Bosch plant Übernahme von COBI

Thomas

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Bosch eBike Systems plant das Connected-Biking Start-up COBI zu übernehmen, COBI mit Sitz in Frankfurt war 2014 über eine Kickstarter Kampagne gestartet um aus Fahrrädern und E-Bikes übe eine Handy-Integration smarte Bikes zu machen. Hier die Infos von Bosch:


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xraycer

Aktives Mitglied
Wenn wir nicht den 29. Oktober im Kalender stehen hätten, würde ich an einen April-Scherz glauben. Dafür das man COBI seit beginn soviel Steine in den Weg geworfen hat ist die Meldung der geplanten Übernahme doch sehr überraschend.
Vielleicht hat man doch das Potenzial hinter COBI erkannt und gemerkt das man mit den Nyon nicht richtig aus den Füßen kommt.

Bin gespannt was draus wird, auch bzgl. der Zusammenarbeit mit den anderen Motorherstellern (Brose, TransX, Impulse).
 
Zuletzt bearbeitet:

KILLTROY

Neues Mitglied
Na wird eh zeit das man was macht in die Richtung. Die Konkurrenz ist hier schon viel weiter siehe Specialized Levo usw..
 

bluecat

Aktives Mitglied
COBI ... war 2014 über eine Kickstarter Kampagne gestartet um aus Fahrrädern und E-Bikes übe eine Handy-Integration smarte Bikes zu machen.
Am 10.3.2014 wurde in Oberwangen der ST2 präsentiert. Das Bike hatte - nebts anderen Neuerungen - ein integriertes GPS und eine integrierte SIM-Karte. Über eine App können die Velo-Daten auf dem Hany dargestellt werden. Weiter können die Motor-Parameter individuell eingestellt werden. Via GPS und Karte ist das Bike im Gelände zo Orten. Eine elektronische Wegfahrsperre, die auch aus der Ferne aktivert werden konn, ist auch verfügbar.

Der ST2 ist das erste vernetzte, smarte E-Bike, das Handy der 2nd screen. Eine USB-Buchse ermöglicht das Laden während der Fahrt. Aber der ST2 lässt sich auch komplett ohne Mobiltelefon fahren und parametrieren.

Da kam COBI gerade Recht! Vom Prototypen für Kickstarter hin zum Add-On und schliesslich sogar verbunden mit dem Velo; eine beachtliche Leistung. Dass Bosch diese Technologie nun den Konkurrenten entzieht, zeit ihr Potential. Wie immer im Fall "Riese schluckt StartUp" bleibt die Frage, wie lange es die Gründer und Entwickler im durchreglementierten Grosskonzern aushalten. Im schlimmsten Fall stellt Bosch das Produkt ein - frei nach dem Motto: Was die Konkurrenz nicht hat, brauchen wir auch nicht zu bringen.
 

Das-Licht

Bekanntes Mitglied
...eben erst gelesen...

COBI groß und laut gestartet, dann als Bettvorleger fürs Bosch System gelandet, und nun quasi "abgewickelt". Hätte COBI mal ein offenes System entwickelt, das für alle Hersteller außer Bosch funktioniert, dann wären Brose, Yamaha, Shimano, Impulse, RM, u.a. heute Deren Kunden. Doch ausgerechnet auf das System zu setzen, das mit dem Nyon als Konkurrenz ein vergeichbares Produkt auf dem Markt hat, dafür jedoch eine ganz andere Marktmacht... ...naja.
 

DJTornado

Aktives Mitglied
Kommt auf den Blickwinkel an, ob sie sich bei Bosch für einen ordentlichen Betrag haben einkaufen lassen oder ob sie tatsächlich eigenständig bleiben wollten...
 

Das-Licht

Bekanntes Mitglied
...ich denke schon, dass der Preis stimmte. Für den Endkunden ist es halt schade, weil der Spruch der Wirtschaftsmanager "Konkurrenz ist gut für das Geschäft" mal wieder zeigt wie verlogen er ist. Welcher Konzern wünscht sich nicht ein Monopol (Oligopol/Dieselskandal)?!
 

DJTornado

Aktives Mitglied
Las sich anders bei dir. Aus dem Blickwinkel des Geldverdienens bei geringstmöglichem Widerstand würde ich sagen, alles richtig gemacht
 
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