sehr selten Light-Ebikes. Wo ich aber häufiger welche sehe ist auf den niederländischen ATB-Strecken. Da ergeben die Teile aber auch absolut sinn. Die sind ja in der Regel so gebaut, dass die 300 hm von einem kleinen Hügelchen möglichst oft an unterschiedlichen Stellen genutzt werden, um so auf eine Strecke von 10-20 Km zu kommen. Zudem sind die meist relativ eng gebaut. Da habe ich mit meinem FP oft nicht so viel Spaß (es kommt noch hinzu, dass die Strecken eher in richtung Downcontry gehen -da ist ein FP Enduro einfach keine gelungene Wahl).

Aber überall wo es ruppig wird, sehe ich auch keine Light Bikes.

Mich persönlich interessieren die Lights aber sehr. Gerade auch das Decoy SN mit Fazu fand ich mega spannend. Es war dann aber nichts für mich wegen des fest verbauten Akkus.
 
Dann stimmst du mir ja im Grunde zu, nur dass du den Shimano mit einbeziehst.. ich schließe ihn dennoch aus, fahre ihn selbst und der ist laut, Berg auf wie Berg ab (EP8, nicht 801)
Ich habe Beide. Den ep8 im Merida und den 801 im Bulls. Bei mir sehe ich im Geräusch keinen Unterschied. Klappern ist wenig und bei hoher Trittfrequenz und Leistung bergauf hört man ein Singen.
Ich meinte aber vor allen Dingen das Gewicht und den geschmeidigen und natürlich Einsatz mit meiner Konfiguration
 
Ich weiß, mein Vergleich hinkt halt auch gewaltig. Beim Auto ist die Kaufentscheidung meist geld- und auch manchmal vernunftgesteuert...warum sollte ich für mehr Leistung Geld ausgeben, das ich ggf. nichtmal habe, wenn ich die nicht nutzen kann? In Österreich z.B. werden auch große Autos gekauft, aber im Schnitt mit kleineren Motoren, weil ich darf eh nur 130 fahren, auch in den Nachbarländern...und nach Deutschland fahr ich nicht freiwillig ;)....dafür geben dann Österreicher (auch Italiener und Franzosen) deutlich mehr Geld für Lebensmittel höherer Qualität aus.

Beim E-MTB siehts dann anders aus und ist komplexer, wenn weniger Leistung sogar mehr kostet.
Vom Thema abweichend, ich weiss : ... neulich meinte ein Bekannter, er wolle sich einen E-Boliden mit über 600PS kaufen..... Meinte ich, was willst Du in der heutigen Zeit mit massig Begrenzungsschilderbrücken alle 2km mit so einem Boliden, Rennen fahren? Meinte er nur lakonisch grinsend: .."haben ist besser als brauchen..."
Für mich zeigt diese Einstellung auch die Situation in der E-Bike Welt. Man will unbedingt die 1500W und 150Nm. Die wenigsten "brauchen" sowas dann wirklich. Viele werden es nicht nutzen (können). Protzen und Posen ist alles heutzutage.....

Zurück zum Thema.
Wenn ein Amflow nun mit M2S Motor in der 20,x kg Klasse mitspielt, welche Daseinsberechtigung hat dann ein (Gewichts)Light EMTB mit 17Kg für 8k€ bis 10k€?
Die Gewichtsunterschiede der Bikes werden immer geringer (leichteren Motoren und Akkus geschuldet).
 
Zurück zum Thema.
Wenn ein Amflow nun mit M2S Motor in der 20,x kg Klasse mitspielt, welche Daseinsberechtigung hat dann ein (Gewichts)Light EMTB mit 17Kg für 8k€ bis 10k€?
Die Gewichtsunterschiede der Bikes werden immer geringer (leichteren Motoren und Akkus geschuldet)

Und genau das ist der Punkt
Es geht NICHT in erster Linie um Gewicht beim light emtb
Warum wird da immer so drauf rumgeritten?

Wenn Avinox es gekonnt hätte, hätten sie ein anderes Motorkonzept gewählt.
Haben sie aber nicht, weil in erster Linie das „Alleinstellungsmerkmal“ die krassen LeistungsDaten sind.

2kg leiser Motor ohne klappern und „unhörbar“ verkauft sich halt ned so gut wie „die krassesten Leistunswerte“ ever
Da hätte der Motor auch locker über 3kg wiegen können

Wenn Avinox jetzt nen kompakten „unsichtbaren“ Motor bringt ala Fazua/TQ/Maxon mit 600W
Da wette ich wird wieder der nächste Aufreger durch die EMTB Blase laufen
 
Ich habe jetzt noch kein neues Bike mit den DJI Motoren gesehen. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, hat der neue Motor die gleichen Maße, oder?

Sind wir also schon mal bei einem starken optischen Unterschied. Die Lights erkennt man ja wirklich kaum noch als E-Bikes. Natürlich kann man hier boshaft den Leuten wieder unterstellen, dass sie das wollen, um zu kaschieren, dass sie E-Bike fahren, aber viele finden es wahrscheinlich einfach nur sehr viel schöner.

Wenn dann noch die Leistung eines TQ ausreicht, warum dann ein anderes Bike kaufen?!

Ich bin jetzt selbst noch nie einen TQ gefahren, aber vom hörensagen ist der doch auch flüsterleise, oder nicht? Haben wir einen weiteren Vorteil.

Ich will jetzt nicht komplett pro Light-E-Bike argumentieren. Das wäre ja auch Quatsch, ich fahre ja selbst keines, aber ich kann schon verstehen, warum Menschen das möchten. Selbst wenn es dabei "nur" um understatement geht und keine der faktischen Argumente zieht.
 
Ich schätze die meisten Leute kaufen sich ein FP mit grossen Akku,da es ihnen der Händler einredet und die meisten damit auch sowieso nur auf Radwegen oder Forststrassen damit fahren.
Denen wird gesagt mit grossen Akku können sie einfach den ganzen Tag damit rumgurken.
Ich wohne in einer Urlaubsgegend wo vom Frühling bis Spätherbst Radurlauber rumfahren.
Was die Leute alles so für Schmuckstücke auf den Radwegen fahren,kann/will ich mir nicht leisten.
Fullys mit Kashima, breiten Gelsätteln und der Radständer drauf darf natürlich auch nicht fehlen werden da von ca.60jährigen aufwärts bewegt.
Für 90% von denen würde auch ein Light ebike vollkommen reichen,aber eben genau die Händler verkaufen ihnen die FP mit grossen Akkus.
So entstehen dann meiner Meinung nach auch die Stückzahlen.
 
Nachdem das hier mehr zum "LA" vs "FP" und Co verkommt, hier mal wieder was zum Kontext:
https://orf.at/stories/3429868/
Porsche SE macht fast eine Milliarde Euro Verlust
Eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen-Konzern hat die Eigentümerholding Porsche SE auch im ersten Quartal 2026 tief in die roten Zahlen gezogen. Unter dem Strich machte die Beteiligungsgesellschaft einen Verlust von 923 Millionen Euro, wie das DAX-Unternehmen in Stuttgart heute mitteilte. [..]
„Allerdings müssen die lange Zeit gut funktionierenden Geschäftsmodelle unserer Kernbeteiligungen grundsätzlich auf neue Marktbedingungen ausgerichtet werden.“ Pötsch verwies auf die laufenden Sparprogramme bei den Kernbeteiligungen.
 
Aus der Tabelle könnte man schließen dass speziell in Deutschland Light Antriebe eher weniger beliebt sind als weltweit. Das Verhältnis zwischen TQ und Bosch ist in Deutschland ca. 1:35, weltweit aber nur 1:8 (grob auf Basis von 2025)
Man muss bei der Betrachtung der Verkaufszahlen für die Welt aber sowohl die MTB-, wie auch die europäische Brille absetzen.

In Asien werden immer noch massenhaft Fahrräder mit Nabenmotor verkauft. (Sind das eigentlich auch LA-Antriebe?). Da spielt der Mittelmotor, egal, von welchem Hersteller, eine weniger große Rolle.

Außerdem ist generell ein großer Teil des "günstigen E-Bike-Segments" ebenfalls noch mit Nabenmotor unterwegs.

Nabenmotoren kommen bei City-/Alltags-/Trekkingrädern zum Einsatz.

Daraus resultiert u.a. auch der weltweit große Marktanteil von Bafang.
 
Nachdem das hier mehr zum "LA" vs "FP" und Co verkommt, hier mal wieder was zum Kontext:
https://orf.at/stories/3429868/
Es ist nicht "verkommen", das ist der Punkt.
Aktuell bekommt man ein FP mir 2-3 kg mehr für weniger Geld was bei einem ePed kaum zählt.
Warum soll man ein LA kaufen?
Da wird es schwer mit dem Geschäftsmodell wenn es nur noch von Freaks goutiert wird
So einfach ist das!
 
Vom Thema abweichend, ich weiss : ... neulich meinte ein Bekannter, er wolle sich einen E-Boliden mit über 600PS kaufen..... Meinte ich, was willst Du in der heutigen Zeit mit massig Begrenzungsschilderbrücken alle 2km mit so einem Boliden, Rennen fahren? Meinte er nur lakonisch grinsend: .."haben ist besser als brauchen..."
Für mich zeigt diese Einstellung auch die Situation in der E-Bike Welt. Man will unbedingt die 1500W und 150Nm. Die wenigsten "brauchen" sowas dann wirklich. Viele werden es nicht nutzen (können). Protzen und Posen ist alles heutzutage.....

Zurück zum Thema.
Wenn ein Amflow nun mit M2S Motor in der 20,x kg Klasse mitspielt, welche Daseinsberechtigung hat dann ein (Gewichts)Light EMTB mit 17Kg für 8k€ bis 10k€?
Die Gewichtsunterschiede der Bikes werden immer geringer (leichteren Motoren und Akkus geschuldet).
Optik, Status, Gewicht, natürlicher Antrieb, Aglität, keine hohe Leistung und dadurch kein "Bescheissen" möglich
 
Und genau das ist der Punkt
Es geht NICHT in erster Linie um Gewicht beim light emtb
Warum wird da immer so drauf rumgeritten?
Weil´s doch am Ende ums Gewicht geht?...in gewissen Grenzen. Mein 19,x kg Light fühlt sich halt anders an als das 22,x kg FP vom Kollegen.

Wenn zukünftig diese Differnez immer kleiner wird, Motoren mit mehr Leistung auch richtig leise werden, genauso effinzient sind, sich runtergeregelt auch "natürlich" anfühlen und nicht mal teuerer sind, dann werden die Argumente für Light halt sehr dünn...im Moment sieht´s aber noch nicht so aus...die Tendenz sieht man aber...die Zukunft wird´s zeigen.
 
Wenn sich ein eMTB anders anfühlt, dann würde ich zuerst mal die Geometrie vergleichen. Hiervon gehen die größten Unterschiede aus.
2-3 kg in tiefem Schwerpunkt merkt man höchstens beim Anheben.
 
KI Texte
KI Infos
KI Videos
KI Bilder
einfach nur schlimm dieser Querbeet zusammengesammelte Müll.
Kannst Du das verbreiten von KI Müll einfach sein lassen?
Ich habe meine Formullierung im Post oben in der Zwischenzeit versucht zu präzisieren was die "Wertigkeit" der Zahlen angeht. Das hätte ich vorhin schon besser mal tun sollen, da waren meine Finger schneller als der Kopf. ;-)

Greets
 
Weil´s doch am Ende ums Gewicht geht?...in gewissen Grenzen. Mein 19,x kg Light fühlt sich halt anders an als das 22,x kg FP vom Kollegen.

Wenn zukünftig diese Differnez immer kleiner wird, Motoren mit mehr Leistung auch richtig leise werden, genauso effinzient sind, sich runtergeregelt auch "natürlich" anfühlen und nicht mal teuerer sind, dann werden die Argumente für Light halt sehr dünn...im Moment sieht´s aber noch nicht so aus...die Tendenz sieht man aber...die Zukunft wird´s zeigen.

Das unterstellt dass es keine Entwicklung im light ebike motor segment gibt.
Wer sagt denn dass es keine lightmotoren im bereich unter 1.5kg geben wird?
 
...
Wenn zukünftig diese Differnez immer kleiner wird, Motoren mit mehr Leistung auch richtig leise werden, genauso effinzient sind, sich runtergeregelt auch "natürlich" anfühlen und nicht mal teuerer sind, dann werden die Argumente für Light halt sehr dünn...
Wieso aber sollte diese Differenz immer nur zu Gunsten der FPs kleiner werden? Wenn der Avinox irgendwann um die 2kg wiegt und die Maße eines HPR60 hat, wieso sollte der HPR60 dann nicht die Maße und das Gewicht eines HPR40 (1.17kg) haben können?
Auch von fortschreitender Akku Entwicklung profitieren alle Segmente - und auch da wird es immer einen Unterschied geben, weil es nicht viel Sinn macht, einen 150NM Motor mit einem 250Wh Akku auszuliefern?

Edit: da war @punkhead schneller ...
 
Wieso aber sollte diese Differenz immer nur zu Gunsten der FPs kleiner werden? Wenn der Avinox irgendwann um die 2kg wiegt und die Maße eines HPR60 hat, wieso sollte der HPR60 dann nicht die Maße und das Gewicht eines HPR40 (1.17kg) haben können?
Auch von fortschreitender Akku Entwicklung profitieren alle Segmente - und auch da wird es immer einen Unterschied geben, weil es nicht viel Sinn macht, einen 150NM Motor mit einem 250Wh Akku auszuliefern?

Edit: da war @punkhead schneller ...
Ist alles klar, aber technisch sind der Gewichtsreduktion wohl auch Grenzen gesetzt.
 
Meinte ich, was willst Du in der heutigen Zeit mit massig Begrenzungsschilderbrücken alle 2km mit so einem Boliden,
Werden auch hier in AT verkauft (hab zwar keine 600 Ponys, aber auch bißerl ne Herde unter der Haube):
Vmax ist eh langweilig, Spaß machen diese Fahrzeuge beim Beschleunigen, aus Kurven raus schön mit Druck.

Braucht man sowas: Nein.
Macht es Spaß: Ja ;)

So auch beim verteufelten Avinox: Natürlich braucht oder nutzt man den Turbo nicht durchgehend. Aber bei gewissen Rampen, im Bikepark als Liftersatz, wo man möglichst viele Abfahrten fahren möchte: Nice 2 have.
Unabhängig davon, dass die anderen guten Eigenschaften gerne negiert werden. Unter anderem fährt sich der M2S im Eco erstaunlich angenehm, nahe am Bio-Bike, wie ich es sonst nicht kenne (bin aber auch keinen TQ oder Fazu gefahren).

Ich schätze die meisten Leute kaufen sich ein FP mit grossen Akku,da es ihnen der Händler einredet
Nein, im Gegenteil: Die Räder mit kleinem Akku stehen wie Blei, gehen nur per hohen Rabatt raus. Besonders beim angesprochenen "normalen" Klientel. Reichweiten-Angst gibt es nicht nur beim Auto ;)

n Asien werden immer noch massenhaft Fahrräder mit Nabenmotor verkauft.
Da spielen aber auch Räder in der Preis Region, über die wir hier schreiben keine Rolle.
Beim "500,- hauptsache es fährt" Alltagsradl geht es vor allem um den Preis.

Wer sagt denn dass es keine lightmotoren im bereich unter 1.5kg geben wird?
Dann haben wir 1kg Differenz....ob das reicht, um eine große Kundennachfrage zu generieren....
Es war ein kurzer Trend, ein Versuch der Hersteller neue Kaufreize zu schaffen, was sich scheinbar nicht groß durchgesetzt hat.
 
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