Gewicht beim E-Mountainbike: Weniger ist Mehr – oder doch nicht?

Tabletop84

Mitglied
Chris Porter bring die Sache ganz gut auf den Punkt:


Das ist in Ebike-Dimensionen natürlich nochmal eine andere Geschichte, wo wir über bis zu 10 kg mehr reden. Jeder der vom Ebike aufs Biobike und wieder zurückwechselt bemerkt die Schwerfälligkeit und Trägheit vom Ebike bei Richtungswechseln. Auf ruppigen Trails ist kann das Gewicht aber auch ein Vorteil sein, weil das Rad ruhiger liegt.

Extremleichtbau braucht kein Mensch, aber mehrere Kilogramm dürften sich in den momentanten Gewichtsregionen sicher positiv bemerkbar machen, aber halt bei Weitem nicht so stark wie bei einem Biobike.
 

GG71

Bekanntes Mitglied

KaroKönig

Bekanntes Mitglied
17,6901kg - so wenig ist das bei der Ausstattung auch nicht.

Mit mehr Leistung, mehr Akku und deutlich mehr Reichweite:
Meinte auch eher die cleane Optik und weniger das Gewicht. Deshalb die " "
 
G

Gelöschtes Mitglied 6435

Guest

Sammi ElPadre

Bekanntes Mitglied
Vermutlich weil Gott einen merkwürdigen Humor hat.
Ich zitiere aus dem Film "Rambo III":

"Gott muss lieben verrückte Menschen!"

"Wieso?"

"Er macht so viele davon!"

Aber echt, wirklich viel Gewicht kann man sparen, wenn man Motor, Akku, Reifen, Felgen und Rahmen weglässt. Die Gabel natürlich auch und die Dämpfung sowieso. Nennt sich dann laufen, voll das extreme Gewichtstuning.
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Ich zitiere aus dem Film "Rambo III":

"Gott muss lieben verrückte Menschen!"

"Wieso?"

"Er macht so viele davon!"

Aber echt, wirklich viel Gewicht kann man sparen, wenn man Motor, Akku, Reifen, Felgen und Rahmen weglässt. Die Gabel natürlich auch und die Dämpfung sowieso. Nennt sich dann laufen, voll das extreme Gewichtstuning.
Wobei, wenn man diese Gewichtsersparnis ins Verhältnis zu einigen Bikern setzt, besser alles dran lassen und weiter Biken, sonst geht es zu sehr auf die Knie.
 

luig

Mitglied
Chris Porter bring die Sache ganz gut auf den Punkt:

Jeder der vom Ebike aufs Biobike und wieder zurückwechselt bemerkt die Schwerfälligkeit und Trägheit vom Ebike bei Richtungswechseln. Auf ruppigen Trails ist kann das Gewicht aber auch ein Vorteil sein, weil das Rad ruhiger liegt.
Das sind entscheidende und völlig richtige Worte die ich aus meiner Erfahrung zu 100% bestätigen kann:
Bis 2017: Leichtbau Bio-Enduro ca. 12kg - Fühlte sich auf den Trails genauso an, easy und leicht .......aber eben auch übernervös
Ab 2017: E-Enduro ca. doppelt so schwer (habs nie gewogen) - Fährt sich natürlich komplett anders, eben schwerfälliger ........aber liegt schön satt und ruhig und hat deutlich mehr Grip. Einige Moves, z.B. Frontwheelies um das Hinterrad an Spitzkehren umzusetzen, fallen aufgrund des höheren Gewichtes deutlich schwerer.
Das gilt auf bergab-Trails -
in gegengesetzter Richtung, also auf leichteren bergauf-Trails tut sich mit dem E-Enduro natürlich eine komplett neue Welt auf die es mit dem Bio-Enduro nicht gab, außer für jemanden der Spaß dabei hatte sein Bike rauf zu schieben/tragen. Allzu schwer dürfen diese Trails natürlich nicht sein, sonst ist auch mit dem E-Enduro schieben angesagt und das macht mir zumindest keinen Spaß.
Die gleichen Schwierigkeiten an den Trails bergab wie auch bergauf zu bewältigen bleibt wohl ein Wunschtraum.

Fazit: Das E-Enduro fährt sich aufgrund vom Gewicht eben anders, würde mich aber nicht auf besser oder schlechter festlegen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 6435

Guest
So ein schweres EMTB fährt sich im Vergleich zum Bio Radl wie ein nasser Sandsack obwohl die Linienwahl immer die gleiche ist.
 

luig

Mitglied
Je stabiler desto unbeweglicher, träger ...
Beim E wie beim Analog unvorteilhaft.
Schau, die Bio-Enduros haben von 2015 - heute ca. 2 - 3kg an Gewicht zugelegt, also von 12kg 2015 auf 14 - 15kg heute. Ich selber empfand das als Rückschritt, eine Diskussion darüber endete aber mit dem Fazit dass dies so gut sei und man eher froh darüber ist wieder stabilere Bikes zu haben.
Nimmt man nun diese 14 - 15kg als Grundlage und packt das derzeitige Motor + Akku Gewicht dazu plus die baulichen Maßnahmen um am Rahmen ausreichend Stabilität zu gewährleisten ist das Gesamtgewicht heute gar nicht mal sooo schlecht. Bedenkt man darüber hinaus dass die Komponenten für Antrieb + Bremsen ebenfalls etwas mehr heavy duty sein sollten sind 20kg eigentlich schon unrealistisch, zumindest im Enduro Bereich. Mir fehlt darüber hinaus der Glaube dass Otto-Normalverbraucher einen Unterschied zwischen 20kg und 24kg merkt, ein E-Bike ist eben träger, das hat aber auch Vorteile.
XTR bzw. XX1 Komponenten sind an E-Enduros ungeeignet, das ist kompromissloser Leichtbau für Bio Race-Bikes.
Es würde natürlich schon einen Unterschied machen ob das betreffende Bike für ein 50kg Henderl gebaut wird oder für einen gestandenen Hünen um die 100kg. Das können Serien Rahmen klarer Weise nicht, die müssen ja für ein bestimmtes System Gewicht garantieren, da müsste Mann oder Frau sich also an eine custom made Schmiede wenden, der Preis für so einen Einzel-Rahmen wäre vermutlich utopisch.

Ich betrachte aber Bike + Rider immer als Einheit und daher auch das Gewicht von Bike und Fahrer zusammen weil ja das Bike nicht alleine fahren kann. Und da machen dann 4kg nur mehr einen sehr kleinen Prozent Satz vom Gesamtgewicht aus ;)
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Scheinbar haben wir hier nur Downhiller die fett durch die Parks mit riesen Drops brettern und alle fahren artgerecht e-Enduro... :cool:
 

luig

Mitglied
Scheinbar haben wir hier nur Downhiller die fett durch die Parks mit riesen Drops brettern und alle fahren artgerecht e-Enduro... :cool:
Das ist eine ganz andere Liga, ich meide Parks so gut es geht und bewege mich nach Möglichkeit nur auf natürlichen Trails. Wobei dass ja ein Widerspruch in sich selbst ist weil irgendwer muss diese ja auch angelegt haben, wenn auch meist lange bevor die MTBs kamen und zu welchen Zweck auch immer.
 
Oben