Stellungnahme zur Behauptung des BUND Bayern: „Bergsport darf kein Motorsport werden“

moohe

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(……..) dass die Menschenmassen im Sommer das Problem sind.
Die dann auf der Hütte ohne Kanalanschluss die Toiletten kostenlos benutzen, Windeln und Binden hinterlassen, aber oft nichts kaufen oder was für die Toilette in die Kasse werfen. Ich denke nicht, dass E-Biker Windeln hinterlassen...
Auch habe ich Wanderer gesehen, die quer über Kuhweiden getrampelt sind. Oder im Wald trampelpfade quer durch - das sind auch die Wanderer und nicht die Biker. Und alle paar Meter Taschentücher im Wald, weil da jemand den Wald mit einer Toilette verwechselt.
Der Biker fährt zur nächsten Hütte, der Wanderer kannst ansch. nicht so lange halten :biggrin:
Es sind vielleicht weniger die Zahl der Menschen (natürlich in manchen Gegenden u.i.d. Saison auch), als vielmehr deren teilweise unbedachtes Verhalten.

Das ist eben eine Entwicklung, die nicht nur im Bikesport zu beobachten ist, sondern auch beim Wintersport, Gleitschirmfliegern, Bergsteigern, Wanderern, Tourengehern, Schneeschuhwanderern, Langläufern usw usf.

Ich gehe im Winter viel Skitouren und bei Schlechtwetter mit Schneeschuhen ausgedehnte Touren. Das schon zu Zeiten, als es noch nicht "Mode" war und man noch als leicht bekloppt angesehen wurde, wenn zu Fuß aufstieg, obwohl es Lifte gab :)

Und als ich mein erstes MTB kaufte und damit anfing in der Gegend herumzufahren, traf man andere Biker ungefähr so selten wie vierbeinige Schneehühner .....

Und jetzt tummeln sich in derselben Gegend einfach viele Leute, deren Gelände- und Alpinerfahrung darin besteht, aber und zu über eine Gehsteigkante gestolpert zu sein. Und wo jeder der einen Sportart dem Vertreter einer anderen Sportart die Existenzberechtigung am liebsten absprechen möchte. Was natürlich nicht funktioniert, aber logischerweise zu Konflikten führt.

Mag sein, daß ich da mittlerweile reichlich desillusioniert bin, was die weiteren "Entwicklungen" angeht. Ich kann nur im eigenen Bereich und mit meinem eigenen Verhalten so vorgehen, wie ich es mir von den anderen auch vorstelle. Funktioniert aber nur sehr sehr eingeschränkt ...…....
 

Kini

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Kauft euch so was...dann gibt es keine Probleme mehr mit dem Bund für sonst was 👼 x'Dx'D
Stimmt ja grundsätzlich, jedoch hab ich nen Hybrid;-)


Um wieder zum Thema zu kommen, ich kann das grundsätzliche Anliegen verstehen, wer Samstag, Sonntag zwischen 11:00 und 15:00 mit dem Bike an den Hotspots unterwegs ist, hat natürlich das meiste Publikum zur Förderung der Vorurteile. Klar möcht ich mir nicht vorschreiben lassen, wann ich meinem Hobby nachgehe, jedoch versuche ich die Stoßzeiten zu vermeiden und verhalte mich gegenüber Wanderern möglichst rücksichtsvoll.

Es liegt an uns das Miteinander zu fördern, da gehört auch etwas Selbstkritik dazu.
 
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Alwin

Neues Mitglied
Kauft euch so was...dann gibt es keine Probleme mehr mit dem Bund für sonst was 👼 x'Dx'D

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Vergiss es, wenn der BUND erst mal angefangen hat hören die nicht mehr auf.
War bei den Kanuten auf vielen Flüssen dasselbe.
Erst waren es nur die pösen Vermieter, da wurde erst nur eingeschränkt,
dann verboten und am Ende durfte keiner mehr paddeln.

Das schlimme ist das diese "Organisationen" ohne jegliche demokratische Legitimierung und mit Steuervorteilen ausgestattet
immer mehr Einfluss gewinnen. Oftmals gegen die Mehrheitsmeinung.

In meinem Geburtsort wünschen sich 99% der Bewohner seit 35 Jahren ein Ortsumgehungsstraße, genau solange
verhindern 1% mit fortlaufenden Klagen den Bau.
Kaum das eine Hinderniss ais dem Weg ist findet man wieder eine höchst seltene Tierart die es so nur auf dem 1 Quadartkilometer
Soswestlich eines Kaffs in Oberfranken gibt. Finanziert wird das durch den BUND.

Bei meiner Schwiegermutter (einer alten und für jeden offensichtlich kranken Frau) haben sie nicht nur Spenden kassiert sondern auch noch eine Mitgliedschaft "verkauft".

Das sind für mich ÖKO-Scientologen.
 

M4rv

Neues Mitglied
Es geht immer ums Geld.

Greenpeace, BUND, PETA, die Kirche... kann fortgeführt werden.
Ein paar Mitgliedern geht es um die Sache ansonsten versuchen auch viele direkt davon zu profitieren. Sei es um direkt in die eigene Tasche zu wirtschaften oder um sich wichtig zu machen und irgendwelche bezahlten Posten abzugreifen.

Gab es da nich mal Gerüchte, dass irgend so nen Öko Verein nach Spenden gewisse Klagen gegen Bauprojekte zurückgezogen hat?
 

Lothar

Bekanntes Mitglied
In meinem Geburtsort wünschen sich 99% der Bewohner seit 35 Jahren ein Ortsumgehungsstraße, genau solange
verhindern 1% mit fortlaufenden Klagen den Bau.
Wäre die Frage ob sich diese 99% wirklich eine neue Umgehung wünschen. Kann es nicht eher sein, dass sie sich nur weniger Verkehr im Ort wünschen?
Ist also wie in den Alpen. Mit besserer Infrastruktur zieht man nur noch mehr Verkehr an. Warum also im Alpenraum nicht einfach Wege beseitigen, bzw verwildern lassen? Schon nach wenigen Jahren mit Sturm und Bruchholz wäre der Alpenraum frei von Radlern und Wanderen. Bei uns hier im Erzgebirge funktioniert dies wunderbar.
Innerorts kann man es ähnlich handhaben, statt Umgehung, reicht es durch geschickte Verkehrsführung über Einbahnstrassen und Sackgassen, sowie marode Strassen für ein negatives Fahrvergnügen zu sorgen. Recht schnell wird der Verkehr solch einen Ort meiden.
 

moohe

Mitglied
Wäre die Frage ob sich diese 99% wirklich eine neue Umgehung wünschen. Kann es nicht eher sein, dass sie sich nur weniger Verkehr im Ort wünschen?
Ist also wie in den Alpen. Mit besserer Infrastruktur zieht man nur noch mehr Verkehr an. Warum also im Alpenraum nicht einfach Wege beseitigen, bzw verwildern lassen? Schon nach wenigen Jahren mit Sturm und Bruchholz wäre der Alpenraum frei von Radlern und Wanderen.
Funktionieren würde es schon. Die Frage ist nur, wer das federführend bestimmt. Wenn das "bestimmte Organisationen" übernehmen, kann man sich vorstellen, was dabei rauskommt.


Innerorts kann man es ähnlich handhaben, statt Umgehung, reicht es durch geschickte Verkehrsführung über Einbahnstrassen und Sackgassen, sowie marode Strassen für ein negatives Fahrvergnügen zu sorgen. Recht schnell wird der Verkehr solch einen Ort meiden.
Auch hier ist das Problem, daß sich die meisten Anwohner weniger Verkehr wünschen, aber nur solange sie nicht selbst davon betroffen sind. Das geht gar nicht. Solange die Helikoptermütter die Grschroppn täglich mit dem SUV in den Kindergarten und in die Schule chauffieren, ist das utopisch.

Apropos utopisch: Meine Vision wäre, daß fächerübergreifend alle Sportarten und deren Organisationen, die sich in irgendeiner Form im Freien abspielen, unter einer Dachorganisation vereint werden und ALLE Interessen GEMEINSAM vertreten.

Wäre eine politische Agenda. Da Sport gesund ist und der Prävention und Erhaltung der körperlichen und geistigen Fitness dienlich ist, wohl am ehesten im Gesundheitsministerium, denkbar aber auch im Umweltbereich oder Sozialbereich anzusiedeln. Wer sich gesund ernährt, fit hält und so dem Staat enorme Kosten in der medizinischen Versorgung erspart, wird steuerlich und versicherungstechnisch begünstigt.

Und zu den Kernaufgaben gehört auch die Festlegung, wer, wann, wo, welche Naturräume in welcher immer möglichen Form nutzen darf. Natürlich zur Erholung, Gesunderhaltung und Fitness. Radfahren bspw, wo immer es technisch und praktisch möglich ist …….

Utopisch und spinnert, ich weiß. Aber man darf ja mal träumen........
 
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Wirme

Bekanntes Mitglied
...das ist nicht mal in Nordkorea so. Es wäre eine massive Einschränkung der Grundrechte und Menschenrechte. Wir haben hier ein freies Betretungsrecht.
Genau. Der Wald ist halt Erholungs- und Freizeitraum für uns Deutsche. Man sollte auch immer daran denken, dass die Forst- und Landwirtschaft im erheblich Maße mit Steuermitteln gefördert wird.

Siehe: Extensive Landwirtschaft, Wegebau, Aufforstung, Flurbereinigung, Ökolandbau ...
 

moohe

Mitglied
Da scheine ich wohl gründlich missverstanden worden zu sein …..

Ich rede hier nicht staatlichen massiven Durchgriffsrechten das Wort, sondern dem Gegenteil.

Warum diskutieren wir seit Jahren herum ? Warum gibt es die Probleme mit Wanderern, Bikern, Jägern, Förstern, Almbewirtschaftern, Grundbesitzern, usw usw.

Aber wenn es mit dem angeblichen "freien Betretungsrecht" eh zur allgemeinen Zufriedenheit funktioniert, ist ja alles paletti.
 

Sammi ElPadre

Bekanntes Mitglied
Da scheine ich wohl gründlich missverstanden worden zu sein …..

Ich rede hier nicht staatlichen massiven Durchgriffsrechten das Wort, sondern dem Gegenteil.

Warum diskutieren wir seit Jahren herum ? Warum gibt es die Probleme mit Wanderern, Bikern, Jägern, Förstern, Almbewirtschaftern, Grundbesitzern, usw usw.

Aber wenn es mit dem angeblichen "freien Betretungsrecht" eh zur allgemeinen Zufriedenheit funktioniert, ist ja alles paletti.
Das ist nicht angeblich, das ist Teil der bayrischen Verfassung....
 

Radix

Aktives Mitglied
Bin heute bei meiner Tour mit einem Anwohner einer schmalen Privatstraße ins Gespräch gekommen, der in der dort anliegenden Hofschaft wohnt.
Er sprach von immer wieder durchrasenden Biker-Gruppen, von denen er sich auch noch beschimpfen lassen muss, wenn er um vorsichtiges fahren bat.
Wenn also solche Idioten (ich kann es nicht anders benennen) mit nicht situationsgerechter Geschwindigkeit und rüpelhaftem Auftreten auch in hochfrequentierten Bereichen (wie z.B. den Alpen) unterwegs sind, ja dann geht das nicht lange gut.
Idioten fehlt es nicht nur an Rücksichtnahme, sondern auch an Weitblick.
 
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Spezi72

Aktives Mitglied
Wäre die Frage ob sich diese 99% wirklich eine neue Umgehung wünschen. Kann es nicht eher sein, dass sie sich nur weniger Verkehr im Ort wünschen?
Ist also wie in den Alpen. Mit besserer Infrastruktur zieht man nur noch mehr Verkehr an. Warum also im Alpenraum nicht einfach Wege beseitigen, bzw verwildern lassen? Schon nach wenigen Jahren mit Sturm und Bruchholz wäre der Alpenraum frei von Radlern und Wanderen. Bei uns hier im Erzgebirge funktioniert dies wunderbar.
Innerorts kann man es ähnlich handhaben, statt Umgehung, reicht es durch geschickte Verkehrsführung über Einbahnstrassen und Sackgassen, sowie marode Strassen für ein negatives Fahrvergnügen zu sorgen. Recht schnell wird der Verkehr solch einen Ort meiden.
Hallo,
ich glaube zu wissen welche Umgehung da gemeint ist. Wenn ich in die fränkische Schweiz zum Biken fahre ärgere ich mich auch immer über den fehlenden Autobahnanschluss in FO Süd. Manchmal fahre ich auch über diejenigen Dörfer DIE hauptsächlich gegen die Umgehung sind, (leicht an den großen DemoSchildern zu erkennen) die würde nämlich an ihnen vorbei führen.

Das ist eigentlich das grundlegende Problem, Egoismus. So nach dem Motto: Hl. Sankt Florian verschone mein Haus, zünd andere an.

Gruß
 
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