Vorteile von Minimal-Assist-Motoren im E-Bike: „Bio ist tot – es lebe Light-Support!“

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Re: Vorteile von Minimal-Assist-Motoren im E-Bike: „Bio ist tot – es lebe Light-Support!“
Schau mal hier:
bike .
Ich bereuhe es sehr, dass ich mein Bio verkauft habe und ich werde mir definitiv auch noch mal eins zulegen.

Das E-Bike habe ich mir nur aus Zeitmangel angeschafft, möchte es zugegebenermaßen aber auch nicht mehr missen.
Micht nervt aber tierisch die "Reichweitenangs". Das ist für mich auch der größte Vorteil vom Bio.
Wenn du Bio MTB fahren kannst, ist die Reichweite mit dem eMTB locker ausreichend, mit der Bio Power + Akku locker 2-3 mal soweit.
 
Ja, vielleicht habe ich auch an Saft verloren, seitdem ich nur noch kurze Zeit fahre. Ich hab schon ewig keinen Ganztagesausflug mehr mit dem Bike gemacht und nutze das E-Bike fast ausschließlich als Shuttle. Da baut man natürlich nicht gerade Kondition auf.

Aber ich finde nicht, dass sich mein E-Bike besonders angenehm fährt ohne Motorunterstützung. Klar glaube ich euch, dass man das Gewicht ausgleichen und ab und an ohne Unterstützung fahren kann, um die Reichweite zu erhöhen. Nur ist das (für mich) ne Quälerei. Da fahre ich lieber ein schlankes Bio.

Wobei ich hier auch ebenfalls zugeben muss, dass ich beim Bio immer nur Trailbikes mit wenig Federweg gefahren bin und jetzt ein Bullit fahre. Da ist ja nicht nur mehr Gewicht ausschlaggebend, sondern auch die geringere Effizienz.
 
Aber ich finde nicht, dass sich mein E-Bike besonders angenehm fährt ohne Motorunterstützung. Klar glaube ich euch, dass man das Gewicht ausgleichen und ab und an ohne Unterstützung fahren kann, um die Reichweite zu erhöhen. Nur ist das (für mich) ne Quälerei. Da fahre ich lieber ein schlankes Bio.

Sehe ich auch so.
Ebike mit ausgeschaltetem Motor macht wirklich kein Spaß. Da ist es mit einem leichten Bio deutlich angenehmer.
Habe ich bisher auch nur 1x gemacht als der Saft wirklich knapp wurde.

Ich fahre häufig jedoch im Eco+ das ist bei Yamaha nochmal eine Stufe unter Eco.
Da leistet der Motor 50% Unterstützung.
Das ist angenehm, fährt sich wie ein leichtes Bio mit Rückenwind und die Reichweite ist sehr hoch.
 
"Bio ist tot - es lebe Light-Support" :frown:

..... was soll das denn bitte, ich kenne genug Biker, welche neben ihren E-MTBs nach wie vor unmotorisierte Bikes mit viel Freude bewegen. Andere Online-Magazine sind auch nicht differenzierter und rufen schon das Ende der Light-Support-Antriebe aus und sehen nur noch in Full-Power die Zukunft.

Damit kein Missverständnis auftritt, ich habe viel Spaß mit meinem Light-EMTB (Cube AMS Hybrid One44) !!

Nachdem in unserem nicht kleinen Haushalt die letzten Jahre ausschließlich E-Bikes (E-MTB und E-Gravel) angeschafft wurden, wird mein persönliches nächstes Projekt ein - oben totgesagtes - Bio-Bike. Da liegt noch ein 2022er Stumpjumper-Fully Rahmen herum, seinerzeit als Schnäppchen im Abverkauf erworben.
Über die Jahre angesammelte Leichtbauteile sind auch noch vorhanden, mit mechanischer Schaltung, einer FOX 34SL sowie superleichten Laufrädern sind unter 11kg fahrfertig anvisiert ....

Wie war das noch ..... Totgesagte leben länger !?!?
Ist halt Clickbait. Die Branche liegt am Boden. Es ist ja verständlich dass da versucht wird mit Avinox und Co einen Hype zu generieren. Es geht ja schließlich bei einigen ums nackte Überleben wenn die nächste Saison wieder nicht läuft...

Aber vor allem fährt sich ein Ebike halt bergab nicht so wie ein Biobike. Selbst ein SL-Ebike muss ja bei Komponenten, fw etc sehr abspecken um ähnlich viel zu wiegen. Also gerade wenns in die Luft geht, auch wenn es nur ein hochziehen in einen mini manual für eine Kante ist oder auf verwinkelten Trails, Bunny Hop über einen Ast geht ein Bio bike um Welten besser als ein Full Power Panzer. Also mit Full Power klebt man halt gerade auf einfacheren, flachen Trails ungünstig am Boden und kann nicht soviel lustige Sachen mit kleinen Kanten etc. machen. Da ist man quasi immer etwas overbiked wenn der Trial den Speed nicht hergibt.

Und von ausgeschaltetem Motor bei Full Power mag ich gar nicht reden. Das funktioniert nur in der Ebene oder wenns bergab geht. Sobald es bergauf geht spürt man das Mehrgewicht sofort.
 
Ja, vielleicht habe ich auch an Saft verloren, seitdem ich nur noch kurze Zeit fahre. Ich hab schon ewig keinen Ganztagesausflug mehr mit dem Bike gemacht und nutze das E-Bike fast ausschließlich als Shuttle. Da baut man natürlich nicht gerade Kondition auf.

Aber ich finde nicht, dass sich mein E-Bike besonders angenehm fährt ohne Motorunterstützung. Klar glaube ich euch, dass man das Gewicht ausgleichen und ab und an ohne Unterstützung fahren kann, um die Reichweite zu erhöhen. Nur ist das (für mich) ne Quälerei. Da fahre ich lieber ein schlankes Bio.

Wobei ich hier auch ebenfalls zugeben muss, dass ich beim Bio immer nur Trailbikes mit wenig Federweg gefahren bin und jetzt ein Bullit fahre. Da ist ja nicht nur mehr Gewicht ausschlaggebend, sondern auch die geringere Effizienz.
Dann wirst du auf dem Bio nicht mehr glücklich werden.
 
Bio immer nur Trailbikes mit wenig Federweg gefahren bin und jetzt ein Bullit fahre.
Da hast du aber auch die beiden „Extreme“ miteinander verglichen.
Ein FP fährt sich einfach nicht wie ein motorloses Bike. Da können die Leute hier erzählen, was man will. Punkt.
In meinen Augen is das Recht einfach zu sehen: wenn du konditionell recht gut aufgestellt bist, gibt dir ein LA-Bike noch Reichweite obendrauf, da sich ein LA extrem ähnlich einem motorlosem Bike fahren lässt.
@MtB55 hat das sehr schön geschrieben: deine Power + Motor = mehr Reichweite, als reine Konditionsreichweite.
Aber für die schnellen Touren (Kind und Kegel sind aus dem Haus und ich habe nur 2 Stunden Zeit), ist ein FP mit Sicherheit cool. Geht auch mit einem LA, aber mit deutlich weniger Reichweite.
Jetzt muss man halt wählen, was man will. Beides zusammen gibt es nicht. Auch, wenn uns das die Werbung und einige Foren-User glaubhaft vermitteln wollen.




Sascha
 
Schon interessant, wie unterschiedlich der Motorantrieb von den Fahrern genutzt wird. Ein Kumpel von mir mit seinem Specialized Turbo Levo (23,5kg) fährt praktisch immer mit Motorunterstützung, auch auf ebenen Asphaltstrecken.

Bei mir schaut das Nutzungsprofil ganz anders aus, fast die Hälfte der Gesamtstrecke ohne Motor, auch leichte Schotteranstiege finde ich jetzt nicht besonders anstrengend ohne Unterstützung. Muss allerdings dazu sagen, mein Cube AMS Hybrid One44 ist sehr leicht (15,4kg fahrfertig) und hat Reifen montiert, welche eher dem XC-Bereich zuzuordnen sind, mit denen ich aber auch gelegentlich wilde Trails fahre, natürlich etwas langsamer als mit robusten Trail-Reifen, aber bis jetzt ohne Probleme/Stürze.


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Schon interessant, wie unterschiedlich der Motorantrieb von den Fahrern genutzt wird. Ein Kumpel von mir mit seinem Specialized Turbo Levo (23,5kg) fährt praktisch immer mit Motorunterstützung, auch auf ebenen Asphaltstrecken.

Bei mir schaut das Nutzungsprofil ganz anders aus, fast die Hälfte der Gesamtstrecke ohne Motor, auch leichte Schotteranstiege finde ich jetzt nicht besonders anstrengend ohne Unterstützung. Muss allerdings dazu sagen, mein Cube AMS Hybrid One44 ist sehr leicht (15,4kg fahrfertig) und hat Reifen montiert, welche eher dem XC-Bereich zuzuordnen sind, mit denen ich aber auch gelegentlich wilde Trails fahre, natürlich etwas langsamer als mit robusten Trail-Reifen, aber bis jetzt ohne Probleme/Stürze.


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Man kann doch ein Specialized Turbo Levo FP Bike nicht mit einem Cube LA-Bike mit Bosch SX Motor vergleichen 🤦🏼‍♂️
Ein FP ohne Motor zu fahren ist doch unrealistisch. Zumindest nicht über eine normal „längere“ Strecke.
Ein LA kannst du komplett ohne Motor fahren, wenn du das willst. Der Motor kann BEI BEDARF zugeschaltet werden. Das ist ein himmelweiter Unterschied.





SASCHA
 
kein mensch hat behauptet das ein FP genausogut fährt wie ein MTB. aber wenn der akku doch mal aus ist kann man doch heimgurken? woher die reichweiten angst. das ding hat kurbeln
Naja, soviel Spaß macht das jetzt nicht. Und wenns richtig bergauf geht ist Schieben angesagt...

Also ein Enduro Full power mit Radial Magic Mary vorne und hinten ohne Motor treten. Ich weiß nicht...
 
Man kann doch ein Specialized Turbo Levo FP Bike nicht mit einem Cube LA-Bike mit Bosch SX Motor vergleichen 🤦🏼‍♂️
Ein FP ohne Motor zu fahren ist doch unrealistisch. Zumindest nicht über eine normal „längere“ Strecke.
Ein LA kannst du komplett ohne Motor fahren, wenn du das willst. Der Motor kann BEI BEDARF zugeschaltet werden. Das ist ein himmelweiter Unterschied.





SASCHA
Genau diesen Unterschied wollte ich ja herausstellen, vor allem weil mein Kumpel und ich ähnlich vom Gewicht und der Fitness sind !
 
Da hast du aber auch die beiden „Extreme“ miteinander verglichen.

Ich kenne leider nichts anderes, sorry.
Ich hab nie ein Bio Enduro besessen, habe erst einmal ein Light Assist ausprobiert (das erste Levo SL) und bin sonst halt nur FP Enduros gefahren. Ich kenne mich also in der Mitte dieser "Extreme" überhaupt nicht aus.

Ich fahre aber immer noch gerne Bio. Aber zugegeben. Sehr, sehr langsam und eher Tourenorientiert. Lieber 100 Km Strecke mit nur ein paar hundert hm, als umgekehrt.
 
Aber ich finde nicht, dass sich mein E-Bike besonders angenehm fährt ohne Motorunterstützung. Klar glaube ich euch, dass man das Gewicht ausgleichen und ab und an ohne Unterstützung fahren kann, um die Reichweite zu erhöhen. Nur ist das (für mich) ne Quälerei. Da fahre ich lieber ein schlankes Bio.

Sehe ich auch so.
Ebike mit ausgeschaltetem Motor macht wirklich kein Spaß. Da ist es mit einem leichten Bio deutlich angenehmer.
Habe ich bisher auch nur 1x gemacht als der Saft wirklich knapp wurde.

Ich kenne leider nichts anderes, sorry.
Ich hab nie ein Bio Enduro besessen, habe erst einmal ein Light Assist ausprobiert (das erste Levo SL) und bin sonst halt nur FP Enduros gefahren. Ich kenne mich also in der Mitte dieser "Extreme" überhaupt nicht aus.

Der Fazua lässt sich ausgeschalet komplett unaufgeregt treten.
Zwischen meinem Bio Enduro und meinem Light E liegen ca. 3,5kg. Macht auf 4,5km und ca. 40hm einen Unterschied von 10 Sekunden mit identischer Wattzahl Eigenleistung und identisch bereift.
Lässt sich auch bergauf treten, schon auf 540hm gemacht aus Neugierde, war nicht extrem anstrengend. Wird es erst, wenn die Rampen steil werden, 34 KB ist dann auch mit 52 Ritzel nicht prickelnd.

E und light e werden oft mit mehr Federweg gekauft als sonst, man sitzt also wegen der Geo schon wie eine Schrankwand im Wind. Man sollte auch einen runden sauberen Tritt haben und ein gut abgestimtes Fahrwerk um vorwärts zu kommen. Dazu gravity Bereifung die sonst niemand fahren würde für seine Zwecke.
Wer also Bio Bikes mit der Ausrichtung treten kann, kann auch einige der aktuellen Motoren problemlos ausgeschaltet treten.
 
Ein FP ohne Motor zu fahren ist doch unrealistisch. Zumindest nicht über eine normal „längere“ Strecke.
Ein LA kannst du komplett ohne Motor fahren, wenn du das willst. Der Motor kann BEI BEDARF zugeschaltet werden. Das ist ein himmelweiter Unterschied
Na ja, nur weil das für Dich nicht passt, heißt das nicht, dass es unrealistisch ist. Ich fahre mein FP sehr viel und über längere Strecken mit Motor Off und für mich ist das genau richtig so.

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