Jobrad, ja oder nein?

das war eigentlich schon immer so. Bei meinem ersten Jobrad wurden mir die damals noch 10% allerdings dennoch vom rabattiertem Rechungsbetrag abgezogen.
 
Ist definitiv schon länger so.
Bei uns in der Firma, haben mittlerweile auch schon 3 Leute Jobrad.
Alle mit 18% der UVP wenn sie das Rad am ende behalten wollen.

Würde ich übrigens (fast) immer empfehlen.
Bei einem 5.000€ Hobel wären das 900€ am ende. Lohnt sich immer, es sei denn das Rad ist komplett runter gerockt. Da aber auch Service und sogar Verschleiß Teile mit abgedeckt sind, ist das eigentlich kaum möglich.
 
@Royal Blood Die 18% Übernahmegebühr hauen halt bei teuren Rädern echt rein. Ob es sich "immer" lohnt, hängt m.M.n. extrem von der Steuerklasse ab. Ich habe mal ein wenig geschaut.
Mittlerweile gibt's aber auch dafür Vergleichsseiten, die zeigen, wie viel man wirklich sparen würde: dienstrad-finder.de/leasing/

Da kann man seine Steuerangaben und den Leasinganbieter hinterlegen und sieht dann im Vergleich, was man am Ende der Laufzeit inklusive der Übernahmegebühr wirklich gespart hat (oder eben nicht). Ist vielleicht für den ein oder anderen hier nützlich, bevor man unterschreibt.
 
@Royal Blood Die 18% Übernahmegebühr hauen halt bei teuren Rädern echt rein. Ob es sich "immer" lohnt, hängt m.M.n. extrem von der Steuerklasse ab.
Ich denke dennoch dass es sich immer lohnt.
Die meisten Leasings haben ein Cap bei 6.000€.
Der Durchschnittliche Preis eines Leasing ebikes in Deutschland liegt bei ca 3.700€.
Rechnen wir davon mal 18% für die Übernahme, und runden noch auf, sind wir bei 800€.

Das ist das Bike nach 3 Jahren locker Wert.
Entweder man hat ein schickes Zweitbike, gibt es weiter in der Familie, oder verkauft es für mehr Geld als die Schlussrate.
 
@Royal Blood Die 18% Übernahmegebühr hauen halt bei teuren Rädern echt rein. Ob es sich "immer" lohnt, hängt m.M.n. extrem von der Steuerklasse ab. Ich habe mal ein wenig geschaut.
Mittlerweile gibt's aber auch dafür Vergleichsseiten, die zeigen, wie viel man wirklich sparen würde: dienstrad-finder.de/leasing/

Da kann man seine Steuerangaben und den Leasinganbieter hinterlegen und sieht dann im Vergleich, was man am Ende der Laufzeit inklusive der Übernahmegebühr wirklich gespart hat (oder eben nicht). Ist vielleicht für den ein oder anderen hier nützlich, bevor man unterschreibt.
Extrem merkwürdige Website. Alles eingeben und dann darf man aus der Liste vom Verkäufer ein Rad wählen?!
 
Moin,
ich stehe demnächst vor dem "Dilemma", dass der Leasingvertrag meines E-Enduros ausläuft und ich am hadern bin, was ich tun soll.
Einerseits mag ich das Bike total gerne und bis auf ein paar kleinere Ärgernisse hat es mich die letzten 2,5 Jahre recht zuverlässig über 8000 (überwiegend sehr trail- und holper-lastige) Kilometer, vorwiegend in den Alpen begleitet, andererseits hat es natürlich immens einstecken müssen und wer weiss, wie lange es diese Belastungen noch übersteht.
Dass bei der Schlussrate kein Unterschied gemacht wird, ob so ein Bike richtig rangenommen wurde und endlos Kilometer bzw Höhen- und Tiefenmeter schlucken musste oder eine Strohfeuer-Anschaffung war und während den 3 Jahren quasi nur im Keller rumstand, macht es die Sache keineswegs leichter.
Manch einer rät mir dazu, sofort weg damit und ein Neues zu leasen, andere sagen "wenn das Bike gut funktioniert, warum nicht rauskaufen und weiter benutzen...?"
Hmmmm...schwierige Sache bei 6700,- EUR Ursprungswert - was wohl auf eine Schlussrate von etwa 1200,- EUR rausläuft, was ja auch nicht gerade Peanuts sind...
 
Zum Eine, was sagst du selbst zu dem Rad? Könntest du es in dem Zustand jemandem empfehlen oder ist es auf? Und was sagt der Gebrauchtmarkt zum Preis eines solchen Rads? Falls das Rad durch ist, weg damit. Falls der Gebrauchtpreis unter der Schlussrate liegt, ebenfalls weg damit. Ist das Rad aber ok, du keine Probleme hast, ein "altes" Rad zu fahren und ein adäquater Ersatz nicht für den selben Preis zu bekommen ist, behalte es doch einfach
 
Zum Eine, was sagst du selbst zu dem Rad? Könntest du es in dem Zustand jemandem empfehlen oder ist es auf? Und was sagt der Gebrauchtmarkt zum Preis eines solchen Rads? Falls das Rad durch ist, weg damit. Falls der Gebrauchtpreis unter der Schlussrate liegt, ebenfalls weg damit. Ist das Rad aber ok, du keine Probleme hast, ein "altes" Rad zu fahren und ein adäquater Ersatz nicht für den selben Preis zu bekommen ist, behalte es doch einfach

Wenns nach mir ginge, würde ich das Bike relativ reinen Gewissens veräußern und hätte nicht den Gedanken dabei "zum Glück losbekommen"
Andererseits bleibt immer ein Restrisiko, dass etwaige Probleme auftreten, aber das hat man bei einem gekauften Bike ja auch. Nach 2-3 Jahren ist man da auch auf sich gestellt, wenns Probleme gibt und man sich ausserhalb Gewährleistungs-Fristen bewegt...
Grundsätzlich glaube ich, dass ich es rauskaufen und erstmal weiter fahren werde. Schliesslich kenn ich das Baby in- und auswendig...
 
Du hattest doch Wartung & Ersatzteile mit drin oder?
Runter gerockt kann das eigentlich nicht sein.
Musst du natürlich wissen, ich würde als Backup / Zweitrad behalten.
Oder du hast in der Familie / Bekanntenkreis Bedarf?
Oder du fährst es einfach weiter und machst erstmal kein neues Leasing.
 
Nein, Wartung und ET hatte ich nicht mit drin. Das hab ich selbst gemacht.
Genau, es bleibt ja die Option, das Bike rauszukaufen und erstmal selbst weiterzufahren. Sollte mich irgendwann ein Neues kitzeln, kann ich ja jederzeit einen neuen Leasingsvertrag angehen.
Ich finde es halt ein wenig befremdlich, dass der Zustand und in erster Linie die (bei einem Ebike exakt nachweisbaren) Kilometer bei der Schlussrate keine Rolle spielen...
Egal, danke für Euren Input
👍
 
So würde ich das nicht sehen… ich habe in 1,25 Jahren mit meinem Bike 7500km runter gespult. Bleibt also eine anzunehmende Laufleistung von ungefähr 18-20k.
Von Paul Lange gab es jetzt den ersten Ersatzmotor, weil der Alte wie eine kaputte Kaffeemühle klang. Der Akku hat ca. 70 Ladungen weg, gehts so weiter werden das also auch ca. 200.

Somit würde ich in meinem Fall nach den 3 Jahren schon mal um die 1000€ für einen neuen Darfon Akku einplanen und noch mal 1000€ für einen Ersatzmotor, plus 1800€ Schlussrate bei 8000€ Listenpreis. Das Scor lag im Kaufpreis bei 4200€… die Vernunft sagt da eher „weg mit dem Hobel“. Aktuell mangelt es den E Bikes einfach an Nachhaltigkeit , Motoren zum Austauschpreis ( wie bei Autoteilen ) oder Überholung durch den Hersteller sind Fehlanzeige.

Dennoch würde ich das Bike mit mit gutem Gewissen zurück geben, alle originalen Teile liegen im Karton und sind ungefahren.
 
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Wenns nach mir ginge, würde ich das Bike relativ reinen Gewissens veräußern und hätte nicht den Gedanken dabei "zum Glück losbekommen"
Andererseits bleibt immer ein Restrisiko, dass etwaige Probleme auftreten, aber das hat man bei einem gekauften Bike ja auch. Nach 2-3 Jahren ist man da auch auf sich gestellt, wenns Probleme gibt und man sich ausserhalb Gewährleistungs-Fristen bewegt...
Grundsätzlich glaube ich, dass ich es rauskaufen und erstmal weiter fahren werde. Schliesslich kenn ich das Baby in- und auswendig...
Ist doch eine gute Lösung, wenn man auf den "Will Neues Haben" Faktor verzichten kann
 
Ist doch eine gute Lösung, wenn man auf den "Will Neues Haben" Faktor verzichten kann
Zumindest aktuell gibts kein Bike, das ich unbedingt haben müsste. Fahre aktuell Bosch CX Gen4, der Gen5 hat für mich kaum Features, die ich als großen Forschritt sehe und mein 750er Akku ist noch sehr ordentlich, also auch da ist der "Vorteil" von 800Wh sicher nicht entscheidend
 
So würde ich das nicht sehen… ich habe in 1,25 Jahren mit meinem Bike 7500km runter gespult. Bleibt also eine anzunehmende Laufleistung von ungefähr 18-20k.
Von Paul Lange gab es jetzt den ersten Ersatzmotor, weil der Alte wie eine kaputte Kaffeemühle klang. Der Akku hat ca. 70 Ladungen weg, gehts so weiter werden das also auch ca. 200.
Grenzfall, wenn man 20.000KM in 3 Jahren fährt, muss man sich das tatsächlich überlegen.
Somit würde ich in meinem Fall nach den 3 Jahren schon mal um die 1000€ für einen neuen Darfon Akku einplanen und noch mal 1000€ für einen Ersatzmotor, plus 1800€ Schlussrate bei 8000€ Listenpreis. Das Scor lag im Kaufpreis bei 4200€… die Vernunft sagt da eher „weg mit dem Hobel“. Aktuell mangelt es den E Bikes einfach an Nachhaltigkeit , Motoren zum Austauschpreis ( wie bei Autoteilen ) oder Überholung durch den Hersteller sind Fehlanzeige.
Augen auf bei Radlkauf.
Es gibt auch Bikes mit Motoren die problemlos überholt werden können (Bosch, Yamaha z.B).
Auch die Akkus gibt gebraucht günstig.
 
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