Specialized Turbo Levo FSR Comp CE 6Fattie im Test: Mit diesem E-Bike wird der Trail zum Laufsteg

riCo

Redakteur
Teammitglied
Specialized Turbo Levo FSR Comp CE 6Fattie im Test: Ein verspieltes E-Trailbike, dass vom ersten Augenblick an begeistern konnte. Die sehr natürlich anmutende Motorunterstützung, die mit einer handlich agilen Geometrie und einem guten Fahrwerk gepaart wurde, überzeugten uns. Alle Details und ausführlichen Informationen könnt ihr hier in unserem Testbericht lesen.


→ Den vollständigen Artikel „Specialized Turbo Levo FSR Comp CE 6Fattie im Test: Mit diesem E-Bike wird der Trail zum Laufsteg“ im Newsbereich lesen


 

christucci

Mitglied
Es wäre interessant zu wissen, welche Software-Version Ihr gefahren seid. Da ihr ja auch Slaughter und Butcher als Vorab-Version fuhrt, wäre es ja möglich, dass ihr auch bereits die neue Firmware gefahren seid. Wäre aber etwas verwunderlich, denn:
Die als negativ bemängelten lauten Schaltvorgänge sind mit dem letzten Motorupdate quasi nicht mehr da. Der Motor läuft nicht mehr so oft nach und ist wesentlich harmonischer als vorher (soweit das im Vergleich mit Bosch bspw.) überhaupt geht.
Interessant ist auch - ihr fahrt zwar in der trockenen schönen Toskana - der IP67 Standard, den der Akku erfüllt. Andere Hersteller sehen es nicht so gern, wenn ihr Bike durchs Nass bearbeitet wird. Da geht Speci einen recht eigenen Weg. (Rotwild vielleicht auch mit dem Brose).

Ebenfalls erwähnenswert ist die positive Eigenschaft der "Fummeligen Buchse" des Steckers. Wer mal ein Hai mit Yamaha sein eigenen nannte und zufällig, durch eine blöde Bewegung, das stehende Rad umgeschmissen und auf die Buchse hat landen sehen, der wird nachvollziehen können, dass es besser ist, einen magnetischen Stecker zu haben, der einfach abfällt anstatt mit viel Glück und Geduld verbogene Pins am Yamaha Akku zurecht zu biegen und den Stecker aus Einzelteilen wieder zusammen zu kleben. Kann u.U. teurer werden als bei mir damals.
Hat also auch Vorteile die Brose-Technik!
 

riCo

Redakteur
Teammitglied
Ebenfalls erwähnenswert ist die positive Eigenschaft der "Fummeligen Buchse" des Steckers. Wer mal ein Hai mit Yamaha sein eigenen nannte und zufällig, durch eine blöde Bewegung, das stehende Rad umgeschmissen und auf die Buchse hat landen sehen, der wird nachvollziehen können, dass es besser ist, einen magnetischen Stecker zu haben, der einfach abfällt anstatt mit viel Glück und Geduld verbogene Pins am Yamaha Akku zurecht zu biegen und den Stecker aus Einzelteilen wieder zusammen zu kleben. Kann u.U. teurer werden als bei mir damals.
Hat also auch Vorteile die Brose-Technik!
In der Realität empfanden wir den Stecker als ein wenig fummelig. Fairerweise muss man aber sagen, wenn der Stecker steckte, dann war alles prima. :)
Dein Beispiel mit dem Yamaha-Stecker ist wirklich ein gutes Beispiel dafür, wie ein Hersteller es nicht machen sollte, da hast du vollkommen Recht. Ein magnetischer Stecker, der sich im Falle eines Umfallens von allein löst, hat deutliche Vorteile gegenüber einem dünnen Stecker mit vielen kleinen Pins, die schnell verbogen und unbrauchbar werden können.
 

.Konafahrer.

Bekanntes Mitglied
Schöner Test, danke. :)

Da ich letzte Woche sowohl das Comp als auch das Expert mit der neuen Motorsoftware fahren konnte habe ich zwei Fragen:

1. Wie steil war euer Uphill-Test?
Ich war mit einem fitten Bosch-Performace (ohne CX) Fahrer unterwegs und dem hat die (vergleichsweise unsensible) Power in einem Singletrail mit ∅ 17,1% Steigung rein gar nichts genützt, weil er ständig mit einem Durchdrehenden Hinterrad zu kämpfen hatte.

Da ich mit 102,7kg am Start war und mir 60% TRAIL für o.g. Abschnitt gereicht haben, ich ebenfalls mit steigendem Vorderrad zu kämpfen hatte und denke dass ihr besser fahrt als ich, frage ich mich ernsthaft, wie die Power nicht reichen kann?! Ich beziehe mich auf die neue Motor- aber die alte Batteriesoftware, die auch in TRAIL alles hizugibt.

Auch bin ich einen verblockten S2 hoch - technisch und konditionell am absoluten Limit - aber die sehr gut zu dosierende Power war jederzeit da.

M.E. hat das LEVO in der neuen Werkseinstellung viel zu viel Power! Das fühlt sich an wie Mopedfahren und hat imho mit Mountainbiken nicht mehr das geringste zu tun. Wenn es das ist was Boschfahrer lieben, OK.

2. Da ihr die lauten Schaltvorgänge moniert - diese sind mit der neuen Motorsoftware an beiden Bikes komplett verschwunden - die Frage: welche Softwareversion seid ihr gefahren? Das Comp war da früher echt nervig.

Hier im Forum mein Fahrbericht.
 
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biky_miky

Mitglied
Es wäre auch mal schön nur die alte mit der neuen Software (beim Turbo Levo) zu vergleichen.
In einem anderen Forum gibt es mehrere, die von der angeblichen Mehrleistung des Motors nichts bemerken können.
 

Berg30

Mitglied
Wieder mal schöner Test der sich locker und Informativ liest...ihr habt den geilsten Job
Aber bei der Aussage von Spezi musste ich lachen:closedtongue:
Zitat aus dem Test
Walkfunktion? Nicht am Levo.

Leider verfügt das System nicht über eine Walkfunktion. Auf Nachfragen bekamen wir von Specialized die Antwort, dass die Technologien hierfür leider noch nicht ausgereift sind, deshalb den internen Qualitätsansprüchen nicht genügen und darum auf eine Walkfunktion noch verzichtet wird.
Also das geht schon…ich habe das schon selber gesehen und getestet und es funktioniert perfekt.:angel:
Der Brose hat ja die Funktion die man nur aktivieren bzw. in das System Implantieren muss.

Aber was sollen die sonst verlautbaren .. Mit ihren Clean Lenker Werbefeldzug ist das natürlich auch nicht möglich, es sei denn die empfehlen jetzt einen Remote .. das würde viele Levo Kunden sicher mehr Irritieren als das Update.XDXD

1. Wie steil war euer Uphill-Test?
Ich war mit einem fitten Bosch-Performace (ohne CX) Fahrer unterwegs und dem hat die (vergleichsweise unsensible) Power in einem Singletrail mit ∅ 17,1% Steigung rein gar nichts genützt, weil er ständig mit einem Durchdrehenden Hinterrad zu kämpfen hatte.
Welchen Vergleich willst du da haben .. das hat wohl weniger mit dem Motorsystem zu tun .. da kommt eher der Umstand zum tragen --habe ich es drauf oder eben nicht.--:cool: wo ich rauffahre oder nicht.

Es wäre interessant zu wissen, welche Software-Version Ihr gefahren seid.
Da der Test sicher schon vor ein paar Wochen durchgeführt worden ist, wird es sicher die alte gewesen sein.
 

.Konafahrer.

Bekanntes Mitglied
Welchen Vergleich willst du da haben .. das hat wohl weniger mit dem Motorsystem zu tun .. da kommt eher der Umstand zum tragen --habe ich es drauf oder eben nicht.--:cool: wo ich rauffahre oder nicht.
% Steigung würde mir reichen.

In meiner Biobikegruppe bin ich z.Zt. der Schwächste und dennoch reichen mir mit dem LEVO 60% Leistung um hier im Nordschwarzwald Murgtal entspannt die steilsten Rampen hoch zu fahren die wir haben. Allein aus diesem Grund kann ich (>100kg fahrfertig) in keinster Weise nachvollziehen, wie das LEVO / der Brose zu wenig Leistung haben soll.

Auf der anderen Seite habe ich schon E-MTB's gefahren wo dies an den selben Rampen eben der Fall war. Da war motorseitig irgendwann Schicht im Schacht - es kam einfach nicht mehr Drehmoment.

Mofa ist für mich, wenn ich bei einem Anstieg, welchen ich auf dem Biobike deutlich spüre, keinerlei Anstrengung (gefühlt 0,0 / nur Mittreten) habe. Für mich (als Mountainbiker) komplett witzlos.

PS: Der Singletrail mit den 25% Steigung war bewusst als Extrem gewählt. Den fährt sonst keiner hoch. Wobei - ein paar Bekloppte gibt's immer. ;)x'D
 
Zuletzt bearbeitet:

slash-sash

Bekanntes Mitglied
Mofa ist für mich, wenn ich bei einem Anstieg, welchen ich auf dem Biobike deutlich spüre, keinerlei Anstrengung (gefühlt 0,0 / nur Mittreten) habe. Für mich (als Mountainbiker) komplett witzlos.
Aber genau daran wird sich ja gemessen; an dem "Mofa-fahren", nämlich der Bosch Motor.
Ich glaube, im Rotwild-Test war es ganz gut beschrieben: wenn du mit einer Gruppe eMtb'ler fährst, fühlt sich der Brose halt schwach an. Fährst du mit Biobikern, wie du es so schön sagst, reicht es mehr als aus.
Es ist halt wie immer im Leben: man muss schauen, was will ICH.
Warum sich die Leute dann hier die Köpfe einhauen, weil der eine Bosch gut findet und der andere Brose oder was auch immer, erschließt sich mir nicht.
Sei's drum.
Ich als zukünftiger (noch Suchender) eMtb'ler, ist jedenfalls froh über solche Tests.
Wobei ich zugeben muss, dass mir in den Tests doch etwas zu wenig auf die Motoren, die gefahrenen Kilometer/Höhenmeter etc. eingegangen wird.
Aber vielleicht kommt ja noch ein schöner Abschlussbericht, wie der Helmtest auf dem IBC, dann kann man es noch mal zusammenfassend lesen.
Wobei meine beiden favorisierten Bikes schon getestet wurden und der Rest mich nicht die Bohne interessiert und das Merida ja leider nicht mit am Start war.
Egal. Am langen Ende kann die ganze Welt einem was vorschwärmen, es geht eh nichts über selber testen.




Sascha
 
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OldMan54

Bekanntes Mitglied
Das ist halt sehr individuell, die Masse der Levo Käufer(innen) kauft das Bike bewusst nicht als Vollgas Bergauf Bike, sondern um möglichst nahe am konventionellen MTB zu sein, trotzdem bergauf etwas weniger Eigenleistung bringen, Spass haben.

Die neue Software fahre ich seit einigen Tagen, der Motor läuft um Welten kontrollierter, kein Nachlaufen mehr, Schalten ohne Knallen geht jetzt, dass ruppige Einsetzen bei höherer Unterstützung ist jetzt weg. Ob mehr Leistung da ist, kann ich nicht seriös bewerten, schwächer geworden ist er sicher nicht, konkrete Erfahrungen zur Reichweite sind nach 180 km nicht aussagekräftig
Das Batterie update ändert die Charakteristik stark, ist nicht verpflichtend, sollte jeder mit einem passenden update testen, wird nicht allen passen.

Brose vs. Bosch ist für mich nicht besser oder schlechter, eine Frage der Ansprüche, etwa wie Trial vs. Enduro :cool:
 
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FrankoniaTrails

Bekanntes Mitglied
PS: Der Singletrail mit den 17% Steigung war bewusst als Extrem gewählt.
track.jpg




Guck mal was EXTREM gewählt ist! 49,2% :eek::eek::eek:
Da kein Minus davor steht heisst das es geht raufwärts!

Brauchen wir natürlich noch den Abschnittssprung dazu nicht dass das nur eine kleine Stufe ist.

track_1.jpg


Also einen Anstieg von 82Hm auf 95Hm sind 13Hm mit 49,2% :eek::eek::eek:

Ging danach dann ja noch weiter bis auf 115hm mit einer Steigung zwischen 0,2% und 15,1% auf einer Gesamtanstiegslänge von ca. 300m
 
Zuletzt bearbeitet:

.Konafahrer.

Bekanntes Mitglied
Herzlichen Dank für deine Gewissenhaftigkeit. :) Habe nun auch in meine realen GPS-Daten geschaut:

Die von mir angegebenen 17% waren falsch.

Werde die Angaben später in meinen Artikeln korrigieren.

So einen kleinen Spaßhügel zum Grenzen ausloten (von welchem ich in der IBC irgendwo ein Foto rumliegen habe) hatten wir auch:



Fahrbar ist so eine Steigung definitiv nicht.

Happy Trails!

PS: Vielleicht sollten wir generell dazu übergehen und unsere Tracks zu den Test-Touren veröffentlichen . . .

PPS: Fahre heute auf Wunsch meines Händlers mit einem LEVO-Interessenten (106kg), der zwar bisher das Bike ziemlich genial findet, aber mit den richtigen Einstellungen (für >1.000Hm) bisher noch nicht zurecht kam. Wetter wird gut. Werde berichten ... Siehe Folgebeitrag
 
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.Konafahrer.

Bekanntes Mitglied

GPS-Aufzeichnungen: STRAVA - KOMOOT

Nach ziemlich windigen 16km Anfahrt zum Händler - Tausch der Sportgeräte



Startgewichte: 101kg COMP & 106kg EXPERT - Tagesziel: > 1.000Hm



Unterwegs treffen wir uns mit einem Freund von mir - zusammen bringen wir 333kg auf die Waage



Gipfeltreffen - Nächstes Ziel im Blick



Runter nach und durch Baden-Baden ohne E - STUFE 0 eindeutig zu befürworten

Blick zurück auf Merkur-Gipfel



Zwischendurch war's anstrengend - aber nie schweißtreibend



Tagesziel (Fremersberg) erreicht - LEVO-Tester glücklich



Da noch einiges an Akku übrig war, die andere Talseite wieder hoch - Blick zurück auf Fremersberg





Wolfsschlucht



Specialized TURBO Levo FSR 6Fattie - ein mit allen Wassern gewaschenes (E-)MTB



Lasst euch nichts erzählen - Probieren geht über Studieren!

#Nachtrag - hier die beiden Softwareversionen im Vergleich. Herzlichen Dank an maxidico!
 
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Maulwurf58

Neues Mitglied
laute Schaltvorgänge, IP67 Akku, verbogene Pins am Yamaha Akku
Ansonsten kommt doch immer" unter Last schaltet man keine Kettenschaltung "?
IP67 ist super.
Das Yamaha System ist auch tagelang im Regen funktionssicher, Bosch wohl weniger.
Wenn man es weiß: beim Yamaha Klettband zwischen Kurbel/Rahmen dann kann nichts passieren.
Dafür kann man den Akku schnell entnehmen, das ist auf langen Touren für mich unumgänglich.
Es fehlt der Hinweis ob 2x10/11 möglich ist.

Schönes Fahrrad, gute Lösungen, für mich viel zu teuer. Und wie lange der Brose hält bleibt abzuwarten.
 

markus-maximus

Mitglied
Schönes Rad, aber bei Fatty muss ich immer lachen bei 3.0 Bereifung. Ist aber auf jeden Fall ein guter Kompromiss für Leute die viel im Gelände sind. Den Brose bin ich noch nicht gefahren, wie der im Vergleich zum Bosch Power und Reichweite hat.
 
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