Schock in der Bike-Branche: FAZUA stellt Betrieb ein [Update 13.5.2026]

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Re: Schock in der Bike-Branche: FAZUA stellt Betrieb ein [Update 13.5.2026]
Bei Verkaufs- minus Einkaufspreis, oder bei Verkaufspreis minus Selbstkosten?
Rabatte egal in welcher Höhe gehen immer vom UVP aus!

Wenn der Händler eine Marge von 45% hat zahlt er 5% drauf wenn er bei normaler Vororder bestellt hat.

Hat er bei den Lagerrestposten (da gibt's dann halt nur noch bestimmte Größen und oder Ausstattungen) zugeschlagen und erhält 60% Marge macht er mit -50% zehn Prozent Plus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist natürlich nicht ganz falsch... ABER: "er addiert seinen Profit" ist eine frei zu bestimmende Größe und da wird heutzutage massiv dran geschraubt.

Die UVP's sind schon so ausgelegt, dass nach Markteintritt des Produktes schon 30-40% Rabattiert wird. Wieviel etwas kostet kann mann gut bei Alibaba und Co. sehen. Nen Jersay mit 1:1 Qualität bekommt man dort für 1/10 des Preises. Es kommt sehr wahrscheinlich aus der gleichen Fabrik .. und selbst dort sind schon Material, Produktion, Gewinn, Fracht etc. eingerechnet.

Es ist völlig absurd, dass z.B. ein Rennrad Trikot eine UVP von 180€ haben soll.

Ein Propain Ekano, seit nichtmal 2 Monaten auf den Markt wurde schon um 10% rabattiert, das resultiert in 600-1000€. In 12 Monaten kommen locker nochmal 10+% drauf.

Als Käufer ist man der Trottel, denn das Bike verliert so in einem Jahr 50% an Wert.

Ich hab selbst einige Erfahrungen mit Ali gemacht, von super über schräg, bis massiv billige Qualität/Schrott. Dabei waren sogar zwei Carbon Rahmen und einteilige Lenkervorbaueinheiten. Bei den Rahmen können sich sogar "deutsche Marken" was abschneidende.
Aber mit deiner Aussage gehe ich trotzdem nicht mit.

Hier gehe ich mit einer 750km alten GX Kassette mit Zahnausfall zu meinem Dealer und bekomme wortlos eine neue mit. Meine im Sale gekauften Gore Sachen oder Fox Sachen halten richtig lange. Dort weiß ich was passt, nicht XXXL bei 1,86m was noch immer nicht passen muss. Und selten wenn was nicht passt, schicke es zurück innerhalb von D.
Das ein Händler/Onlineshop wo ich die Ware direkt mitnehme oder innerhalb 24 Std liefert, nicht Preise macht wie teils schlechte Kopien aus Fernost die min 10 Tage unterwegs sind, leuchtet wohl jedem ein.
Nicht jeder optisch 1:1 Artikel kommt vom gleichen Band, das kann ich nach einigen Artikeln definitiv sagen. Ja manche kommen subjektiv vom gleichen Band, aber da sind wir dann weit weg von 1/10 vom Preis. Die guten Sachen, lassen sich die Alis etc zwischenzeitlich auch besser bezahlen.

Und wann welches Bike rabattiert wird, dann darfst theoretisch gar nichts kaufen, weder Handy, Auto, Waschmaschine etc. Alles wird irgendwann preislich angepasst wenn man es für notwendig hält, ob es nun schwächelnder Markt ist, Oberproduktion etc.
 
Kann er es verlosen. 1000 Lose a 5 Euro. 1 Los gewinnt.

Der der das Bike für 5 Euro gewinnt freut sich wie Schmitts Katze. 999 andere haben es bezahlt 😂

Das geht immer. Aber das ist gar nicht soooooo einfach. Rechtlich gesehen.
Da ist es einfacher das Bike werbewirksam zu spenden.
Nein, Lose verkaufen geht in Deutschland i.d.R. nicht.
So etwas ist ein genehmigungspflichtiges Glücksspiel und darf bisher nur vom Staat betrieben werden.
Die Teilnahme an einem Glücksspiel darf auch nicht ausschließlich an Bedingungen geknüpft sein (Kauf eines Produktes, Spende, Mitgliedschaft etc.). Eine Teilnahme muss dann immer auch ohne Erfüllung solcher Vorgaben möglich sein.

Lose verschenken geht. Dann wird es aber nix mit Einnahmen.
 
Rabatte egal in welcher Höhe gehen immer vom UVP aus!

Wenn der Händler eine Marge von 45% hat zahlt er 5% drauf wenn er bei normaler Vororder bestellt hat.

Hat er bei den Lagerrestposten (da gibt's dann halt nur noch bestimmte Größen und oder Ausstattungen) zugeschlagen und erhält 60% Marge macht er mit -50% zehn Prozent Plus.
Nein, der Händler braucht unterm Strich Marge auf die Selbskosten, Einkaufspreis ist nur ein Teil davon.
Bei Deinen Beispielen macht er bei 1. vielleicht sogar 25% Minus, und bei 2. immer noch 10% Minus...wenn er 20-30% braucht um seine Kosten zu decken...so mal auf dem Bierdeckel gerechnet.
Sprich sollte der Händler wirklich nur 50% auf den UVP haben, macht er bei den üblichen 20% Rabatt bald schon keinen Gewinn mehr....damit wäre Fahrräder verkaufen kein Geschäftsmodell.
 
Nein, Lose verkaufen geht in Deutschland i.d.R. nicht.
Doch das geht.
Zb auf Feuerwehrfesten, Schützenfesten etc werden ja auch Lose verkauft - bzw schon vorher um Liquidität zu beschaffen.
Dort gibt es dann ein paar teure Hauptpreise (Gutschein Reisebüro, E-Bike, Roller etc). Diese werden irgendwo sehr günstig gekauft oder mit glück sogar komplett gesponsort (gegen etwas Werbung). Aber wir schweifen ab ;-)
 
Doch das geht.
Zb auf Feuerwehrfesten, Schützenfesten etc werden ja auch Lose verkauft - bzw schon vorher um Liquidität zu beschaffen.
Dort gibt es dann ein paar teure Hauptpreise (Gutschein Reisebüro, E-Bike, Roller etc). Diese werden irgendwo sehr günstig gekauft oder mit glück sogar komplett gesponsort (gegen etwas Werbung). Aber wir schweifen ab ;-)
...aber eben nicht für Gewerbetreibende, sondern nur für gemeinnützige Zwecke mit entsprechenden Auflagen.
Aber Du hast Recht, gehört hier nicht her.
 
damit wäre Fahrräder verkaufen kein Geschäftsmodell.
Ist es ja auch nicht, verdienen tud er am Zubehör und am Service. Die einzigen die Gewinn machen mit Fahrradverkauf sind die Online Händler, die brauchen weder Personal zur Beratung noch ein Ladengeschäft zur Präsentation. Alte Lagerhalle und ein Pc genügt. Dem Bike ist es egal ob es in einem Karton verpackt rum steht oder ausgepackt im Flutlicht.

Bei einem 6k Bike bleiben nach Abzug aller Unkosten wenn er Glück hat 100 Euro Reingewinn übrig.

Aber eh sinnlose Diskission weil
https://www.velobiz.de/news/darf-es-auch-ein-bisschen-mehr-sein-veloQXJ0aWNsZS8yMjEzNwbiz
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es ja auch nicht, verdienen tud er am Zubehör und am Service.
Sorry, aber das stimmt so einfach nicht. Wenn der Händler beim Vorbestellen ca das trifft was er dann auch verkaufen kann, so macht er damit guten Gewinn.
Sobald er die unverkäuflichen Bikes mit großen Rabatten verkaufen muss, schrumpft dieser natürlich und endet vielleicht sogar bei einem Verlust für einzelne Bikes.

Bei einem 6k Bike bleiben nach Abzug aller Unkosten wenn er Glück hat 100 Euro Reingewinn übrig.
Ja klar... das ist die Gewinnspanne bei einem 700€ Bike!
 
Schulferien sind doch schon vorbei ...


PostenBerechnungBetragErklärung
Brutto-VerkaufspreisVorgabe6.000,00 €Der Preis für den Endkunden.
- Umsatzsteuer (19 %)6.000 / 1,19 ⋅ 0,19- 957,98 €Geht direkt an das Finanzamt.
Netto-Verkaufspreis6.000 - 957,985.042,02 €Die eigentliche Umsatzbasis für den Händler.
- Einkaufspreis (Händlereinkauf)ca. 60 % vom Netto- 3.025,21 €Der Preis, den der Händler dem Hersteller zahlt.
Rohertrag (Handelsspanne)Netto-VK - Einkauf2.016,81 €Der Bruttogewinn (ca. 40 % Marge).
- Betriebskostenca. 35 % vom Netto- 1.764,71 €Miete, Personal, Strom, Garantie, Beratung.
Reingewinn (Gewinn vor Steuern)Rohertrag - Kostenca. 252,10 €Der tatsächliche Gewinn des Ladens (ca. 5 %).
 
Zuletzt bearbeitet:
Sobald er die unverkäuflichen Bikes mit großen Rabatten verkaufen muss, schrumpft dieser natürlich und endet vielleicht sogar bei einem Verlust für einzelne Bikes.
Ein Verlust im Sinne von Mittelabfluß aus dem Laden macht er aber erst dann, wenn er das Rad unter EK verkaufen würde. Aber das kommt wirklich so gut wie nie vor.

Jede "Mark" über EK die er bekommt, hilft dem Händler Kosten zu decken und ist kein Verlust.
 
Schulferien sind doch schon vorbei ...


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Brutto-VerkaufspreisVorgabe6.000,00 €Der Preis für den Endkunden.
- Umsatzsteuer (19 %)6.000 / 1,19 ⋅ 0,19- 957,98 €Geht direkt an das Finanzamt.
Netto-Verkaufspreis6.000 - 957,985.042,02 €Die eigentliche Umsatzbasis für den Händler.
- Einkaufspreis (Händlereinkauf)ca. 60 % vom Netto- 3.025,21 €Der Preis, den der Händler dem Hersteller zahlt.
Rohertrag (Handelsspanne)Netto-VK - Einkauf2.016,81 €Der Bruttogewinn (ca. 40 % Marge).
- Betriebskostenca. 35 % vom Netto- 1.764,71 €Miete, Personal, Strom, Garantie, Beratung.
Reingewinn (Gewinn vor Steuern)Rohertrag - Kostenca. 252,10 €Der tatsächliche Gewinn des Ladens (ca. 5 %).
Es ging um den Verkauf des Bikes. Nicht das was am Ende dem Laden übrig bleibt.
Und das sind pro Fahrrad eben ca 20% Gewinn. Also ca 1.000€ beim 6.000€ Bike. Wieviel von den Betriebskosten er damit decken kann, spielt erstmal keine Rolle.
 
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