150 Nm, 1500 W, IP66: Avinox M2 & M2S – der große Guide zu Fakten, Tests & Bikes

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Re: 150 Nm, 1500 W, IP66: Avinox M2 & M2S – der große Guide zu Fakten, Tests & Bikes
Vermutlich mit 800er Wechselakku und Schläuchen und natürlich den schweren Reifen, ist doch absolut ok.
Klar. Das passt schon so.
Entsprechende Reifen und Komponenten mit Enduro-Tauglichkeit wiegen halt.

Allerdings wird ja vielfach das Fähnchen hochgehalten, dass durch den Avinox und seine Akkus leichtere Bikes möglich sind.
Das Cube AMS Hybrid 177 oder das Radon Recap bspw. schaffen solche Gewichte aber auch mit Bosch CX (wenn auch mit dem 1 Kg leichteren Akku, aber wenn man das dazurechnet liegen sie gleichauf).
 
Der 800wh als Wechselakku ist 200gr. schwerer geworden. Und seine Maße sind fast ähnlich zum Bosch. Der Rahmen des PR ist angegeben mit 2900gr. PX 2500gr.
Der vom ersten A. 2300gr.
Motor wurde auch 100gr. schwerer.
Die Summe aus Motor, Akku, und Rahmen des ersten ist 7,7kg und das PR ist nun auf 9,5kg angewachsen. PX 8,2kg.
Ein gewisser Gewichtsvorteil und schlankeres Unterrohr gegenüber vielen anderen ist also weiterhin nur mit dem "teuren" PX möglich.
 
Zum Thema Gewicht ... 22,7 in L ohne Pedale


Die Chinesen können halt auch nicht zaubern
Hast du ein Beispiel für ein weiteres Rad mit großer entnahmeöffnung im unterrohr und 800wh Akku unter 23kg? (mit brauchbaren reifen)

Kann es sein das du das Rad für das Amflow PX gehalten hast und du dachtest "boah das ist ja doch nicht so leicht wie alle behaupten"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessante Diskussion eines Avionx-Statements zu "Zu viel Power ist kein Problem", aus der UK-Sicht: https://www.cyclingelectric.com/in-...-e-bike-industry-concerns-about-power-metrics

Offenbar gab es da schon einige Fälle, wo das durcheinander werfen von eBikes mit eMotorrädern zu wilden Verboten geführt hat.

Avinox is compliant, but it argues that it is ‘constrained by arbitrary power limits that lack a clearly explained basis.’ The messaging is dismissive and suggestive of disagreement with laws that did not come from nowhere. At a time when the bike industry is trying to correct the record about the very nature of e-bikes, theoretical limit testing by manufacturers has been a distraction. [...]
Average speeds are notably higher on motors with higher power peaks and torque outputs, which can lend to a perception that e-bikes are getting ‘faster’ (albeit still no faster than 15.5mph). [...]
Visually and on paper, the difference is startling and it’s easy to see why land managers and trail organisations are increasingly fielding conflation of e-bike and e-motorbike concerns, leading to unwanted access discussions.

Spannend, dass diese Diskussion offenbar doch nicht nur "typisch deutsch" ist.
 
Canyon Spectral:ON CF 9 AXS wiegt das Gleiche in L
Hast du ein Beispiel für ein weiteres Rad mit großer entnahmeöffnung im unterrohr und 800wh Akku unter 23kg? (mit brauchbaren reifen)
Mal abgesehen davon das das spectral keine große, akkulange öffnung im unterrohr hat:
1779198865791.png


Canyon gibt also einfach so 2kg zu viel gewicht an?
 
Was mich wundert: in einem and. Test wurde wiederum das PR Pro mit 24.2 gewogen
Das wundert mich auch. Ich habe das auch im thread dazu schon mal bissel durchgerechnet, irgendwas passt nicht zusammen.

Aktuell hoffe ich das Ride better bikes ein Video zum PR bringt mit den gleichen infos und test die sue zum PX gebracht haben:

Das video war schon sehr informativ. Ich hoffe da kommt bald was, inklusive rahmen gewicht und gewicht der zum rahmen gehörtenden teile wie Akku aufnahme und akku cover.
 
Hier der übersetzte Text von einem Vergleich von M1 und M2S vom Mountainbiking UK Magazin:


AVINOX M1 VS M2S MOTOR:

Kann die neueste Antriebseinheit die beeindruckende Leistung des Originals noch übertreffen?

19. Mai 2026.

Der neue M2S-Motor von Avinox (im Besitz von DJI) bietet deutlich mehr Leistung und Drehmoment als der hochgelobte M1. Doch verbessert er das Fahrgefühl auf dem Trail oder entlädt er nur den Akku schneller?

Ein kurzer Blickzurück: Die Entwicklung von E-MTB-Motoren verlief über Jahre hinweg nach einem vorhersehbaren Muster – mehr Feinschliff, etwas mehr Leistung, geringfügige Effizienzsteigerungen und etwas weniger Gewicht. Dann kam 2025 der Avinox M1 auf den Markt und revolutionierte ihn, indem er die Konkurrenz von Bosch, Specialized und Shimano in puncto Leistung, Drehmoment und Benutzerfreundlichkeit deutlich übertraf.

Nun hat die Marke ein neues Flaggschiff vorgestellt. Auf dem Papier stellt der M2S den M1 in den Schatten und bietet eine Leistung, die die Frage aufwirft, wie viel Leistung auf dem Trail tatsächlich sinnvoll ist. Deshalb habe ich mich auf den Weg gemacht, um herauszufinden, wie leistungsfähig und alltagstauglich er wirklich ist.

Ich habe den neuen Motor und den M1 über mehrere Wochen hinweg direkt nacheinander auf denselben Strecken und unter denselben Bedingungen getestet. Dabei kamen Bikes von Amflow (DJIs Hausmarke für Fahrräder) zum Einsatz – der M1 am PL Carbon Pro und der M2S am brandneuen PX Carbon Pro. Ist die zusätzliche Leistung wirklich ein Vorteil oder nur leeres Gerede? Und, noch wichtiger, welchen Motor würde ich an meinem Bike haben wollen?

Ein gewaltiger Sprung:

Auf dem Papier ist der Unterschied zwischen dem M1 und dem M2S enorm. Die maximale Leistung steigt auf 1.500 W und 150 Nm. Das entspricht einer Steigerung von 50 % Leistung und 23,8 % Drehmoment gegenüber den 1.000 W und 120 Nm des M1. Diese Werte gelten für den zeitlich begrenzten Boost-Modus.

Im Turbo-Modus – der höchsten Dauerleistung – steigt die Leistung von 100 W und 105 Nm auf 1.300 W und 130 Nm. Allein schon die reinen Daten katapultieren den M2S in eine ganz andere Liga. Dazu trägt der neue integrierte 700-Wh-Akku (FP700) von Avinox bei, der laut Herstellerangaben nur 3,18 kg wiegt und – noch wichtiger – eine Energiedichte von 220 Wh/kg aufweist. Einige Fahrradhersteller kombinieren den Motor stattdessen mit den herausnehmbaren Akkus RS800 (800 Wh) oder RS600 (600 Wh) von Avinox, die jedoch nicht ganz die gleiche maximale Leistung und das gleiche Drehmoment ermöglichen.

Bergauf-Performance:

Am meisten überraschte mich, wie ähnlich sich M1 und M2S auf dem Trail anfühlen – nicht in Bezug auf die reine Leistung, sondern auf die Art der Leistungsentfaltung.

Der M2S fühlt sich sofort vertraut an. Die Kraft baut sich natürlich auf und reagiert präzise auf die Eingaben. Es gibt kein Ruckeln oder abruptes Antreten beim Treten. Kräftiges Treten sorgt für starke Beschleunigung, die aber nie unkontrolliert wirkt. Lässt man das Gaspedal lockerer, reagiert der Motor genauso sanft. Das ist bei technischen Kletterpassagen wichtig, denn so kann man Griffkraft und Kraft optimal ausbalancieren, um steile Abschnitte zu bewältigen oder sich den Weg über Wurzeln und Felsen zu bahnen.

Hier ist der Unterschied zwischen M1 und M2S jedoch geringer als erwartet. Man erhält keine 50 % höhere Kletterleistung, da die notwendige Kontrolle über die Pedale die nutzbare Kraftentfaltung der 1300 W und 130 Nm begrenzt. Die Stärke des M2S liegt in seiner Fähigkeit, Schwung mitzunehmen. Die zusätzliche Kraft hilft, das Bike über Wurzeln, Steine und unebene Anstiege hinweg in Bewegung zu halten. Anstatt zu stocken oder starke Pedalumdrehungen zu erfordern, schiebt es einfach weiter vorwärts. Diese höhere Geschwindigkeit verbessert auch die Stabilität. Dank des höheren Vortriebs bleibt das Vorderrad am Boden und hebt sich in steilen Anstiegen weniger leicht ab, wodurch sich das Bike souveräner und leichter kontrollieren lässt.

Das M1 ist nach wie vor beeindruckend. Es klettert gut, liefert die Kraft gleichmäßig und meistert technisches Gelände souverän.

Im direkten Vergleich fehlt ihm jedoch die Spritzigkeit im oberen Drehzahlbereich. Es fühlt sich etwas

träger an und erfordert etwas mehr Fahrereinsatz, um in Bewegung zu bleiben.

Woher die Kraft kommt:

Der M2S verwendet Kupferdraht anstelle des herkömmlichen Runddrahts. Dadurch kann mehr Kupfer auf demselben Raum untergebracht werden. Das erhöht die Stärke des Magnetfelds und steigert so Leistung und Drehmoment, ohne den Motor zu vergrößern. Laut Avinox bleibt die Gesamtgröße nahezu unverändert. Das angegebene Gewicht von 2,6 kg liegt ebenfalls nahe am Gewicht des M1 von 2,52 kg. Die Leistungsdichte ist um 26 % und die Drehmomentdichte um 20 % gestiegen.

Wie fühlt sich diese Leistung also auf dem Trail an? Auf sanfterem Gelände, bei Anstiegen auf unbefestigten Straßen oder auf welligen Trails in Trailcentern ist die zusätzliche Leistung kein großer Vorteil. Der M1 hat bereits genug Kraft, um in seinen Turbo- und Boost-Modi die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h für E-Bikes zu erreichen. Beide Motoren machen Anstiege eher zu flachen Trails und bieten echten Fahrspaß bergauf, was im Mountainbiken noch nicht üblich ist.

Der M2S beschleunigt schneller. Er zieht auch in Kurven und steilen Anstiegen kraftvoller durch. Der Unterschied ist jedoch nicht riesig. Der Hauptvorteil liegt darin, dass es die Geschwindigkeit mit weniger Kraftaufwand des Fahrers beibehält.

Bei steileren Anstiegen ändert sich das. Hier dominiert das M2S und meistert Steigungen, die normalerweise sorgfältige Fahrweise und Gangwahl erfordern würden, spielend. Es beschleunigt kraftvoll und hält die Geschwindigkeit, indem es trotz steigendem Widerstand kraftvoll vorantreibt, anstatt abzuwürgen oder zum Schalten zu zwingen . Das zusätzliche Drehmoment ist deutlich spürbar und ermöglicht es, im Sitzen und im Gleichgewicht zu bleiben, sodass der Motor mehr Arbeit übernimmt.

Es ist fast schon unglaublich, wie schnell das Amow PX im Boost-Modus bergauf fährt – es hält die 25 km/h-Grenze selbst an Steigungen, die sich sonst wie eine Qual anfühlen würden. Im Turbo-Modus erklimmt es immer noch Hügel, an denen die meisten E-Mountainbikes, selbst solche mit M1-Motor, langsamer werden würden. Dank seiner Kraft und Leistungsentfaltung konnte ich mit dem M2S Anstiege bewältigen, die mir mit anderen E-Bike-Systemen nie gelungen sind.

Mit Leistung kommt Verantwortung.

Es führt kein Weg daran vorbei – der M2S ist bergauf unglaublich kraftvoll. Doch das hat auch seine Schattenseiten. Meistens kann man diese volle Power einfach nicht nutzen. Nicht auf gemeinsam genutzten Trails. Nicht in der Nähe anderer Fahrer. Nicht in Gruppen mit Fahrern auf weniger leistungsstarken Bikes.

Wenn man es doch tut, verbringt man die ganze Tour entweder damit, auf die Freunde zu warten oder sich von ihnen zu entfernen. Beides macht keinen schönen Tag.

Fakt ist: Die Leistung des M2S entfaltet sich größtenteils nur dann voll, wenn man alleine oder auf ruhigen Trails unterwegs ist, wo man niemanden stört. Die zusätzliche Geschwindigkeit und der Schub sind zwar beeindruckend, fühlen sich aber oft eher wie ein netter Gag an, als etwas, das man ständig nutzt.

Mit so viel Power geht auch Verantwortung einher. Mehr Geschwindigkeit bergauf bedeutet ein höheres Risiko, andere Trailnutzer zu überraschen. Das liegt in deiner Verantwortung. Kontrolliere deine Geschwindigkeit. Nimm Rücksicht auf andere. Fahre innerhalb der Grenzen des Trails, nicht nur innerhalb der Motorgrenzen.
 
Teil 2:

Getriebeunterschiede

Ein weiterer wesentlicher Unterschied liegt im Getriebe des Motors. Der M2S verwendet Schrägverzahnungen mit doppelter Eingriffstechnik anstelle der geradverzahnten Zahnräder des M1. Dies bewirkt zweierlei: Zum einen erhöht es die Belastbarkeit, wodurch

das System höhere Drehmomente und Leistungen bewältigen kann, zum anderen reduziert es Geräusche und Vibrationen durch einen gleichmäßigeren Eingriff der Zahnräder.

Auf dem Trail ist der M2S selbst bei voller Leistung deutlich leiser. Der M1 ist zwar kein lauter Motor, erzeugt aber in höheren Leistungsstufen ein hörbares Pfeifen und auf unebenen Strecken ein leichtes Klappern. Im Vergleich dazu ist der M2S bei Abfahrten nahezu geräuschlos. Es fühlt sich kultivierter und weniger aufdringlich an.

Wärmemanagement und Effizienz:

Eine der weniger offensichtlichen, aber umso wichtigeren Verbesserungen betrifft das Wärmemanagement des M2S. E-Bike-Motoren sind oft nicht durch ihre Spitzenleistung, sondern vielmehr durch die Dauer ihrer Leistungsabgabe begrenzt. Steigen die Temperaturen, reduzieren die meisten Systeme die Leistung, um die internen Komponenten zu schützen.

Axinox begegnet diesem Problem mit einem verbesserten Wärmemanagement. Neue Temperatursensoren überwachen die Temperatur präziser, während überarbeitete Innenteile und ein sanfteres Getriebe die Wärmeentwicklung und interne Verluste reduzieren. Weniger Energie wird als Wärme verschwendet, und die Wärmeableitung über das Motorgehäuse ist verbessert. All dies bedeutet, dass der M2S länger mit höherer Leistung fahren kann.

Der Gesamtwirkungsgrad des Motors wurde von angegebenen 82 % auf 84,5 % gesteigert. Auf dem Trail bedeutet das eine konstantere Performance. Der Motor verliert bei langen Anstiegen oder wiederholter Anstrengung nicht so schnell an Leistung. Er fühlt sich oben genauso kraftvoll an wie unten. Selbst bei konstanter Fahrt im Turbo-Modus konnte ich die thermische Drosselklappe des M2S nicht auslösen. Die M1 ist nach wie vor solide, erreicht aber nicht mehr die gleiche Dauerleistung.

Geschwindigkeitstest

Auf einer 12 km langen Runde mit 700 Höhenmetern war der Unterschied zwischen den Motoren deutlich. Im Turbo-Modus absolvierte der M2S die Runde in 34 Minuten – vier Minuten schneller als der M1. Dabei verbrauchte der M2S 56 % seines 700-Wh-Akkus, der M1 hingegen 49 % seines 800-Wh-Akkus. Das bedeutet, dass beide Systeme exakt 392 Wh für die Fahrt benötigten.

Trotz des Leistungssprungs verbrauchten beide Motoren die gleiche Energiemenge – der M2S war einfach nur schneller. Das deutet darauf hin, dass die Effizienz im Alltag mindestens mit der des M1 vergleichbar ist, diese Leistung aber in kürzerer Zeit erbringt.

Der Unterschied liegt in der Art der Energienutzung. Der M2S zieht mehr Strom, daher entlädt sich der Akku bei intensiver Nutzung im Turbo- oder Boost-Modus schneller. Man legt zwar schneller Strecken zurück, aber der Akku ist auch schneller leer.

Fahren Sie mit beiden Motoren im gleichen Tempo, ist die Reichweite wahrscheinlich ähnlich. Nutzen Sie die zusätzliche Leistung des M2S häufig, sinkt die Gesamtreichweite im Vergleich zum M1. Das bedeutet, die Reichweite hängt weniger vom System selbst ab, sondern vielmehr davon, wie sehr Sie geneigt sind, die volle Leistung auszuschöpfen.

Avinox M1 vs. M2S Apps:

Die M2S-App baut auf der Grundlage des M1 auf, erweitert diese aber deutlich. Layout und Bedienbarkeit bleiben unverändert, und sie zählt weiterhin zu den benutzerfreundlichsten Systemen.

Die Verbesserung liegt in der Detailtiefe der Funktionen. Die Anpassungsmöglichkeiten wurden erheblich erweitert – Sie können Unterstützungsstufe, Ansprechverhalten, Dauerunterstützung, Drehmomentbegrenzungen und Motornachlauf individuell einstellen. Das fühlt sich weniger nach der Auswahl von Fahrmodi an, sondern eher nach einer Neuanpassung des Fahrverhaltens.

Auch der Boost-Modus ist fortschrittlicher. Beim M1 war es lediglich eine Einstellung für maximale Leistung für 30 Sekunden. Beim M2S lässt sich die Dauer zwischen 10 und 60 Sekunden einstellen. Die Navigation ist ein weiterer Fortschritt. Routen von Drittanbietern können importiert und direkt auf dem Display mit Abbiegehinweisen und Live-Navigation verfolgt werden. Die herzfrequenzbasierte Unterstützung bietet ein zusätzliches Trainingselement. In Verbindung mit einem Herzfrequenzmesser passt das System die Motorunterstützung an Ihre Anstrengung an, um Ihnen zu helfen, in einem Zielbereich zu bleiben.

Auch die Benutzerfreundlichkeit wurde verbessert. Der Wartungsmodus erhöht beispielsweise die Sicherheit bei Arbeiten am Fahrrad. Die App des M1 setzte bereits hohe Maßstäbe – der M2S behält die Einfachheit des Originals bei, bietet aber gleichzeitig mehr Steuerungsmöglichkeiten.

Was ist nicht perfekt?

Ein Bereich, der sich nicht wesentlich verändert hat, ist der Tretwiderstand oberhalb der Motorabschaltung. Wie beim

M1 fühlt sich auch beim M2S das Treten nach dem Abschalten der Unterstützung immer noch etwas schwerfällig an. Es ist kein K.O.-Kriterium, aber es fällt auf, besonders in unwegsamem Gelände, wo man über dem Limit fährt – was mit der immensen Kraft des M2S leicht zu erreichen ist.

Die Genauigkeit der Akkuanzeige bei niedrigem Ladestand könnte verbessert werden. Das Fahrrad zeigte etwa 12 % Restladung an, diese fiel jedoch schnell auf 5 %, woraufhin der M2S in einen Leistungsreduzierungsmodus wechselte. Beim M1 trat dieses Verhalten nicht auf.

UND DER GEWINNER IST…

Obwohl die Motoren M1 und M2S in einigen Bereichen sehr ähnlich sind, bieten sie ein völlig unterschiedliches Fahrgefühl.

Der M1 ist nach wie vor ein exzellentes System. Er bietet eine sanfte, intuitive Leistungsentfaltung, starke Kletterleistung und genügend Leistung, um die meisten Streckenabschnitte gut bewältigen zu können. Für viele Fahrer bietet er bereits mehr als genug Unterstützung mit einem dosierten und vorhersehbaren Fahrverhalten, das sich im Alltag bewährt.

Der M2S baut jedoch auf dieser Grundlage auf und geht noch einen Schritt weiter. Er liefert deutlich mehr Leistung und Drehmoment, aber entscheidend ist, dass er dabei das natürliche, kontrollierte Fahrgefühl, das den M1 so beeindruckend machte, nicht verliert. Bei technischen Anstiegen verschafft ihm seine Fähigkeit, Schwung und Stabilität zu halten, einen klaren Vorteil, und er übertrifft den M1 auch in steilerem Gelände. Trotz der höheren Leistung bleibt die Effizienz weitgehend vergleichbar. Beide Motoren verbrauchten auf meiner Teststrecke die gleiche Energiemenge, wobei der M2S die Strecke schneller absolvierte. Das bedeutet, dass der Reichweitenunterschied eher von Ihrem Fahrstil als vom System selbst abhängt. Nutzen Sie die zusätzliche Leistung häufig, sinkt Ihre Reichweite.

Der M2S punktet außerdem mit seiner Laufruhe und Benutzerfreundlichkeit.

Er ist leiser, hält die Leistung unter Last konstanter und bietet dank seiner Software eine deutlich bessere Steuerung.

Sind diese Motoren ihren Preis wert? Ich würde sagen ja, denn es gibt andere Systeme, die für mehr Geld weniger Leistung bieten. Bedenken Sie aber: Ein gutes E-Bike zeichnet sich nicht nur durch seinen Motor aus – das Fahrgefühl hängt vom Zusammenspiel aller Komponenten ab.

Wenn Sie Wert auf gleichmäßige Kraftentfaltung, einfache Bedienung und mehr als ausreichend Leistung für die meisten Fahrten legen, ist der M1 nach wie vor eine gute Wahl. Wenn Sie jedoch maximale Leistungsfähigkeit, eine bessere Kletterperformance und ein anpassungsfähigeres System wünschen, ist der M2S der klare Sieger. Sie brauchen den M2S nicht unbedingt, aber wenn Sie ihn einmal haben, werden Sie seine Möglichkeiten kaum noch ignorieren können.

Luke Marshall
 

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Das video war schon sehr informativ. Ich hoffe da kommt bald was, inklusive rahmen gewicht und gewicht der zum rahmen gehörtenden teile wie Akku aufnahme und akku cover.
Da wirst du noch etwas warten müssen. Die machen das Markt-Technisch perfekt, erstmal die teuren PX Modelle unter das Volk streuen, und dann irgendwann die günstigen PR Modelle einstreuen. :angel: x'D
Händler können bis heute keine PR Modelle im System verbindlich bestellen.
 
Nur nicht jeder mag ein dickeres Unterrohr und einen entnehmbaren Akku mit langsameren Ladegerät. War ja von Anfang so kommuniziert, dass die PR später kommen.
 
Da wirst du noch etwas warten müssen. Die machen das Markt-Technisch perfekt, erstmal die teuren PX Modelle unter das Volk streuen, und dann irgendwann die günstigen PR Modelle einstreuen. :angel: x'D
Händler können bis heute keine PR Modelle im System verbindlich bestellen.
Schauen wir mal, es wurden ja einige PR modelle vorab an Magazine und Youtuber rausgegeben.
Vlt hat RidebetterBikes ja auch eins bekommen. In den Kommentaren zum PX Video haben sie zumindest behauptet ein Video zum PR wäre in Arbeit.
 
Man mag es kaum Glauben, aber Influenzer bekommen Produkte vorab mit Embargo um pünktlich zum offiziellen Produktstart ein fertiges Video parat zu haben in dem sie das Produkt nach Vorgabe des Hersteller Hochlobdudeln.

DJI (Avinox bestimmt auch) schaut sich die ganzen Videos ihrer Werbepartner vorher an bevor sie eine Freigabe erhalten.

Weiss ich von jemanden der Drohnen für DJI getestet hat.
 
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