Orbea Rallon RS im ersten Test: Mehr Mountainbike als E-Mountainbike?

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Re: Orbea Rallon RS im ersten Test: Mehr Mountainbike als E-Mountainbike?
alles richtig, aber in einem Punkt muß ich wiedersprechen: Auch light Emtb fahren sich nicht wie normale mtb. Die mindestens 4 Kg Übergewicht merkt man immer.
4 kg Übergewicht sind nicht nötig. Das Konzept light emtb funktioniert nur mit wirklich leichten Komponenten. Da muss man dann halt Geld in die Finger nehmen, das ist der Nachteil vom Ganzen. Mein Motorensystem (Akku, Motor, Display, Ladestecker, Verkabelung) mit dem alten maxon-Motor hat ein Systemgewicht von 3.5 kg (gewogen). Wenn man jetzt noch auf maximale Gewichtseinsparung bei den Komponenten achtet (so ein leichtes Bike braucht ja auch nicht verstärkte emtb-Komponenten), reduziert sich das Mehrgewicht auf ca. 3 kg oder noch weniger. Und da sind wir schon im Bereich von Reifenwahl, Trinkflasche, Werkzeugtasche…
 
18kg ist kein ungewöhnliches gewicht für ein vollgas endruo. da gibts das pinkbike video von der wiegung der wettkampf edr bikes. da war der schnitt über 17kg soweit ich ich erinnere. wir reden hier von einem 180-170mm bike.
das orbea ist so teuer weil es eine fähige abfahrtstaugliche ausstattung, lange dropper usw hat und trotzdem leicht ist.
 
4 kg Übergewicht sind nicht nötig. Das Konzept light emtb funktioniert nur mit wirklich leichten Komponenten. Da muss man dann halt Geld in die Finger nehmen, das ist der Nachteil vom Ganzen. Mein Motorensystem (Akku, Motor, Display, Ladestecker, Verkabelung) mit dem alten maxon-Motor hat ein Systemgewicht von 3.5 kg (gewogen). Wenn man jetzt noch auf maximale Gewichtseinsparung bei den Komponenten achtet (so ein leichtes Bike braucht ja auch nicht verstärkte emtb-Komponenten), reduziert sich das Mehrgewicht auf ca. 3 kg oder noch weniger. Und da sind wir schon im Bereich von Reifenwahl, Trinkflasche, Werkzeugtasche…
naja die leichtesten Motoren wiegen um die 2kg, die leichten 400wh akkus auch um die 2 kg, Display, Kabelsatz kommt noch dazu. Das sind 4kg.
Natürlich kann man nun mit sehr teuren leichtbauparts noch was holen, die könntest dann aber auch ans Bio Bike schrauben. Die Gewichtsdifferenz bleibt.
 
Hatte auch mal eine denkwürdige Begegnung in einem recht steinigen Bergaufstück mit nem Gravelbiker. Der konnte sich seine Kommentare auch nicht klemmen und hat seine Gedanken stattdessen lautstark raus geplärrt.

Was ich davon hielt, mit nem Gravelbike solch eine Strecke zu fahren, habe ich vornehm für mich behalten. Solange niemand meinen Aktionsradius kreuzt oder mir sonstwie ans Hosenbein pinkelt, kann, darf und soll jeder denken und machen, was er/sie/es ( 😜 ) für richtig hält.
 
Hatte auch mal eine denkwürdige Begegnung in einem recht steinigen Bergaufstück mit nem Gravelbiker. Der konnte sich seine Kommentare auch nicht klemmen und hat seine Gedanken stattdessen lautstark raus geplärrt.

Was ich davon hielt, mit nem Gravelbike solch eine Strecke zu fahren, habe ich vornehm für mich behalten. Solange niemand meinen Aktionsradius kreuzt oder mir sonstwie ans Hosenbein pinkelt, kann, darf und soll jeder denken und machen, was er/sie/es ( 😜 ) für richtig hält.
Ich bin echt froh das sich das Thema hier schon vor zig Jahren erledigt hat, hier ist in der Beziehung alles relaxt.
 
Motorunterstützung magelhaft.
Schätze wird eine Rand Erscheinung wie alle Fake E-Bikes.
Für dich vielleicht. Sollte man nicht unterschätzen. Wenn man bedenkt, was Orbea mit dem Rise losgetreten hat, glaube ich nicht dass sie mit dem Konzept so verkehrt liegen. Und selbst wenn, es ist nur ein Konzept bis jetzt.

Avinox? Kannste eigentlich auch ein Mopped nehmen. Für mich völlig drüber.
 
Für dich vielleicht. Sollte man nicht unterschätzen. Wenn man bedenkt, was Orbea mit dem Rise losgetreten hat, glaube ich nicht dass sie mit dem Konzept so verkehrt liegen. Und selbst wenn, es ist nur ein Konzept bis jetzt.

Avinox? Kannste eigentlich auch ein Mopped nehmen. Für mich völlig drüber.
Nicht falsch verstehen bitte. Hab noch 2 Heckler im Betrieb. Der Ep801 z.B. reicht locker.
Nur da habe ich halt die Wahl einzustellen wieviel Dampf ich will. Bin kein Turbofahrer.
Das Forbidden hätte ich mir mit Shimano auch geholt weil mir das Bike taugt. 120Nm im Boost braucht keiner auf Dauer. Aber bei Bedarf mal ne Ballerrunde macht halt echt Laune.
Erinnerungen an meine MX und Endurozeit kommen da wieder hoch. Ich kann mit so schwachen Motoren beim besten will nix anfangen. Da fahre lieber mit normalen MTB.


Jedem das seine.....
 
Je länger ich drüber nachdenke desto mehr mag ich das Konzept.

Das wäre der Nachfolger von meinem Nox Helium (180/180mm) mit dem alten Fazua Evation (250W, 250Wh), welches ich nach wie vor sehr gerne fahre. Nur viel schicker und optisch "leaner" und hoffentlich auch haltbarer.

Im Prinzip ist es schon echt spannend was es alles an neuen Konzepten gibt.
Also mir gefällt es auch, eine Ballerbude mit 18 Kilo und Rückenwind.... ich lass den Konzept mal noch etwas Zeit. wir sind dieses Jahr seit langem wieder in Sölden, eine Woche Bikepark ich freu mich, mal schauen ob da noch der Wunsch nach mehr Federweg kommt, aber dann müssen es zwei Räder werden und mehr Bikepark ins Portfolio.... Zeit hätte ich ab 2027 schon mal deutlich mehr.
 
Hmm, ich habe mir den Artikel und das Video jetzt auch mal komplett angesehen.
Ich sehe an dem Rad wirklich nichts besonders innovatives, abgesehen von der über den Hauptakku
versorgten Sattelstütze. Ich wüßte nicht, wo da der echte Gegenwert wäre. Der Motor ist eher eine Lachnummer,
nicht wegen der Leistung, aber ein fehlender Motorfreilauf wegen vielleicht 100g-200g ist einfach nur lächerlich oder auch vorsindflutlich. Mir fallen einige Light eMTBs ein, die mir besser gefallen würden, vom Preis mal ganz abgesehen.
Wenn ich schon so viel ausgeben würde, dann eher für ein Yeti MTe, mit vernünftigem Light-Motor.
 
Trek Slash+ mit TQ50 gibt es gerade für 3200€ mit einem 580Wh Akku ohne den ganzen unnötigen Schmuder hier. Da kann man sich noch 3 andere Bikes kaufen für das Geld.
 
Das stimmt. Ist aber nen HPR50 und hat nen 580er Akku.
Das Orbea nen HPR40 und nen 290er Akku.
Kannst ja Ma schauen, ob du die Unterschiede feststellen kannst. Kleiner Tipp: Vergleich mal die Zahlen. Welche ist größer?




Sascha
 
Das stimmt. Ist aber nen HPR50 und hat nen 580er Akku.
Das Orbea nen HPR40 und nen 290er Akku.
Kannst ja Ma schauen, ob du die Unterschiede feststellen kannst. Kleiner Tipp: Vergleich mal die Zahlen. Welche ist größer?




Sascha
Dennoch dürfte das Slash+, das m.M.n. auch schon eine kleine Zielgruppe hat, doch für mehr Biker das passende Rad sein, als das Rallon RS.
Die "extreme" Reduzierung von Leistung und Akku ist schon sehr speziell. Dazu noch der Preis.
 
Natürlich ist es für eine spezielle Gruppe. Die gesamten LA-Bikes sind für eine spezielle Gruppe. Und innerhalb dieser LA-Bikes gibt es eben am unteren Ende der Fahnenstange das Orbea.
Bei den FP wird das (angeblich) leichteste Bike (Amflow) gefeiert. Hier wird das leichteste LA zerrissen.
Klar, Preis ist absurd. Aber drum geht es doch in erster Linie nicht.
Wenn keiner die Speerspitze weiter treibt, wenn keiner hergeht und mal über den Tellerrand schaut; wo wären wir denn da heute?
Überlegt mal, was damals mit den ersten Fahrwerken war, die mehr als 100mm hatten. Oder die ersten Fullys. Oder die ersten Scheibenbremsen. Was war das für ein Aufschrei.
Lasst doch soetwas erst einmal laufen. Der Markt reguliert das schon selber.
Wenn keiner 29“ angenommen hätte, wären sie längst vom Markt verschwinden.
Lasst uns mal abwarten, was in ein paar Jahren mit 32“ ist.
Ich bin gespannt. Muss doch keiner kaufen.
Aber irgendwie fühlt sich jeder genötigt, Neuvorstellungen müssen gekauft werden.
Ist doch mit den LA im Allgemeinen auch so. Jeder FP-Fahrer gibt seine Pups zu den LA-Vorstellungen ab: für das Geld lade ich mir einen richtig Motor.
Ja, bitte. Tu es. Kurbel die Wirtschaft an.
Ich finde die Vorgehensweise von Orbea super.
Ohne solche Denkensweisen würden wir auf der Stelle treten, hätten noch immer aufgesetzte Akkus und keine leichten LA-Bikes.
Und so etwas muss man sich als Firma betriebswirtschaftlich erst einmal leisten können.
Chapeau.




Sascha
 
...Ich finde auch das Sresh SL sehr interessant, fürchte aber, nach dem was ich gehört habe, dass mir doch der TQ60 in den Bergen zu schwach wäre. Ich fahre zwar auch in den Bergen nur Eco und Tour, oder komme nicht über 5/6 Finetune hinaus, hätte aber Angst mich zu verkaufen. Gerade bei den Preisen, die für die Bikes heute aufgerufen werden...
Kann ich nachvollziehen. Komme vom Levo (Gen 1) Expert Carbon aus 2018. Der Motor hatte ja auch bereits 90 Nm und hinreichend Watt. Klar habe ich auf anstrengenden Touren oder technischen Trails auch mal auf "Turbo" hoch geschaltet oder Etappen-weise "Trail" genutzt - und das hat zugegebenermaßen auch Spaß gemacht. Zumeist bin ich aber im Eco-Modus gefahren und i.d.R. alleine unterwegs. Mir persönlich machen längere Touren mit ordentlich Höhenmetern und technischen Abfahrten viel Spaß.

Das Sresh SL als "light assist" Bike ersetzt jetzt das Levo und auch meinen XC-Flitzer (zuletzt genutzt bei meinem Alpencross 2025) - habe ich mir für mein Fahrprofil wirklich gründlich überlegt: potentes Fahrwerk, das meine jährlichen Ausflüge zum Gardasee prima wegsteckt oder auch einen Alpencross mitmacht, gute Reichweite mit schön integriertem Akku (TQ 580 Wh) und Entlastung bei Spitzen bergauf ggü. einem Bio-Bike. Aufgrund der zuvor geringeren Akku-Kapazität kamen andere Bikes der gleichen Kategorie (z.B. Specialized Levo SL) zuvor für mich aufgrund meines Fahrprofils nicht in Frage. Saison und damit "proof of concept" für das Sresh SL kommt ja erst noch - bin mir aber sicher, dass es kein Fehlkauf gewesen ist...

Wie gesagt, muss jeder für sich schauen, welches Fahrprofil er mit einer Neuanschaffung abdeckt und wie das in den Fuhrpark passt. Wenn man schon länger fährt, sollte man das m.E. für sich selbst gut einschätzen können.

Finde es von daher gut, dass Orbea hier aus mehreren Dimensionen betrachtet, Neuland betritt...
 
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