Wieviel Watt sind nötig um den Tretwiederstand zu kompensieren und warum macht das niemand?

EBikeFirst

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Hallo zusammen,

was mir so Bergauf durch den Kopf geht 😀 Auf den langen Uphills am Samstag habe ich über den Tretwiederstand nachgedacht. Das ist ja immer so ein Thema und auch ein doofes Gefühl, wenn man ohne Motor Watt investieren muss, der nicht in Vortrieb geht sondern verpufft. Das lernt jeder von uns.

Warum kompensieren das nicht die Motorhersteller nicht einfach, indem sie ein paar Watt dazu geben? Gerade so viel, um den Widerstand zu kompensieren. Ich glaube sich, dass dies sich nicht mit der Gesetzgebung beißt.

Oder was meint ihr? Doofe idee? Geht doch nicht wegen gesetzt? Wie viel Watt wäre denn nötig?
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Orby

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Nein er meint den Tretwiderstand „kompensieren“ überhalb von 25kmh
Is halt Quatsch mit Soße
Was willst da kompensieren?
5 Watt?
Herzlichen Glühstrumpf 👍
 
Hallo zusammen,

was mir so Bergauf durch den Kopf geht 😀 Auf den langen Uphills am Samstag habe ich über den Tretwiederstand nachgedacht. Das ist ja immer so ein Thema und auch ein doofes Gefühl, wenn man ohne Motor Watt investieren muss, der nicht in Vortrieb geht sondern verpufft. Das lernt jeder von uns.

Warum kompensieren das nicht die Motorhersteller nicht einfach, indem sie ein paar Watt dazu geben? Gerade so viel, um den Widerstand zu kompensieren. Ich glaube sich, dass dies sich nicht mit der Gesetzgebung beißt.

Oder was meint ihr? Doofe idee? Geht doch nicht wegen gesetzt? Wie viel Watt wäre denn nötig?
Der Widerstand ist wohl laut Test sehr gering, waren Zahlen beim Hippster Magazin Enduro MTB.

Ohne zu tief in die Materie zu gehen, bzw habe ich nur geringes Wissen darüber, ist der Wirkungsgrad zu schlecht bei der minimalen Leistung.
Die Motoren haben ein Fenster wo der Wirkungsgrad am besten ist, bzw sind optimiert auf einen bestimmen Bereich.

Ich hab mal den Vergleich zwischen Bio MTB full 29 und light e Fazua Mullet gemacht. Gewichtsunterschied 3,4kg, identisch bereift, gleicher Druck.
4,7km mit 55hm, beide mit 157 Watt getreten.
Unterschied sind 10 Sekunden gewesen.

Es ist schwer wie genauen Watt zu treffen, was aber durch genau Wegfixpunkte funktioniert hat, trotzdem unwissenschaftlich, da es Abweichungen bei der Wattmessung geben kann.

Mal ein andere Vergleich, gleiches Bike gleiche Strecke, 4% mehr Watt auf 21min, trotzdem 2,5% langsamer, da es windiger war. Dabei ist es keine ebene Strecke sondern hat paar Höhenmeter.

Ich glaube, es geht eher darum, bei ausgeschaltetem Motor 5-10W zuzugeben, damit sich die Kiste wie ein Bio Bike tritt. Das wäre für den Kopf zumindest manchmal nicht schlecht...
In meinem Fall waren es 9 Watt mehr, wie du siehst, hat es nichts gebracht.

Es gibt zu viele kleine Faktoren die einspielen, als der Widerstand vom Motor.
 
Hallo zusammen,

was mir so Bergauf durch den Kopf geht 😀 Auf den langen Uphills am Samstag habe ich über den Tretwiederstand nachgedacht. Das ist ja immer so ein Thema und auch ein doofes Gefühl, wenn man ohne Motor Watt investieren muss, der nicht in Vortrieb geht sondern verpufft. Das lernt jeder von uns.

Warum kompensieren das nicht die Motorhersteller nicht einfach, indem sie ein paar Watt dazu geben? Gerade so viel, um den Widerstand zu kompensieren. Ich glaube sich, dass dies sich nicht mit der Gesetzgebung beißt.

Oder was meint ihr? Doofe idee? Geht doch nicht wegen gesetzt? Wie viel Watt wäre denn nötig?
Auf die paar Watt ist geschissen. Was dich ausbrrenst bergauf ist das Gewicht. Und Gegenwind.
 
Ich glaube, es geht eher darum, bei ausgeschaltetem Motor 5-10W zuzugeben, damit sich die Kiste wie ein Bio Bike tritt. Das wäre für den Kopf zumindest manchmal nicht schlecht...
Genau, danke für den Zusatz. Genau darum geht es, viele beschweren sich, dass der Drehwiderstand über 25 km/h groß ist und es sich nicht gut anfühlt. Mit ein wenig Abhilfe könnte man das kompensieren, sodass es sich dann wie ein Bio-Bike fährt.

Bei neuen Motoren wird immer damit geworden dass sie verlustfrei auskuppeln ab 25 Stundenkilometer.
 
Bei neuen Motoren wird immer damit geworden dass sie verlustfrei auskuppeln ab 25 Stundenkilometer.
Das ist auch so, zeigen ja unterschiedliche Tests. Also gut, nicht ganz verlustfrei, aber die < 5 Watt z.b. vom Bosch CX sind im Gesamtsystem völlig irrelevant und nicht spürbar. Die Wahrnehmung des Widerstands ist rein subjektiv nach Wegfall der Unterstützung.
 
Genau, danke für den Zusatz. Genau darum geht es, viele beschweren sich, dass der Drehwiderstand über 25 km/h groß ist und es sich nicht gut anfühlt. Mit ein wenig Abhilfe könnte man das kompensieren, sodass es sich dann wie ein Bio-Bike fährt.

Bei neuen Motoren wird immer damit geworden dass sie verlustfrei auskuppeln ab 25 Stundenkilometer.

Die meisten beschweren sich, weil ihnen die Relation fehlt, wie viel der Motor eigentlich leistet
Die 5 Watt, die der Motor deiner Meinung mach „kompensieren“ soll bringt da gar nichts fürs Gefühl
Man muss ja in diesem Bereich über 100 Watt selbst treten
Die Idee ist völlig sinnbefreit
 
Ich glaube, es geht eher darum, bei ausgeschaltetem Motor 5-10W zuzugeben, damit sich die Kiste wie ein Bio Bike tritt. Das wäre für den Kopf zumindest manchmal nicht schlecht...

Wieso sollte sich ein Ebike mit ausgeschaltetem Motor bergauf so treten lassen wie ein Bikobike?
So einen Schmarrn habe ich jetzt wirklich schon lange hier nicht mehr gelesen.
 
Also ich kann lesen und hab verstanden was er meint.
Ihm gehts darum dass sich bei ausgeschalteten Antrieb das Radl genauso leicht fortbewegen lässt wie ein unmotorisiertes Radl. Dazu müsst ma halt den Leistungsunterschied kennen, damit wir wissen wovon ma überhaupt reden.
Was für eine Leistung in horizontaler Richtung in der Ebene in Watt dafür notwendig ist kannsta eh mit
p= (m.v^2)/(2.t)
ausrechnen.
p für die Leistung in Watt
m für die Masse in Kilogramm wieviel dein Radl wiegt
v für die erreichte Endgeschwindigkeit die du haben willst in Metern pro Sekunde
t für die Beschleunigungszeit in Sekunden

Begauf schauts ein wenig anders aus, da muss man die Hangabtriebskraft mit m x g x sin alpha berücksichtigen.
Und spätestens dann wirds unlustig, weil wenn man das auch noch berücksichtigen wollte, wären 100Watt und mehr schnell dahin.

Jetzt nimmst halt her wie schwer dein Bio is und wie schwer deine Stromgurke is und machst zwei Rechnungen zum Vergleich. Nehmen wir an man will beide Radeln gmiatlich vom lostreten weg in 4 Sekunden auf 15kmh (=4,2m/s) beschleunigen. Das Bio hat 12kg und das Stromradl 24kg.

Bio: (12 x 4,2^2) / (2 x 4) = (12 x 17,7) / (2 x 4) = 212,4 / 8 = 26,55 Watt
Strom: (24 x 4,2^2) / (2 x 4) = (24 x 17,7) / (2 x 4) = 424,8 / 8 = 53,1W

Der Unterschied ist also gar nicht so gering wie man anfangs glaubt.

Die Rechnung berücksichtigt aber keinen Rollwiderstand, keinen Wind und keine weiteren Widerstände wie Gleitreibungen o.ä.

Warum die Motorenhersteller diese "Beschleunigungskompensation" nicht eingebaut haben erklärt sich aus der obigen Beispielrechnung. Die erforderliche Leistung würde die Reichweite signifikant verringern.


 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso sollte sich ein Ebike mit ausgeschaltetem Motor bergauf so treten lassen wie ein Bikobike?
So einen Schmarrn habe ich jetzt wirklich schon lange hier nicht mehr gelesen.
Na ja, vielleicht möchte man sein ebike ja tatsächlich ab und zu mal ohne Unterstützung fahren. Sollen. manche ja tatsächlich machen. Ich finde de Idee nicht ganz abwegig und fand nur dass der Eingangspost evtl ein wenig missverständlich formuliert war, was die ersten Antworten gezeigt haben. Deswegen ist das doch noch lange kein Schmarrn
 
Na ja, vielleicht möchte man sein ebike ja tatsächlich ab und zu mal ohne Unterstützung fahren. Sollen. manche ja tatsächlich machen. Ich finde de Idee nicht ganz abwegig und fand nur dass der Eingangspost evtl ein wenig missverständlich formuliert war, was die ersten Antworten gezeigt haben. Deswegen ist das doch noch lange kein Schmarrn
Ein ebike ohne Unterstützung zu treten macht absolut Sinn - aber mal ehrlich - doch sicher nicht bergauf.
Wenn ich das will, nehme ich ein Biobike.
 
Den "Leistungsgewinn" wie in meiner obigen Rechnung würde man höchstens im A-B Vergleich in der Ebene spüren. Bergauf würde dieser ohnehin fragwürdige Vorteil in den Begleitumständen absaufen, also nicht merkbar sein. Mit ein Grund warum sowas nicht "eingebaut" wurde.
 
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