Norco Sight VLT TQ – Test: Superpräzises Leichtgewicht-All-Mountain mit Enduro-Tendenz

Norco Sight VLT TQ – Test: Superpräzises Leichtgewicht-All-Mountain mit Enduro-Tendenz

Norco Sight VLT TQ: Neues 160/150-mm-All-Mountain mit Carbonrahmen, High-Pivot-Hinterbau, TQ HPR60-Motorsystem und 580er-Akku.

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Norco Sight VLT TQ – Test: Superpräzises Leichtgewicht-All-Mountain mit Enduro-Tendenz

Wie gefällt dir das Norco Sight VLT TQ? Hast du vielleicht schon selbst Erfahrungen mit dem TQ HPR60 gesammelt? Wenn ja, poste sie doch in die Kommentare und lass die Community daran teilhaben.
 

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Re: Norco Sight VLT TQ – Test: Superpräzises Leichtgewicht-All-Mountain mit Enduro-Tendenz
"Leichtgewicht-All-Mountain" - ja ihr hattet mich. TQ HPR 60, der Preis - da müssten 18kg stehen oder 17kg. So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Aber 20kg sind DJI Avinox Territorium, sorry - da gibt den brachial Motor, den ich nach Wunsch runterregeln kann.

Geiles Bike, aber der Preis und das Gewicht für einen wirklich Minimal Support Motor? Und nicht falsch verstehen der Motor ist top und von der Art der Unterstützung einzigartig - nur das Paket passt für mich nicht.
Kann diese Gewichtsvorstellungen nicht nachvollziehen.
Mein sehr ähnliches light e mit 160/150 in MX, wiegt in XL fahrfertig 19,3kg. Ich könnte ohne Abstriche an der Performance noch 3-400gr holen. Darüber hinaus geht es nur mit LRS und Reifen.
Was bringt mir aber ein 1,3kg LRS und ein kg Reifen, wenn ich bereits bei 80kg ohne alles und DD hinten 1,7bar Druck brauche, wenn ich die Bremse offen lasse und die Hindernisse größer sind, um keine dauernden Durchschläge zu bekommen. Mein LRS ist bereits aus Carbon, aber 1,8kg und hält was aus.

Dieses Bike kann ich als Mini-Enduro benutzen, brauche mich nicht im 170mm Federweg-Gelände zu verstecken. 17kg ist ein Schottertourer oder der Fahrer hat einen feenhafter Fahrstil. Da ich aber meine Bikes gerne an Bikespots bzw in den Bikeurlaub nehme, habe ich andere Vorstellungen zum Material. Ich will nicht 600km weg von Zuhause nach dem ersten Trail mit Schrott dastehen. Dazu wiegt meine Bio-Ballerbude bereits 16,3kg fahrfertig mit Pedalen.
Aber nicht jeder nutzt sein Trailbike entsprechend, wer es anderweitig nutzt, kann natürlich mit einem leichten Bike glücklich werden.

Für runterfahren brauche ich keinen Motor.
Es gibt sehr viele Naturtrails mit Gegenanstiegen oder Absätzen wo froh bist, wenn mit einem Pedalkick die Front angehoben bekommst, weil vielleicht der Speed fehlt. Oder ballerst in den kurzen Gegenanstieg im kleinsten Gang, ohne Motor kannst massiv Watt treten, bekommst trotzdem nicht das Bike bewegt. Fahre tatsächlich aus dem Grund mindestens in der mittleren Stufe bergab beim Fazua.

Wenn man das Gelände nicht hat oder fährt, wird dies nicht zutreffen.
 
Mein Levo SL1, mein Trek Fuel EXe und auch mein Neat bewegen sich alle zwischen 17-18kg; je nach Ausstattung.
Das DJI/Amflow möchte ich gerne sehen, welches da hin kommt.
Aber genau das ist es doch, was @AndiG72 kritisiert:
17/18 Kg sind Leichtgewicht. Das passt bei Deinem Levo SL und EXe.
20 Kg, wie beim "Leichtgewicht-Norco" bekommt man aber auch mit dem Avinox hin.
Und dann ist die Frage schon berechtigt, warum man ein 20 KG LA kaufen sollte.

"Leichtgewicht-All-Mountain" - ja ihr hattet mich. TQ HPR 60, der Preis - da müssten 18kg stehen oder 17kg. So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Aber 20kg sind DJI Avinox Territorium, sorry - da gibt den brachial Motor, den ich nach Wunsch runterregeln kann.
 
20 Kg, wie beim "Leichtgewicht-Norco" bekommt man aber auch mit dem Avinox hin.
Als abfahrtslastiges HP Bike ausgelegt?

Und dann ist die Frage schon berechtigt, warum man ein 20 KG LA kaufen sollte.
Warum sollte man sich ein abfahrtslastiges HP Bike kaufen und kein Trail Bike oder normales Enduro?
Ersteres ist immer deutlich schwerer (ist auch so bei normalen motorlosen Bikes).
 
Leichtgewicht-All-Mountain" - ja ihr hattet mich. TQ HPR 60, der Preis - da müssten 18kg stehen oder 17kg. So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Aber 20kg sind DJI Avinox Territorium, sorry - da gibt den brachial Motor, den ich nach Wunsch runterregeln kann
Klar, ein 500g -600g leichterer Motor sollte bei fast identischer Akku Kapazität (580vs600wh) schon für ein 2-3 kg leichteres Bike sorgen.

Da kollidiert die Wahrnehmung mit der Realität.
 
Allen, denen die aktuellen Preise zu hoch sind sei gesagt: Es ist noch Luft nach oben...
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Aber 20kg sind DJI Avinox Territorium, sorry - da gibt den brachial Motor, den ich nach Wunsch runterregeln kann.
Der Großteil der Avinoxräder wird mit unterdimensionierten Reifen ausgeliefert und sind ansonsten auch sehr gewichtsbewusst ausgestattet. Spontan fallen mir nur Forbidden und Unno ein, die angemessene Reifen verbauen, zumindest Karkasse und Gummimischung, die Kombi aus Highroller und Dissector am Forbiden erschließt sich mir noch nicht ganz. Highroller geht eher Richtung Allwetter ausgehend von DHF, der Dissector eher Richtung trocken und schnell rollend im Vergleich zu einem DHR. Das Fobidden geht eher Richtung schwer mit ca 23kg, was aber angesichts der Ausstattung und High Pivot zu erwarten war. Das Unno ist recht leicht gemessen an der Ausstattung, man muss aber auch erwähnen, dass Toray T1100 Fasern für den Rahmen verwendet werden statt den üblichen T700 oder T700/T800 Mix. Die sind nochmal deutlich zugfester und steifer als T700 oder T800 Faser, entsprechend kann man einen leichten Rahmen ohne Steifigkeitsprobleme bauen.

Nur so zum Vergleich, ein Bosch Antrieb wiegt in etwa 400g in Summe mehr, also ist nicht der Avinox das Geheimnis des Gewichts, sondern der Rest. Einen Transition Regulator bekommst du auch Richtung 20-20,5kg ballertauglich, da der von Haus aus nur 21kg mit schweren Alufelgen und guten Reifen wiegt. Unter 20kg sind drin mit einer Lyrik statt Zeb, immer noch ohne Mogelteile.

Das Norco ist leider eher schwer für ein LA Rad, ein Trek Fuel+ ist da schon wieder leichter. Beim TQ hast du auch den Vorteil, dass nahezu alle eMTBs einen entnehmbaren Akku haben, was bei DJI nur Rotwild und Crestline haben
 
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Der Großteil der Avinoxräder wird mit unterdimensionierten Reifen ausgeliefert und sind ansonsten auch sehr gewichtsbewusst ausgestattet. Spontan fallen mir nur Forbidden und Unno ein, die angemessene Reifen verbauen, zumindest Karkasse und Gummimischung, die Kombi aus Highroller und Dissector am Forbiden erschließt sich mir noch nicht ganz. Highroller geht eher Richtung Allwetter ausgehend von DHF, der Dissector eher Richtung trocken und schnell rollend im Vergleich zu einem DHR. Das Fobidden geht eher Richtung schwer mit ca 23kg, was aber angesichts der Ausstattung und High Pivot zu erwarten war. Das Unno ist recht leicht gemessen an der Ausstattung, man muss aber auch erwähnen, dass Toray T1100 Fasern für den Rahmen verwendet werden statt den üblichen T700 oder T700/T800 Mix. Die sind nochmal deutlich zugfester und steifer als T700 oder T800 Faser, entsprechend kann man einen leichten Rahmen ohne Steifigkeitsprobleme bauen.

Nur so zum Vergleich, ein Bosch Antrieb wiegt in etwa 400g in Summe mehr, also ist nicht der Avinox das Geheimnis des Gewichts, sondern der Rest. Einen Transition Regulator bekommst du auch Richtung 20-20,5kg ballertauglich, da der von Haus aus nur 21kg mit schweren Alufelgen und guten Reifen wiegt. Unter 20kg sind drin mit einer Lyrik statt Zeb, immer noch ohne Mogelteile.

Das Norco ist leider eher schwer für ein LA Rad, ein Trek Fuel+ ist da schon wieder leichter. Beim TQ hast du auch den Vorteil, dass nahezu alle eMTBs einen entnehmbaren Akku haben, was bei DJI nur Rotwild und Crestline haben
Naja, sie es einmal anders -. ich bin so Dinger schon gefahren. U.a. ein Transition mit Fazua Motor, der deutlich mehr Power hat ein TQ60, mit eben den fetten Reifen und allem Gelumpe. Und ich habe mich stellenweise echt schwer getan festzustellen ob der Motor jetzt an oder aus war - weil man den Support irgendwie nicht so richtig gespürt hat.
Jetzt stell Dir den Support eines TQ60 vor (bei dem die 60Nm auch eher Wunschdenken sind, zumindestens spürt man die eh kaum beim TQ). Da stellt sich eben die Sinnfrage.

Ein Vollgas Enduro, am Besten noch mit Radialreifen, bewegt sich in der Ebene kaum vorwärts, Spaß kommt da keiner auf. Und mit dem TQ wahrscheinlich auch nicht sher viel mehr.
 
Ist ein bisschen so ein Motor bei dem man erst merkt dass es ein Motor ist wenn man während der Fahrt den Motor ausschaltet und weiter tritt.
Geschmackssache, schieben tut er nicht, besser als ohne ist er definitiv, die Art der Unterstützung, die nicht vorhandene Geräuschkulisse, die Optik und das Gewicht machen ihn aus.
Mir ist es auch zu wenig Kraft aber geil finde ich ihn schon.

Wenn dann aber auf jeden Fall den Sechziger und mit großem Akku.

Leider sind die Bikes mit dem Motor gefühlt auch unverhältnismäßig teuer.

Ca. 1-1,3 kg mehr, größer und lauter und man hat ein Full power mit ungefähr gleicher Akkugröße mit Avinox oder CX5.
 
Naja, sie es einmal anders -. ich bin so Dinger schon gefahren. U.a. ein Transition mit Fazua Motor, der deutlich mehr Power hat ein TQ60, mit eben den fetten Reifen und allem Gelumpe. Und ich habe mich stellenweise echt schwer getan festzustellen ob der Motor jetzt an oder aus war - weil man den Support irgendwie nicht so richtig gespürt hat.
Jetzt stell Dir den Support eines TQ60 vor (bei dem die 60Nm auch eher Wunschdenken sind, zumindestens spürt man die eh kaum beim TQ). Da stellt sich eben die Sinnfrage.

Ein Vollgas Enduro, am Besten noch mit Radialreifen, bewegt sich in der Ebene kaum vorwärts, Spaß kommt da keiner auf. Und mit dem TQ wahrscheinlich auch nicht sher viel mehr.
Ich fahre einen Fazua 60 in meinem light e, mit Asse Exo+ Grip und DHR DD Terra. Die kleinste Stufe schiebt falls ich mich nicht irre bei den Werkseinstellungen, bereits 120 Watt bei ca. 100-120 Watt Eigenleistung zu. Sie verdoppelt also bereits deine Leistung.
Bereits in der mittleren Stufe 250 Watt bei 250 Watt Eigenleistung, bei mir so eingestellt, kann ich in der Ebene, mit 660 Stack Schrank im Wind, 25kmh mit fetter Bereifung fahren.

Jeder der ein artgerechtes Bio-Enduro fährt, spürt sofort den Unterschied bei einem light e Bike in der kleinsten Stufe. 100 Watt ist der Unterschied zwischen Minuten und Stunden.
 
Die kleinste Stufe schiebt falls ich mich nicht irre bei den Werkseinstellungen, bereits 120 Watt bei ca. 100-120 Watt Eigenleistung zu.
Bist Du Dir da sicher? Ist das eine fixe Watt-Zugabe oder Prozente?

Also egal wie hoch die Eigenleistung ist, immer 120 Watt dazu, oder bei 120 W Eigenleistung 100% = 120 Watt?

100% Unterstützung in der niedrigsten Stufe fände ich doch recht üppig.
Kann man das noch runterregeln?

Selbst beim Bosch CX bekommt man in der Standard-Einstellung des Eco "nur" 60% dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst wird am Preis gemeckert. Dann, wenn jeder seinen Senf dazugegeben hat, kommt das Gewicht. Hätten wir jetzt auch abgehakt. Und nun ist der Motor dran.
Norco hat sich eben für einen TQ entschieden. Und jetzt?
Ca. 1-1,3 kg mehr,
will ich nicht.
will ich auf gar keinen Fall.
will ich unter gar keinen Umständen.
Ist ein bisschen so ein Motor bei dem man erst merkt dass es ein Motor ist wenn man während der Fahrt den Motor ausschaltet und weiter tritt.
Genau so soll es sein. Will ich.
schieben tut er nicht,
Perfekt.

Somit scheint es wohl eine Zielgruppe zu geben. Also auch eine Daseinsberechtigung.
Und die hat Norco eben gewählt.




Sascha
 
Bist Du Dir da sicher? Ist das eine fixe Watt-Zugabe oder Prozente?

Also egal wie hoch die Eigenleistung ist, immer 120 Watt dazu, oder bei 120 W Eigenleistung 100% = 120 Watt?

100% Unterstützung in der niedrigsten Stufe fände ich doch recht üppig.
Kann man das noch runterregeln?

Selbst beim Bosch CX bekommt man in der Standard-Einstellung des Eco "nur" 60% dazu.
Ab 120 Watt Eigenleistung = 120 Watt dazu
Kennlinie müsste selbsterklärend sein.
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Bist Du Dir da sicher? Ist das eine fixe Watt-Zugabe oder Prozente?

Also egal wie hoch die Eigenleistung ist, immer 120 Watt dazu, oder bei 120 W Eigenleistung 100% = 120 Watt?

100% Unterstützung in der niedrigsten Stufe fände ich doch recht üppig.
Kann man das noch runterregeln?

Selbst beim Bosch CX bekommt man in der Standard-Einstellung des CX "nur" 60% dazu.
Du hast ein Ramp-up, also eine Linie wie die Leistung ansteigt. Umso flacher die ist, umso natürlicher fühlt es sich an vom Motor. Umso steiler die Linie, umso mehr hast das "Gummiband" Feeling.
Du kannst also die Kraftentfaltung und die Leistung bestimmen.

Screenshot_20251009_225417.jpg

Weniger brauche ich nicht, da schalte ich den Motor aus.
 
Was @Orby meint ist das Fahrgefühl.

Kleine Anecdote von einem eingefleischten Analog-Biker (Arbeitskollege) der immer was von einem AMFLOW (Avinox) gefaselt hat, um mal ein Gefühl für E-Bikes zu bekommen. Darauf hin habe ich ihm gesagt, fahr einfach mal meinen Hobel (HPR-50), um zu sehen ob dir so was überhaupt, also ein E-Bike was taugt. Ich habe Ihm gesagt bevor du über ein Avinox-Bike nachdenkst, fahr erstmal einen Bosch (damals noch Gen4) vs. dieses laue Lüftchen aka HPR 50.

Ende vom Lied... der HPR-50 war Ihm schon zuviel E-Bike.
 
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