SKS Mudrocker – Ausprobiert!: Hat SKS die besten Schutzbleche fürs E-Bike?

SKS Mudrocker – Ausprobiert!: Hat SKS die besten Schutzbleche fürs E-Bike?

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SKS Mudrocker ausprobiert: Pünktlich zur Schmuddelwetter-Jahreszeit haben wir Schutzbleche an unser E-Bike gepackt und die SKS Mudrocker ausprobiert. In dieser Rubrik findet ihr regelmäßig kurze Vorstellungen von spannenden Produkten, die wir einem ersten Check unterzogen haben. Heute stellen wir euch SKS Mudrocker vor, ein Schutzblech-Set für die nassen Monate und matschige Trails.

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SKS Mudrocker – Ausprobiert!: Hat SKS die besten Schutzbleche fürs E-Bike?

Wie gefallen euch die Schutzbleche von SKS? Nutzt ihr an eurem E-Bike bereits Schutzbleche und wenn ja, welches Modell?
 

Radix

Bekanntes Mitglied
Das Design und die Fixierung am MTB ist absolut mustergültig - ich kenne nichts schöneres.
Allerdings, Kabelbinder habe ich dennoch vorne und hinten den Klettstreifen vorgezogen.

Eine KATASTROPHE ist jedoch der zu weiche Kunststoff >PP< (Polypropylen) für den hinteren Fender.
Der schlägt im Gelände wie ein Lämmerschwanz - und das ist inakzeptabel.
Unverständlich warum da nicht z.B. ein stabileres >PA< (Polyamid) gewählt wurde.
Hoffentlich wird hier noch entsprechend nachgebessert.
 

Radix

Bekanntes Mitglied
Wenn man als Hersteller schon so ein schönes und funktionales Design in den Markt bringt (dafür meine vollste Anerkennung), dann sollte man auch in der Lage sein das geeignete Material auszuwählen.

Das Wettbewerber wie Mudhugger ebenfalls >PP< für den langen Fender verwenden kann nicht als Ausrede gelten.
Für die kurzen Fender akzeptiere ich ja die Materialauswahl, da sie dort die Funktion vernünftig erfüllt.
 

Jorel

Bekanntes Mitglied
Hab den Mudrocker für hinten auch daheim.
Wenn die Sitzstreben halbwegs steil stehen, dann passt er ganz gut.
Leider versagt er bei flachen Sitzstreben, wie z.B. bei meinem Allmtn7.
Da steht das Ding so weit ab, dass man es auch lassen kann.
Ich hab SKS dazu auch angeschrieben, aber keine sinnvolle Antwort bekommen.
Die Idee ist wirklich gut, aber eben nicht für alle Bikes.
 

fatbikeGM

Aktives Mitglied
+1 für den Mudrocker hinten
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Ich brauche am 27,5x2,8er Hinterrad auf Felge mit 40er Innenweite die hintere Erweiterung nicht. Die vordere möchte ich hingegen nicht missen. Sie verhindert, dass Dreck sich am Gelenk der Federung sammelt.
 

Achined

Bekanntes Mitglied
Rapidracer Proguard Bold on vorne und mit Kabelbinder hinter, sieht meiner Meinung nach stimmiger aus als der Manta-Spoiler des Mudguards von SKS hinten.

Davor hatte ich die Topeak DeFender M1/XC11 drauf, boten aber letztendlich kaum Schutz und der hintere wackelte andauernd hin und hier wegen der mangelnden Steifigkeit der Klemmschelle
 

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Kenevo

Aktives Mitglied
Wenn ich die Überschrift lese, bekomme ich schon wieder Gefühle!
Kann man andere Fender nicht ans e bike packen, gibt es gar extra e bike Schutzbleche?🤷‍♂️
 

Rockhopper

Bekanntes Mitglied
Hallo allerseits, habe heute vormittag den SKS Fender rear montiert, die Montage ist super easy! Da hat jemand mitgedacht👌.
Die Abdeckung zumindest bei meinem Bike ist super.
Das der ein wenig wabbelt ist noch ok.
Werde am Wochenende mal schauen wie er sich gegenüber dem Zefal RS75 schlägt. Der war mir immer ein bißchen zu kurz. Er hat zwar den Großteil abgehalten, aber nicht wirklich was ich mir erhofft hatte.
Bei dem SKS habe ich nur die vordere Verlängerung bisher montiert.
Ich bin gespannt 😉
 

Radix

Bekanntes Mitglied
Bei S3 ein klares Ja. Und das trotz einer von mir zusätzlich eingebauten inneren Aluminiumverstärkung von 2 x 30 x 450mm.

Bei S2 ohne Aluminiumverstärkung auch ein klares Ja.

Das >PP< für den Rear die falsche Wahl ist, war nicht so dahin geschwafelt, sondern es ist eine ärgerliche Tatsache bei einem ansonsten wunderbaren Produkt.

Mich würde die Meinung des Herstellers SKS hierzu brennend interessieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

MaHaHnE

Bekanntes Mitglied
@Radix: Vielleicht hat die Wahl des Kunststoffes auch mit der Schlagzähigkeit bei niedrigen Temperaturen zu tun? Besser wackeln als brechen? Oder auch mit der Verarbeitung, dass PP besser verarbeitet werden kann und so das Produkt noch zu einem akzeptablen Preis angeboten werden kann? Aber in der Tat wäre es mal toll zu wissen, warum SKS sich hierfür entschieden hat.
Habe meinen gestern bekommen und bin wirklich von den vielen Details sehr sehr positiv überrascht worden. Allein, dass an die Klettverschlüsse einen Folienschutz für den Rahmen angenäht wurden. Klasse.
Das wackeln habe ich mir schlimmer vorgestellt. Wenn die Haltbarkeit und die Schutzwirkung stimmt, tolles Produkt. *Daumen hoch*
 

Radix

Bekanntes Mitglied
Der normal lange Mudhugger Rear flattert ebenso wie der SKS-Mudrocker Rear - da ist für mich kein deutlicher Unterschied.
Etwas Anderes wäre auch verwunderlich, bei Beiden ist es ja >PP<.

Nur, wie schon geschrieben, der SKS ist in allen anderen Aspekten schöner.

SKS kann gerne eine verstärkte Version herausbringen, für die ich auch bereit bin einen Aufpreis zu zahlen.
Dann wäre das Produkt absolut top.

Als Kunde ein teures Bike mit hochwertigen Komponenten zu fahren - dann aber gezwungen zu sein ein schwergewichtiges rappelndes "Schutzblech" für den Geländeeinsatz (abseits glatter Wege) zu montieren?
Sorry, das ist Mist.
Und das bislang kein einziger Hersteller in der Lage ist das zu perfektionieren, das ist ein Armutszeugnis.

Es gibt alternative Kunststoffe.
Ja, die sind teurer und die haben in der Regel eine längere Zykluszeit im Spritzgussprozess.
 

raptora

Bekanntes Mitglied
Es gibt alternative Kunststoffe.
Ja, die sind teurer und die haben in der Regel eine längere Zykluszeit im Spritzgussprozess.

Gut ist eigentlich an den SKS das andere Hersteller abkupfern können und eigentlich
nix mehr großartig optimieren müssen ausser die Festigkeit.

Optik und auch die Halterungen sind 1-a und typisch gründlich deutsch gelöst.

Wird Zeit das es da mehr Auswahl gibt und zum Glück gibts jetzt mit SKS wenigstens ne Alternative.
 

Wollbuchse

Mitglied
Ich habe die Kombi nun auch montiert. Allerdings habe ich, entgegen den Bildern in Vorstellung hier, die gummierte Seite der Klettbänder Richtung Rahmen gemacht. So ist es auch gedacht, denke ich :)

Montage sehr einfach und durchdacht. Alles an Zubehör dabei.

Ansonsten ist es so, wie mit allen anderen Fendern auch: ist das Rad nicht komplett abgedeckt, spritzt an der Stelle, wo etwas fehlt, Dreck und Wasser hoch. Der Mudrocker rear ist von der Länge nach hinten ausreichend, dafür ist die Verlängerung Richtung Sitzrohr (speziell beim Einfedern) zu kurz. Da spritzt es dann an die Schuhe. Aber besser als nichts an der Stelle ist es allemal.

Für den vorderen gilt auch: wo der Fender aufhört, spritzt es hoch. Unterrohr fast komplett unter Beschuss. Hochspritzendes Wasser von vorn ok, das der SKS nach vorn nicht zu kurz ist.

Vergleichen kann ich übrigens mit den Versionen für vorne vom Mudhugger in lang und kurz, Mucky Nutz in lang und kurz und RRP in lang und kurz. Mudhugger lang und Mucky lang hatte ich auch hinten dran gebastelt/zurechtgeschnitten (Schutz Füße und Lager gut, Schutz Rücken = 0).
 

Jorel

Bekanntes Mitglied
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Falls ein Allmtn 6 oder 7 Eigner den Mudrocker nicht nahe genug an den Reifen bekommen sollte, hier ein kleiner Hack.
Nicht schön, aber funktional.

Noch schöner ist, dass der kleine Fender (der Sommerfender) darunter dran bleiben kann.

Falls hier ein Mitarbeiter von SKS mitlesen sollte, dann baut bitte einen Adapter für flache Streben, danke :)
 
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