Avinox M2/M2S – neue Motoren im Test: 150 Nm Drehmoment und 1500 W Leistung

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Re: Avinox M2/M2S – neue Motoren im Test: 150 Nm Drehmoment und 1500 W Leistung
Glaubst doch nicht ernsthaft, dass die ganz Branche illegal ist. Und wenn wäre es nicht nur in DE sondern EU weit ein Thema. Und weils eine EU Geschichte ist, werden wegen Bosch auch nicht eben mal die Regeln geändert.
Doch, das ist durchaus plausibel. Z.B. verstößt jedes Unternehmen der KI Branche im Großen Stil systematisch gegen das Urheberrecht, aber es wird (bisher) geduldet. Generell ist die Devise bei (Tech-)Firmen: Einfach mal machen, egal ob erlaubt, und schauen ob überhaupt jemand auf Einhaltung die Gesetze pocht. Regelmäßig sind Strafen für Verbrechen von Unternehmen geringer als der dadurch zu erzielende Gewinn.
 
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Frei nach den USA: "It's better to apologize than to ask for permission."

Lustig ist ja wenn Bosch auf 750W begrenzen will und schon der CX4 die 500W bis Akku leer konnte.

Wie gesagt mach die Umgebung warm genug und jeder Bike Motor kann wirklich nur 250W. Und die Hersteller testen das selber.
 
https://www.lexaris.de/library/tableofcontents/2047507

kannst doch alles nachlesen...einfach draufklicken dann öffnen sich die einzelnen Punkte
Da steht drin, der Hersteller wählt sich die gewünschte Maximalleistung ("best estimate of the manufacturer"). Die Richtlinie ist wohl mehr daran interessiert, dass die Maximalleistung nicht unterschritten wird und weniger, dass ein Motor tatsächlich eine viel höhere Maximalleistung liefert....
 
Interessant. Das liest sich so, als ob die Stellschraube mit der die Hersteller ihre 1500w Motoren als 250w deklarieren können der „recommended speed“ ist. Hätte allerdings den Nebeneffekt, dass alle Bike Motoren weit jenseits ihrer (künstlich niedrigen) Nenn-Umdrehungen betrieben werden.
 
Hier gehts immer noch weiter? Drüben im anderen Forum ist schon zu, weil ...

emtbvsmtb.png
 
Ich habe kein Wattmesser und muss mich auf die Anzeige vom TQ Display verlassen. Und ja, da sind es über 150W.

Durchschnittstempo liegt dabei auch bei 16,5kmh, das macht man dann auch nicht unbedingt, wenn man nur faul mittritt.

Sehe ich bei meinem Bosch ja auch.
Und ja, ich glaube wenn man vom MTB kommt und noch Bock aufs auspowern hat, dann ist ein Schnitt von 150W und mehr Eigenleistung nicht ungewöhnlich.
Deckt sich auch mit dem was ich so auf dem Ergometer zum aufwärmen im Studio getreten habe.
Aber das ist sicher 10 Jahre her........


Glaubst doch nicht ernsthaft, dass die ganz Branche illegal ist. Und wenn wäre es nicht nur in DE sondern EU weit ein Thema. Und weils eine EU Geschichte ist, werden wegen Bosch auch nicht eben mal die Regeln geändert.

Siehe Dieselgate.
Da dachten auch welche sie sind ganz schlau und befolgen 100% die Gesetze, aber nur was dort geschrieben steht. Ich meine es war alles erlaubt was die Firmen gemacht haben. Sie haben sich zu 100% an die Gesetze gehalten.
Wie es ausgegangen ist, sollte bekannt sein.

Und doch, es ist nicht nur Bosch, sondern die ZIV. Und es wird gerade in der EN 15194, EU weit, neu genormt.
DIN ist deutsche Norm EN, ISO europaweite Normen.
https://www.luxmea.com/de/The-Futur...-for-Europe-s-E-Bike-Industry-id48802985.html
 
Das wurde sicher schon mal behandelt, ich finde aber keine belastbaren Aussagen dazu: Kann mir jemand erklären warum Bikes mit Motoren wie der Avinox mit expliziten 1300w Dauerleistung in DE in der Öffentlichkeit bewegt werden dürfen? Die Frage betrifft natürlich auch Bosch, Brose, etc. mit etwas geringeren Werten.

Die Regelung zur rechtlichen Gleichstellung mit Fahrrädern gilt doch ausdrücklich nur für Max 250w Dauerleistung. Und ich sehe keine Interpretation, in der diese Motoren unter die Definition fallen. Spätestens wenn der Hersteller selbst mit dauerhaft ungedrosselten Werten >800w wirbt, kann man doch auch nicht mehr mit „kurzfristiger Spitzenleistung“ argumentieren.
Oder ist das einer der Fälle in denen eigentlich keines der Bikes legal ist, aber die Verstöße nicht verfolgt werden?
@AndiG72 hat das im gelben Forum sehr detailliert erklärt 😉

https://www.mtb-news.de/forum/t/neu...h-mehr-leistung.1006395/page-14#post-20339066
 
Was mir auffiel, der M2/s kann ja offenbar mit SRAM Schaltungen Auto- und Free/Coast-Shift.
Hat da Sram den Chinesen Zugang zur hauseigenen Ansteuerung (gegen Lizenzgebühren) gewährt?
Bislang funktionierte das ja nur mit dem Eagle-Powertrain auf Brose-Basis.
 
...nun wenn Sram als Zulieferer weiterhin Verkaufen will werden die mit jeden E Antriebsystem Hersteller zusammen arbeiten.. (solange der ältere affe mit den komischen Ideen da nicht plötzlich was einfällt)
Lizenzgebühren...daran glaube ich nicht

mich würde es auch nicht wundern wenn Avinox bald einen Radcomputer herausbringt...im prinzip bräuchte man ja nur die app in ein eigenes Anzeigegerät ala garmin..Wahoo ect. platzieren
 
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Hm, das deckt sich aber nicht mit dem was in der oben verlinkten UNECE-Regelung Nr. 85 steht.
Da steht explizit „Power“, abhängig von „Speed“. Temperatur wird nur im Rahmen der Vorkonditionierung erwähnt, wohl um die Tests vergleichbar zu halten.
Der Link oben hat auch wenig mit Pedelecs zutun. Kraftfahrzeuge der Kategorien M und N sind nach EU-Verordnung 2018/858 klassifizierte Fahrzeuge: M steht für Personenbeförderung (Pkw, Busse, Wohnmobile), N für Güterbeförderung (Lkw, Lieferwagen). Sie sind vierrädrig.

Finde den Unterschied zum Pedelec 😂

Bevor ich's vergesse, die EN 15194 Norm legt fest, dass die höchste mechanische Nutzleistung, die über 30 Minuten im Dauerbetrieb erbracht wird, 250 Watt nicht überschreiten darf. Nicht die elektrische.

Uralt das Thema
Beitrag im Thema '250 W Nenndauerleistung des Pedelecs - Gesetzesgrundlage und Messung' https://www.pedelecforum.de/forum/i...setzesgrundlage-und-messung.47590/post-813130
 
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Ich evaluiere den Markt gerade auf der Suche nach einem E-Bike und wollte wissen, ob es für dieses System auch Modelle mit Wechselakku gibt. Das E-Bike wollte ich für Touren 2500Hm plus nutzen und für viele technische Uphills. Schnellladen ist keine Option, da ich keine Stunde oder länger warten möchte.
 
Hängt bei jedem Antrieb von weiteren, für uns unbekannten Faktoren ab:
Unterstützung vs. Eigenleistung
Masse fahrfertig
Dem Bike selbst, bzw. der Bereifung.
usw.

Also viele Variablen. Man wird den Akku in 500hm niederfahren können und auch mehr als diese 2500hm fahren können.
Paar Seiten weiter vorne wurde ein Vergleich der Motor-Wirkungsgrade gepostet, die Motoren nehmen sich nicht soviel, es hierbei nur um wenige %. Folglich kommt es, bei gleicher Unterstützung vor allem auf die Akkugröße an.

Die reine, kinetische Energie um 100kg 1m an zu heben (also netto, ohne Rollwiderstand, Wirkungsgrad, Luftwiderstand, Wegstrecke horizontal) sind 0,2725Wh bzw. 680Wh für 2500hm.

Bei solchen Touren wird ein Bike, wo man entweder einen zweiten Akku leicht tauschen kann (und im Rucksack mitnehmen) oder per Range Extender möglichst viel Akkukapazität mitnehmen kann, von Vorteil sein.
Das Amflow PR könnte da gut passen, ist zwar auf der Website nicht näher angeführt, wie, aber laut Pressemeldungen soll man den 600Wh Akku zusätzlich zum 800er Akku als REX montieren können. 1400Wh sind derzeit wohl die größte, Reichweitenstärkste Option, die man kaufen kann.
 
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Folglich kommt es, bei gleicher Unterstützung vor allem auf die Akkugröße an.
Es kommt vor allem auf das Körpergewicht an.

Ich glaube ich starte mal eine Excel oder vergleichbar mit den Features der neuen avinox bikes. also akku entnehmbar ja/nein, REX, 29/29 oder Mullet, Einstecktiefe Sattelstütze bzw. max möglicher Hub, Federweg,...

Wobei allein die paar Punkte schon reichen das es keins gibt das für mich alles erfüllt.

Beim Thema Wechselakku wird oft nur die Reichweite gesehen. Finde da gibt es noch mehr.

- nicht jeder hat einen Platz wo er das Bike an die Steckdose anstecken kann.
- Im Winter in der Garage bei -°C sollte man die Akkus nicht laden
- Für Transport im/am Auto will ich den Akku rausnehmen
- Soll vorkommen das man mehrere Akkus am Tag braucht. Laden geht oft nicht (gerade in den Bergen oder Parkplatz). Oder man will nicht 2h warten
- Ein gutes BMS wird auch nicht zulassen das man mit 12A aufladen kann wenn der Akku heiß ist. Direkt nach dem Fahren bike in der Sonne laden... eher nicht.
- Möglichkeit einen ersatz akku mit zu nehmen
- Akku tausch unterwegs. (Wenn man mit der Frau die leichter ist und weniger Verbraucht unterwegs ist kann man den Akku tauschen wenn man bei z.B. 50% ist. Dann kommen wenn man gut plant beide bei 5% Akku an und man hat viel mehr Reichweite.

Nachteil?
- paar Gramm gewicht und etwas aufwendiger gemachter Rahmen.

Geschlossenes Unterrohr bei dem man den Akku trotzdem vor dem Motor rausziehen kann kostet sicher fast nichts an Gewicht. schaut evtl nicht so schön aus.
2-3 Schrauben sind ja auch voll ok.

Wenn einen die Sachen oben nicht stören gibts jetzt ja genug Angebot.
Für alle anderen eher nicht.
 
Nein, nicht unbedingt. Um auf 2500hm mit einem einzigen 800er Akku zu kommen , ist die Eigenleistung der größere Faktor und damit einhergehend die Fahrgeschwindigkeit.
Oder auch Untergrund. Asphalt vs. tiefer, schottriger, sandiger Boden....

Generell ist es selten sinnvoll, komplexere Zusammenhänge auf einen einzigen Faktor zu reduzieren.
 
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