Bremsscheiben Design vs. Funktion

Ich habe jetzt an einem Rad mit der Trinity Bremse die aktuell auch mitgelieferten schwarzen Beläge montiert mit der BS XT Scheibe, bissig ist das Ganze, aber irgendwie auch so ein Schrubben, gefällt mir nicht, möchte die Bremse eher smooth und ohne irgendwelche Geräusche, werde mal wieder auf die Sinter Green gehen oder mal die weißen Beläge von Intend testen.
 
Ich habe die Trinity bislang nicht leise bekommen. Bremsen wird stets begleitet von einem sehr hohen Fiepen (rund 11 kHz laut Frequenzanalyse), vorne wie hinten.
Ich vermute irgendeine Resonanz... Kombination aus Scheibe, Rahmen, Bremssattel, Belägen. Da ich bereits ein paar Beläge durch habe - intend White (die waren die Schlimmsten) , Sinter Green, Galfer black+green - werde ich im nächsten Schritt wohl mal eine andere Scheibe testen müssen (bisher Galfer Shark).

Man kann hier im Forum immer wieder beobachten, dass lautlose Kombinationen und Empfehlungen von Person A ein totaler Reinfall bei Person B sind. Was bei dem einen flüsterleise ist, ist bei dem anderen ein ganzes Orechester. Kein Rad ist gleich. Daher hilft wohl nur --> Ausprobieren.
 
was sagt das jetzt im Bezug zur Option....eine MT5 Bremsarmatur mit MT7 Bremssattel zu kombinieren.?
die Thematik war eine andere (im gelben Forum)

es ging da um die Frage ob ein sehr kurzer Hebelweg bis zum Druckpunkt die Membran im AGB zerstören könnte (z.B. weil dickere Komponenten verbaut wurden)

der geringfügig kürzere Kolbenrückzug bei einer MT7 macht da wenig aus , eher ist es problematisch wenn sehr dicke Scheiben und Beläge verwendet werden, der Füllstand aber nicht korrigiert wird (z.B. Verwendung von zu schmalen Blöcken in Bezug zu den verbauten Komponenten)

der Platzhalter (Block) sollte immer mindestens so dick sein wie >neue Scheibe+neue Beläge+orig. Kolbenrückzugsweg (oder etwas mehr wenn es sich am Bremssattel aus geht)

wenn das verbaute Zeug kaum rein geht und der Geberhub dadurch extrem kurz ist, dann ist das ungünstig für die Membran im AGB (oder der Deckelhalterung)

extrem kurze Hebelwege zum Druckpunkt sollte man unbedingt vermeiden, es ist ja keine Hexerei den Füllstand passend zu dickere Komponenten zu korrigieren (z.b. einen dickeren Block verwenden)

wenn man das nicht macht, dann hat man halt auch mehrere ungünstige Faktoren
1. bei extrem kurzen Hebelweg ev. höherer Druck im AGB (Membran oder Deckel könnte beschädigt werden)
2. Probleme mit Belagmontage (Beläge gehen kaum rein, fast kein Spalt, Probleme mit Schleifen vom Belag, und bei stärkerer Gewalteinwirkung auf die Bremssattelkolben ebenfalls Gefahr von Geberdefekt)
3. träger Kolbenrückzug (minimale Kolbenwege erzeugen kaum Vorspannung am Quadring)
4. sich laufend ändernder Druckpunkt bis der Belag so weit abgenutzt wurde dass der normale Spalt wieder vorhanden ist, erst dann rücken die Kolben bei Belagabnutzung wieder nach, und dann auch wieder normaler Hebelweg zum Druckpunkt und normaler Kolbenrückzug

Lg Tirolbiker 63
 
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