Bikebranche 2026

Das Schema geht querbeet durch alle Händler.
Schade das die es bisher nicht geschafft haben, trotz angeblich starker Intetesdensverbände, das Lagerrisiko auf die Hersteller abzuwälzen.

Bike-Store Friedewald hat Insolvenz angemeldet – Betrieb läuft weiter https://share.google/eAuqoq9CxVNi7WNMi

Screenshot_20260105_181133_Chrome.jpg
 
Corona ist mittlerweile gut vier Jahre her. So langsam wird es lächerlich, die Folgen von schlechtem Unternehmertum immer noch darauf abzuwälzen.

Und warum sollte das Risiko und die hohen Kosten für volle Lager auf die Hersteller übertragen werden? Wenn die Händler weiter einkaufen, was das Zeug hält, ist es deren Problem.
 
Bis auf ein paar Restbestände, dürften alle Lager von Corona geleert sein, das in nächster Zeit der Run auf Räder vorbei ist, liegt wohl an der Sparsamkeit der Leute, weil es zur Zeit nicht richtig rund läuft in Deutschland, dazu kommt die hohe Inflation und die immer noch hohen Preise bei neuen Modellen. Der Markt wird sich wohl noch nach unten einpendeln müssen, dabei werden wohl noch ein paar Hersteller über die Wupper gehen.
Geschieht ja auch zur Zeit in andern Branchen.
 
Wäre das ein Fortschritt? Ideal wäre doch, das sich das Radl nach der Sperre gar nicht mehr einschalten lässt.

Wobei ich halt als elektrischer Laie glaube, findige Diebe finden da schnell ne Umgehungsmöglichkeit.

E-Bikes mit Bosch-Motor: Deutscher Hersteller sendet deutliches Signal aus Las Vegas | NETZWELT https://share.google/KV1iVz4nr4utSn866
 
Und warum sollte das Risiko und die hohen Kosten für volle Lager auf die Hersteller übertragen werden? Wenn die Händler weiter einkaufen, was das Zeug hält, ist es deren Problem.
Ganz einfach. Wenn der ZEG/VDA die Markmacht hätte, die er immer öffentlich kundtut, würden die Händlerinteressensgemeinschaften die Spieß umdrehen.
Anch der Methode die Lagerhaltung auf die Hersteller abwälzen. Und die Händler würden gerade nur die Räder abrufen und!!! bezahlen die sie jetzt gerade verkaufen können. Und sich nicht einen bezahlten Jahresvorrat ins Geschäft stellen müssen.
werden wohl noch ein paar Hersteller über die Wupper gehen.
Geschieht ja auch zur Zeit in andern Branchen.
Händler. Die wahren Hersteller sitzen in Asien.
Cube ist ja auch nur ein (Groß)händler mit etwas europäischer Endmontage.
 
Ganz einfach. Wenn der ZEG/VDA die Markmacht hätte, die er immer öffentlich kundtut, würden die Händlerinteressensgemeinschaften die Spieß umdrehen.
Anch der Methode die Lagerhaltung auf die Hersteller abwälzen. Und die Händler würden gerade nur die Räder abrufen und!!! bezahlen die sie jetzt gerade verkaufen können. Und sich nicht einen bezahlten Jahresvorrat ins Geschäft stellen müssen.

Händler. Die wahren Hersteller sitzen in Asien.
Cube ist ja auch nur ein (Groß)händler mit etwas europäischer Endmontage.
Träumer
 
Ja, leider.
Aber gib zu, hätte die ZEG die Marktmacht die sie vorgibt zu haben, würde sie die Lagerhaltung und Bezahlung versuchen auf den Hersteller abzuwälzen. Schon aus kfm. Sicht für ihre Händler.
Das ist jetzt nicht dein Ernst?
Schon.
(Komponenten, Rahmen) -Hersteller! ist in D eh niemand. Die ganzen hier verkauften Marken (ohne Nicolei;)) kommen von Endfinishern/Endmonteuren. Mit sehr großen Marketingabteilungen, Verkauf, Schäff, Buchhaltung, .... und einem mehr oder weniger großen Gebäude für die Endmontage.

Und die Gebäude sind in D im letzten Jahrzehnt kleiner geworden. Und der % der eigenen Endmontage sinkt auch. Die Asiaten können halt nicht nur "Rahmen" sondern inzwischen auch halbwegs qualitativ die Komponenten dranschrauben. Zu einem Bruchteil deines Gehaltes.
 
Ja, leider.
Aber gib zu, hätte die ZEG die Marktmacht die sie vorgibt zu haben, würde sie die Lagerhaltung und Bezahlung versuchen auf den Hersteller abzuwälzen. Schon aus kfm. Sicht für ihre Händler.

...
Ich war ja noch nie ein Fan von Funktionären, Lobbyisten und solchen Verbandsmeiern. Insofern möchte ich das nicht bestätigen. Persönlich glaube ich auch, dass ein halbwegs mächtiger Verband nur bei kleinerern Herstellern mit solchen Ideen was erreichen könnte. Bei großen Hersteller wie bspw. Trek, Giant, Cube würde so ne Idee vermutlich nur ein lauwarmes Lächeln oder Achselzucken erzeugen.
 
Corona ist mittlerweile gut vier Jahre her. So langsam wird es lächerlich, die Folgen von schlechtem Unternehmertum immer noch darauf abzuwälzen.

Und warum sollte das Risiko und die hohen Kosten für volle Lager auf die Hersteller übertragen werden? Wenn die Händler weiter einkaufen, was das Zeug hält, ist es deren Problem.
Die Corona-Pandemie wurde im April 2023 für beendet erklärt.

Währenddessen hat der Ukraine-Krieg mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft begonnen.

Noch Ende 2023 haben sehr viele deutsche Unternehmen über enorme Lieferprobleme bei benötigten Waren geklagt. Das wird in anderen Ländern nicht viel anders gewesen sein.

Die Planung von neuen Modellen fängt ja nicht 6 Monate vor dem Launch an, sondern eher 2 Jahre davor.
Entsprechend werden Komponenten etc. in Auftrag gegeben. Wenn nun die Lieferzuverlässigkeit nicht gegeben ist, hat man in 2023 und evtl. auch Anfang 2024 noch immer eher mehr geordert, um auf Nummer sicher zu gehen.

Dass es weiterhin entsprechende Lieferschwierigkeiten gab/gibt sah/sieht man bei diversen Bikes, die lange angekündigt/vorgestellt wurden und erst viel später (oder gar überhaupt nicht) lieferbar wurden.
Das wiederum hat weiterhin Auswirkungen auf Lagerbestände sowie Nachfolgemodelle.

Dadurch kann es gut sein, dass die übervollen Lager eben auch jetzt, Anfang 2026, noch nicht wirklich leer sind.
Das verunsichert Hersteller und Händler, bremst Innovation und senkt das Käuferinteresse noch weiter.

Die Talsohle der "Bike-Krise" ist m.M.n. noch nicht durchschritten.
 
Die Corona-Pandemie wurde im April 2023 für beendet erklärt.

Währenddessen hat der Ukraine-Krieg mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft begonnen.

Noch Ende 2023 haben sehr viele deutsche Unternehmen über enorme Lieferprobleme bei benötigten Waren geklagt. Das wird in anderen Ländern nicht viel anders gewesen sein.

Die Planung von neuen Modellen fängt ja nicht 6 Monate vor dem Launch an, sondern eher 2 Jahre davor.
Entsprechend werden Komponenten etc. in Auftrag gegeben. Wenn nun die Lieferzuverlässigkeit nicht gegeben ist, hat man in 2023 und evtl. auch Anfang 2024 noch immer eher mehr geordert, um auf Nummer sicher zu gehen.

Dass es weiterhin entsprechende Lieferschwierigkeiten gab/gibt sah/sieht man bei diversen Bikes, die lange angekündigt/vorgestellt wurden und erst viel später (oder gar überhaupt nicht) lieferbar wurden.
Das wiederum hat weiterhin Auswirkungen auf Lagerbestände sowie Nachfolgemodelle.

Dadurch kann es gut sein, dass die übervollen Lager eben auch jetzt, Anfang 2026, noch nicht wirklich leer sind.
Das verunsichert Hersteller und Händler, bremst Innovation und senkt das Käuferinteresse noch weiter.

Die Talsohle der "Bike-Krise" ist m.M.n. noch nicht durchschritten.

Das sind aber die Hersteller und Händler auch selber Schuld.
Warum muß ich jedes Jahr ein neues Model haben ? Und ist es wirklich ein neues, besseres Modell ?
Wann gab es denn die letzte bahnbrechende Neuerung bim MTB ?
Der Wechsel auf 29", elektronische Schaltung, oder Dropper ?
Und ist die 26er Fox, oder ZEB wirklich besser als die 25er ?
Lohnt es sich dafür sich ein neues 8000€ Bike zu leasen ?

Und gleichzeitig, sind genug "dumme" Käufer da die es machen, denn sonst man es nicht so anbieten und sonst würde es nicht noch Anbieter geben, die für 5stellige Beträge Bikes verkaufen.

Ob sie zocken und auch bald massiv rabattieren müssen ?
Vermutlich wäre es eine gute Strategie der Hersteller, mal Modelle nur noch alle X Jahren ein Facelift zu verpassen. Abe da könnte die Gefahr sein, dass MTB zu austauschbar ist und der Kunde hier nicht so Markentreu wie bei Auto, oder sonstigen Sachen.
 
Das sind aber die Hersteller und Händler auch selber Schuld.
Warum muß ich jedes Jahr ein neues Model haben ? Und ist es wirklich ein neues, besseres Modell ?
Wann gab es denn die letzte bahnbrechende Neuerung bim MTB ?
Der Wechsel auf 29", elektronische Schaltung, oder Dropper ?
Und ist die 26er Fox, oder ZEB wirklich besser als die 25er ?
Lohnt es sich dafür sich ein neues 8000€ Bike zu leasen ?

Und gleichzeitig, sind genug "dumme" Käufer da die es machen, denn sonst man es nicht so anbieten und sonst würde es nicht noch Anbieter geben, die für 5stellige Beträge Bikes verkaufen.

Ob sie zocken und auch bald massiv rabattieren müssen ?
Vermutlich wäre es eine gute Strategie der Hersteller, mal Modelle nur noch alle X Jahren ein Facelift zu verpassen. Abe da könnte die Gefahr sein, dass MTB zu austauschbar ist und der Kunde hier nicht so Markentreu wie bei Auto, oder sonstigen Sachen.
Na ja, um Schuld geht es hier ja zunächst nicht, sondern darum, ob die Bikebranche aus dieser Krise wieder herauskommt.
Ich bin mir sicher, dass Hersteller und Händler gelernt haben.
Ich bin mir aber auch sicher, dass das eher zum Nachteil für uns Käufer werden wird.
 
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