Immer mehr Meinungsmache gg. E-Bikes

agent06

Neues Mitglied
Ist euch auch schon aufgefallen daß immer mehr über Unfälle explizit mit Ebikes berichtet wird.
Absolute Meinungsmache.
Wenn ein Radfahrer bergabwärts mit dem Ebike stürzt, wird sofort geschrieben "E-Bike Fahrer tödlich verunglückt". Der Unfall wäre genauso ohne E-Bike passiert.
Das gleiche wenn ein alter Mensch beim Überqueren (Schieben) der Strasse überfahren wird, auch hier Überschrift "Ebike Fahrer tödlich verunfallt".
Es kommt doch jeden Tag zu schweren - auch tödlichen- Fahrradunfällen. Aber nur die E-Bike Unfälle werden erwähnt.
Schlimm genug dass Unfälle passieren. Kommt mir vor das jemand die Medien bezahlt. Versicherungen, welche Lobbys?
Die Meinung soll hier ganz offensichtlich in eine Richtung gesteuert werden.
Ciao
Dietmar
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Was interessieren mich als (e) MTB Unfallstatisiken mit Ratt Unfällen, passt besser ins Pedelecforum.
 

agent06

Neues Mitglied
Geht nicht um Statistiken etc.
Es geht darum dass irgendwann Versicherungspflicht und/oder Führerscheinpflicht kommt und die relevanten Stellen das dann mit diesen absurden Meldungen etc begründen werden, das gilt dann für alle Ebikes egal ob Strasse, MTB oder was auch immer. Und ich habe keine Lust eine Versicherung abzuschließen, wobei ich eh Privathaftpflicht habe. Aber eben ist das noch nicht Pflicht...
 

codeworkx

Aktives Mitglied
Sensation: "Laut dem "BR" nehmen Unfälle mit E-Bikes seit Jahren zu: 2017 stieg demnach die Zahl der Opfer im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent."

Weitere Sensation: "Laut xyz steigen die Verkaufszahlen von E-Bikes seit Jahren massiv und kontinuerlich."

Seltsam das Ganze...
Scheinbar ist beim BR der durchschnittliche IQ noch weit unter der Nulllinie.
 

derbikeradler

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Alles klasse, wart ab wenn jetzt die ganzen Elektroroller dazu kommen✌ hoffentlich viele mit gelände waldwegtauglichen Rädern, damit die Wanderer bissel was zu tun bekommeno_O
 

Schmutzel

Aktives Mitglied
Heute ner Meute geführter Segway Rollern hinterhergefahren. Schon lustig wenn sich so einer in einem tieferen Schlagloch mit 40 Kg Hightech (zum Glück mit Helm) auf die Schnauze legt. Traurig das der „Scout“ ganz vorne fuhr und nichts mitbekam. Hab dann vorne Bescheid gesagt (nachdem ich mich bei dem gestürzten auf sein Wohlsein erkundigt habe). Traurig

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PS: Darf man mit Kennzeichen auf dem Fahrradweg fahren?

PPS: Die Teile haben was von R2D2 x'Dx'D
 
Zuletzt bearbeitet:

Spezi72

Mitglied
Geht nicht um Statistiken etc.
Es geht darum dass irgendwann Versicherungspflicht und/oder Führerscheinpflicht kommt u............. das gilt dann für alle Ebikes egal ob Strasse, MTB oder was auch immer. Und ich habe keine Lust eine Versicherung abzuschließen, wobei ich eh Privathaftpflicht habe. Aber eben ist das noch nicht Pflicht...
Hallo,
eben, die meisten haben ohnehin eine private Haftpflichtversicherung, was spricht dagegen wenn in den Klauseln E-Bikes in der Haftung mit drin sind. Wenn es dann 20 € mehr kostet, was solls. Lieber Versicherungspflicht als Kennzeichenpflicht. Wer die 60 bis 100 € für die Versicherung nicht hat dürfte wohl auch kein Geld für ein E-Bike haben.

Gruß
 

agent06

Neues Mitglied
Der Punkt ist doch: es fahren - durch den E-Motor- mehr Leute Fahrrad, vor allem solche die 50 Jahre kein Fahrrad mehr gefahren sind oder auch noch nie (gibt's ja auch)
Und diese fallen eben vermehrt auf die Schnauze, mal platt formuliert. Weil sie es einfach nicht können ( und viele nie können werden)
Und genau deswegen steigen eben auch die Unfallzahlen - ich würde mal sagen überproportional - an, im Vergleich zu klassischen Bikes.
Eine Eignungsprüfung wäre an sich nicht verkehrt. Nur wo fängt man an, wo hört man auf. Generell für alle Radfahrer? Nur Ebikes?
Mit einem normalen Fahrrad kann man sich auch mit >60 kmh auf die Schnauze legen...
Ich wollte mit dem Fred nur aufzeigen, das in den Medien verstärkt Meinungsmache betrieben wird, mal sehen wo es hinführt.
 

Spezi72

Mitglied
Versicherungspflicht = Kennzeichenpflicht
Wie kommst du darauf, es gibt andere Möglichkeiten. Die beste wäre natürlich der Einschluss in eine normale Privathaftpflicht, hat fast jeder und wäre kaum teurer. Alternativ könnte man eine Haftpflicht an den Kauf koppeln.

Kennzeichen ist die absolut schlechteste Lösung, zumindest für uns Geländeradfahrer. Wer unbedingt ohne fahren will muss halt die Konsequenzen tragen, also Schäden selber bezahlen.

Gruß
 

agent06

Neues Mitglied
Ich glaube manche verstehen mich nicht so richtig.
Natürlich heisst Versicherungspflicht = Kennzeichenpflicht. Kenne keine andere Möglichkeit. Dieses wäre natürlich extrem bescheiden.
Zwangsprivathaftpflicht bei Kauf ist utopisch. Was passiert bei einem Gebrauchtkauf/Verkauf??
Ich wollte mit diesem Fred auch kein Fass aufmachen, sondern nur aufzeigen, dass in einem extremen Maße über Ebike Unfälle geschrieben wird. Und so der - ggfs. nicht Ebike fahrenden - Bevölkerung suggeriert wird, daß es extrem gefährlich ist, ergo eine Versicherung von Nöten sei.
So kommt es mir jedenfalls vor.
 

Spezi72

Mitglied
Natürlich heisst Versicherungspflicht = Kennzeichenpflicht. Kenne keine andere Möglichkeit. Dieses wäre natürlich extrem bescheiden.
Hallo,
überlege doch mal, wozu ist ein Kennzeichen gut?
1. wenn sich der Verursacher eines Schadens aus dem Staub machen will
2. wenn ein Verursacher eines Schadens durch Zeugen erkannt wird
jetzt sind wir wieder bei 1.

Hat jeder eine Haftpflichtversicherung braucht er sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Für Kontrollen reicht eine Kopie auf dem Handy. Oder das Schild ist eine Plakette zum Aufkleben in €-Größe.
Meiner Meinung sollte jeder Fahrradfahrer eine Private Haftpflichtversicherung haben, die ganz wenigen die sich solch eine Privathaftpflicht nicht leisten können, wir reden von 40 oder 50 € im Jahr, können im Schadensfall von einem Versicherungspool aufgefangen werden. Niemandem sollte Fahradfahren verboten werden.

Als Beispiel könnte ich meine Haftplicht für Drohnen anführen. Man muss eine haben, es gibt aber kein Nummernschild. Gut seit heuer muss man eine Plakette mit Namen und Adressen aufkleben. Kostet gerade mal 19 € mehr als ohne Einschluß der Drohne.

In diesem Umfang würde ich eine Versicherungspflicht für E-Bikes befürworten.

Gruß
 

Bit

Aktives Mitglied
Es geht darum dass irgendwann Versicherungspflicht und/oder Führerscheinpflicht kommt u
was ja nicht einmal das dümmste wäre... Versicherung und die Strassenverkehrsordnung und die Schilder kennen.. das hat noch niemandem geschadet.

Früher hatten wir die Versicherung, war ein kleiner Kleber den man an das Bike gemacht hat. Noch viel früher musste man sein Rad zeigen damit man eine Rote Nummer bekommt (das allerdings wäre eher doof).
 

On07

Aktives Mitglied
Ich klicke solche Meldungen einfach nicht mehr an, am Ende sind viele Onlinemeldungen auch nur danach gesteuert was aufregen erzeugt wird oft gelesen also noch öfter angezeigt.

Ich vermute dahinter ehrlich gesagt nicht gleich politische Interessen.

Eine Privathaftpflicht sollte auchnohne Erweiterung Radunfälle absichern?
Muss nochmal genau nachlesen in unseren Vertragsklauseln.
Aber hab schon nen Radunfall gehabt und ne Autotür zerbeult, meine das wär von der damaligen reguliert worden.
 

rfrank84

Aktives Mitglied
Mit einer normalen Privathaftpflichtversicherung ist man auf dem Rad sowieso abgesichert > Die Haftpflicht zahlt Schäden am Eigentum einer anderen Person, oder den Schaden an der Person. Bsp. man fahrt an einem parkenden PKW vorbei und verkratzt diesen > PHV zahlt den Schaden > ist das gleiche wie beim Umzug helfen und man lässt die Vase fallen und diese ist kaputt.

Eine extra Versicherung hierfür wäre mehr als nur Geldmache der Versicherungsunternehmen und e-Bikes die bis 25 km/h abgeregelt sind, gelten nach der aktuellen Rechtssprechung als Fahrräder und nicht als Fahrzeuge!

@agent06 Die gleichen Meldungen gab es damals mit motorsierten Pferdekutschen/Autos/Motorrädern usw. alles was mehr leute nutzen können verursacht auch natürlicherweise mehr Unfälle/Schäden.

Es hilft einfach nur vorrausschauend fahren und auf die anderen "Verkehrsteilnehmer" achten.
 

rolf

Aktives Mitglied
Zuerst sollte eine Statistik gemacht werden, welche Antriebe am meisten
bei Unfällen beteiligt sind.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die "Billigräder von Baumarkt und Co", mir ihren
Frontmotoren überdurchschnittlich oft bei Stürzen beteiligt sind.
Ich bin der Meinung, der Frontmotor sollte verboten werden.

Warum ?

Nun ganz einfach.
Der Frontmotor macht das Fahrrad zum "ALLRAD" Antrieb.
An einem Fahrrad, (Motorrad) absoluter Quatsch.
Würde bei Zweirädern ein Allradantrieb Vorteile bringen, gäbe es längst
Motorräder mit Allrad.

Ältere Leute fahren oft mit hoher Unterstützung, was bedeutet: Das Vorderrad
treibt mehr als das mit Muskelkraftbetriebene Hinterrad.

In Kurven bei Nässe, Kies, Schotter eine gefährliche Kombination.

Seit jeher treibt die Kette das Hinterrad an, und so wird es auch vermutlich bleiben.

Es ist halt verlockend, für unter 1000 Euro ein E Bike zu kaufen, aber die Kundschaft
ist in der Regel Älter, und mit Sicherheit 30 oder mehr Jahre kein Fahrrad mehr
gefahren.
Fängt man auf einem Kiesweg in der Kurve an zu treten, ist der Sturz so gut wie sicher.
 
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